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 Post subject: Re: Der Fall Mollath
PostPosted: 16. Dec 2012, 06:13 
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Wie oft willst du den Unsinn noch wiederholen, dass es keinen Grund gäbe? Der Grund ist sein Wahn und der wird jährlich geprüft. Da sich Mollath nicht behandeln lässt, ist der Wahn putzmunter.


Gutachter irren sich zimmlich oft. Siehe die letzten Vergewaltiger die wo aus dem Knast raus gekommen sind weil es geheißen hat er tut das nicht mehr. so ungefähr er ist geheilt.(irrtum sprach der igel und stieg von der Kleiderbürste ;) ) ich weiß das man Gutachter bestechen kann. Glaub es mir, es gibt solche.Meine Tante könnte davon ein Lied singen drum bin ich bei dem Fall sehr skeptisch. Vor allen weiß ich wie Frau bzw wie Mann reagieren kann. ;)



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 Post subject: Re: Der Fall Mollath
PostPosted: 16. Dec 2012, 11:20 
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Wie oft willst du den Unsinn noch wiederholen, dass es keinen Grund gäbe? Der Grund ist sein Wahn und der wird jährlich geprüft. Da sich Mollath nicht behandeln lässt, ist der Wahn putzmunter.


Gutachter irren sich zimmlich oft. Siehe die letzten Vergewaltiger die wo aus dem Knast raus gekommen sind weil es geheißen hat er tut das nicht mehr. so ungefähr er ist geheilt.(irrtum sprach der igel und stieg von der Kleiderbürste ;) ) ich weiß das man Gutachter bestechen kann. Glaub es mir, es gibt solche.Meine Tante könnte davon ein Lied singen drum bin ich bei dem Fall sehr skeptisch. Vor allen weiß ich wie Frau bzw wie Mann reagieren kann. ;)


Irren ist menschlich.


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 Post subject: Re: Der Fall Mollath
PostPosted: 16. Dec 2012, 12:13 
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Irren ist menschlich.


Ja schon, auch da hast Du Recht. ABER, stelle dir mal vor Du Wohnst in dem Stadtteil da wäre ein Gefängnis. Mit schwer Verbrecher Zb Mörder. Und einer steht kurz bevor vor dem Gutachter zur Untersuchung. Der untersucht ihn Psychisch und meint er wird einen Mord nie wieder machen. drei Meter weiter hat er den Mord gemacht. Sagst du dann auch irren ist Menschlich?.



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 Post subject: Re: Der Fall Mollath
PostPosted: 17. Dec 2012, 00:34 
Irren ist natürlich menschlich. Auch Gutachter können irren. Wenn dann dadurch ein Mensch zu Schaden kommt, ist das entsetzlich. :cry: Wie wir alle wissen, passiert das leider immer wieder.

So, wie es Lügner, Betrüger Räuber, Vergewaltiger, Mörder etc gibt, so gibt es auch besonders "talentierte" Verbrecher, die im Laufe der jahrelangen Unterbringung genau wissen, welche Untersuchungsmethoden Sachverständige anwenden. Man kann es ja auch im Netz nachlesen (Nullhypothese). Natürlich braucht es eine gewisse Intelligenz, um einen Sachverständigen "austricksen" zu können und so in Freiheit zu gelangen, um sofort wieder eine Tat zu begehen. DANN ist natürlich endgültig Schluss mit der Freiheit (sofern er als Täter erneut überführt werden kann).

Die gutachterlichen Untersuchungen laufen seit Jahrzehnten immer nach dem gleichen Schema ab, weil man damit bisher die besten Erfahrungen gemacht hat. Meines Erachtens müssten neue wissenschaftlich anerkannte Methoden entwickelt werden. Die Nullhypothese ist von gewieften Verbrechern längst durchschaut worden.

Wir werden sehen, wie sich der Mollath-Fall weiter entwickeln wird. Eigenartig finde ich momentan, dass da offensichtlich wieder Akten verschoben werden... an bestimmte Medien. Da darf man sich die Frage stellen, wer ein Interesse daran haben könnte???

Mollath selbst wohl kaum...


  
 
 Post subject: Re: Der Fall Mollath
PostPosted: 17. Dec 2012, 01:19 
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Dank für den ausführlichen Beitrag. Allerdings kann ich zu deiner Nullhypothese gar nichts sagen, weil ich die im Zusammenhang nicht kenne.

