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 Post subject: Berlin nach der Senatswahl
PostPosted: 21. Sep 2016, 16:53 
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Das wird von den Medien als späte Einsicht dargestellt:

Quote:
Angela Merkel „Wenn ich könnte, würde ich die Zeit um viele Jahre zurückspulen“

(...)

Die Lösung der Flüchtlingskrise gehe nicht schnell, „auch weil wir in den vergangenen Jahren weiß Gott nicht alles richtig gemacht haben“, räumte Merkel ein. Deutschland sei nicht gerade Weltmeister bei der Integration gewesen. Zudem habe man zu lange gewartet, bis man sich der Flüchtlingsfrage wirklich gestellt habe. „Wir müssen uns also jetzt gleichsam selbst übertreffen. Auch ich.“ Auch sie habe sich lange auf das Dublin-Verfahren verlassen, „das uns Deutschen einfach gesprochen das Problem abgenommen hat“. Das war nicht gut.


http://www.berliner-zeitung.de/politik/ ... --24769004

Tatsächlich heißt das nur, dass wir die Integrationsunwilligen jetzt noch fleißiger integrieren sollen, damit die anderen europäischen Staaten wieder solidarisch werden. Der Gegenverkehr wird aber ganz sicher nicht wenden, nur weil die deutschen Geisterfahrer auf`s Gaspedal treten.


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 Post subject: Re: Berlin nach der Senatswahl
PostPosted: 21. Sep 2016, 16:55 
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Interessant sind die Wahlergebnisse der AfD in den Grünen-Hochburgen sowie den Problem-Kiezen: Kreuzberg/Mitte/Friedrichshain 6%-8%, ebenso in Moabit und Neukölln 6%-9%. Wer hätte das gedacht? Für Freiburg im Rahmen der BaWü-Wahl hatte ich mal eine Analyse gesehen, wonach unter den Wählern der AfD der Migrantenanteil am höchsten ist.Die Zeiten, wo Mann oder Frau durch emsige, rückratlose Parteiarbeit sich eine sichere, gutbezahlte Lebensstellung auf Kosten der arbeitenden Menschen erdienern konnte, sind wohl vorbei.Ein wort an die gesammten Medien .Lasst doch einfach mal dieses Adjektiv bei der AfD weg. Das ist gang und gäbe, die AfD und ÖVP werden fast immer mit diesem Zusatz rechtsradikal genannt. Von Linkspopulisten und Ökopopulisten habe ich dagegen noch nie gehört.Weil mich schon seit geraumer Zeit diese ständigen Zusätze bei Nennung der AfD (und immer nur bei dieser Partei), mal "rechtspopulistisch" oder gar "unappetitlich" erheblich stören, habe ich mich nun zur Kündigung meines Abos <WESER- Kurier >entschlossen. Geht ganz einfach per Mmail. Eine seriöse Berichterstattung oder auch ein Meinungsartikel sieht in meinen Augen anders aus!



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Gruß Staber

Wenn du heute frierst, stell dich einfach in eine Ecke. Die haben meistens 90 Grad.
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 Post subject: Re: Berlin nach der Senatswahl
PostPosted: 24. Sep 2016, 18:51 
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Ein wort an die gesammten Medien .Lasst doch einfach mal dieses Adjektiv bei der AfD weg. Das ist gang und gäbe, die AfD und ÖVP werden fast immer mit diesem Zusatz rechtsradikal genannt


Ich bin mir gar nicht so sicher, dass das im Interesse der AfD wäre. Sachliche Kritik, die beim Publikum seriös rüberkommt, kann viele für die AfD unangenehme Fragen aufwerfen (Rentenkürzungen, Schwulenfeindlichkeit usw.), während die von Dir monierten Adjektive den Beitrag des Journalisten bzw. Journalisten - Darstellers als Regierungspropaganda kennzeichnen und so die Inhalte entwerten. Für eine sehr junge Partei, die sich noch nicht von den alle neuen Parteien heimsuchenden Extremisten und Spinnern trennen konnte, ist das eher nützlich. So haben sie mehr Zeit, solche Leute kaltzustellen:

Quote:
Wahl in Berlin

Die fragwürdigen Vorlieben des AfD-Siegers Nerstheimer

Kay Nerstheimer sitzt künftig im Berliner Abgeordnetenhaus. Der AfD-Kandidat hat den Wahlkreis Lichtenberg 1 gewonnen. Sieht man sich seine Facebook-Vorlieben an, stößt man vor allem auf große Brüste, Soldaten und einen höchst bedenklichen Like.

(...)


http://www.stern.de/politik/deutschland ... 63784.html

Wenn die bisherigen Protestwähler damit beginnen, sich ernsthaft mit solchen Inhalten zu befassen und diese Leute immer noch in der Partei sind, ist es vorbei mit dem Höhenflug in die Parlamente. Dann verkommt die Partei zur rechtsradikalen Splitterpartei im NPD - Format.


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 Post subject: Re: Berlin nach der Senatswahl
PostPosted: 24. Sep 2016, 18:52 
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Der Vergleich mit der Rente hinkt hier natürlich. Verkäufer der offiziellen Regierungsmeinung werden im Gegensatz zu den von Altersarmut bedrohten Knechten nicht für ihre Tätigkeit bezahlt, sondern für das Unterlassen der Äußerung ihrer tatsächlichen Meinungen ... :roll:

Quote:
Goldener Abschied für Senatssprecherin

"Bezüge nach BesGr. B 7 (rd. 8.906,- €)"

Dafür ist noch Geld da: In der Pleite-Stadt Berlin erhält die 37-jährige SPD-Senatssprecherin für 21 Monate Arbeit ein solides Abschiedspaket. Details werden nur ungefähr mitgeteilt.

(...)

"Das 'Berliner Modell': kommt die Rente mit 37?", ironisierte der Moderater der Sendung "Quer" des Bayerischen Rundfunks den Vorgang.

(...)


http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 13137.html


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 Post subject: Re: Berlin nach der Senatswahl
PostPosted: 24. Sep 2016, 18:53 
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