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 Post subject: Nachbarschaftliches
PostPosted: 29. Apr 2014, 15:07 
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Ich habe im Netz eine Erklärung dafür gefunden, warum die Schweizer sich seit Jahrhunderten aus allen Kriegen heraushalten:

Quote:
Gummihals

Der Begriff Gummihals ist ein schweizerischer Ethnophaulismus für einen deutschen Staatsangehörigen in der Schweiz, dem ein opportunistisches Verhalten nachgesagt wird.

Der Begriff stammt aus den späten 1970ern und wurde vor allem von Studenten an Schweizer Universitäten verwendet, die sich über ihre deutschen Kommilitonen oder Dozenten beschweren oder lustig machen wollten. Über die genaue Bedeutung des Wortes wird seit Jahren spekuliert. Der Ausdruck wurde etwa dann verwendet, wenn der als aufdringlich empfundene Wortschwall von Deutschen in keinem Verhältnis zur eher zurückhaltenden Ausdrucksweise von Schweizern stand. Dabei leitet sich Gummihals vom übertreibenden Vergleich ab: „Selbst wenn du ihnen den Hals umdrehen könntest, sie würden immer noch unaufhörlich weiterreden“.

(...)


http://de.wikipedia.org/wiki/Gummihals

Die befürchten, dass die Gegner selbst dann noch schneller reden können als sie, wenn sie ihnen die Hälse umgedreht haben. ;)


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 Post subject: Re: Nachbarschaftliches
PostPosted: 29. Apr 2014, 22:54 
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GG146 wrote:
Die befürchten, dass die Gegner selbst dann noch schneller reden können als sie, wenn sie ihnen die Hälse umgedreht haben. ;)



:lol:

Quote:
Seit der letzten Jahrhundertwende ziehen jährlich 40.000 deutsche Staatsbürger in die Schweiz. Diese Tatsache stößt vor allem in weiten Teilen der Deutschschweiz auf Widerstand in der Bevölkerung und so erlebt der Begriff „Gummihals“ seit 2000 eine Renaissance. Der Autor Bruno Ziauddin beschreibt in seinem Buch „Grüezi Gummihälse“ diese kulturellen Unterschiede in humorvoller Art. Der Begriff „Gummihals“ kommt laut Ziauddin daher, dass deutsche Jungärzte immer heftig nicken, wenn Chefärzte mit ihnen reden. Das wird von den umstehenden Schweizern als „Zustimmung nach oben“ aufgefasst.


Widerstand entsteht bei einigen Schweizern weil viele Bürger aus Deutschland den Schweizern überlegen, oft besser ausgebildet und eben wendiger sind als wir. :) Mit dem Sprechen hat das auch seine Richtigkeit, wir sind langsamer, eher träger als die deutschen Mitbürger, das erzeugt Neid und führt dazu, dass darüber entweder gespottet oder mit Neid reagiert wird.

Der Gummihals ist mir auch in Erinnerung nur hatte für mich dieser Ausdruck eine andere Definition, war eher als Wendehals bezeichnet. ;)


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 Post subject: Re: Nachbarschaftliches
PostPosted: 3. May 2014, 21:31 
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Die Schweiz verliert an Boden

Nach dem Einbruch der Firmenansiedlungen von 2012 ist die erhoffte Korrektur ausgeblieben. 2013 gingen die Ansiedlungen in der Schweiz nochmals zurück.

