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 Post subject: Re: Der Fall Mollath
PostPosted: 28. Jan 2014, 10:32 
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Hallo Neutral :)

schön dich hier zu Lesen, ich habe befürchtet du tätest gar nicht mehr kommen. Nun zu deiner Bitte: Ich habe einen Neuen Admin (granulat) und der ist zur zeit nicht anwesend. Wenn er wiederkommt dann werde ich mit ihm darüber diskutieren. Sollte es zu dem kommen dass wir es wieder aufmachen so stelle ich folgende regeln auf: KEINE FORENÜBERGREIFENDEN DEBATTEN ( ICH KANNS NICHT MEHR LESEN) sprich: wer hat was geschrieben und wie schlimm wer was ist usw.Beleidigungen jeglicher art sind untersagt ( hat nix mit Meinungsfreiheit zu tun) weder gegen csd und jk. und ganz besonders KEINE user/innen. Heißt im klartext: Beleidigungen sind hier fehl am Platz gilt für ALLE (ich habs jetzt nur mal so geschrieben und meine niemand persönlich).

ich bitte dich habe etwas Geduld bis granulat wieder kommt.

lieber gruß Schlau :tanzkatze:



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 Post subject: Re: Der Fall Mollath
PostPosted: 14. Apr 2014, 22:10 
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http://www.sueddeutsche.de/bayern/keine ... -1.1936359

Keine Ermittlungen im Fall Mollath
Weder Willkür noch Vorsatz

Entscheidung bestätigt: Gegen keinen der Beteiligten im Fall Mollath wird es Ermittlungen geben. Die Münchner Generalstaatsanwaltschaft sieht "insgesamt keine Veranlassung" dazu - räumt aber Unstimmigkeiten und Fehler ein.


Quote:
So sei etwa zu prüfen gewesen, ob Beschuldigte "mit dem Vorsatz" gehandelt hätten, Mollath rechtswidrig seiner Freiheit zu berauben oder unschuldig zu verurteilen, teilt die Münchner Behörde mit. Ein solcher Vorsatz aber sei nicht erkennbar. Zwar rechtfertigten aus Sicht der Generalstaatsanwaltschaft "die vorgebrachten und zum Teil auch berechtigten Vorwürfe am Gang des Verfahrens und an einzelnen Prozesshandlungen der befassten Richter durchaus inhaltliche Kritik". Ein Anfangsverdacht für strafbares Verhalten ergebe sich daraus aber nicht.


ich fasse es nicht!!! das ist typisch Schwaben. Ich bin so sauer was für eine schweinerei Grr..



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 Post subject: Re: Der Fall Mollath
PostPosted: 15. Apr 2014, 20:36 
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Nix anderes habe ich erwartet, man schützt sich halt vor sich selbst.


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 Post subject: Re: Der Fall Mollath
PostPosted: 3. Jul 2014, 02:07 
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Da das Wiederaufnahmeverfahren bevorsteht, möchte ich meine Minung noch einmal vorstellen. Mollath ist jetzt ja ein Jahr raus aus der Klinik oder dem Knast wie er das empfand. Man kann häufiger lesen, dass jetzt ja eigentlich bewiesen sei, dass er unauffällig in Freiheit sein Leben leben kann, ohne z.B. gewalttätig zu werden. Ich kann das so nicht sehen.

Erstens musste Gustl M. nicht auf sich alleine gestellt leben und seinen Unterhalt verdienen, sondern er lebte immer bei wechselnden Freunden und Gönnern. Nicht nur das, sondern ihm wurde allein von seinem RA erklärt, dass er eben gerade nicht auffallen dürfte, sondern dass er am besten im Sinne der angestrebten Wiederaufnahme unauffällig leben sollte. Wie das alles weitergeht, wenn die Entwicklung jetzt nicht in seinem Sinn verläuft, das ist unklar.

Nur mal ein Beispiel. Ein Journalist fragte ihn, ob er denn seine Frau, die ja wohl im Gericht sei, ansprechen würde. Er meinte, dass er nicht wüßte, weshalb er das tun sollte. Und dann bog er sofort ab zu seinem eigentliche Problem, nämlich, dass seine Frau ja alles veräußert hätte. Ob jemals juristische Schritte zu seiner Zufriedenheit führen werden und was er denkt, wenn am Ende sogar sein Anwalt ihm mal sagen müsste, dass jetzt nichts zu holen wäre, das kann niemand wissen. Es ist nicht zu fassen, wieviele Jahre vergangen sind, ohne dass an all diesen Zukunftsfragen hätte gearbeitet werden können.

