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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 14. Sep 2014, 19:43 
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Schon jetzt hat die AfD erreicht, dass die FDP zumindest im politischen Wachkoma bleibt. Auch wenn es die Liberalen nicht wahrhaben wollen: Viele, die eine stabile Währung und Sicherheit ihres Eigentums wollen und dazu noch eine Aversion gegen rot-grüne Umerziehungsversuche haben, sind für die AfD zumindest ansprechbar - und dieses Milieu ist Fleisch vom Fleische der FDP. Damit hat die AfD der Union den wichtigsten strategischen Partner für eine bürgerlich-konservative Mehrheitsbildung schlicht weggenommen. CDU/CSU werden, wenn sie irgendwann einmal aus dem Gefängnis großer Koalitionen ausbrechen wollen, auf die Grünen zugehen müssen – Schwarz-Grün aber wäre geradezu politisches Doping für die AfD.
Heute Abend hat die Republik ihr blaues Wunder erlebt ;) .


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 16. Sep 2014, 17:05 
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Wenn die Tante sich nicht bald zurückhält, kann die AfD nur noch am rechten Rand der CDU Wähler abwerben, weil sie alle liberalen Euroskeptiker so vergraulen:

Zitat:
Kritik an Einladung des Europaparlaments

Beatrix von Storch: Conchita Wurst lenkt von Gräueltaten im Irak ab

(...)

"Den Auftritt von Thomas Neuwirth vor dem Europäischen Parlament halte ich bestenfalls für überflüssig", sagte Storch, die den bürgerlichen Namen anstatt des Künstlernamens der Dragqueen benutzte. Das Europäische Parlament solle seine Aufmerksamkeit auf die brutal verfolgten und ermordeten Menschen im Irak und in Syrien richten, anstatt sich "laufend um unsere vielfältige Sexualität zu drehen".

(...)


http://www.queer.de/detail.php?article_id=22299


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 17. Sep 2014, 06:31 
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Rücktritt als Bezirksvorsitzender und Pressesprecher und Austritt aus der AfD

Zitat:
Ich habe heute meinen Rücktritt vom Amt des Bezirksvorsitzenden von Oberfranken und meinen Austritt aus der Alternative für Deutschland erklärt. Ferner habe ich mein Amt als Pressesprecher des bayerischen Landesverbandes niedergelegt.

Die Alternative für Deutschland, so das Selbstbild, will eine Partei der bürgerlichen Mitte sein, eine Rechtsstaatpartei, eine Partei des gesunden Menschenverstandes. Auf der gestrigen Pressekonferenz von Bernd Lucke mit den Spitzenkandidaten für die Landtagswahlen in Brandenburg, Thüringen und Sachsen wurde nun jedoch klar, dass die politische Mitte längst nicht mehr die Zielgruppe dieser Partei ist, mit der Menschen aus allen Richtungen des demokratischen Spektrum noch vor einem Jahr große Hoffnungen verbunden haben.


http://www.franz-eibl.de/ruecktritt-als ... s-der-afd/

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 17. Sep 2014, 13:57 
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Dieses mal eine ganz Aktuelle die Austritt

AfD: Enttäuschte Funktionärin entlarvt eigene Partei


Zitat:
Sie war eine der wenigen, vielleicht sogar die Einzige in der AfD, die für liberale Werte eingetreten ist. Doch diesen Kampf hat Michaela Merz, Mitglied des Bundesvorstands und Sprecherin des Landesverbands Thüringen, verloren.

Die Anti-Euro-Partei ist nach rechts abgedriftet. In Ostdeutschland hat sie bei drei aufeinander folgenden Landtagswahlen zweistellige Ergebnisse eingefahren - durch teilweise populistische Parolen.

Es ist nicht die AfD, so wie sie sich Michaela Merz vorgestellt hat. Deshalb hat sie jetzt Konsequenzen gezogen. Die Funktionärin will zum 1. Oktober aus der Partei austreten.