Quote:
Der Schweiz erwächst als Firmenstandort allmählich ein Imageproblem. Das sagen Leute, die sich um die Ansiedlung von Unternehmen im Lande bemühen. Mit dem teuren Franken wäre die Ausgangslage für die Schweiz gemessen an den Kosten an sich schon schwierig genug. Hinzu kommt aber, dass in den letzten Jahren diverse Reformideen mit erheblichem Schadenspotenzial den Rechtsrahmen der Schweiz zunehmend unberechenbarer machten. Die Stichworte sind bekannt: Unternehmenssteuerreform, Minder-Initiative, 1:12-Initiative, Einwanderungsinitiative, Mindestlohninitiative, Erbschaftssteuerinitiative. Andere Länder haben ausserdem in der Unternehmensbesteuerung unterdessen aufgeholt. So war es nicht eben überraschend, dass 2012 einen Einbruch der Neuansiedlungen von Firmen in der Schweiz brachte – mit einem Rückgang im Vorjahresvergleich von etwa 20% in der Zahl angesiedelter Firmen und gar von über 40% in Sachen Arbeitsplätze.


http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschaft ... 1.18289938



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 Post subject: Re: Nachbarschaftliches
PostPosted: 4. May 2014, 16:36 
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Meines Wissens sind das bis jetzt nur wenige Multis die nach Irland umziehen. Es geht um Steuern und die Schweiz ist in den letzten Jahren massiv unter Druck aus Amerika, Deutschland, Italien und Frankreich geraten. Das hat Diskussionen betreffend Standorte in der Schweiz betroffen. Dann war die Abzocker Initiative ein Thema, was bei einer Annahme zu erwarten war.

Es konnte so aber längst nicht mehr weitergehen, immer mehr Zuzug, immer höhere Löhne. Vielleicht bringen diese Firmen die wegziehen um Steuern zu sparen, etwas Luft in unser System.

Quote:
Wettbewerbsvorteil
Irland zieht vermehrt ausländische Firmen an
Ausländische Firmen anziehen

Verschiedene Länder stehen mit der Schweiz bei der Anwerbung zur Ansiedelung von Hauptquartieren und anderen Backoffice-Einheiten multinationaler Konzerne in Konkurrenz.

Irland, Grossbritannien, die Niederlande, Luxemburg, Belgien, Singapur und verschiedene osteuropäische Staaten wie Polen möchten alle ein Stück dieses Kuchens ergattern.

Die internationale Steuerberatungsfirma Ernst & Young führt eine jährliche Rangliste der attraktivsten Rechtshoheiten, auf der Irland im vergangenen Jahr die Schweiz übersprungen hat.

Steuertricks

Als Irland im Jahr 2010 sein EU-Rettungspaket erhielt, gelang es dem Land, Forderungen Deutschlands und anderer Staaten abzuwehren, seine Unternehmenssteuern von 12,5% zu erhöhen.


http://www.swissinfo.ch/ger/wirtschaft/Irland_zieht_vermehrt_auslaendische_Firmen_an.html?cid=37380348


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 Post subject: Re: Nachbarschaftliches
PostPosted: 4. May 2014, 16:43 
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Quote:
Als Irland im Jahr 2010 sein EU-Rettungspaket erhielt, gelang es dem Land, Forderungen Deutschlands und anderer Staaten abzuwehren, seine Unternehmenssteuern von 12,5% zu erhöhen.


... was in keinem öffentlichen Interesse irgendeines EU - Staates liegen kann. Alternativlosigkeit gibt es wohl nur für die Knechte und nicht für die Lobbyisten.


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 Post subject: Re: Nachbarschaftliches
PostPosted: 4. May 2014, 16:49 
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GG146 wrote:
Quote:
Als Irland im Jahr 2010 sein EU-Rettungspaket erhielt, gelang es dem Land, Forderungen Deutschlands und anderer Staaten abzuwehren, seine Unternehmenssteuern von 12,5% zu erhöhen.


... was in keinem öffentlichen Interesse irgendeines EU - Staates liegen kann. Alternativlosigkeit gibt es wohl nur für die Knechte und nicht für die Lobbyisten.


