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 Post subject: Schwere Attacken um Silvester
PostPosted: 2. Jan 2019, 17:46 
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GMX Magazine Aktuelle News Politik - "Amberg und Bottrop: Bundesregierung verurteilt Attacken"
https://www.gmx.net/magazine/politik/am ... n-33492912

Kommentar
Und ausgerechnet die, welche zum größten Teil für das Desaster, dass es solche Taten in erhöhter Anzahl überhaupt gibt, verantwortlich sind, zeigen Bestürzung. Entweder das ist Heuchelei vom Feinsten oder man hat das Ausmaß der eigenen Mitverantwortung immer noch nicht eingesehen ...


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 Post subject: Re: Gewalt in der Öffentlichkeit und Selbstjustiz
PostPosted: 3. Jan 2019, 19:26 
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Excubitor wrote:
GMX Magazine Aktuelle News Politik - "Amberg und Bottrop: Bundesregierung verurteilt Attacken"
https://www.gmx.net/magazine/politik/am ... n-33492912


Da die Verbrecherbande von Amberg flüchtende Opfer verfoigt hat, ist es für die Regierung nun an der Zeit, semantische Debatten abzulehnen und den Begriff "Hetze" nach seiner aberwitzigen und verlogenen Überstrapazierung im Fall Chemnitz vorübergehend ad acta zu legen:

Quote:
(...)

Fietz argumentierte angesichts einer Diskussion darüber, wie diese Vorgänge zu bewerten seien, es sei "wenig sinnvoll", auf Begrifflichkeiten einzugehen und semantische Debatten zu führen. Jede Art der Gewalt sei zu verurteilen, sagte Fietz.

Auf einen Vergleich mit den Vorgängen in Chemnitz im Sommer 2018 wollte sie sich nicht einlassen.

(...)


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 Post subject: Re: Gewalt in der Öffentlichkeit und Selbstjustiz
PostPosted: 4. Jan 2019, 17:24 
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Handeln wäre angesagt, verurteilt und geblubbert wurde schon lange genug.Dieser Vorfall wird in ein paar
Tagen vergessen sein und nichts wird sich ändern.Der Vorfall von Bottrop kann man als Einzeltat sehen und der Täter wird voraussichtlich auch angemessen bestraft werden. Ganz im Gegensatz zu Amberg eben.
Quote:
"In Deutschland gebe es keinen Platz für Extremismus und Intoleranz – egal von welcher Seite, so die stellvertretende Regierungssprecherin."Zitat Ende

Nun, ich habe eine schlechte Nachricht für Euch da im Bundesregierungshäuschen:
Seit mindestens drei Jahren gibt es in Deutschland reichlich Platz für Extremismus und Intoleranz - allerdings hauptsächlich nicht von Deutschen ausgehend.
Eure Aussagen sind "nicht hilfreich".



_________________
Gruß Staber

Wenn du heute frierst, stell dich einfach in eine Ecke. Die haben meistens 90 Grad.
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 Post subject: Re: Gewalt in der Öffentlichkeit und Selbstjustiz
PostPosted: 14. Feb 2019, 12:57 
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Auf dem Facebook - Profil von Tanja Krienen gesehen und kommentiert:

[quote]Wie verhält man sich bei einer Aggression? Ende 2001 schrieb ich an die „Psychologie Heute“ dies –

Erfolgreiche Aggressionen wirken aggressionsverstärkend

Eine kleine, scheinbar nebensächliche Randnotiz über die Empfehlung, seine Feinde nicht zu bekämpfen, sondern zu ignorieren, fordert nicht nur meinen großen Widerspruch heraus, weil ich diese These für falsch halte, nein, sie klingt überdies höchst gefährlich. Warum?

Niemals erlebte ich in meiner bislang zwölfjährigen pädagogischen Praxis, in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Obdachlosen oder Anfallskranken, einen Fall, da ein gedemütigter Mensch, in der Gruppe – gleich welcher Art – anerkannt und als gleichwertig geachtet wurde.