Wenn ich das richtig mitbekommen habe, so meint selbst Mollath, dass man nicht einfach die ganze Psychiatrie auflösen könnte. Ja, dann bleibt doch die Frage, wie man besser mit Zweifelsfällen umgehen sollte. Wenn sich jemand wie er total verweigert, dann sind den Experten mit den modernen Gesetzen die Hände gebunden, denn wie sollen sie wissen und verantworten, was in der nächsten Zeit geplant ist.

Vor körperlicher Gewalt gegen Sachen oder Personen steht verbale Gewalt und von der gab Mollath ja reichlich Beispiele bis zu Beleidigungen, die natürlich von den Internetfreunden vorsichtshalber gelöscht wurden, aber sie sind dennoch bekannt geworden.

Mollath hat nie behauptet, dass er selber mit Medikamenten vollgepumpt worden wäre, sondern er deutet anekdotisch (schreckliche) Vorfälle mit anderen Patienten an. D.h. es ist Mollath mit seiner Persönlichkeit leider 7 Jahre lang gelungen, lediglich mit einer normalen Hausordnung und verschließbaren Türen zu "überwintern". Man könnte meinen, dass er mit seinem Kampf gegen Steuerhinterziehung und finanziellen Tricks Erfolg hatte, denn ein H. sitzt sogar für ein paar Jahre im Knast. Wir stellen fest, ich jedenfalls, dass es derzeit eine schizophrene Störung bei uns gibt, denn öffentlich sagt jeder, dass Steuerhinterziehung nicht geht, aber dennoch ist jeder über die Höhe seiner Steuern empört und sucht nach Auswegen. Das ist in den USA nicht anders als bei uns.

Der Skandal um diese hessischen Fahnder zeigt mir, dass auch diese Beamten nicht verstanden haben, dass wir hauptsächlich mit Abschreckung die Steuerzahler zu ehrlichem Verhalten bringen wollen, weil das reine Strafrecht wahrscheinlich zu Protesten und Aufruhr führen würde. Hoeness ist da ein gutes Beispiel. Er hat persönlich zwar Mist gemacht, aber letztlich mit Millionen für den Club jahrelang Gutes getan und somit auch sozial gesehen für uns alle, sofern wir Fussballfans sind.

Leute wie Beckenbauer und Schuhmacher sind viel krimineller als Fabrikanten oder Banken in Stadt und Land, die Steuern hinterziehen, denn die letzteren bleiben wenigstens vor Ort, während die Prominenten hier nur ihr Image polieren, aber nichts von ihrem irre hohen Reichtum abgeben wollen.

Ich bleibe dabei, dass Mollath falsch gepolt war, als er seine Frau, die wenigstens den Unterhalt für beide erwirtschaftet hat, mit Anzeigen und Straffaktionen in der Wohnung umerziehen wollte. Er selbst hat ja seinerzeit nichts verdient. Ich erwarte deshalb, dass er sich öffentlich bei ihr entschuldigt und mal Einsicht zeigt in ihre blöde Situation, in der sie damals leben musste.


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 Post subject: Re: Der Fall Mollath
PostPosted: 10. Jul 2014, 14:13 
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http://www.t-online.de/nachrichten/panorama/justiz/id_70184812/fall-gustl-mollath-zeugen-schildern-mollath-als-bedrohliche-figur.html

ein user hat geschrieben:

Quote:
Zumindest aus der Ferne betrachtet, entsteht bei mir der Eindruck, dass der ehemalige Pflichtverteidiger zu dem Typus Mensch gehört, der lieber im Boden versinkt als einfach mal zu zugeben, dass er einen Fehler gemacht hat. Um sich zu schützen, wird Mollath dann als furchteinflößend dargestellt. Außerdem ziemlich unmännlich diese Aussage


ua. sehe ich das auch so. Zu mal, müssen ja die Zeugen ja das sagen weil sonst machen sie sich Unglaubwürdig.

das glaube ich eher. denn wenn er wirklich so einer wäre, dann hätte er keine ruhe gegeben.ich denke nicht dass er so ein Gewalttäter ist, ist aber ein gefundenes Fressen für leute die immer sagen dass alle Männer, die vor Gericht stehen, Gewalttäter sind. :)