Bei uns wird immer noch aus Brüssel verlangt, dass wir die Pauschalbesteuerung für Firmen abschaffen sollen. In der EU selbst ist das aber gar kein Problem. :evil:

Quote:
Steuergesetzgebung
Irland ist das Steuerparadies der US-Konzerne

Vor allem US-Multis nutzen die irischen Steuerprivilegien

Soll heißen: Nicht nur die niedrigen Steuersätze einzelner Staaten sind das Problem, sondern die unterschiedlichen nationalen Regeln, durch die sich den Konzernen immer wieder neue Steuerschlupflöcher eröffnen. Wie im Fall des Multis Apple, der in Irland Filialen gründete, deren steuerrechtlich relevanter Unternehmenssitz nicht eindeutig bestimmbar war. Die Gewinne dieser Firmen wurden letztlich nirgendwo versteuert. Weil Apple auch die Rechte an geistigem Eigentum nach Irland übertragen hatte und die Filialen dafür von anderen Konzernteilen Lizenzgebühren kassierten, blieb am Ende ein sehr großer Teil des kompletten Konzerngewinns steuerfrei.
Auch Google und Microsoft rechneten auf diese Art ihre Gewinne klein, schreibt Stewart. Er hat sich die Steuerpraxis von 28 multinationalen Unternehmen, die in Irland ansässig sind, genauer angeschaut und dabei herausgefunden, dass die allermeisten Konzerne weitere Möglichkeiten zur Steuerersparnis nutzen. Etwa, indem sie eine weitere Filiale in einer anderen Steueroase gründen und ihre Gewinne dorthin verschieben. In vielen Fällen lande das Geld dann auf den Bermudas.


http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-06/apple-irland-unternehmenssteuer/seite-2


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 Post subject: Re: Nachbarschaftliches
PostPosted: 8. May 2014, 15:29 
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Na sowas - der vorgestern verstorbene Kunstsammler Cornelius Gurlitt hat seine Riesensammlung stinkreichen Schweizern vermacht statt dem eigenen Heimatland oder Bedürftigen in der Dritten Welt: :shock:

Quote:
(...)

Das Kunstmuseum Bern erbt die millionenschwere Sammlung des Kunstsammlers Cornelius Gurlitt. Mit all den Picassos, Noldes und Chagalls kommt die Berner Institution nicht nur zu einem riesigen Kunstschatz, sondern auch zu einem nicht minder riesigen Haufen Problemen. Hunderte Werke der Sammlung stehen im Verdacht, Nazi-Raubkunst zu sein. Der erst vor wenigen Tagen im Alter von 81 Jahren verstorbene Cornelius Gurlitt war der Sohn von Adolf Hitlers Kunsthändler, Hildebrand Gurlitt. Nach dem Tod des Vaters hütete Cornelius Gurlitt den Kunstschatz eifersüchtig und hielt ihn geheim.

(...)


http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/kunst/Die-GurlittWerke-kommen-nach-Bern/story/31153178

Wer weiß, vielleicht schwebte ihm irgendwie eine Art von Familienzusammenführung der Vermögenswerte vor - in der Schweiz ist der in der Nazizeit geraubte Anteil der Sammlung wenigstens in der Nähe der nachrichtenlosen Konten der ehemaligen Eigentümer. ;)


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 Post subject: Re: Nachbarschaftliches
PostPosted: 8. May 2014, 15:40 
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ich muss was los werden. Zu dem Thema Gurlitt. Ich rege mich auf, weil man den Mann trotz dass man gewusst hat, dass er schwer Krank ist nicht in Ruhe gelassen hat. Man wusste ja, das er bald sterben würde, und trotzdem hat man weiter gemacht Grrr....



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 Post subject: Re: Nachbarschaftliches
PostPosted: 8. May 2014, 15:55 
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GG146 wrote:
Na sowas - der vorgestern verstorbene Kunstsammler Cornelius Gurlitt hat seine Riesensammlung stinkreichen Schweizern vermacht statt dem eigenen Heimatland oder Bedürftigen in der Dritten Welt: :shock:

Quote:
(...)