Es sollte doch ein Allgemeinplatz sein, dass eine erfolgreich vorgenommene Aggression, aggressionsfördernd und verstärkend wirkt! Erfolgreiches Mobbing, führt zur verschärften Gangart des Mobbers; der widerspruchslos hingenommene, deutlich über das Maß hinaus gehende harsche Ton des Vorgesetzten, wird beim nächsten Mal den Tabubruch noch schneller geschehen lassen; das rüde Vorgehen eines ,,starken“ Jugendlichen in der Gruppe, führt unweigerlich zu einer Trennung in Anhänger und Folgsame, deren Hierarchie bis zur Auflösung unveränderlich bleibt; ein Staatswesen, ein Volk, welches seinem ,,Feind“ aus der Position des Starken droht, erreicht meist schon allein durch diese Haltung bei seinem Gegenüber, eine Demutsgeste des Kompromissangebotes. Von selbst, so sehen wir, ändern sich die Konstellationen nicht. Wie denn auch ? – hat es die Natur doch so eingerichtet, dass der ,,Verlierer“ sein Revier geschlagen räumt und der ,,Sieger“ triumphierend das Feld beherrscht. Eine Änderung der Naturgesetze, werden wir also nicht durch Nichtstun erreichen.

Dem Angreifer muss deshalb – möglichst intelligent – Paroli geboten werden. Schweigen, Demut, Sich-Wegdrehen und den Nacken zeigen, lösen Effekte aus, die zum Nachsetzen animieren. Der Angegriffene muss vielmehr lernen, dem Aggressiven, die Stirn zu bieten, ihn anzusehen, ihn zu stellen und mit ihm über seine feigen Handlungen, seine absurden Vorwürfe und Unterstellungen zu reden und dabei möglichst ein Publikum schaffen, sodass es dem bösartigen Gegner erheblich schwerer fällt zu beleidigen oder zu intrigieren. Offene Situation vor Zeugen, scheut er wie das Kind die Ofenplatte, hier wird es ihm zu heiß, hier kann er Worte nicht beliebig drehen, hier wird sein Plan der verschleierten Hetze durchkreuzt.

Dabei fühlt er sich unangenehm, nun schwindet seine Macht, die nur im Dunkeln wachsen konnte, solange sein Opfer selbst, fatalerweise, die Helligkeit scheute. So einer fühlte sich nur solange wohl, da er als mehr oder weniger anonymer Täter, durch allgemeines Schweigen, auch durch die Feigheit anderer geschützt wurde. Die Konfrontation mit dem Objekt seiner Intrigen, macht ihn zum kleinen Diffamierer aus niedrigsten Motiven, erkannt von vielen, gemieden von einigen – von nun an.

Despoten und Verbrecher gegen die Menschlichkeit sind nirgendwo freiwillig gegangen, haben nicht ohne Gegenwehr den Rückzug angetreten – analog dazu, findet sich nirgendwo ein Beispiel dafür, dass Bürgerrechte und zivilisatorische Errungenschaften durch die Hinnahme von Gewalt und Willkür erreicht werden konnten, im Gegenteil, nur aktive Bekämpfung des Übels, in welcher Gestalt auch immer, erbrachte uns zumindest einen besseren gesetzlichen Rahmen, der ja die Grundlage des gerechteren Miteinanders darstellt.

Würden die Prinzipien der Wehrlosigkeit weiter gefördert und damit der Instinkt der Selbsterhaltung, der vom Willen der eigenen Verteidigung lebt, untergraben, so wäre dies eine Vertiefung der negativen Zivilisationsgebrechen. Angriffe auf die Seele lassen immer Spuren zurück. Die Zulassung ungebremster, böswilliger Stiche in die Seele, in das Gemüt, in die Psyche, bewirkt eine Beschädigung des getroffenen Individuums, eine Schädigung, von der man gar verlangt, sie solle hingenommen werden und die angesichts der nicht helfenden Umgebung doch nur mehr schmerzt und bohrt, da sie doch zum privaten Problem herab bagatellisiert wird. Dabei ist es doch wie im wirklichen Leben, – ein Messerstich ist nicht zu vermeiden, in dem man ihn ignoriert!