Ich wollte dich noch einmal direkt fragen, du bist doch auch gegen die Unterbringung von Gustl Mollath, obwohl der ja sehr gefährlich ist. Dann verstehe ich nicht, wieso du diese Sexualverbrecher nicht laufen läßt.

Weil du von Tricksen sprichst, ich finde, die Verantwortlichen müssen gegen Mollath auch tricksen, damit der da nicht abhaut. Der darf mit seinem Wahn nicht erreichen, dass er wieder Unheil anrichten kann.

Seehofer fällt hoffentlich nicht auf den rein, nur weil er ihm zu Weihnachten Geschenke macht. War zwar nur eine leere Tüte, aber vorne drauf waren ganz viele S. Seehofer darf mit Mollath nicht über die Medien verhandeln. ;)

Ferner bin ich der Meinung, dass nicht nur Mollath all diese TV-Minuten zustehen. Ich würde genauso gerne auch mal andere Untergebrachte sehen wollen, Frauen vielleicht? Wie Mollath bin ich für Gerechtigkeit! Für alle Untergebrachten, nicht nur Mollath!


Last edited by Neutral on 17. Dec 2012, 01:38, edited 1 time in total.

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 Post subject: Re: Der Fall Mollath
PostPosted: 17. Dec 2012, 01:36 
Leider gehst du auf meine Schlussfrage nicht ein, Neutral. Oder ich erkenne keine Antwort bei dir.

Kommt es dir nicht auch komisch vor, dass wieder Akten an bestimmte Zeitungsverlage geschickt werden, damit diese daraus zitieren können? Wer könnte ein Interesse daran haben? Mollath kann man wohl ausschließen, gelle? Staatsanwaltschaft? Hm... eher nicht, oder?

WER verschickt Aktenauszüge an Zeitungen?

Ich will dir gerne meine Meinung dazu schreiben: Das könnte jemand sein, der auf Biegen und Brechen verhindern will, dass Mollath frei kommt. ODER jemand, der momentan ein enormes Problem mit der Öffentlichkeit hat und um seinen hochdotierten Posten bangt. ODER jemand, der die Wahl im nächsten Jahr nicht in Gefahr bringen lassen will. Oder jemand, der verhindern will, dass Mollath Namen nennt...

Irgendetwas geht da vor sich, sonst würde man nicht zu so unlauteren Mitteln greifen.

Mollath hat niemanden umgebracht... wäre er ein Mörder, würde ich meine Meinung sofort ändern.


  
 
 Post subject: Re: Der Fall Mollath
PostPosted: 17. Dec 2012, 01:43 
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DieLaura wrote:
Leider gehst du auf meine Schlussfrage nicht ein, Neutral. Oder ich erkenne keine Antwort bei dir.

Kommt es dir nicht auch komisch vor, dass wieder Akten an bestimmte Zeitungsverlage geschickt werden, damit diese daraus zitieren können? Wer könnte ein Interesse daran haben? Mollath kann man wohl ausschließen, gelle? Staatsanwaltschaft? Hm... eher nicht, oder?

WER verschickt Aktenauszüge an Zeitungen?

Ich will dir gerne meine Meinung dazu schreiben: Das könnte jemand sein, der auf Biegen und Brechen verhindern will, dass Mollath frei kommt. ODER jemand, der momentan ein enormes Problem mit der Öffentlichkeit hat und um seinen hochdotierten Posten bangt. ODER jemand, der die Wahl im nächsten Jahr nicht in Gefahr bringen lassen will.

Irgendetwas geht da vor sich, sonst würde man nicht zu so unlauteren Mitteln greifen.

Mollath hat niemanden umgebracht... wäre er ein Mörder, würde ich meine Meinung sofort ändern.


Hatte deine Frage übersehen, dann beantwortet. Ich bin dezidiert dafür, dass die Justiz gegen den Wirbel in den Foren ihren eigenen Shitstorm über die Medien veranstaltet. Es kann nicht sein, dass gefährliche Kriminelle sich einschmeicheln, um dann mit ihren Taten weiterzumachen. Ich weiss, dass ich der einzige bin, der das so sagt, ich meine das aber ernst. Besonders tut mir diese Ministerin leid!