Das Kunstmuseum Bern erbt die millionenschwere Sammlung des Kunstsammlers Cornelius Gurlitt. Mit all den Picassos, Noldes und Chagalls kommt die Berner Institution nicht nur zu einem riesigen Kunstschatz, sondern auch zu einem nicht minder riesigen Haufen Problemen. Hunderte Werke der Sammlung stehen im Verdacht, Nazi-Raubkunst zu sein. Der erst vor wenigen Tagen im Alter von 81 Jahren verstorbene Cornelius Gurlitt war der Sohn von Adolf Hitlers Kunsthändler, Hildebrand Gurlitt. Nach dem Tod des Vaters hütete Cornelius Gurlitt den Kunstschatz eifersüchtig und hielt ihn geheim.

(...)


http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/kunst/Die-GurlittWerke-kommen-nach-Bern/story/31153178

Wer weiß, vielleicht schwebte ihm irgendwie eine Art von Familienzusammenführung der Vermögenswerte vor - in der Schweiz ist der in der Nazizeit geraubte Anteil der Sammlung wenigstens in der Nähe der nachrichtenlosen Konten der ehemaligen Eigentümer. ;)



Ich weiss ja dass du das nicht böse meinst. :) Aber das mit den Nachrichtenlosen Vermögen von Damals habe ich das hier schon mal umschrieben. Die Erben werden gesucht was manchmal Jahre dauern kann. Die Meinung dass in der Schweiz alle stinkreich und die Banken Diebe sind ist leider weitverbreitet, stimmt jedoch nicht. ;) Nachfolgend einen Link betreffend nachrichtenlose Vermögen. Das wurde und wird sehr rege benutzt.

Quote:
Nachrichtenlose Vermögen
Ermittlung von nachrichtenlosen Vermögenswerten
Personen, die bei einer ihnen unbekannten Bank in der Schweiz nachrichtenlose Vermögenswerte vermuten, auf die sie Anrecht haben, können durch die dem Bankenombudsman angegliederte Zentrale Anlaufstelle im Rahmen der Richtlinien der Schweizerischen Bankiervereinigung eine Abfrage der Datenbank aller nachrichtenlosen Kundenbeziehungen (Sparhefte, Konti inklusive Nummern- und Pseudonymkonti, Depots, Schliessfächer) der Schweizer Banken veranlassen.


http://www.bankingombudsman.ch/nachrichtenlose-vermogen/
http://www.schweizer-banken.info/de/lexikon/nachrichtenlose-vermoegen.htm

Dass Herr Gurlitt seine Sammlung dem Berner Museum vermacht hat, hat auch hier alle sehr überrascht. Er hatte keine Beziehungen zum Museum, sein Vater jedoch in früheren Jahren schon, weil er die Ausstellungen des Museums besuchte, das wars aber schon. Auf der anderen Seite hat man in Deutschland meines Erachtens den Mann übermässig hart angegriffen und musste dann letztendlich klein beigeben. Das hat ihn wahrscheinlich dazu bewogen, die Sammlung in die Schweiz zu bringen.
So wie ich hier in den Medien lesen kann, nimmt das Museum die Sammlung an, will aber an der Abklärung die Herr Gurlitt noch vor seinem Tod in Auftrag gegeben wurde, weiterführen und abklären lassen, ob Raubkunst dabei ist.

Picasso, ein Säufer, Drogenkonsument und Frauenheld, dass diese verrückten und oft unverständlichen Bilder überhaupt Weltruhm erfahren haben, erstaunt mich immer wieder. :(

Ob das Museum steinreich ist weiss ich leider nicht. ;)
Kunstmuseum Bern
Es wurde 1879 eröffnet.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kunstmuseum_Bern


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 Post subject: Re: Nachbarschaftliches
PostPosted: 8. May 2014, 16:04 
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Sohn von Hitlers Kunsthändler hin oder her.Na dann bin ich halt der “Sohn von Hitlers Wehrmachts-Stabsgefreiten” . Egal...war ein Scherz! Deutschland hat mal wieder einen “Endsieg” erreicht… :-( Die Sammlung ist wegen des unangemessenen Verhaltens von deutscher Justiz und Öffentlichkeit jetzt ins Ausland gegangen. Ich gratuliere dem Bayrischen (Polizei-)Staat zu dieser Leistung!!!
Die Hetzer behaupten noch heute, der böse Gurlitt hat seinen kostbaren Schatz aus 1280 Gemälden jahrzehntelang versteckt und gehütet. Na so was! Ich “verstecke” also mein Eigentum . Die Dreistigkeit der Verleumdung und Entehrung ist ohnegleichen.

