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 Betreff des Beitrags: Demokratie in Bewegung
BeitragVerfasst: 17. Aug 2017, 16:41 
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PS:
Ich setze mal das Thema hier hin, weiß aber nicht ob das recht ist.

Macron, Kurz, AfD, Clinton: Wer etwas auf sich hält, nennt sich nicht mehr Partei, sondern Bewegung. Das klingt schön unkorrumpiert, ist aber oft nur ein Werbetrick.
https://bewegung.jetzt

"... Bewegung. Das klingt scön , ist aber oft nur ein Werbetrick."
Dabei ist der Begriff gründlich durch die Nazis korrumpiert, die diesen 'Werbetrick' erfolgreich angewandt hatten. Nach der Machtergreifung ernannte Hitler dann gar München zur 'Hauptstadt der Bewegung'.
Ich finde es erstaunlich, dass man in Deutschland wieder mit diesem Begriff politisch arbeiten kann. ich denke da anders, 'Muttertag' gibt's noch, VW und Autobahn. Auch zu der Zeit erfunden oder 'belegt'.
Man sollte nach mehr als 7 Jahrzehnten endlich damit aufhören, bei bestimmten Begriffen in Zuckungen zu geraten.
Was haben wir denn von den( jetzigen ) alten Parteien ?
Man hört, dass selbst der Herr Schulz seinen Parteikumpanen Gelder zu schachert für Dinge, die die gar nicht tun, Frau Nahles soll neben ihrem Ministeramt gleich das ganze soziale Parteiprogramm anfertigen, und Frau Kraft entlässt drei ihrer Minister...kurz nachdem alle exakt 5 Jahre einen Ministerposten innehatten und damit Anspruch auf die vollen Pensionsbezüge erwarben.
Ein Herr Steinbrück verdingte sich schon als Politiker mit 75 Verträgen zu mindestens 7000€ blendend nebenher.
In Frankreich machen es die Parteipolitiker ähnlich.
Wie soll man da keinen Frust schieben über die "alten Parteien" ?
Als Obama seine "Bewegung" gegründet hat waren alle noch begeistert von der neuen politischen Teilhabe.Irgendwie passt das auch zu Merkels CDU. Ohne Merkel wüsste kaum noch jemand warum er diese "Bewegung" wählt.



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Gruß Staber

Wenn du heute frierst, stell dich einfach in eine Ecke. Die haben meistens 90 Grad.
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 Betreff des Beitrags: Re: Demokratie in Bewegung
BeitragVerfasst: 18. Aug 2017, 16:16 
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Demokratie braucht immer Bewegung im Sinne von Veränderung, sonst verkommt sie zur quasi - diktatorischen Zombie - Demokratie ...

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 Betreff des Beitrags: Re: Demokratie in Bewegung
BeitragVerfasst: 19. Aug 2017, 08:04 
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Egal, was man über unsere Bundesregierung denkt: Humor haben sie :lol:



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es ist wirklich zum lachen, sie mischen sich ein andere dürfen es nicht. Ich finde es allgemein nicht in Ordnung wenn man sich einmischt



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 Betreff des Beitrags: Re: Demokratie in Bewegung
BeitragVerfasst: 19. Aug 2017, 16:30 
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schlau hat geschrieben:
sie mischen sich ein andere dürfen es nicht. Ich finde es allgemein nicht in Ordnung wenn man sich einmischt


Das ist schon richtig, Erdogan will sich auch sicher für die deutschen Einmischungen in der Vergangenheit rächen. Die tatsächlichen Interessen der Deutsch - Türken sind ihm dabei aber total egal. Die wählen meist SPD oder Grüne, auch wenn sie türkische Nationalisten sind und bei türkischen Wahlen Erdogan wählen. Hier in Deutschland ist es aber eher in ihrem Interesse, rot-grün zu wählen. Diese echten Interessen der einfachen türkischen Leute sind aber unwichtig für Erdogan, ob die nun in Deutschland oder in der Türkei leben.


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 Betreff des Beitrags: Und schon meldet sich der nächste mutmaßlich Gestörte
BeitragVerfasst: 20. Aug 2017, 14:48 
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GMX Magazine Aktuelle News - "Recep Tayyip Erdogan: Türkischer Vizepremier Bekir Bozdag Wahlaufruf seines Präsidenten"
https://www.gmx.net/magazine/politik/wa ... n-32484758

Kommentar
Eine noch deutlichere Einmischung in die inneren Angelegenheiten als einen klaren Aufruf zum Wahlboykott bestimmter Gruppierungen kann es wohl kaum geben. Es handelt sich entweder um eine bewusste Provokation, die konsequent zu sanktionieren wäre, oder die Äußerungen realitätsfremder geistig Gestörter, wenn man so etwas abstreitet. Dabei ist es sch... egal wer zum Wahlboykott angestiftet wird. Entscheidend ist allein dass derjenige in diesem Land wahlberechtigt ist. Dessen immigrative Zugehörigkeit ist da völlig unbedeutend, und insoweit die türkische Ausrede, es seien schließlich nur Deutsch-Türken aufgefordert worden, schlicht schwachsinnig.