Forensik kann kein Ponyhof sein, das wäre total ungerecht gegenüber normalen Gefangenen im Knast. Die kommen auch nicht andauernd ins Fernsehen. Ich finde auch, dass die Forensik die Privatsphäre der Patienten besser schützen muss. Nicht jeder, der exhibitionistisch veranlagt ist, sollte im TV auftreten! Wo bleibt der Respekt vor den Opfern?


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 Post subject: Re: Der Fall Mollath
PostPosted: 17. Dec 2012, 11:39 
Quote:
Es kann nicht sein, dass gefährliche Kriminelle sich einschmeicheln, um dann mit ihren Taten weiterzumachen.


Bei wem bzw. wo hat sich Mollath einschmeicheln können? Der Mann sitzt doch seit 7 Jahren in der Psychiatrie? Wenn nachträglich herauskommt, dass seine Vorwürfe bezüglich der Schwarzgeldgeschäfte stimmten und dies AUCH MIT ein Grund für die Einweisung gewesen ist, sollte doch eigentlich von alleine ein Wiederaufnahmeverfahren eingeleitet werden? Wurde aber nicht gemacht. Entsprechende Nachweise hat eine Frau Merk schön in ihrer Schublade vergammeln lassen. Warum?

Aber ok, im Moment laufen ja zwei Verfahren parallel, wenn ich nicht irre. Einmal wurde Mollaths Anwältin aktiv und zum 2. wurde jetzt das Wiederaufnahmeverfahren in Gang gesetzt.

Mal sehen, wie es weiter geht. Wir werden auch hoffentlich erfahren, was Mollath zu der Reifenstecherei zu sagen haben wird. Medien können auch aufgehetzt werden; Gutachter können Gefälligkeitsgutachten erstellen und/oder irren.

Ich persönlich warte jetzt erst einmal ab. Mein Gefühl sagt mir aber jetzt schon: Da stimmt irgendetwas ganz und gar nicht.


  
 
 Post subject: Re: Der Fall Mollath
PostPosted: 17. Dec 2012, 12:06 
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DieLaura wrote:
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Es kann nicht sein, dass gefährliche Kriminelle sich einschmeicheln, um dann mit ihren Taten weiterzumachen.


Bei wem bzw. wo hat sich Mollath einschmeicheln können? Der Mann sitzt doch seit 7 Jahren in der Psychiatrie? Wenn nachträglich herauskommt, dass seine Vorwürfe bezüglich der Schwarzgeldgeschäfte stimmten und dies AUCH MIT ein Grund für die Einweisung gewesen ist, sollte doch eigentlich von alleine ein Wiederaufnahmeverfahren eingeleitet werden? Wurde aber nicht gemacht. Entsprechende Nachweise hat eine Frau Merk schön in ihrer Schublade vergammeln lassen. Warum?

Aber ok, im Moment laufen ja zwei Verfahren parallel, wenn ich nicht irre. Einmal wurde Mollaths Anwältin aktiv und zum 2. wurde jetzt das Wiederaufnahmeverfahren in Gang gesetzt.

Mal sehen, wie es weiter geht. Wir werden auch hoffentlich erfahren, was Mollath zu der Reifenstecherei zu sagen haben wird. Medien können auch aufgehetzt werden; Gutachter können Gefälligkeitsgutachten erstellen und/oder irren.

Ich persönlich warte jetzt erst einmal ab. Mein Gefühl sagt mir aber jetzt schon: Da stimmt irgendetwas ganz und gar nicht.


Fragt sich wo was nicht stimmt. Experten sagen, er ist gefährlich, zuletzt auch der Psychiater Lütz, der Betreffende lässt sich weder untersuchen noch therapieren, was gibt es da noch für Fragen?? Ein Wahn hält sich jahrelang. Ich dachte, du hättest etwas Ahnung durch deine Freundin.


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 Post subject: Re: Der Fall Mollath
PostPosted: 17. Dec 2012, 13:17 
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Hatte deine Frage übersehen, dann beantwortet. Ich bin dezidiert dafür, dass die Justiz gegen den Wirbel in den Foren ihren eigenen Shitstorm über die Medien veranstaltet. Es kann nicht sein, dass gefährliche Kriminelle sich einschmeicheln, um dann mit ihren Taten weiterzumachen. Ich weiss, dass ich der einzige bin, der das so sagt, ich meine das aber ernst. Besonders tut mir diese Ministerin leid!