Wo sie recht hat, hat sie recht.

Zitat:
„Es zeigt sich immer deutlicher, dass die Funktionäre der Verantwortung” für Demokratie nicht gewachsen seien, kritisiert Merz. Die Philosophie der AfD, schreibt sie, sei „mit einem modernen weltoffenen Deutschland nicht mehr zu vereinbaren”.

Vorwurf: AfD schürt Ängste - ganz bewusst

Den führenden Köpfen scheine es „zunehmend egal zu sein, welche politischen Philosophien sich unter dem Parteilogo versammeln – Hauptsache es gibt Stimmen und Geld”, prangert Merz an.

Der Parteispitze hält das Vorstandsmitglied vor, bewusst Ängste zu schüren - „gegen unsere Nachbarn im Ost-Europa, gegen kriminelle Ausländer, gegen Moslems, gegen Sozialschmarotzer”.


http://www.huffingtonpost.de/2014/09/16 ... 28176.html

Dem Chef der Partei rate ich dringend, mal bei seiner Partei auszusortieren. Weil sonst steht er nur noch mit Rechten da.



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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 17. Sep 2014, 16:53 
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@Alex
Zitat:
Wenn die Tante sich nicht bald zurückhält


Warum denn so unfreundlich Alex, hat nicht jede Partei solche Typen , auch die ihr wählt! Die Beispiele erspare ich mir mal! ;) Beatrix von Storch kämpft gegen staatliche Umerziehung, sexuelle Vielfalt und Werteverlust . Was ist daran falsch? Das sie in ihrer eigenen Partei umstritten ist , ist ja allgemein bekannt.Beatrix von Storch spricht über das Jahr 2010 und die Zusage, das EU-Hilfspaket für Griechenland werde eine Ausnahme bleiben.Sie regt sich auf über „das System“. Was ist falsch daran.Mich ärgert, dass unterschwellig alle AfD-Politiker so dargestellt werden, als würden sie im stillen Kämmerlein oder unter sich ständig den rechten Arm zum Gruße heben oder einen Adolf-Schrein im Keller haben. :roll: :roll:

Solange diese Leute den Boden der demokratischen Grundordnung nicht verlassen, ist doch alles gut!


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 17. Sep 2014, 16:54 
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schlau hat geschrieben:
Rücktritt als Bezirksvorsitzender und Pressesprecher und Austritt aus der AfD

Zitat:
Ich habe heute meinen Rücktritt vom Amt des Bezirksvorsitzenden von Oberfranken und meinen Austritt aus der Alternative für Deutschland erklärt. Ferner habe ich mein Amt als Pressesprecher des bayerischen Landesverbandes niedergelegt.

Die Alternative für Deutschland, so das Selbstbild, will eine Partei der bürgerlichen Mitte sein, eine Rechtsstaatpartei, eine Partei des gesunden Menschenverstandes. Auf der gestrigen Pressekonferenz von Bernd Lucke mit den Spitzenkandidaten für die Landtagswahlen in Brandenburg, Thüringen und Sachsen wurde nun jedoch klar, dass die politische Mitte längst nicht mehr die Zielgruppe dieser Partei ist, mit der Menschen aus allen Richtungen des demokratischen Spektrum noch vor einem Jahr große Hoffnungen verbunden haben.


http://www.franz-eibl.de/ruecktritt-als ... s-der-afd/

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Ach schlau...wenn so ein Parteifuzzi die Segel streicht, davon geht die Welt nicht unter. Da braucht man keinen Hermann draus zu machen. Da gibt es Nachfolger!


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 17. Sep 2014, 16:56 
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staber hat geschrieben:
Ach schlau...wenn so ein Parteifuzzi die Segel streicht, davon geht die Welt nicht unter. Da braucht man keinen Hermann draus zu machen. Da gibt es Nachfolger!



