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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 13. Jan 2017, 18:35 
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Anlässlich dieser aktuellen Meldung meinten die Teilnehmer auf einem Facebook - AfD - Profil gegen Homosexuelle lästern zu müssen. Ich habe das mal kommentiert:

Zitat:
Gleichstellung für Schwule und Lesben

Mehrheit der Deutschen für die Homoehe

Eine große Mehrheit der Deutschen befürwortet die Homoehe. Das ergab eine Umfrage der Antidiskriminierungsstelle des Bundes. Die Gesellschaft sei viel weiter als die Politik, hieß es.


(...)


http://www.spiegel.de/panorama/gesellsc ... 29685.html

Homoehen fügen keiner einzigen Heteroehe und deren gesellschaftlicher Funktion auch nur den geringsten Schaden zu.

Kümmert Euch um die echten Probleme der Menschen, anstatt Euren eigenen Verein durch völlig sinnlose Aggressionen gegen Minderheiten zu beschädigen.
Die allermeisten heutigen Wahlberechtigten mögen so etwas überhaupt nicht. Die denken sich, dass da jemand seine Spießernase in fremde Schlafzimmer steckt, die ihn überhaupt nichts angehen.

Und das ist ganz schlecht für eine Partei, die sich als eine Art neu geschaffenen baisdemokratischen Konservatismus verkaufen will.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 20. Jan 2017, 01:26 
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Im Prinzip hast du recht, denn man kann die Homosexualität noch so sehr zu fördern versuchen, letztlich wird es immer bei den rund 5 Prozent Homosexueller bleiben. Etwas anderes ist es, wenn durchgeknallte Grünen- und Linkenkreise versuchen, die berechtigten Gleichstellungsbemühungen Homosexueller auf die Spitze zu treiben und den Heteros damit permanent das Gefühl vermitteln, nicht mehr angesagt zu sein. Zudem reicht die erlangte gesetzlich geschützte eingetragene Lebenspartnerschaft vollauf. Die muß nicht unnötigerweise aufs Spiel gesetzt werden, indem man die notorischen Rechtsuntenkreise gleich noch mit der absurden Forderung nach einer "Schwulenehe" provoziert. Mir als Nonhetero dreht sich jedenfalls der Magen um bei dem Gedanken, die zurecht verhassten Spießernormen zu kopieren und irgendjemanden zu "heiraten". Hätten denn Tom Sawyer und Huckleberry Finn geheiratet oder Old Shatterhand und Winnetou? Niemals!!!


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 20. Jan 2017, 17:18 
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Zitat:
Zudem reicht die erlangte gesetzlich geschützte eingetragene Lebenspartnerschaft vollauf.


richtig aber erst wenn nicht nur der Unterhalt sondern auch die Steuern so sind wie in der Ehe.



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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 20. Jan 2017, 18:21 
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Das ist ein wichtiger Punkt! Wobei ich denke, daß Heteros erst dann steuerlich bevorteilt werden sollten, wenn sie ihr erstes Kind bekommen. Eine rein partnerschaftliche Beziehung ohne Kinderplanung sollte jedenfalls immer gleichgestellt werden, egal ob bewusst auf Kinder verzichtet wird oder ob diese aus naheliegenden Gründen erst gar nicht zur Diskussion stehen. Und was etwaige Adoptionen durch Nonheteros betrifft, werden die wohl immer Ausnahme bleiben und nicht zu dem Massenphänomen ausarten, das gewisse Leute so gerne an die Wand malen. &´)


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 20. Jan 2017, 19:00 
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Werfrosch hat geschrieben:
Das ist ein wichtiger Punkt! Wobei ich denke, daß Heteros erst dann steuerlich bevorteilt werden sollten, wenn sie ihr erstes Kind bekommen. Eine rein partnerschaftliche Beziehung ohne Kinderplanung sollte jedenfalls immer gleichgestellt werden, egal ob bewusst auf Kinder verzichtet wird oder ob diese aus naheliegenden Gründen erst gar nicht zur Diskussion stehen. Und was etwaige Adoptionen durch Nonheteros betrifft, werden die wohl immer Ausnahme bleiben und nicht zu dem Massenphänomen ausarten, das gewisse Leute so gerne an die Wand malen. &´)


Der wichtige ist gleichzeitig der springende Punkt. Der Staat spart durch die eingetragene Lebenspartnerschaft viel Geld an Sozialleistungen, weil (auch ehemalige) Lebenspartner voll unterhaltspflichtig wie (auch geschiedene) Ehegatten sind, verzichten aber auf keinen Cent Steuern, die die Lebenspartner wie Alleinstehende zu zahlen haben. Das ist der eigentliche Grund für den Widerstand gegen die Homoehe, das Vorschieben des Schutzes der Heteroehen ist reine Heuchelei.