Image

>> ein Messerstich ist nicht zu vermeiden, in dem man ihn ignoriert! <<

Hinsichtlich psychischer Aggressionen kann man beide hier dargestellten konträren Positionen mit nachvollziehbaren Argumenten vertreten, aber wer den "ignorieren" - Ansatz auf physische Gewalt übertragen will, hat einen Dachschaden.

Das gilt auch für die heute verbreitete Spezies, die sich einbildet, bei physischer Gewalt gegen andere Menschen nur weggucken zu müssen, um selbst keine Probleme zu bekommen. Das ist ein großer Irrtum.

Die zunehmende Verrohung der Gesellschaft birgt wachsende Gefahren für ausnahmslos alle Individuen.


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 Post subject: Re: Gewalt in der Öffentlichkeit und Selbstjustiz
PostPosted: 14. Feb 2019, 12:58 
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Auf dem Facebook - Profil von Tanja Krienen gesehen und kommentiert:

Quote:
Wie verhält man sich bei einer Aggression? Ende 2001 schrieb ich an die „Psychologie Heute“ dies –

Erfolgreiche Aggressionen wirken aggressionsverstärkend

Eine kleine, scheinbar nebensächliche Randnotiz über die Empfehlung, seine Feinde nicht zu bekämpfen, sondern zu ignorieren, fordert nicht nur meinen großen Widerspruch heraus, weil ich diese These für falsch halte, nein, sie klingt überdies höchst gefährlich. Warum?

Niemals erlebte ich in meiner bislang zwölfjährigen pädagogischen Praxis, in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Obdachlosen oder Anfallskranken, einen Fall, da ein gedemütigter Mensch, in der Gruppe – gleich welcher Art – anerkannt und als gleichwertig geachtet wurde.

Es sollte doch ein Allgemeinplatz sein, dass eine erfolgreich vorgenommene Aggression, aggressionsfördernd und verstärkend wirkt! Erfolgreiches Mobbing, führt zur verschärften Gangart des Mobbers; der widerspruchslos hingenommene, deutlich über das Maß hinaus gehende harsche Ton des Vorgesetzten, wird beim nächsten Mal den Tabubruch noch schneller geschehen lassen; das rüde Vorgehen eines ,,starken“ Jugendlichen in der Gruppe, führt unweigerlich zu einer Trennung in Anhänger und Folgsame, deren Hierarchie bis zur Auflösung unveränderlich bleibt; ein Staatswesen, ein Volk, welches seinem ,,Feind“ aus der Position des Starken droht, erreicht meist schon allein durch diese Haltung bei seinem Gegenüber, eine Demutsgeste des Kompromissangebotes. Von selbst, so sehen wir, ändern sich die Konstellationen nicht. Wie denn auch ? – hat es die Natur doch so eingerichtet, dass der ,,Verlierer“ sein Revier geschlagen räumt und der ,,Sieger“ triumphierend das Feld beherrscht. Eine Änderung der Naturgesetze, werden wir also nicht durch Nichtstun erreichen.

Dem Angreifer muss deshalb – möglichst intelligent – Paroli geboten werden. Schweigen, Demut, Sich-Wegdrehen und den Nacken zeigen, lösen Effekte aus, die zum Nachsetzen animieren. Der Angegriffene muss vielmehr lernen, dem Aggressiven, die Stirn zu bieten, ihn anzusehen, ihn zu stellen und mit ihm über seine feigen Handlungen, seine absurden Vorwürfe und Unterstellungen zu reden und dabei möglichst ein Publikum schaffen, sodass es dem bösartigen Gegner erheblich schwerer fällt zu beleidigen oder zu intrigieren. Offene Situation vor Zeugen, scheut er wie das Kind die Ofenplatte, hier wird es ihm zu heiß, hier kann er Worte nicht beliebig drehen, hier wird sein Plan der verschleierten Hetze durchkreuzt.