Aber keine Nachfolger, die liberale Wähler ansprechen können. Darum ging es in den letzten Beiträgen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 18. Sep 2014, 10:07 
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Vorwurf: Rechte StrömungenRatsmitglied Richard Mol tritt aus der AfD aus

Zitat:
MÜNSTER Die Alternative bröckelt auseinander: Zwei Tage nach seinem Rücktritt als Sprecher der AfD-Ratsgruppe ist Richard Mol aus seiner Partei ausgetreten. Er begründet seinen Schritt mit den stärker werdenden rechten und nationalen Strömungen innerhalb der AfD.

"Ich bedaure, mich zu diesem Schritt gezwungen zu sehen", schreibt Mol in einer ausführlichen Pressemitteilung. "Die Entwicklungen innerhalb des Kreisverbandes Münster innerhalb der letzten Wochen und der zunehmende Einfluss rechter Kreise in NRW seit dem Landesparteitag von Bottrop im Juni lassen mir keine andere Wahl."


Vielleicht sollte die AFD doch überlegen ob sie vielleicht lieber mit der NPD zusammenarbeiten will. Dann hätte sie ein Problem weniger, wir auch ;)

Zitat:
Weiter schreibt Mol: "Als liberaler Mensch kann ich mich mit einer Vielzahl von Äußerungen, die in den letzten Wochen von führenden Vertretern der AfD gemacht wurden, nicht mehr identifizieren." Konkret zählt er Äußerungen des thüringischen Landessprechers Björn Höcke zum Schengener Abkommen, von Alexander Gauland zum russisch-ukrainischen Konflikt und von Frauke Petry zum Thema Abtreibung und Drei-Kind-Familie auf.


Tja, was soll man dazu noch sagen?

Zitat:
Mol selbst war wegen seines Auftritts im Rat in der vergangenen Woche in die Kritik geraten. Hierzu schreibt Mol: "Es ist wahr, der Beitrag zum Thema Kita-Ausbau in der letzten Sitzung des Rates war grottenschlecht." Die von ihm im Rat vertretene Position gegen einen weiteren Kita-Ausbau in Münster sei jedoch nicht seine persönliche Meinung gewesen, sondern, so Mol weiter, die Mehrheitsmeinung seiner Partei: "Diese lautet auf den Punkt gebracht: Die AfD will keinen weiteren Ausbau der Kinderbetreuung in Münster. Kinder gehören auf alle Fälle bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres zur Mutter und haben in einer Kita nichts verloren." Er persönlich vertrete in dieser Sachfrage eine deutlich andere Position, habe sich jedoch der Mehrheitsmeinung in der Partei untergeordnet.


und dann hat die Partei ihn einfach Hängen lassen.

Zitat:
Dass ihm seine örtlichen Parteikollegen nicht den Rücken gestärkt hätten, sei ein weiterer Grund für seinen Austritt gewesen.


http://www.muensterschezeitung.de/staed ... 93,2485210

ich kann ihn und die, die ausgetreten sind oder noch werden, verstehen. Sie wollten eine andere Politik aber nicht eine rechte Politik. Lucke hat verpeilt, die Rechten aus seiner Partei etwas einzudämmen. Nun muss er sich halt gefallen lassen, das seine Partei am rechten Rand rum turnt.

Ps. Kinder sollen in die Kita gehen dürfen, hat zwei gründe: 1, das Kind kann sozialen Kontakte herstellen und Freunde finden.( Das brauchen die). 2 Dass die Mütter die Chance haben wieder zu Arbeiten. Wir wollen doch nicht wieder zurück fallen?



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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 18. Sep 2014, 15:19 
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Ich mach mir Sorgen! Man kann sich auch Probleme einbilden.
Man sollte doch mehr auf die Musels in unserem Lande achten, als auf die AfD oder sonstwer!


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 18. Sep 2014, 15:49 
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staber hat geschrieben:
Man sollte doch mehr auf die Musels in unserem Lande achten, als auf die AfD oder sonstwer!


