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 Post subject: Der englischsprachige Patient
PostPosted: 10. Jan 2014, 01:42 
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Der englischsprachige Patient ... :lol:

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Vorschlag aus NRW

Deutsche Patienten sollen Englisch lernen

Ausländische Ärzte hierzulande müssen Deutsch sprechen, um arbeiten zu dürfen. Der NRW-Arbeitsminister findet aber, dass die Patienten besser Englisch lernen sollen. Dafür erntet er scharfe Kritik.

(...)

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(...)

Im Jahr 2012 ist die Zahl der ausländischen Ärzte in Deutschland um fast 15 Prozent auf 32.548 gestiegen. Der größte Zustrom kam aus Rumänien, gefolgt von Griechen, Ungarn, Bulgaren und Slowaken.

(...)


http://www.welt.de/politik/deutschland/article123697984/Deutsche-Patienten-sollen-Englisch-lernen.html

Das habe ich auf Facebook dazu geschrieben:

>> Ich fange schon mal an, mit Omma das Tea-ätsch zu üben. Am besten klappt es, wenn sie ihr Gebiff nifft drin hat. <<

Das muss auch sein. Wenn man in den Englischunterricht für alle Ommas Staatsknete stecken würde, würde der ganze Zweck der Übung verfehlt. Es geht ja darum, über den NC die Zahl der teuer auszubildenden deutschen Nachwuchsmediziner klein zu halten und stattdessen Rumänien und Bulgarien die Ärzte abzuwerben.

Die brauchen da schließlich nicht so viele Ärzte wie wir, weil die Bevölkerung dort nicht so unter Wohlstandskrankheiten leidet wie die in Deutschland.


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 Post subject: Re: Der englischsprachige Patient
PostPosted: 10. Jan 2014, 09:10 
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Hi GG,
die Bewohner dieser Länder des nahen Ostblocks leiden sicherlich nicht unter unseren Wohlstandskrankheiten, dafür kämpfen die dort aber mit schon totgeglaubten Krankheiten wie TBC, und zwar hat sich dort eine resistente Art der TBC entwickelt, bei der auch keine Antibiotika mehr helfen. Pharmakonzerne kommen mit der Entwicklung entsprechender Medikamente noch nicht hinterher. Was aber auch daran liegen könnte, dass man in diesen Ländern mit helfenden Medikamenten noch nicht genug Geld verdienen kann. Wäre diese Krankheit (wie andere auch,die schon an der Grenze "warten") bereits hier angekommen, würde die Pharmaindustrie wesentlich angestrengter daran arbeiten. Dann hätten wir mit einem Kopfnicken sofort die richtigen Präparate.

UND zu diesem Minister, sieh Dir seinen fetten Kopf an, was erwartest Du von solch einem Politiker. Der arbeitet nach dem alten Politikermotto, ich muss zwischen den Mahlzeiten noch mal schnell einen "intelligenten" Satz loswerden.


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 Post subject: Re: Der englischsprachige Patient
PostPosted: 10. Jan 2014, 11:54 
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granulat wrote:
Hi GG,
die Bewohner dieser Länder des nahen Ostblocks leiden sicherlich nicht unter unseren Wohlstandskrankheiten, dafür kämpfen die dort aber mit schon totgeglaubten Krankheiten wie TBC,


Das ist mir schon klar. Dass die Bulgaren und Rumänen ihre teuer ausgebildeten Ärzte nicht selbst bräuchten, war purer Sarkasmus.


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 Post subject: Re: Der englischsprachige Patient
PostPosted: 10. Jan 2014, 23:59 
Unter anderem ist genau DAS ein Grund, um im Fall des Falles erst einmal im Netz nach geeigneten Ärzten zu durchstöbern. Nichts geht über Bewertungen durch andere User, die bereits Erfahrungen mit "nicht deutsch sprechenden Ärzten" gemacht haben.
Grund für mein Misstrauen war eine Begebenheit, die sprachlich dermaßen mühsam gewesen ist, dass ich mich fragte, ob ich demnächst nicht Suaheli lernen sollte.
Dass Englisch mal Weltsprache werden würde, hat man schon lange prophezeit.

Irgendwann wird es sehr wahrscheinlich auch soweit sein. Die Generationen, die mit Englisch nichts anfangen können, sterben nach und nach aus. Die Frage ist nur, ob auch alle Länder der Erde dann ebenfalls auf Englisch umgestellt haben werden. :mrgreen:


  
 
 Post subject: Re: Der englischsprachige Patient
PostPosted: 11. Jan 2014, 00:25 
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Der Minister macht jedenfalls nicht nur hinsichtlich seines Vorschlags, sondern auch visuell einen anglophilen Eindruck.

Ich denke da an die englische Küche und an die Gefahr des Rinderwahnsinns ... :twisted:


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 Post subject: Re: Der englischsprachige Patient
PostPosted: 11. Jan 2014, 14:57 
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GG146 wrote:
Der Minister macht jedenfalls nicht nur hinsichtlich seines Vorschlags, sondern auch visuell einen anglophilen Eindruck.

Ich denke da an die englische Küche und an die Gefahr des Rinderwahnsinns ... :twisted:


ach, das ist nur einer der sich wichtig machen will mehr nicht.



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