Der Spiegel schmierte: Zitat
Quote:
Es war der 28. Februar 2012, als ein alter Mann namens Cornelius Gurlitt in seiner Wohnung in München-Schwabing unangemeldeten Besuch bekam. Einlass begehrten rund 20 Personen, angeführt von einem Staatsanwalt aus Augsburg. Die Ermittler beschlagnahmten wegen angeblicher Steuerstraftaten die komplette Kunstsammlung von Gurlitt, etwa 1280 Bilder.

Das war genau die Stasi-Methode des Schalck-Golodkowski, den DDR-Sammlern ihr Eigentum zu entziehen, sie zu kriminalisieren und die Beute zu verscherbeln. Der Lump Schalck zog mit Frau ungeschoren 1990 nach Rottach-Egern am Tegernsee. Er war der Liebling von Schäuble und Konsorten. Den Bayern hat er bestimmt die Tips gegeben, wie man an das Eigentum unbescholtener Bürger kommt, denn die Masche bei Gurlitt gleicht die des Stasi-Offiziers Schalck aufs Haar. Bis heute hat keine Ermittlung stattgefunden, wo die DDR-Kunst, auch aus Museen und Kirchen, geblieben ist. Keine Kommission, keine Internetseite – nichts!

MfG


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 Post subject: Re: Nachbarschaftliches
PostPosted: 8. May 2014, 16:45 
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Livia wrote:
Auf der anderen Seite hat man in Deutschland meines Erachtens den Mann übermässig hart angegriffen und musste dann letztendlich klein beigeben. Das hat ihn wahrscheinlich dazu bewogen, die Sammlung in die Schweiz zu bringen.


Das dürfte des Pudels Kern sein. Wer über Jahrzehnte hinweg bedeutende Kunstwerke, die normalerweise der Öffentlichkeit zugänglich gemacht würde, versteckt, dürfte kein großer Menschenfreund sein. Wenn er dann auch noch ernsthaft ungerecht behandelt wird, revanchiert er sich natürlich.

Quote:
Picasso, ein Säufer, Drogenkonsument und Frauenheld, dass diese verrückten und oft unverständlichen Bilder überhaupt Weltruhm erfahren haben, erstaunt mich immer wieder. :(


Na na, immerhin ist Picasso eines der bedeutenden Genies des 20. Jahrhunderts. Ich persönlich glaube nicht, dass außer ihm noch ein Mensch die Empfindungen visualisieren könnte, die entstehen, wenn man am frühen Morgen feststellt, dass der Kaffee alle ist ... :P

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 Post subject: Re: Nachbarschaftliches
PostPosted: 9. May 2014, 13:09 
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GG146 wrote:
Livia wrote:
Auf der anderen Seite hat man in Deutschland meines Erachtens den Mann übermässig hart angegriffen und musste dann letztendlich klein beigeben. Das hat ihn wahrscheinlich dazu bewogen, die Sammlung in die Schweiz zu bringen.


Das dürfte des Pudels Kern sein. Wer über Jahrzehnte hinweg bedeutende Kunstwerke, die normalerweise der Öffentlichkeit zugänglich gemacht würde, versteckt, dürfte kein großer Menschenfreund sein. Wenn er dann auch noch ernsthaft ungerecht behandelt wird, revanchiert er sich natürlich.