Richtig ist natürlich auch, dass eine gerechte - und verfassungsrechtlich saubere - Lösung nur an die Elternschaft anknüpfen dürfte und nicht an den Trauschein. Eltern brauchen dringend Entlastung, weil Kinder bei den heutigen ungerechten und verfassungswidrigen Regelungen ein absolutes Armutsrisiko sind. Das wäre unseren Staatsheuchlern aber zu teuer, deshalb stellen sie lieber auf den Trauschein ab und nehmen in Kauf, dass gut verdiendende und an eine Familiengründung nicht denkende Junggesellen durch eine Scheinehe mit ihrer Haushaltshilfe massiv Steuern sparen können. Wirklich ein ganz toller Schutz der Familie!


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 21. Jan 2017, 12:05 
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GG146 hat geschrieben:

Der wichtige ist gleichzeitig der springende Punkt. Der Staat spart durch die eingetragene Lebenspartnerschaft viel Geld an Sozialleistungen, weil (auch ehemalige) Lebenspartner voll unterhaltspflichtig wie (auch geschiedene) Ehegatten sind, verzichten aber auf keinen Cent Steuern, die die Lebenspartner wie Alleinstehende zu zahlen haben. Das ist der eigentliche Grund für den Widerstand gegen die Homoehe, das Vorschieben des Schutzes der Heteroehen ist reine Heuchelei.

Richtig ist natürlich auch, dass eine gerechte - und verfassungsrechtlich saubere - Lösung nur an die Elternschaft anknüpfen dürfte und nicht an den Trauschein. Eltern brauchen dringend Entlastung, weil Kinder bei den heutigen ungerechten und verfassungswidrigen Regelungen ein absolutes Armutsrisiko sind. Das wäre unseren Staatsheuchlern aber zu teuer, deshalb stellen sie lieber auf den Trauschein ab und nehmen in Kauf, dass gut verdiendende und an eine Familiengründung nicht denkende Junggesellen durch eine Scheinehe mit ihrer Haushaltshilfe massiv Steuern sparen können. Wirklich ein ganz toller Schutz der Familie!


Da bin ich ganz deiner Meinung, wobei ich mich wie gesagt vor allem am Ehebegriff störe. Und wenn dann auch noch von "Homoehe" die Rede ist, finde ich das schon extrem beleidigend, da hier suggeriert wird, daß Nonheteros generell auf "weibische" Typen stehen, die sie womöglich auch noch in rosa Brautkleider stecken, um sie vor den Traualtar zu zerren. Solche Leute gibt´s natürlich, dennoch handelt es sich hierbei um ein nicht ausrottbares Klischee, das durch solche Diskussionen nur noch weiter verstärkt wird...

Aber hier geht´s um die AfD im Allgemeinen. Im Besonderen fühle ich mich jedenfalls nicht beeinträchtigt durch die "Schwulen"-Politik dieser Partei. Wobei ich mich auf Foren schon ausgiebig mit Rechten gefetzt habe und dabei feststellen durfte, daß die meisten eine ganz vernünftige Einstellung zum Phänomen Homosexualität haben und tatsächlich nur Rechtsradikale aus dem Rechtsuntenbereich eine Gefahr für meinesgleichen darstellen. Und Religiöse natürlich, egal ob die nun einen katholischen, evangelikalen oder islamischen Fundamentalismus vertreten (wobei es dummerweise keinen "gemäßigten" Islam gibt). Ich würde also keinem raten, sich einem Muslim als Homosexueller vorzustellen, ebensowenig wie als Atheist. Denn der religiöse Schwulenhass ist etwas vollkommen Irrationales und keinen logischen Argumenten zugänglich. Wobei dieses Land seit Jahren mit einem Netz von Moscheen überzogen wird, in denen genau dieser Hass gepredigt und als Pflicht jedes Muslims in Erinnerung gerufen wird. Daran sollten sich die traditionell rotgrün wählenden Nonheteros dieses Landes einmal erinnern, wenn´s im Herbst wieder zur Stimmabgabe geht...