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 Post subject: Re: Der Fall Mollath
PostPosted: 10. Jul 2014, 23:43 
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Wo kommen wir hin, wenn man sich in einem Streit auf die Seite von jemandem stellt, der ohne Gespräche zu suchen und zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen, 7 (sieben!) Jahre in der Forensik ablebt, der gönnerhaft seinem Verteidiger Ängste attestiert, die dieser sich wegtherapieren lassen sollte, der ferner einem renommierten Gutachter seine Doktorarbeit und überhaupt seine Kompetenz bestreitet und diese deshalb selbst nachkontrollieren wollte? Sind wir denn nicht immer im Leben auf Urteile bzw. Ratschlägen von besser ausgebildeten Menschen angewiesen, die eben auch ein sauberes polizeiliches Führungszeugnis haben? Wie kann es überhaupt passieren, dass Laien sich anmaßen, sie hätten in Wahrheit den besseren Durchblick, vor allem, wenn sie in Gemeinschaft mit einer Menge von Laien Experten diffamieren und bedrohen?

Gerade ist ein Buch in Deutsch auf den Markt gekommen, in dem ein französischer Mediziner und Schriftsteller den "Fall Eduard Einstein" in Romanform darstellt. Wie seine Tante lebte Eduard lange Jahre in der Heilanstalt Zürich. Es war für mich schockierend, einige Ereignisse zu lesen, die wir inzwischen auch von Mollath berichtet bekommen haben. Insofern dachte ich einen Moment, dass der Autor sich von dem Nürnberger Fall zumindest hat inspirieren lassen. Fast wortwörtlich wird Eduard gegenüber seinen Psychiatern ausfällig wie Mollath, also ähnlich wie "Was haben sie überhaupt gelernt? Mir geht es gut!", und das kurze Zeit, nachdem er seine Mutter gewürgt und zu Boden geworfen hatte.

Mollaths Frau muss sich heute die absurdesten Vorwürfe gefallen lassen, etwa wie konnte sie nur noch Jahre mit ihrem Mann in einerm Haus leben, nachdem er sie derartig angegriffen hatte. Aber hätte sie ihn sofort verlassen sollen? Ich halte es sogar für möglich, dass sie wie behauptet wurde, gedroht hatte, sie würde dafür sorgen, dass ihr Mann in die Psychiatrie käme. Aber was hätte denn die Alternative sein sollen? Sie hat doch hautnah seine Marotten und Kurzschlüssen sowie Selbstjustiz mitbekommen, trotzdem war sie doch seine Ehefrau! Sie wollte ihn doch gar nicht "loswerden" oder mit falschen Behauptungen in eine Klinik bringen.

Die Mutter von Eduard Einstein hatte nur eines im Sinn, nachdem sie ihn in die Klinik begleitet hatte. Sie wollte - und wenn es sein musste, auf einer Matratze in seinem Zimmer bei ihm sein, was aber abgelehnt wurde.

Da selten geschildert wird, wie Angehörige mit Krankheiten und den familiären Folgen umgehen, ist dieser Roman m. E. Pflichtlektüre für alle, die als Laien über den Fall Mollath mitreden wollen. Lehrreich, wie dargestellt wird, dass Kranke sich für kerngesund halten in ihrer Selbstwahrnehmung. Nur noch etwas zu den angeblich widerlichen Ferndiagnosen. Was hat Einstein gemacht, als er von der Krise seines Sohnes erfahren hatte? Er hat sein Kommen angekündigt und zuvor in Berlin jedoch hat er bei befreundeten Experten Rat gesucht, denen er auch nur das schildern konnte, was er von seiner Frau erfahren hatte. Das reichte aus, um den Fall zu verstehen. Leider konnte ihm niemand Hoffnung machen im Sinn eines vorübergehenden zufälligen Ereignisses...


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 Post subject: Re: Der Fall Mollath
PostPosted: 18. Jul 2014, 14:41 
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In dem Fall Eduard Einstein werden Fragen sichtbar, die jedem Kriminalroman-Konsumenten bekannt sind. Es gibt sogar Konflikte, die wir je nach unseren Vorurteilen verstanden zu haben meinen. Wäre Albert Einstein auch nur minimal gestört gewesen, so hätte er nach der Katastrophenmeldung seiner Ex-Frau vermuten können, wie der Gerichtsmediziner Eisenmenger im Fall Mollath, dass allererst untersucht werden sollte, wer denn jetzt andauernd wen angegriffen hätte und malträtiert, die klein und schmal gebaute Mutter den Sohn, oder dieser in einem seiner Wutanfälle seine Mutter. Auch heute kann das mit modernsten Geräten der Gerichtsmedizinr nicht beantworten, wenn er alle anderen Indizien und vor allem seine Lebenserfahrung ausblendet. Auch hier haben wir die spindeldürre Frau Mollath und einen damals 90 kg schweren wütenden Ehemann Gustl Mollath, der in zig Fernsehfilmen deutlich gemacht hat, dass er ja wohl alles Recht der Welt gehabt habe, seine Frau von den "irrsinnigen" Taten abzuhalten, die sie und auch ihn höchstselbst in den Knast bringen müssten. Wenn die Frau dann bei einem Gerangel auf dem Boden landet, er sich über sie hermacht, dann kann man ihn doch nicht gewalttätig schimpfen, es war doch lediglich eine verbale Auseinandersetzung. Wenn noch Tage später die Wundmale attestiert wurden, dann kann Eisenmenger nicht von Mißhandlungen sprechen. Es war doch ein ausgeglicher Kampf Fliegengewicht gegen Schwergewicht.