Ab wann ist es denn eingreifbarer Wirbel? Wen insbesondere meinst du mit *gefährliche Kriminelle*?

Neutral wrote:
Forensik kann kein Ponyhof sein, das wäre total ungerecht gegenüber normalen Gefangenen im Knast. Die kommen auch nicht andauernd ins Fernsehen. Ich finde auch, dass die Forensik die Privatsphäre der Patienten besser schützen muss. Nicht jeder, der exhibitionistisch veranlagt ist, sollte im TV auftreten! Wo bleibt der Respekt vor den Opfern?


Forensische Psychiatrie IST definitiv KEIN Ponyhof. Nicht weil es "ungerecht" gegenüber "normalen" gefangenen wäre, sondern um auszuschließen (oder festzustellen), dass die begangene Tat dem Täter tatsächlich angelastet werden kann, oder einer krankhaften Störung zuzuschreiben ist, aufgrund derer der Täter nicht oder nur eingeschränkt schuldfähig ist.

Ich bin der Meinung, dass es mehrer Gutachter unabhängig voneinander bedürfen sollte um eine solche Störung festzustellen (wie auch beim Gehirntot mehrere unanhängige Ärzte denselben feststellen müssen). Das würde dann aber so laufen wie bei *drei Ärzte, vier Meinungen.


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 Post subject: Re: Der Fall Mollath
PostPosted: 17. Dec 2012, 13:21 
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Fragt sich wo was nicht stimmt. Experten sagen, er ist gefährlich, zuletzt auch der Psychiater Lütz, der Betreffende lässt sich weder untersuchen noch therapieren, was gibt es da noch für Fragen?? Ein Wahn hält sich jahrelang. Ich dachte, du hättest etwas Ahnung durch deine Freundin.


Wie können sogenanten *Experten* das beurteilen, wenn sie nicht mit ihm arbeiten? Wieso sollte sich *ein Wahn* jahrelang halten? Wieso hat man nicht mit alternativen Methoden versucht ihn zu therapieren? Ist man wahnsinnig, weil man jemanden nicht traut?

Ich würde keinem dieser Leute glaube, die mich in die Klappse verfrachtet haben und mir ihre Norm aufzwingen wollen. Man ist machtlos, wenn man in solch einer Maschinerie gefangen ist, das kleine bisserl Macht das ihm geblieben ist, dass nimmt er in Anspruch indem er sich weigert mit den Leuten zu reden, die verantwortlich sind für seine Gefangenschaft. Finde ich absolut nachvollziebar, und nicht wahnsinng.


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 Post subject: Re: Der Fall Mollath
PostPosted: 17. Dec 2012, 15:00 
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Fragt sich wo was nicht stimmt. Experten sagen, er ist gefährlich, zuletzt auch der Psychiater Lütz, der Betreffende lässt sich weder untersuchen noch therapieren, was gibt es da noch für Fragen?? Ein Wahn hält sich jahrelang. Ich dachte, du hättest etwas Ahnung durch deine Freundin.


Wie können sogenanten *Experten* das beurteilen, wenn sie nicht mit ihm arbeiten? Wieso sollte sich *ein Wahn* jahrelang halten? Wieso hat man nicht mit alternativen Methoden versucht ihn zu therapieren? Ist man wahnsinnig, weil man jemanden nicht traut?

Ich würde keinem dieser Leute glaube, die mich in die Klappse verfrachtet haben und mir ihre Norm aufzwingen wollen. Man ist machtlos, wenn man in solch einer Maschinerie gefangen ist, das kleine bisserl Macht das ihm geblieben ist, dass nimmt er in Anspruch indem er sich weigert mit den Leuten zu reden, die verantwortlich sind für seine Gefangenschaft. Finde ich absolut nachvollziebar, und nicht wahnsinng.


Prima, dann bleib doch dabei, nur Mollath bleibt dann auch in der Forensik, aber das juckt dich ja nicht wirklich.


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 Post subject: Re: Der Fall Mollath
PostPosted: 17. Dec 2012, 15:34 
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Ich würde keinem dieser Leute glaube, die mich in die Klappse verfrachtet haben und mir ihre Norm aufzwingen wollen. Man ist machtlos, wenn man in solch einer Maschinerie gefangen ist, das kleine bisserl Macht das ihm geblieben ist, dass nimmt er in Anspruch indem er sich weigert mit den Leuten zu reden, die verantwortlich sind für seine Gefangenschaft. Finde ich absolut nachvollziebar, und nicht wahnsinng.