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 21. Jan 2017, 12:55 
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Mal abgesehen davon, dass ca. 90 % der AfD - Wähler nur gegen die Altparteien protestieren wollen und sich überhaupt nicht für das Parteiprogramm interessieren, fordert die AfD das Familiensplitting zugunsten von Eltern. Der verfassungsrechtlich bedenkliche Hauptunterschied zwischen (kinderlosen) Ehen und eingetragenen Lebenspartnerschaften wäre damit obsolet.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 21. Jan 2017, 16:15 
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GG146 hat geschrieben:
Mal abgesehen davon, dass ca. 90 % der AfD - Wähler nur gegen die Altparteien protestieren wollen und sich überhaupt nicht für das Parteiprogramm interessieren, fordert die AfD das Familiensplitting zugunsten von Eltern. Der verfassungsrechtlich bedenkliche Hauptunterschied zwischen (kinderlosen) Ehen und eingetragenen Lebenspartnerschaften wäre damit obsolet.

AfD-Wähler rekrutieren sich tatsächlich aus allen Altparteien, weshalb es von vorneherein unsinnig ist, sie in die rechte oder gar rechtsradikale Ecke abzuschieben, nur um besser mit dem Finger auf sie zeigen zu können (Der Höcke gehört allerdings rausgeschmissen, das kommt aber noch...). Die AfD ist also eine Opposition aus der Mitte der Gesellschaft heraus, auch wenn das Gutmenschentum diese Mitte nun schon als rechtspopulistisch einzuordnen wünscht, weil sie nicht mehr dezidiert linken Utopien hinterherrennt. Links ist jedenfalls kein Platz mehr für besorgte islamkritische Wutbürger, seitdem die Linke ihre ureigensten aufklärerischen Ideale verraten hat und nun den politischen Islam fördert, anstatt "den Menschen aus seiner selbstverschuldeten Bevormundung" durch die Religionen zu befreien, wie es noch in den 70er Jahren hieß. Heute steht "links" für Frauenemanzipation bei Autochthonen und Frauenunterdrückung bei Muslimen. Für die Gleichstellung von Homosexuellen bei Europäern und für die Zwangsverheiratung, Ächtung und gelegentlich sogar Hinrichtung derselben in der Islamischen Welt, welche sich längst in unsere säkulare Welt eingeschlichen hat. Und deshalb ist man einfach gezwungen sich rechts zu positionieren, auch wenn es mir als Ex-Grünem nicht leichtgefallen ist, meine Klischees über rechte Positionen zu bereinigen. :-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 21. Jan 2017, 17:50 
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Zitat:
(Der Höcke gehört allerdings rausgeschmissen, das kommt aber noch...).


Sehe ich auch so, Höcke ist ein typischer NPD`ler in der falschen Partei. Ich glaube, dass NPD - Enklaven in der AfD deren Höhenflug ernsthaft gefährden können. Da muss man sich nur die Wahlergebnisse der NPD ansehen, 99 % der Deutschen werden von diesen Hassbratzen so abgeschreckt, dass sie sie nicht einmal als mögliche Protestwahl in Betracht ziehen. Das kann auch für die AfD gefährlich werden, trotz der - noch - vielen Protestwähler.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 21. Jan 2017, 19:11 
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Auch die Grünen hatten ihre Startschwierigkeiten mit diversen parteischädigenden Positionen. Den Höcke muß man jedenfalls kaltstellen, bevor er noch mehr Porzellan zerschlägt und das gesamte systemkritische Projekt gefährdet, das wir heute dringender brauchen denn je. Nicht um hier einen strammen Nationalstaat zu etablieren, wie linkspopulistische Kreise kolportieren, sondern um das weltoffene aber souveräne Deutschland wiederherzustellen, das zu Zeiten der Wiedervereinigung noch einigermaßen existierte. Wenngleich sich die Entwicklung einer immer unbeherrschbareren Integrationsmisere bereits abzeichnete, die nun heute, in Zeiten millionenfacher unkontrollierter Masseneinwanderung schon gar nicht mehr thematisiert wird. Aus gutem Grund... >x´(


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 21. Jan 2017, 20:01 
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Die Hardcore - Fundis waren sicher parteischädigend für die Grünen, bevor sie untergepflügt wurden. Das war aber noch ein anderes Paar Schuhe als das heutige "worst case scenario" der AfD. Im Gegensatz zu den ehemaligen Fundis bei den Grünen können in der AfD geduldete Nationalsozialisten nicht nur einen überschaubaren Teil der Wähler vergraulen, sondern in überschaubarer Zeit möglicherweise ALLE Protestwähler aus der bürgerlichen Mitte. Damit wäre die AfD eine Splitterpartei ohne Chance, bei den BT - Wahlen die 5 % - Hürde zu schaffen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 21. Jan 2017, 22:24 
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Ich hoffe doch, die AfD ist inzwischen stark genug, mit derlei Krisen fertigzuwerden. Aber in den Bundestag wird sie mit Sicherheit kommen, solange finstere innerparteiliche Kreise den Höcke nicht zum Kanzlerkandidaten ausrufen... >8´)