Dabei fühlt er sich unangenehm, nun schwindet seine Macht, die nur im Dunkeln wachsen konnte, solange sein Opfer selbst, fatalerweise, die Helligkeit scheute. So einer fühlte sich nur solange wohl, da er als mehr oder weniger anonymer Täter, durch allgemeines Schweigen, auch durch die Feigheit anderer geschützt wurde. Die Konfrontation mit dem Objekt seiner Intrigen, macht ihn zum kleinen Diffamierer aus niedrigsten Motiven, erkannt von vielen, gemieden von einigen – von nun an.

Despoten und Verbrecher gegen die Menschlichkeit sind nirgendwo freiwillig gegangen, haben nicht ohne Gegenwehr den Rückzug angetreten – analog dazu, findet sich nirgendwo ein Beispiel dafür, dass Bürgerrechte und zivilisatorische Errungenschaften durch die Hinnahme von Gewalt und Willkür erreicht werden konnten, im Gegenteil, nur aktive Bekämpfung des Übels, in welcher Gestalt auch immer, erbrachte uns zumindest einen besseren gesetzlichen Rahmen, der ja die Grundlage des gerechteren Miteinanders darstellt.

Würden die Prinzipien der Wehrlosigkeit weiter gefördert und damit der Instinkt der Selbsterhaltung, der vom Willen der eigenen Verteidigung lebt, untergraben, so wäre dies eine Vertiefung der negativen Zivilisationsgebrechen. Angriffe auf die Seele lassen immer Spuren zurück. Die Zulassung ungebremster, böswilliger Stiche in die Seele, in das Gemüt, in die Psyche, bewirkt eine Beschädigung des getroffenen Individuums, eine Schädigung, von der man gar verlangt, sie solle hingenommen werden und die angesichts der nicht helfenden Umgebung doch nur mehr schmerzt und bohrt, da sie doch zum privaten Problem herab bagatellisiert wird. Dabei ist es doch wie im wirklichen Leben, – ein Messerstich ist nicht zu vermeiden, in dem man ihn ignoriert!

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>> ein Messerstich ist nicht zu vermeiden, in dem man ihn ignoriert! <<

Hinsichtlich psychischer Aggressionen kann man beide hier dargestellten konträren Positionen mit nachvollziehbaren Argumenten vertreten, aber wer den "ignorieren" - Ansatz auf physische Gewalt übertragen will, hat einen Dachschaden.

Das gilt auch für die heute verbreitete Spezies, die sich einbildet, bei physischer Gewalt gegen andere Menschen nur weggucken zu müssen, um selbst keine Probleme zu bekommen. Das ist ein großer Irrtum.

Die zunehmende Verrohung der Gesellschaft birgt wachsende Gefahren für ausnahmslos alle Individuen.


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 Post subject: Gewalt an S-Bahnhöfen
PostPosted: 18. May 2019, 20:47 
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Berliner Kurier - "Gewalt an S-Bahnhöfen: Männergruppen prügeln brutal auf Fahrgäste ein"
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/p ... li=BBqg6Q9

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Nicht mehr lange und wir benötigen an jedem Bahnhof Sicherheitskräfte. Eine der zahlreichen Segnungen politischen und justiziellen Versagens und eines nahezu völlig untauglichen Jugendstrafrechts, das insbesondere bei Personen mit Migrationshintergrund mehr Täter züchtet als zu verhindern, dass Menschen zu welchen werden.


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 Post subject: Re: Gewalt in der Öffentlichkeit und Selbstjustiz
PostPosted: 19. May 2019, 18:16 
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Excubitor wrote:
mehr Täter züchtet als zu verhindern


Sehr richtig, weder die Resozialisierungsziele des allgemeinen Strafrechts noch die Erziehungsfunktion des Jugendstrafrechts sind von ihrer Intention her als automatische Milde des Richters zu verstehen. Erzieherische Einwirkung kann in bestimmten Fallkonstellationen sogar mehr Konsequenz erfordern als das bloße Sühnen von Rechtsverletzungen. Die Schöpfer des modernen Jugendstrafrechts wie etwa Gustav Radbruch wussten das auch, während Richter, die eine bis ins Knochenmark dekadente Gesellschaft hervorgebracht hat, zumindest so tun, als wenn sie das nicht wüssten.