Wer keine Kinder hat, muss sich auch nicht über die Zukunft von Haus und Hof den Kopf zerbrechen, weil er mit den zukünftigen Besitzern nichts zu tun hat. Die Hauptschuld an der Kinderlosigkeit der Deutschen tragen aber eindeutig die sich selbst maßlos überschätzenden Erzkonservativen, die zum Verrecken nicht von dem ganz offensichtlich untauglichen Versuch lassen wollen, die Frauen in Richtung "Kinder / Küche / Kirche" zurückzudrängen, indem sie die Vereinbarkeit von Kindern und Beruf systematisch verhindern. Es ist längst erwiesen und auch ganz sicher unumkehrbar, dass die dergestalt unter Druck gesetzten Frauen sich im Normalfall gegen Kinder entscheiden, besonders wenn sie dem immer größer werdenden gebildeten Bevölkerungsteil zugehören.

Eine von allen liberalen Elementen der Anfangszeit entkleidete AfD kann den Niedergang des deutschen Volkes also nur beschleunigen, wenn sie eine endgültige rein konservative politische Ausrichtung überleben sollte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 18. Sep 2014, 19:55 
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staber hat geschrieben:
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wenn man nicht aufpasst haben wir einen zweiten Hitler irgendwann da ;)



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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 18. Sep 2014, 19:57 
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@Alex
Zitat:
Kinderlosigkeit der Deutschen tragen aber eindeutig die sich selbst maßlos überschätzenden Erzkonservativen

Einer muß ja immer schuld haben und wenn's die Erzlinge sind. Sei's drum.
Mein Eindruck ist folgender .Scheinbar sind die Frauen zwischen 40 und 44 beruflich erfolgreicher, als diejenigen, die sich aufgrund beruflicher Perpektivlosigkeit schwängern lassen, um sich danach von Mann und Staat alimentieren zu lassen. Denn den Staat interessiert die Familienpolitik nicht, sonst würde der sich mehr für die Finanzierung einsetzen, stattdessen werden immer mehr unsinnige Gesetze erfunden, damit die Eltern (oder besser der Unterhaltspflichtige) bis zum St. Nimmerleinstag die Nachkommen finanzieren muss. Das ist nämlich die Realität.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 25. Sep 2014, 11:27 
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Der Landeschef der AfD, Matthias Manthei, stellte sich hinter die AfD-Abgeordneten, die Anträge der NPD unterstützt hatten. "Wir orientieren uns nicht an Ideologien, sondern an Inhalten", sagte Manthei der "Schweriner Volkszeitung" (Mittwochausgabe). "Auch die Kirche muss sich an die Gesetze halten", begründete Manthei das Votum für den NPD-Antrag. Gregor Kochhan von der Alternativen Liste Vorpommern kritiserte, dass seit der Abstimmung vom Montagabend klar sei, dass die AfD offen rechtsextreme Forderungen und Anträge unterstütze. Dass die AfD in einem Redebeitrag den Antrag zusätzlich inhaltlich unterstützt habe, sei ein Dammbruch, sagte Kochhan.


http://www.ndr.de/nachrichten/mecklenbu ... vg100.html

so kann man das Natürlich auch sehen ;) Wie dumm halten eigentlich die ganzen Politiker Deutschland?



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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 28. Sep 2014, 18:37 
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schlau hat geschrieben:
staber hat geschrieben:
@schlau
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Ich mach mir Sorgen! Man kann sich auch Probleme einbilden.
Man sollte doch mehr auf die Musels in unserem Lande achten, als auf die AfD oder sonstwer!



wenn man nicht aufpasst haben wir einen zweiten Hitler irgendwann da ;)

der ist doch da heißt Netanjahu der getto gaza betreiber und Obama der KZ betreiber vor kuba ohne recht und gesetz

henkel ist doch duz freund von fidel castro der kann kein nazi sein



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Sollte ich jemanden persönlich verletzt haben,das war nicht meine absicht und bitte ich hiermit offiziell um Entschuldigung. wahrheit ist wahrheitSocial TV Geheimer Krieg der USA. USATALIBAN "Allahu Akbar"
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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 20. Okt 2014, 19:48 
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Auf Facebook gesehen und kommentiert:


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Rechte Konkurrenz durch AfD

Schande

Union und SPD wollen die AfD nach rechts bugsieren – und vernichten. Alle sollen mitmachen. Gewöhnlich klappt das, denn rechts von der Union ist die Todeszone der deutschen Politik. Klappt es nicht, wird alles anders.