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 21. Jan 2017, 23:04 
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Werfrosch hat geschrieben:
Ich hoffe doch, die AfD ist inzwischen stark genug, mit derlei Krisen fertigzuwerden. Aber in den Bundestag wird sie mit Sicherheit kommen, solange finstere innerparteiliche Kreise den Höcke nicht zum Kanzlerkandidaten ausrufen... >8´)


ich finde Chef in einem Bundesland ist schlimm genug und macht es den vielen Regierungssprechern in allen Medien leicht Wahlkampf gegen die AfD zu führen.



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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 22. Jan 2017, 00:49 
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Solange sich genügend AfD-Vertreter von ihm distanzieren, wird sich der Schaden auch einigermaßen in Grenzen halten lassen. Allzu oft wird er aber keine Eigentore mehr schießen dürfen, ohne vom Platz gestellt zu werden. Vielleicht gründet er ja mal analog zur CSU eine spezielle AfT, eine Alternative für Thüringen...ß´(


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 22. Jan 2017, 14:58 
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Solange sich genügend AfD-Vertreter von ihm distanzieren, wird sich der Schaden auch einigermaßen in Grenzen halten lassen.


Nein da hilft nur Rauswurf. Wenn immer wieder Nazimist von AfD Leuten kommt glaubt keiner mehr den anderen die Distanzierung.



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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 22. Jan 2017, 15:56 
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Das wäre auch noch eine mögliche Erklärung für Höckes unmögliche Auftritte. Er könnte darauf aus sein, dass die regierenden politischen Gegner sich neben den vielen offenkundigen Fehlern auch noch Niederlagen vor Gericht leisten. Zu Richtern haben nämlich fast alle Deutschen weitaus mehr Vertrauen als zu politischen Agitatoren jeglicher Couleur:

Zitat:
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Sicherheit: Es läuft schief – und läuft und läuft und läuft

Nach dem Terroranschlag von Berlin und dem gescheiterten Versuch, so schnell wie möglich zur Normalität, oder was davon übrig geblieben ist, zurückzukehren, haben sich kürzlich Innenminister de Maizière und Justizminister Maas getroffen, um angeblich notwendige neue Maßnahmen zu beraten, die Deutschland, das sowieso laut staatlicher Propaganda schon eines der sichersten Länder der Welt sein soll, noch sicherer machen sollen.

Während die beiden Herren miteinander konferierten, blieb die Grenze unseres Landes weiterhin für „Flüchtlinge“ ohne oder mit gefälschten Pässen passierbar. Selbst wenn sie auf dem Flughafen Frankfurt ankommen, im Abflugland also noch Pässe gehabt haben müssen, werden sie ins Land gelassen, statt mit der gleichen Maschine, mit der sie gekommen sind, zurückgeschickt zu werden. Ein Kommentar unter dem Welt N24 Artikel „Diese Maßnahmen haben Maas und de Maizière vereinbart“ hat ein Kommentator süffisant bemerkt, man solle doch die Gefährder, die im Deutschen Bundestag sitzen, abschieben.

(...)

Auch wenn AfD-Selbstmordattentäter wie Björn Höcke eifrig dabei sind, die Partei unwählbar zu machen, scheint die Angst vor den Wahlergebnissen den Altparteien und den ihr hörigen Medien schier den Verstand zu rauben. Statt gelassen die Steilvorlage, die Höcke mit seiner Dresdener Rede geliefert hat, argumentativ zu zerlegen, wird Berufsverbot für Höcke gefordert. Sollte der Hessische Kultusminister Lorz der Aufforderung folgen, droht ein neues Debakel vor Gericht. Wie wäre es statt dessen darauf zu vertrauen, dass in einer demokratischen Debatte sich am Ende die besseren Argumente durchsetzen?