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 Post subject: Re: Gewalt in der Öffentlichkeit und Selbstjustiz
PostPosted: 20. May 2019, 20:17 
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Vom GG-Aktiv - Forum hierher kopiert:

Uel wrote:

Das Problem ist, dass nach der Natur der Sache eines Strafprozesses der Täter im Mittelpunkt steht und nicht das Opfer. Der Straftäter ist die Hauptperson des Prozesses und das Opfer nur Objekt des Geschehens. Es wir m.E. ein großer logischer Fehler in den Zielsetzungen gemacht mit Verstehenwollen, erneute Chancen einräumen, Resozialisiern, Strafen und Abschrecken. Das Wesentliche wird damit außer Acht gelassen: den unbewaffneten Bürger zu schützen. Denn das ist der gesellschaftliche Deal, warum die Gesellschaft auf allgemeine Bewaffnung und Selbstjustiz verzichtet. Und wenn das dem Staat in der Gegenwart nicht gelang, was schon schlimm ist, dann aber bitte verstärkt in der Zukunft durch Sicherungsverwarung von Schlägern und Mördern. Da können brutale Schläger keine Bewährung bekommen, da können brutale Prügler, Totschläger und Mörder nur entlassen werden, wenn durch lange intensive Beobachtungen, wissenschaftliche Untersuchungen (siehe Link) und Tests man sichere Indizien hat, dass die Gefahr wesentlich geringer geworden ist. 100% Prognosen und Sicherheit kann es natürlich niemals geben.

https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/psychologie-warum-verurteilte-moerder-erneut-toeten-a-1264451.html




Das Wesentliche wird damit außer Acht gelassen: den unbewaffneten Bürger zu schützen. Denn das ist der gesellschaftliche Deal, warum die Gesellschaft auf allgemeine Bewaffnung und Selbstjustiz verzichtet.


"Wesentlich" ist noch zurückhaltend ausgedrückt. Der Schutz der Bürger vor willkürlicher Gewalt ist die höchste aller Staatspflichten und gleichzeitig der Daseinszweck eines Staates und Grundvoraussetzung für seine Existenzberechtigung. Wer daraus ein nachrangiges, weil unbequemes Thema macht, nachdem er die friedlichen und rechtstreuen Bürger zunächst entwaffnet und dann willkürlicher Gewalt ausgesetzt hat, ist ein Staatsterrorist und Mörder. Einfache Bürger, die rechtlich verpflichtet sind, bestimmte andere Menschen zu schützen, können bei pflichtwidrigem Unterlassen sogar als Mörder verurteilt werden:

https://dejure.org/gesetze/StGB/13.html

Wie gesagt - einfache Bürger ...

Die blutigsten Unterlassungstäter der Rechtsgeschichte werden dagegen nicht belangt, weil sie selbst die alleinige Zuständigkeit dafür haben, Unterlassungs- und andere Täter zu verurteilen. Sich selbst hat noch keiner von denen verurteilt.


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 Post subject: Unfassbares Drama am Frankfurter Hauptbahnhof
PostPosted: 30. Jul 2019, 06:32 
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FOCUS ONLINE Video Panorama - "Drama am Frankfurter Hauptbahnhof - Kind stirbt nach Stoß vor ICE: Was wir wissen und was nicht"
https://www.focus.de/panorama/welt/dram ... 74686.html

FOCUS ONLINE Panorama - "Drama am Frankfurter Hauptbahnhof - Kind stirbt nach Stoß vor einfahrenden ICE - Mann festgenommen"
https://www.focus.de/panorama/welt/mann ... 73060.html

