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 Betreff des Beitrags: Ist unser Wahlrecht ungerecht für die Wähler
BeitragVerfasst: 16. Apr 2015, 17:50 
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Ist unser Wahlrecht eigentlich noch gerecht für die Wähler? Darüber sollte jeder Wähler in Deutschland mal nachdenken:
Eigentlich sollen doch Wahlen den Volkswillen abbilden. Es ist ja von repräsentativer Demokratie die Rede. Die Abgeordneten sollen die Repräsentanten des Volks sein. Das ist nach meiner Meinung in immer weniger Staaten der Fall. Ursache sind überkommene und manipulative Wahlrechtsbestimmungen.Man kann doch wählen, was man will, man bekommt immer die gleiche Sch..ße ! Ich würde unseren Wahlergebnissen nur noch trauen, wenn OSZE Beobachter da wären - so wie in jeder anderen Bananenrepublik auch !
Sämtliche Regierungen in Europa regieren gegen die Mehrheit der Wähler. Das ist mein Eindruck.Europa ist undemokratisch.Oder hat jemals jemand ein Kreuzchen gegen das Glühlampenverbot machen können?Die kleinen Einheiten sind demokratischer.Wie die Schweiz.Gemeinsame technische Standards haben wir längst genug. Den Rest kann jeder Staat selber entscheiden.Da brauchen wir keine Schnullerkettenverordnungen, NATO-Hofschranzen mit Kriegsambitionen und schmutzigen Interventionen (Ukraine) oder absurden Bankenrettungen fremder Zockerinstitute auf Kosten deutscher Steuerzahler.

Das "Große Projekt Europa" ist..
.. Kriegerisch (NATO Expansion: Ukraine, Georgien, Türkei, Moldavien)
.. Unfrei und Fremdbestimmt (Brüsseler Strukturen der US-Lobbyisten)
.. nimmt den Menschen und den Einzelstaaten die Freiheit, ihr wirtschaftliches Glück und ihren Wohlstand durch Engagement selber zu Gestalten
https://fassadenkratzer.wordpress.com/2014/10/03/macht-macht-untertan-die-unvereinbarkeit-von-staatlicher-macht-und-demokratie/


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 Betreff des Beitrags: Re: Ist unser Wahlrecht ungerecht für die Wähler
BeitragVerfasst: 16. Apr 2015, 18:13 
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Wir haben freie und geheime Wahlen und der Wähler hat tatsächlich das letzte Wort. Allerdings nutzen die Normalbürger ihre real existierende Macht nicht. Die Mehrheit ist z. B. für direktdemokratische Elemente im Grundgesetz, also für Volksabstimmungen auch auf Bundesebene, nutzt aber nicht die Möglichkeit, durch die Wahl einer direktdemokratischen Partei eine Grundgesetzänderung zu erzwingen.

Diese Partei z. B. fristet das Dasein einer klitzekleinen Splitterpartei, obwohl ihr Programm uneingeschränkt einem klaren Mehrheitswillen der Bevölkerung entspricht:

http://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BCr_Volksentscheide

Wenn von unten überhaupt keine Bewegung kommt - warum sollte die politische Klasse ihrerseits Macht aufgeben und sie dem trägen Volk geradezu aufzwingen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Ist unser Wahlrecht ungerecht für die Wähler
BeitragVerfasst: 16. Apr 2015, 18:21 
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Tja, voller Neid blickt da der Deutsche Demokrat nach GB. Dort dürfen die Wähler noch mal wählen , wenn ihr Abgeordneter aus dem Parlament ausscheidet. Ist doch so, oder? Der verwaiste Wahlkreis soll nicht ohne Abgeordneten bleiben. Richtig so oder ? Dem Deutschen ist aber eine Nachwahl nicht erlaubt ,obwohl die Hälfte der Abgeordneten direkt in ihren Heimatkreisen gewählt wird . Verlässt einer von diesen das Parlament , rückt ein Kandidat aus der Landesliste nach. Dadurch verliert der Wahlkreis seinen Vertreter.Durch diese Masche verschieben sich doch die Gewichte im Parlament zu Gunsten der Listenpolitiker und sengt die Zahl der direkt gewählten Abgeordneten , oder verstehe da Banane! Wegen dieser Methode schrumpft doch die Zahl der Abgeordneten aus den Wahlkreisen.Bestes Beispiel , Die prominenten Unionspolitiker Klöckner und v. Guttenberg wurden wegen einer Besonderheit des deutschen Wahlrechts nicht einmal durch listen-Nachrücker ersetzt. Ihre sitze wurden zum Ausgleich von sogenannten Überhangmandaten völlig gestrichen.Die Wähler von Schavan konnten sich freuen. der Zufall wollte es , das der Nachrücker aus ihrem Wahlkreis stammt.Soviel Glück hatte Edathy nicht. Seine Nachrückerin von der Niedersachsen-Liste stammte aus Cloppenburg , ca. 100 Km entfernt.Alle diese Dinge sind doch ungerecht und benachteiligen die Wähler, so wie das ganze Wahlrecht.die Parteien haben in meinen Augen zu viel Steuerungsmacht , die Wähler zu wenig Einfluss. Deswegen wird auch kein Abgeordneter beantragen Nachwahlen zuzulassen .Vernünftige Vorschläge , das der Wähler mit seiner Zweitstimme ( die ist ja nicht unwichtig )einen Kandidaten aus der Liste bevorzugen kann . werden immer wieder abgewimmelt.


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