(...)

Wer also jetzt noch in der AfD mitmacht, riskiert den bürgerlichen Ehrverlust. Es ist leicht, das abzutun, solange man selbst nicht davon betroffen ist. Sonst kann sich darüber nur erhaben fühlen, wer sowieso nichts zu verlieren hat.

(...)


http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/rechte-konkurrenz-durch-afd-schande-13216838.html

Mit dem "bürgerlichen Ehrverlust" für die Aktiven kann man keine neu gegründete Partei vernichten. Solche Parteien entstehen ja deshalb, weil die Neugründer das Establishment für korrupt halten. Korrupte Halunken haben nicht die Position, Ehrbegriffe zu definieren.

Wichtig sind nur die Wähler, die dürfen sich durch politisches Mobbing und Medienkampagnen nicht irritieren lassen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 21. Okt 2014, 19:53 
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Zitat:
Sollte es noch irgendeinen Zweifel daran gegeben haben, dass Bernd Lucke unter einem enormen innerparteilichen Druck von rechts steht, so ist dieser spätestens seit dem Parteitag des bayerischen Landesverbands der Alternative für Deutschland (AfD) am vergangenen Sonntag in Ingolstadt ausgeräumt. Die dortige Rede des Parteisprechers war nichts anderes als eine glasklare Kampfansage an den immer stärker werdenden Rechtsaußen-Flügel der Partei, wenn auch nicht frei von den üblichen Weichzeichnern und weiterhin stramm auf Anti-Euro-Kurs und gnadenlos in der Flüchtlingspolitik.


wenn er auf den Kurs bleibt Wähle ich ihn.

Lemminghafte Putin-Anbiederung in der AfD

Zitat:
Genervt wirkte Lucke, belehrend klang seine Rede, genauso wie seine aus Talkshows hinlänglich bekannten Invektiven gegen die „Altparteien“.

Nur griff er dieses Mal eben nicht jene an, sondern richtete sich an die eigene Partei. Und knüpfte damit in der Sache an seinen Anfang des Monats zirkulierten Brandbrief an die AfD-Mitglieder an, in dem er das Querulantentum und die ständigen Angriffe gegen ihn und seine Familie beklagte. Stein des Anstoßes vieler Parteimitglieder ist und bleibt Luckes Abstimmungsverhalten im Europaparlament, mit dem er Sanktionen gegen Russland im Ukraine-Konflikt für den Fall einer militärischen Intervention zustimmte. Mit dieser Haltung steht Lucke der kritikfreien und lemminghaften Putin-Anbiederung des brandenburgischen Fraktionschefs Alexander Gauland diametral entgegen. Und ist dadurch gewissermaßen zum Feindbild der „Neuen Rechten“ geworden, die in dem ehemaligen KGB-Agenten den Anführer der lang herbeigesehnten „konservativen Revolution“ sieht und die in der AfD immer einflussreicher wird.
So spricht es deshalb für sich, wenn Lucke auf einem Landesparteitag, auf dem Außenpolitik ja eigentlich gar keine Rolle spielt, seine Haltung zur Ukraine-Krise zum Schwerpunkt einer Rede macht und diese damit sogar beginnt. In Bayern allerdings konnte er dies auch wagen, denn der dortige Landesverband gilt als einer der moderatesten innerhalb der AfD. Schärfer als je zuvor waren Luckes Worte: „Rechtsstaat und Demokratie in Westeuropa sind um ein Vielfaches besser als in Russland.“
Oh ha. Das dürfte dem rechten Flügel, für den nicht nur der Euro, sondern auch die EU und überhaupt die angebliche westliche Dekadenz ein Feindbild sind, überhaupt nicht gefallen. Und auch der Schönrednerei des völkerrechtswidrigen Vorgehens des in Rechtsaußen-Kreisen so angehimmelten Putins auf der Krim und in der Ostukraine trat Lucke kämpferisch entgegen. Fast schon zynisch sagte er, dass er selbst ein „Putin-Versteher“ sei, weil ihm klar sei, dass „Russland eine Großmacht war und sich nicht mehr standesgemäß“ behandelt fühlt. Um direkt weiter zu donnern: „Das heißt aber nicht, dass ich die Mittel billige, die Russland einsetzt, um seine Ziele zu erreichen“. Einmal in Fahrt gekommen, wurde Lucke immer deutlicher und fügte hinzu, dass das Vorgehen der Separatisten in der Ostukraine „wohl kaum ohne Duldung und Förderung“ durch Russland denkbar sei.