Ganz formal wird behauptet, dass jemand, der, wie diese Frau gewürgt worden sei, gar nicht darüber reden könne, dass er eben bis zur Bewußtlosigkeit gewürgt wurde, denn da sei er ja wie behauptet bewußtlos gewesen. Was da passiert sei, könne nicht gewußt werden, selbst wenn man Schmerzen spürt und allerlei Hautverfärbungen sieht. Man könnte ja auch beim Putzen von einer Leiter in der Küche gefallen sein. Deshalb kann der Gerichtsmediziner als Gutachter vor Gericht ohne Attest gar nichts zu Mißhandlungen sagen, denn er war ja wie alle anderen nicht als Zeuge dabei gewesen.

Noch etwas wird mir hier deutlich. Ich gehe ja bekanntlich von einer Massenhysterie bei den Internetunterstützern Mollaths aus, bei der jegliche Logik und menschliche Erfahrung ausgeschaltet ist. Der neueste Irrglaube ist der Trugschluß, dass Mollath nach dem ganzen Jahr seit seiner Freilassung "unauffällig" als "gesunder" Bürger gelebt hätte. Stimmt das wirklich? Hat er als Individuum selbstbestimmt bei "guten" Freunden gelebt oder wurde er nicht eher betreut und überwacht und von allen vielleicht beabsichtigten Scherzen abgehalten, weil alles auf den Wiederaufnahmeprozeß zugeschnitten war? Was passiert denn in Zukunft, nachdem alle Hoffnungen auf Rehabilitierung vergeblich waren?

Eduard Einstein war so hochbegabt, dass er eigentlich Medizin studieren wollte und auch Mollath ist ganz sicher hochintelligent, das ist bei Schizophrenie nicht gerade selten. Deshalb sind Menschen, die keine Krankheitseinsicht haben, kaum therapierbar, im Klartext, ihnen kann selbst der beste und wohlmeinendste Experte nicht helfen. Aber die Prognose des Obergutachters Kröber steht unwiderlegt im Raum, dass ganz ohne begleitende Medikamente nach dieser langen Kranheitszeit kaum Fortschritte zu erzielen sein werden. Insofern ist m.E. immer auch ein Kurzschluß bei Mollath denkbar, bei dem er für sich das Recht sieht, auch ganz heftig jemandem klarzumachen, was der denken und tun müsste. All die Internet"freunde" haben ja bislang noch nicht versucht, Mollath mal von Wegen abzuhalten, die er für die einzig richtigen für sich erkannt hat. Das Angebot des Freundes aus frühen Schulzeiten, bei ihm erstmal über handwerkliche Tätigkeiten Ruhe zu finden und Geld zu verdienen, all das war für Mollath offensichtlich zu wenig attraktiv.


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 Post subject: Re: Der Fall Mollath
PostPosted: 20. Jul 2014, 00:19 
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Ich habe mich oft genug gegen Mollath positioniert und ihn schwer gestört genannt. Ich habe ihn sogar als hochintelligent bezeichnet. Aber genauso wie Google niemanden allwissend macht, so vermag jemand mit Fachabitur plus Handwerkerausbildung plus rhetorischer Begabung, wenn sie reduziert bleibt auf Wiederholungen fixer Ideen kein Gelehrter oder ein Weiser zu sein. Wie all seine Internetfans hat Mollath von Logik z.B. keine Ahnung. Auch die entscheidende Bedeutung von Kontext für die Bewertung des sprachlichen Outputs besonders bei psychisch Gestörten bleibt unverstanden.