Prima, dann bleib doch dabei, nur Mollath bleibt dann auch in der Forensik, aber das juckt dich ja nicht wirklich.


Und das ist eindeutig FALSCH. Er sollte nicht bleiben müssen OHNE anständige Begutachtung. Was spräche dagegen ihn von einem Arzt seines Vertrauens begutachten zu lassen? Was spräche gegen unabhängige Begutachtung. Er sollte einen eigenen Gutachter beauftragen dürfen (a lá Kachelmann) der ein Gegengutachten erstellt.

Das schlimme ist, dass es mich sehr wohl *juckt* (bestürzt), aber Menschen wie du (denen an einer echten Begutachtung wenig liegt) an den Hebeln sitzen, da muss ein Mensch wie Mollath scheitern.


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 Post subject: Re: Der Fall Mollath
PostPosted: 17. Dec 2012, 15:55 
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Ich würde keinem dieser Leute glaube, die mich in die Klappse verfrachtet haben und mir ihre Norm aufzwingen wollen. Man ist machtlos, wenn man in solch einer Maschinerie gefangen ist, das kleine bisserl Macht das ihm geblieben ist, dass nimmt er in Anspruch indem er sich weigert mit den Leuten zu reden, die verantwortlich sind für seine Gefangenschaft. Finde ich absolut nachvollziebar, und nicht wahnsinng.


Prima, dann bleib doch dabei, nur Mollath bleibt dann auch in der Forensik, aber das juckt dich ja nicht wirklich.


Und das ist eindeutig FALSCH. Er sollte nicht bleiben müssen OHNE anständige Begutachtung. Was spräche dagegen ihn von einem Arzt seines Vertrauens begutachten zu lassen? Was spräche gegen unabhängige Begutachtung. Er sollte einen eigenen Gutachter beauftragen dürfen (a lá Kachelmann) der ein Gegengutachten erstellt.

Das schlimme ist, dass es mich sehr wohl *juckt* (bestürzt), aber Menschen wie du (denen an einer echten Begutachtung wenig liegt) an den Hebeln sitzen, da muss ein Mensch wie Mollath scheitern.


Du, hör mal, das könnte interessant werden, ich komme gerade aus dem Lagecenter, angeblich hat sich dieser Prof. Kröber gemeldet, er würde u.U. bereit sein, für 3 Mios für Mollath zu votieren. Was soll ich jetzt machen? Kröber verlangt, dass die 3 Mios reines Schwarzgeld sind, die die Ex-Ehefrau von Mollath in die Schweiz auf ein sicheres Konto bringen soll. Weiter müsste ich den Wahn (von Mollath) netterweise aufbewahren. Meinste, ich sollte das riskieren? Dann ist er ja hier im Forum und kann machen, was er will. Ein Wahn ist unkontrollierbar.

Ich bin mir unsicher, ob Mollath sich auf diesen Deal einläßt. Kannst ihn ja mal fragen (lassen)... mir wäre am liebsten, gar nichts zu verändern.


Last edited by Neutral on 17. Dec 2012, 16:03, edited 1 time in total.

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 Post subject: Re: Der Fall Mollath
PostPosted: 17. Dec 2012, 15:57 
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Neutral wrote:
Du, hör mal, das könnte interessant werden, ich komme gerade aus dem Lagecenter, angeblich hat sich dieser Prof. Kröber gemeldet, er würde u.U. bereit sein, für 3 Mios für Mollath zu votieren. Was soll ich jetzt machen? Kröber verlang jedoch, dass die 3 Mios reines Schwarzgeld sind, die die Ex-Ehefrau von Mollath in die Schweiz auf ein sicheres Konto bringen soll.

Ich bin mir unsicher, ob Mollath sich auf diesen Deal einläßt. Kannst ihn ja mal fragen (lassen)...


Da rate ich dir (nachdem ich kurz mit Frau Merkel gesprochen habe), rufe einfach mal deinen Kumpel Birkenstock an und frage den.