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 Betreff des Beitrags: Re: Demokratie in Bewegung
BeitragVerfasst: 20. Aug 2017, 16:45 
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Excubitor hat geschrieben:
Es handelt sich entweder um eine bewusste Provokation, die konsequent zu sanktionieren wäre, oder die Äußerungen realitätsfremder geistig Gestörter, wenn man so etwas abstreitet.


Ich glaube eher, dass das auf eine Abschreckungswirkung dahingehend zielt, dass sich deutsche Politiker künftig aus türkischen Wahlen und Abstimmungen heraushalten sollen.


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 Betreff des Beitrags: Das (vorläufige) amtliche Endergebnis der Wahl in Bayern
BeitragVerfasst: 15. Okt 2018, 20:25 
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Für detailliertere Informationen siehe
https://www.wahlen.info/ergebnis-landta ... yern-2018/

Es sieht also alles nach einer Koalition aus CSU und Freien Wählern aus, ein bereits angekündigtes konservatives Bündnis, allerdings dann nur mit einer extrem knappen Stimmenmehrheit...


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 Betreff des Beitrags: Nachtag zur Bayern-Wahl - Bauernschlau - Die Grünen
BeitragVerfasst: 15. Okt 2018, 20:25 
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Mit einem einzigen Punkt haben sich die Grünen allerdings vom politischen Einheitsbrei der anderen abgehoben. Man hat dort eine junge, relativ attraktive Politikerin Anfang 30 an die Spitze gestellt, die das was sie vor der Kamera an Unsinn von sich gegeben hat tatsächlich noch zu glauben scheint. Das lässt sie natürlich nach außen glaubwürdig rüber kommen und schafft so nicht gerechtfertigtes Vertrauen bei der naiven Wählerschaft. Entweder die Gute wird eines Tages erschreckt aufwachen und angesichts des dreckigen politischen Geschäfts erstaunt darüber sein, was in ihrem "Laden" tatsächlich so abläuft, oder sie gerät auf die Seite der Abgezockten, die Heuchelei zum Standard erkoren haben. Möge "die Macht" ihr den richtigen Weg weisen.
Die Grünen leben derzeit recht gut davon, dass es für den etablierten politischen Morast keine echte Alternative gibt. Die Wähler sind also quasi gezwungen mangels Vertretbarem politischen Potenzial in Deutschland die Grünen zu wählen, wollen sie die eingefahrene, althergebrachte Politik des tradierten Unvermögens nicht weiter mittragen. Solange die grünen allerdings nicht kategorisch und vor allem konsequent von ihrer politischen Heuchelei und Bigotterie abrücken (siehe Hambacher Forst), kein Sicherheitskonzept, kein tragfähiges Konzept für eine akzeptable Gesundheits- und Sozialpolitik anzubieten haben, wirtschaftspolitisch auch nicht gerade Überwältigendes zu leisten in der Lage scheinen wird der Grüne alternative Traum ein solcher bleiben. Um eine tatsächlich akzeptable Volkspartei zu werden fehlt es den Grünen quasi an allen Ecken und Kanten an Potenzial und glaubhaftem Handeln.


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 Betreff des Beitrags: Re: Nachtag zur Bayern-Wahl - Bauernschlau - Die Grünen
BeitragVerfasst: 16. Okt 2018, 09:29 
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Excubitor hat geschrieben:
Mit einem einzigen Punkt haben sich die Grünen allerdings vom politischen Einheitsbrei der anderen abgehoben. Man hat dort eine junge, relativ attraktive Politikerin Anfang 30 an die Spitze gestellt, die das was sie vor der Kamera an Unsinn von sich gegeben hat tatsächlich noch zu glauben scheint. Das lässt sie natürlich nach außen glaubwürdig rüber kommen und schafft so nicht gerechtfertigtes Vertrauen bei der naiven Wählerschaft. Entweder die Gute wird eines Tages erschreckt aufwachen und angesichts des dreckigen politischen Geschäfts erstaunt darüber sein, was in ihrem "Laden" tatsächlich so abläuft, oder sie gerät auf die Seite der Abgezockten, die Heuchelei zum Standard erkoren haben. Möge "die Macht" ihr den richtigen Weg weisen.
Die Grünen leben derzeit recht gut davon, dass es für den etablierten politischen Morast keine echte Alternative gibt. Die Wähler sind also quasi gezwungen mangels Vertretbarem politischen Potenzial in Deutschland die Grünen zu wählen, wollen sie die eingefahrene, althergebrachte Politik des tradierten Unvermögens nicht weiter mittragen. Solange die grünen allerdings nicht kategorisch und vor allem konsequent von ihrer politischen Heuchelei und Bigotterie abrücken (siehe Hambacher Forst), kein Sicherheitskonzept, kein tragfähiges Konzept für eine akzeptable Gesundheits- und Sozialpolitik anzubieten haben, wirtschaftspolitisch auch nicht gerade Überwältigendes zu leisten in der Lage scheinen wird der Grüne alternative Traum ein solcher bleiben. Um eine tatsächlich akzeptable Volkspartei zu werden fehlt es den Grünen quasi an allen Ecken und Kanten an Potenzial und glaubhaftem Handeln.

Die Grünen (egal, ob in D oder Ö) sind eine Neinsagerpartei gewesen und geblieben.
Jede Stimme für die ist umsonst.


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