Quote:
Picasso, ein Säufer, Drogenkonsument und Frauenheld, dass diese verrückten und oft unverständlichen Bilder überhaupt Weltruhm erfahren haben, erstaunt mich immer wieder. :(


Na na, immerhin ist Picasso eines der bedeutenden Genies des 20. Jahrhunderts. Ich persönlich glaube nicht, dass außer ihm noch ein Mensch die Empfindungen visualisieren könnte, die entstehen, wenn man am frühen Morgen feststellt, dass der Kaffee alle ist ... :P

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Moin Alex!
mit dem Kaffee hat es was...oder mit Wino Tinto! ;)
Zitat Picasso:
Quote:
Wenn ich mir keine Ölfarbe mehr leisten kann, kaufe ich Wasserfarben. Wenn für Wasserfarben kein Geld mehr bleibt, bitte ich um Bleistifte. Wenn die Bleistifte ausgehen, man mich ins Gefängnis wirft, spuck ich mir auf den Finger, bemale die Wand.

Quelle: http://natune.net/zitate/autor/Pablo%20Picasso


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 Post subject: Re: Nachbarschaftliches
PostPosted: 9. May 2014, 13:28 
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GG146 wrote:
Na na, immerhin ist Picasso eines der bedeutenden Genies des 20. Jahrhunderts. Ich persönlich glaube nicht, dass außer ihm noch ein Mensch die Empfindungen visualisieren könnte, die entstehen, wenn man am frühen Morgen feststellt, dass der Kaffee alle ist ... :P



:lol: Wenn er denn überhaupt am frühen Morgen Kaffee trank. ;)


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 Post subject: Re: Nachbarschaftliches
PostPosted: 20. Dec 2014, 19:46 
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Da hat sich aber jemand Mühe gegeben, schweizerdeutsch ins Englische zu übersetzen ... ;)

http://www.liveleak.com/view?i=677_1419021765

Quote:



Thanks for the translation: Freeman0092
Finally my time has come!!!! Swiss-German translation!
you should know it's inappropriated to say to someone 'you' ('du') if you don't know them personally. correct term to call somebody would be 'misses' or 'mister'. but in german it's simply ('sie', which means 'you' too in the english language).


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 Post subject: Re: Nachbarschaftliches
PostPosted: 20. Dec 2014, 23:37 
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GG146 wrote:
Da hat sich aber jemand Mühe gegeben, schweizerdeutsch ins Englische zu übersetzen ... ;)

http://www.liveleak.com/view?i=677_1419021765

Quote:



Thanks for the translation: Freeman0092
Finally my time has come!!!! Swiss-German translation!
you should know it's inappropriated to say to someone 'you' ('du') if you don't know them personally. correct term to call somebody would be 'misses' or 'mister'. but in german it's simply ('sie', which means 'you' too in the english language).



:? Die war doch total besoffen. :roll:


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 Post subject: Re: Nachbarschaftliches
PostPosted: 20. Dec 2014, 23:38 
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Livia wrote:
:? Die war doch total besoffen. :roll:


Sicher? Wenn man den Dialekt nicht versteht, kann man das schlecht raushören. ;)


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PostPosted: 20. Dec 2014, 23:42 
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GG146 wrote:
Sicher? Wenn man den Dialekt nicht versteht, kann man das schlecht raushören. ;)


Die zwei Mädchen haben sich auf der anderen Seite im Zug gesetzt. Die besoffene "Dame" wollte das nicht, obwohl die Mädchen sie fragten ob sie hier sitzen dürfen. Zuerst sagte sie ja und dann fing sie an zu streiten und verlangte dass die Mädchen den Platz verlassen. Die wollten aber nicht und haben ihr immer wieder gesagt, sie hätten doch gefragt. Wo dann die "Dame" meinte, sie wäre aber zuerst im Abteil gewesen. :) ;)


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 Post subject: Re: Nachbarschaftliches
PostPosted: 16. Dec 2018, 07:15 
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:zwinker:

www.youtube.com Video from : www.youtube.com


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