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 Post subject: Re: Der Fall Mollath
PostPosted: 17. Dec 2012, 20:30 
Da lächelt doch eine DieLaura mal wieder leise vor sich hin:

Image

Herrlich! :lol:
Der Spiegel hat wirklich genug Unheil angerichtet; allen voran mit einer Gisela Friedrichsen. (Den Vorgänger habe ich nicht wahrgenommen, scheint aber auch so ein "Heini" gewesen zu sein)...

Nun also Beate Lakotta vom Spiegel. Es reicht! Weg mit der ganzen Zeitschrift! :)

http://apokalypse20xy.wordpress.com/201 ... ller-mike/

Quote:
Was tun Beate Lakotta und DER SPIEGEL nicht alles für Geld? Diese Frage ist schon falsch gestellt, denn es muss heißen: “Was tun Beate Lakotta und DER SPIEGEL nicht für Geld?” Und da fällt einem dann nichts mehr ein:


Der Verdacht kann aufkommen, ja. Was da u. a. im Fall K. abgelaufen ist, kann man nur erahnen...

Quote:
Bereits der Titel des Artikels,“Fall Gustl Mollath- Warum der Justizskandal doch keiner ist”, behauptet erstens, im Falle des Gustl Mollath gebe es gar keinen Justizskandal, ein solcher werde nur wahrheitswidrig behauptet, zweitens wird der Anspruch erhoben, der dann folgende Artikel würde diese beiden Behauptungen begründen.

Eine solche Titelung wäre nur dann zulässig, wenn der dann folgende Artikel tatsächlich unstrittig begründen würde, dass im Falle des Gust Mollath ein Justizskandal zwar behauptet werde, in Wahrheit davon aber absolut keine Rede sein könne.


Ein lesenswerter Beitrag und ich bin froh, dass endlich mal die unglaublichen Machenschaften eines "Spiegel" an den Pranger gestellt werden.

Der Fall K. lässt auch noch mal grüßen. ;)


  
 
 Post subject: Re: Der Fall Mollath
PostPosted: 17. Dec 2012, 21:30 
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Auch losgelöst vom Kachelmannfall scheint die Richterin der Richter es immer richtiger zu wissen (s. zB Fall Weimar), damit können Meinungen manipuliert werden. Gefährliche Sache.


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 Post subject: Re: Der Fall Mollath
PostPosted: 17. Dec 2012, 22:26 
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DieLaura wrote:
Da lächelt doch eine DieLaura mal wieder leise vor sich hin:

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Herrlich! :lol:
Der Spiegel hat wirklich genug Unheil angerichtet; allen voran mit einer Gisela Friedrichsen. (Den Vorgänger habe ich nicht wahrgenommen, scheint aber auch so ein "Heini" gewesen zu sein)...

Nun also Beate Lakotta vom Spiegel. Es reicht! Weg mit der ganzen Zeitschrift! :)

http://apokalypse20xy.wordpress.com/201 ... ller-mike/

Quote:
Was tun Beate Lakotta und DER SPIEGEL nicht alles für Geld? Diese Frage ist schon falsch gestellt, denn es muss heißen: “Was tun Beate Lakotta und DER SPIEGEL nicht für Geld?” Und da fällt einem dann nichts mehr ein:


Der Verdacht kann aufkommen, ja. Was da u. a. im Fall K. abgelaufen ist, kann man nur erahnen...

Quote:
Bereits der Titel des Artikels,“Fall Gustl Mollath- Warum der Justizskandal doch keiner ist”, behauptet erstens, im Falle des Gustl Mollath gebe es gar keinen Justizskandal, ein solcher werde nur wahrheitswidrig behauptet, zweitens wird der Anspruch erhoben, der dann folgende Artikel würde diese beiden Behauptungen begründen.

Eine solche Titelung wäre nur dann zulässig, wenn der dann folgende Artikel tatsächlich unstrittig begründen würde, dass im Falle des Gust Mollath ein Justizskandal zwar behauptet werde, in Wahrheit davon aber absolut keine Rede sein könne.


Ein lesenswerter Beitrag und ich bin froh, dass endlich mal die unglaublichen Machenschaften eines "Spiegel" an den Pranger gestellt werden.

Der Fall K. lässt auch noch mal grüßen. ;)


Das Positive vorweg: ich habe mich in das Bild von Beate Lakotta verliebt. Eine wunderschöne Frau!