http://m.tagesspiegel.de/politik/afd-lu ... 68382.html

mir tut der Lucke leid. Aber er schaft es! sollen doch die rechten zur NPD gehen und dort bleiben die AFD braucht die nicht.



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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 26. Okt 2014, 11:55 
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Es geht weiter... ich Hoffe sie haben es bald geschafft den richtigen Kurs zu finden

Streit über Kurs bei AfD

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http://www.fr-online.de/politik/parteie ... 49616.html

Zitat:
Henkel fordert von Bundessprecher Bernd Lucke eine Kurskorrektur. „Wir brauchen einen Markenkern“, sagte Henkel – auch wenn das einen Verlust von Wählerstimmen zur Folge haben könnte. Henkel: „Sie können den Leuten nicht sagen: Ich kann alles. Irgendwann sagen sie: Die können gar nichts.“ Parteichef Lucke, ebenfalls EU-Abgeordneter, fühlt sich derweil zunehmend überlastet von Parteiamt und Mandat. „Das Pensum ist sehr hoch“, sagte Lucke. „Bisweilen führen mich die Arbeit als Abgeordneter und die Parteiarbeit an die Grenze der Belastungsfähigkeit.“


jetzt schon? Und ich Höre immer bzw Lese immer, die Arbeiten nix Hm..

Ps. Lucke sieht doch gut aus gele :D



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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 29. Okt 2014, 15:16 
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Hans-Olaf Henkel schämt sich für seine Partei

Zitat:
Der ehemalige BDI-Vorsitzende hadert mit der AfD. Besonders schwer falle es ihm, "zu akzeptieren, dass Vernunft sich nicht automatisch durchsetzt", sagte Henkel der ZEIT.


Zitat:
Der ehemalige BDI-Vorsitzende und Buchautor sagte der ZEIT: "Da sitzt man auf einem Parteitag und hört irgendwelche wilden Verschwörungstheorien. Ich werde dann ganz klein und schäme mich in Grund und Boden." In der AfD gebe es, so Henkel, halt besonders viele schwierige Typen: "Ideologen, Goldgräber, Karrieristen."
Auch das Leben als Politiker missfällt dem 74-jährigen Neuparlamentarier: "Es heißt, die Steigerung von Feind sei Feind, Todfeind, Parteifreund." Darüber habe er früher gelacht. "Aber es ist nicht übertrieben. Der Satz stimmt." Innerparteiliche Kämpfe würden härter geführt als die mit dem politischen Gegner. "Das ist wirklich deprimierend."


Zitat:
. Außerdem wolle er "verhindern, dass die AfD nach rechts abdriftet".


wir Hoffen mal, das Er und Lucke es noch schaft das Ruder rum zu reißen

http://www.zeit.de/politik/deutschland/ ... haemt-sich


um die zwei Personen geht es ua.