(...)


http://www.achgut.com/artikel/sicherhei ... ter_schief

So eine Rechnung würde aber wahrscheinlich nicht aufgehen. Selbst Blamagen der Etablierten vor Gericht würden der AfD kaum so viele neue Wähler bescheren können, wie lautstarke U-Boote der NPD in Führungspositionen der AfD sehr wahrscheinlich vergraulen werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 22. Jan 2017, 17:04 
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Noch etwas zu dem laut Höcke "weltweit einzigartigartigen" Denkmal der Schande in Berlin:

Zitat:
Das Indianer-Museum in Washington wird eröffnet
Freier Blick zum Himmel


(...)

Bemerkenswert klein werden in dem Museum übrigens die Ausrottung der Indianer durch die Weißen und die blutigen Kämpfe der Stämme untereinander behandelt. Es ist ganz offensichtlich, dass die Indianer das prominenteste Museum für ihre Geschichte vor allem als Aushängeschild für ihre Kultur nutzen und jegliche Konfrontation meiden wollen.


http://www.berliner-zeitung.de/das-indi ... l-15604330

Niemand hätte die Vertreter der amerikanischen Ureinwohner daran gehindert, das große Indianer - Museum in der US - Hauptstadt in Richtung eines Denkmals für die ausgerotteten Stämme zu gestalten. Die wollten das Thema selbst so klein halten, dass das Museum nicht dadurch beherrscht wird. Sie wollen ihre heutige Existenz und ihre Zukunft nicht in erster Linie über die Katastrophe in der Vergangenheit definieren. Wahrscheinlich empfinden viele Völker der Welt mit vergleichbarer Vergangenheit ähnlich.

Für den Holocaust gilt aber m. M. n. eine Besonderheit. Die Verbrechen der Nationalsozialisten waren u. a. auch ein Verrat an der gemeinsamen Kultur der christlichen und jüdischen Deutschen - und zwar nicht irgendein Verrat, sondern der monströseste der gesamten Weltgeschichte. Verrat ist aber nun einmal ein ganz besonderes soziales Gift, die davon ausgehende Pestilenz haftet den betroffenen Menschen länger an als die von Mord und Totschlag ausgehende. Eine total verratene Kultur ist auch nach mehreren Generationen nicht mehr das, was sie einmal war. Es ist also nachvollziehbar, dass in Deutschland anders mit dem Holocaust umgegangen wird als (durch die Indianer selbst) mit den auf den ersten Blick ähnlichen Verbrechen in Nordamerika.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 28. Jan 2017, 22:20 
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Werfrosch hat geschrieben:
...
Und deshalb ist man einfach gezwungen sich rechts zu positionieren, auch wenn es mir als Ex-Grünem nicht leichtgefallen ist, meine Klischees über rechte Positionen zu bereinigen. :-)

" Klischees über rechte Positionen", LOL :mrgreen:
Hitler war doch gar nicht so übel, nur das mit den Juden hätte er nicht machen sollen. Nicht wahr Kamerad?

Ein Fascho-Versteher war schon immer selbst ein Fascho. Daran ändert sich auch nichts, weil er mal Grüne gewählt hat.



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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 28. Jan 2017, 22:27 
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schlau hat geschrieben:
Zitat:
Solange sich genügend AfD-Vertreter von ihm distanzieren, wird sich der Schaden auch einigermaßen in Grenzen halten lassen.


Nein da hilft nur Rauswurf. Wenn immer wieder Nazimist von AfD Leuten kommt glaubt keiner mehr den anderen die Distanzierung.


Das ist doch gerade der Trick: erst faschistischen Dreck labern und dann zurückrudern. Im Gedächtnis der Menschen bleibt es trotzdem haften.

Jene, die schon immer rechtsextremes Gedankengut im Hinterköpfen hatten, fühlen sich dadurch sehr inspiriert. Es dauert nicht mehr lange, bis man sich offen rassistisch äußern darf, ohne dass das als Makel wahrgenommen wird. :(



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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 28. Jan 2017, 22:40 
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pittbull hat geschrieben:
Werfrosch hat geschrieben:
...
Und deshalb ist man einfach gezwungen sich rechts zu positionieren, auch wenn es mir als Ex-Grünem nicht leichtgefallen ist, meine Klischees über rechte Positionen zu bereinigen. :-)

" Klischees über rechte Positionen", LOL :mrgreen:
Hitler war doch gar nicht so übel, nur das mit den Juden hätte er nicht machen sollen. Nicht wahr Kamerad?

Ein Fascho-Versteher war schon immer selbst ein Fascho. Daran ändert sich auch nichts, weil er mal Grüne gewählt hat.


dann heißt das bei dir aber auch nix, dass du mal Grüne gewählt hast. :geek:



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