Nun zum Negativen:

Was früher wie Demokratie aussah, wenn in all den vielen Themengebieten Leser zu Kommentatoren werden können ohne allzuviel Aufwand, wird leider derzeit zu einer faschistoiden Welle der spießbürgerlichen Gewalt in Verbindung mit paranoidem Wahnsinn. Gerade auch Experten, die nach tieferer Analyse vor Schnellschüssen und Fehlurteilen warnen müssten, machen sich mit stolpernder Verlegenheit in einer Dreistigkeit lächerlich, weil sie ja anonym falsches Zeugnis ablegen können.

Die wenigen Schreiber, die mit ihren Namen posten lehren einen das Fürchten vor soviel intellektueller Unredlichkeit und Dummheit. Paradebeispiel gabrielewolff mit Adjutant stringa in dem zensierten, leergesperrtenLibertalia. Der Punkt ist ja, dass falsche, inkorrekte, dümmliche Ansichten nicht durch noch so elegante Formulierungen aufgewertet werden können. Die Wahrheit kann nicht nachträglich repariert werden. Es ist faschistoides Denken, wenn versucht wird, Entscheidungsträgern Fehlverhalten ohne Nachweis vorgeworfen wird, das dann zu einer Art Entehrung, Entwürdigung und gesellschaftlichen Vernichtung oder gar Hinrichtung ausartet.

Der Wahn hat die Macht übernommen, dass einige sich zusammenrottende Laien sich jedem Experten gegenüber überlegen wissen dürfen. Die zufällige Anwesenheit in einem Blog garantiert dem Wahnsinnigen seine Kompetenz in egal welchem gerade besprochenen Thema.

Unterschwellig wird die Gewalttat, deviantes Verhalten verharmlost.

Weil gerade im Kachelmannfall eine verlogene Frau falschangezeigt hat, obwohl sie ja auf den ersten Blick auch schwerere Verletzungen der Polizei vorzeigen konnte als beigebracht vom Vergewaltiger, bloß die sie sich ja selber beigebracht hatte, wird jetzt in einem Kurzschluß behauptet, dass auch Frau Mollath ja nie nachweislich verletzt worden sein durch ihren Mann.

Kachelmann hat ja nie, nachträglich schon mal gar nicht, gedroht "wenn du das und das machst, vergewaltige ich dich noch eines Tages!" Aber Mollath hat offen zugegeben, ja geradezu als Heldentat bekundet, dass er seine Frau, die ja nicht mit dem Fehlverhalten aufhören wollte, wie er es verlangt hatte, mit allen Mitteln davon abhalten wollte. Nicht nur das, Mollath hat feinsäuberlich dokumentiert, welchen Opfern er zur Warnung die Reifen zerstochen hat, was im Grunde ja Mordanschläge waren. Seine Taten hat Mollath verbunden gesehen mit der globalen Kriminalität in der Finanzwelt, gegen die er sich beispielhaft wehren musste. Auf diese Weise erkennen Psychiater dann einen Wahn, der die Macht über einen Menschen gewonnen hat.

Zu erkennen ist dieser Wahn nicht etwa durch vulgäres Spucken oder beleidigende Schreie, im Gegenteil ist das oberflächlich sichtbare Verhalten von Mollath fast staatsmännisch distingiert. Dadurch denken Laien, was, dieser Mann soll wahnsinnig sein? Der ist ja perfekt gekämmt. Er schenkt Seehofer sogar eine leere Tüte mit aufgedruckten S-Buchstaben zu Weihnachten. Dabei wird gerade an diesem Detail schon der Realitätsverlust deutlich, denn schenkt ein Bürger einem Ministerpräsidenten eine leere Tüte mit S? Antwort, doch, gerade das zeigt den Irrsinn von Mollaths Wahn, denn er sieht sich ja verfolgt und gefoltert wie die Opfer von den Nazis Also von einer ominösen SS, die es eigentlich heute gar nicht mehr gibt. Deshalb klingt die fridliche Botschaft von Mollath an Seehofer fast wie die Ankündigung eines Anschlags, wenn man Mollaths Gewalttätigkeit kennt.

Der Wahn besteht bei Mollath aus dem Verschwörungssetting, das ganz persönlich gegen ihn gerichtet ist. Sigar der Oberarzt in seiner Klinik derzeit ist ein Mitglied in der kriminellen Vereinigung gegen die Mollath seit Jahren kämpft.