Zitat:
Die AfD befindet sich im Aufwärtsschwung. Doch die Debatten über einen zu starken Rechtsdrall reißen nicht ab. Ein umstrittener Kongress rückt die Partei plötzlich sogar in die Nähe der "Hooligans gegen Salafisten".



Zitat:
Teile der AfD fühlen sich in der Nähe der neuen Rechten offenbar gar nicht so unwohl. Was ist passiert? Die fünf nordrhein-westfälischen AfD-Bezirksverbände wollen am 22. März in Witten einen Wissenskongress veranstalten. Zu diesem sind auch Jürgen Elsässer und Andreas Popp eingeladen, zwei populäre Verschwörungstheoretiker.


Oh ja das sind sie!!


Zitat:
Elsässer, die Hogesa und die AfD: Lucke ist nicht angetan von diesem Gemisch. "Die Veranstalter waren bei der Auswahl der Referenten nicht gut beraten. Unter den Referenten scheinen sich Verschwörungstheoretiker und Wirrköpfe zu befinden. Die Veranstalter sollten ihr Konzept überdenken", sagt er. Die Bundespartei will von dem umstrittenen Kongress nichts gewusst haben. Man sei darüber relativ unglücklich und hoffe, dass diese Konstellation noch geändert werde, heißt es aus der Parteispitze.


Zitat:
Der Kongress in Witten soll jedoch wie geplant stattfinden, wenn eben möglich mit einem überarbeiteten Personaltableau. Hans-Olaf Henkel, der für die Partei im Europaparlament sitzt, rät dennoch: "Ich kann jedem vernünftigen AfD-Mitglied nur raten, sich von dieser Veranstaltung zu distanzieren, nicht teilzunehmen oder gar mitzuwirken." Eines kann dies jedoch nicht mehr verhindern: Die Umfragen mögen zurzeit zwar noch so gut sein, der ahnungslose Lucke steht schlecht da. Verliert der Parteichef etwa die Kontrolle? Es sind die oft unberechenbaren Auswüchse, die seiner jungen Partei immer wieder zusetzen und deren Folgen er bereinigen muss.


http://www.n-tv.de/politik/AfD-laedt-re ... 62756.html

die Geister die ich rief. Nun, jetzt ist das Kind in den Brunnen gefallen und jetzt muss es wieder heraus. Das ist gar nicht so einfach, die Braunen los zu kriegen. Aber die schaffen es schon.



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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 5. Nov 2014, 09:25 
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http://m.mdr.de/nachrichten/afd-sachsen ... 417e7.html#mobilredirect

Zitat:
AFD will mit den Grünen und linken zusammenarbeiten.


Mit den Linken??? :shock: :o sagt mir, das es nicht Wahr ist



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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 5. Nov 2014, 15:20 
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Lucke: "AfD ist eine pro-europäische Partei"

Zitat:
Berlin - Der Sprecher der Alternative für Deutschland (AfD), Bernd Lucke, teilt die Sorge von Bundespräsident Joachim Gauck vor einem Erstarken antieuropäischer Parteien: Wir pflichten Bundespräsident Gauck bei, denn die AfD ist eine pro-europäische Partei, sagte Lucke dem Handelsblatt (Online-Ausgabe). Die wahre Gefährdung Europas geht von den Altpartien aus, die die wirtschaftlichen Probleme Europas nicht lösen, sondern nur mit viel Geld zukleistern.

Wie der Bundespräsident sei die AfD daher sehr besorgt darüber, dass diese Parteien noch zu viel Zuspruch vom Wähler bekommen. Lucke äußerte in diesem Zusammenhang scharfe Kritik am Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM). Dieser habe mit europäischer Solidarität nichts tun, sagte er. Denn das Geld bekämen die Banken, die bankrotten Staaten Kredite gegeben haben, während die einfache Bevölkerung nichts davon hat, was ihre Lasten mildern könnte, die durch den Euro hervorgerufen wurden.


http://unternehmen-heute.de/news.php?newsid=249286v

Der macht sich auch zum Feind für jene die Ihn gewählt haben ;)



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