Kommentar
Erst wenige Tage zuvor, am 20.Juli, wurde eine junge Frau in Voerde (Niederrhein) auf die gleiche Art und Weise ermordet. Wenn sich in diesem Land nicht grundlegende Dinge ändern könnte sich hier schon wieder eine neue asoziale Seuche auftun. Der kurze Abstand der beiden Taten könnte für eine Nachahmungstat sprechen. Nicht selten kommt es zu Serien von Straftaten wenn der Aufwand gering und der anrichtbare Schaden groß ist ...
Jetzt kann man schon nicht mehr sicher einfach mal mit der Bahn fahren.
Es mehren sich die Anzeichen, dass es bei der Tat in Voerde wieder heißen wird: Der arme Drogensüchtige. (s.u.) Nein, machen wir uns nichts vor. Niemand wird im Normalfall dazu gezwungen Drogen zu nehmen. Mit dieser Augenwischerei muss endlich mal aufgehört werden.


FAZ.de - "Frau vor Zug gestoßen: Verdächtiger hatte Kokain im Blut"
https://www.paz-online.de/Nachrichten/P ... in-im-Blut


BILD - "SICHERHEITSEXPERTE NACH ATTACKE IN VOERDE (NRW)- So schützt man sich am Bahnsteig
https://www.bild.de/news/inland/news-in ... .bild.html

Kommentar
Im Zweifel wird man solche Menschen, die eine derart heimtückische Tat vorhaben als Laie eben nicht erkennen können. Da muss man schon spezifische Anzeichen an diesen Personen wahrnehmen können, und selbst wenn man das kann gibt das immer noch keine 100%tige Garantie. Also besser bei dem geringsten Zweifel rechtzeitig ausweichen und nicht erst anfangen zu raten ob es nun eine Bedrohung gibt oder nicht. Aber auch hier gilt: Für Panik besteht kein Anlass.
Die weiße Linie bietet übrigens keinen Schutz bei derartigen Attacken mit Schwung von hinten. Hier verbreitet die Polizei wieder einmal wenig Sicherheit. Denn diese Linie hat nur den Sinn einen minimalen Sicherheitsabstand zu haben, dass niemand von dem einfahrenden Zug erwischt werden kann, nicht mehr und nicht weniger ... Bei einem schwungvollen Stoß, noch dazu mit Überraschungseffekt, bietet der Abstand keinen ausreichenden Schutz.


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 Post subject: Lassen sich solche Taten erklären?
PostPosted: 30. Jul 2019, 06:33 
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FOCUS ONLINE Politik - "Kind vor Zug gestoßen - "Große Machtausübung": Kriminologen analysieren Bahnsteig-Mord von Frankfurt"
"Schon wieder ist ein Mensch an einem Bahnhof vor einen einfahrenden Zug geschubst und getötet worden. Vor gut einer Woche war in Voerde eine 34 Jahre alte Frau das Opfer, nun ist ein acht Jahre altes Kind im Frankfurter Hauptbahnhof auf diese perfide Art ermordet worden. Offensichtlich kannten sich in beiden Fällen Täter und Opfer nicht. Wie lassen sich solche Taten erklären?

[...]"

Quelle:
https://www.focus.de/politik/deutschlan ... 74960.html


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 Post subject: Bedrohung durch immer mehr "Bekloppte"
PostPosted: 18. Nov 2019, 17:22 
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SZ.de- "Nach tödlichem Unfall: Haftbefehl wegen Mordes erlassen"
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/p ... 6Q9#page=1

Kommentar
Selbst in kleinen Ortschaften ist man vor bestussten Durchgeknallten nicht mehr sicher. Während in Großstädten Menschen bei illegalen Autorennen zu Tode kommen, geht es im Kleinen direkt auf die Fußgänger los.
Nachlässige Richter werden jedoch auch hier wahrscheinlich wieder den Mordvorwurf kassieren und in eine Strafe wegen eines "harmlosen" Delikts umwandeln.


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