Müssen Gutachter persönlich mit Mollath reden, damit sie den Wahn diagnostizieren? Nein, denn der Wahn ist bereits erkannt worden und wenn der Patient keinerlei Veränderungen aufweist, dann kann man annehmen, dass der Wahn noch in ihm herrscht. Deshalb kann man Mollath noch nicht entlassen.

Diese schlichte Wahrheit wird von den Foristen im Netz nicht erkannt. Wenn sie mitgeteilt wird, erfolgt ihre Ablehnung. Immer wieder betonen Scheinexperten wie Sponsel oder Wolff, wie ruhig und sachlich angenehm Mollath sich in den Videos doch geäußert hätte. Dagegen ist kein Einwand möglich, aber deshalb ist es doch falsch.
Wenn die besten Torschützen des FC Bayern in eine Talkschow kommen, dann ballern die ja auch nicht die Lampen im Studio kaputt. Aber wenn die Torwand aufgebaut wurde, dann geht schon mal ein Schuss daneben und ein Scheinwerfer wird getroffen.

Erkundigt man sich nach den News über finanzielle Aktionen bei Mollath, dann wird der Wahn geweckt und er wird über die Gefahren weltweit sprechen, besonders natürlich für Gustl Mollath.


Übrigens Frau Lakotta, liebe Beate, wir sollten mal nach Weihnachten einen Kaffee zusammen trinken. Ich melde mich nochmals.

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 Post subject: Re: Der Fall Mollath
PostPosted: 17. Dec 2012, 23:57 
Arbeitslos wrote:
Auch losgelöst vom Kachelmannfall scheint die Richterin der Richter es immer richtiger zu wissen (s. zB Fall Weimar), damit können Meinungen manipuliert werden. Gefährliche Sache.


Sehe ich auch so. Rückert und Friedrichsen wissen meines Erachtens ganz genau, wie sie es anfangen müssen, um Meinungen in die "richtige" Richtung zu lenken. Wäre eine Rückert nicht so dumm gewesen, diese Mail an Birkenstock zu schreiben (die dann veröffentlicht wurde), würde ich wohl immer noch auf sie reinfallen.

Und was den Spiegel angeht: Gerade der Spiegel war eine Zeitschrift, die zu meiner regelmäßigen Lektüre gehörte. Erstmals stutzig wurde ich, als der Fall Weimar verhandelt wurde.

Seit dem Fall K. wurde mein Misstrauen von Verhandlungstag zu Verhandlungstag stärker. Und der Mollath-Fall bestätigt jetzt noch zusätzlich, dass es richtig war, dieses Abo zu kündigen. :P


  
 
 Post subject: Re: Der Fall Mollath
PostPosted: 18. Dec 2012, 00:12 
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DieLaura wrote:
Arbeitslos wrote:
Auch losgelöst vom Kachelmannfall scheint die Richterin der Richter es immer richtiger zu wissen (s. zB Fall Weimar), damit können Meinungen manipuliert werden. Gefährliche Sache.


Sehe ich auch so. Rückert und Friedrichsen wissen meines Erachtens ganz genau, wie sie es anfangen müssen, um Meinungen in die "richtige" Richtung zu lenken. Wäre eine Rückert nicht so dumm gewesen, diese Mail an Birkenstock zu schreiben (die dann veröffentlicht wurde), würde ich wohl immer noch auf sie reinfallen.

Und was den Spiegel angeht: Gerade der Spiegel war eine Zeitschrift, die zu meiner regelmäßigen Lektüre gehörte. Erstmals stutzig wurde ich, als der Fall Weimar verhandelt wurde.

Seit dem Fall K. wurde mein Misstrauen von Verhandlungstag zu Verhandlungstag stärker. Und der Mollath-Fall bestätigt jetzt noch zusätzlich, dass es richtig war, dieses Abo zu kündigen. :P


Das ist der Wahnsinn des Feminismus, dass Wahrheiten geleugnet oder manipuliert werden, weil sie Frauen nicht genehm sind. Das zeigt auch wie wenig tolerant und weltoffen Frauen sind, auch wenn der Ausschnitt noch so tief geöffnet ist. ASchwarzer hat durch ihre eigene Beschränktheit ganze Generationen von Frauen verrückt gemacht.


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