Da Mollath sich inzwischen wie ein Experte im Gerichtssaal aufführt, hat er sich in die Falle gelockt: Also fragte er den Gerichtsmediziner, ob denn jemand (wie seine von ihm mißhandelte Exfrau, die er sich ja schließlich vom Leibe halten mußte!) sich mit dem Rücken auf dem Boden liegend (sic!) die beschriebenen Verletzungen durch kräftige Beinschläge gegen Möbel nicht auch selbst hätte beibringen können - und der Professor musste ihm zustimmen. Hätte sie sich denn nicht auch selber beißen können? Aber ja doch. Wohlgemerkt, Mollath ist nur friedlich und wirft Frauen lediglich auf den Boden, weil er sie am Reden hindern muss, was leider ein Würgen des Halses zur Folge hat, bis sie das Bewußtsein verlieren... Mollath hat sie aber nie erwürgt. Er will sich doch bloß verbal heftig streiten... (s. die berühmte Folklore-Sendung des SWR in der ARD)


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 Post subject: Re: Der Fall Mollath
PostPosted: 21. Jul 2014, 03:12 
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Die Internetunterstützer kaufen Mollath jeden Unsinn ab, den er sich in seinem Wahn ausgedacht hat. Die größte Lebenslüge von Mollath ist die Behauptung, ihn hätte man gegen seinen Willen in den BKHs festgehalten. In Wahrheit geschah das mit seinem Einverständnis. Dass er das nicht einsieht, ist das Charakteristikum seines Wahns und seiner total verquerten Denkweise. Die Unterstützer verstehen diesen trivialen Zusammenhang wohl deshalb nicht, weil sie fixiert sind auf die Justiz mit Küchenpsychologie, anstatt sich um die eigentliche Krankheit zu kümmern. An Starrsinn stehen sie ihrem Idol in nichts nach.

Mollath ist doch von Brixner deshalb eingewiesen worden, damit sich in aller Ruhe die Psychiater um ihn kümmern konnten. Ich weise mal eben auf den Widersinn hin, dass ein intelligenter Mann wie Mollath sich um die "Reinheit" seiner Seife und Zahnpasta kümmert, aber nicht um die Defizite seiner sozialen Kompetenz, die es ihm unmöglich machte über lange 7 Jahre mit den Fachleuten oder anderem Personal auch nur zu reden. Nun mal Klartext: Es geht in unserer Gesellschaft nicht so, dass jeder Kranke einfach meinen kann, er wüßte genau, was gut für ihn ist, also saubere Seife und Bio-Tee, wenn er im Prinzip nur Schmiermaxe für Autos ist. All die vom Schmiermaxe beleidigten Psychiater haben jahrelang studiert, wie Patienten mit solchen Defiziten und Verrücktheiten sozialverträglicher, kurz vernünftiger zu machen sind. Damit Gutachter schließlich verantworten können, die vielleicht immer noch merkwürdigen Menschen zu entlassen. Aber wir leben nicht in einer Welt, in der der handgreifliche oder beleidigende Spätpubertierende auf Rache aus ist.

Da nun aber im Wiederaufnahmeverfahren sich unser Gustl mit seiner Ablehnung des Psychiaters vor uns allen als unbelehrbar, unresozialisierbar, unheilbar gezeigt hat, ist eine Wiedereinweisung wohl nicht zu vermeiden. Ich würde erwarten, dass RA Strate als Vertrauensperson mit Mollath in Bayreuth Ende Juli einrückt, so dass in einem Therapie-Crashkurs bei Mollath nach Lösungen gesucht werden kann. Ideal wäre Mollath als Schreibkraft in Strates Büros in Hamburg, England oder USA. ----


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 Post subject: Re: Der Fall Mollath
PostPosted: 23. Jul 2014, 01:19 
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Für den Fall, dass das jemand liest, der sich damit auskennt. Mollaths Anwalt hat offensiv bestimmte Gutachten ins Netz gestellt. Ich habe nie etwas wie eine Anamnese gesehen. Gerade Details aus Kindheit und Jugend sind wichtig für Diagnosen. Ich will nur andeuten, dass ohne diese Daten von einer Offenheit nicht gesprochen werden kann. Es ist Privatsphäre, aber nicht irrelevant für eine psychiatrische Diagnose.

Mir ist es unerklärlich, warum RA Strate als Vertrauensperson Mollath nie dazu bewegen konnte, sich Experten anzuvertrauen, die mit ihren Erkenntnissen helfen, begleiten, unterstützen und nicht aburteilen. Wie oben gesagt, müßte das Gericht jetzt eine derartige Klärung anordnen.


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 Post subject: Re: Der Fall Mollath
PostPosted: 23. Jul 2014, 11:58 
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Neutral wrote:
Gerade Details aus Kindheit und Jugend sind wichtig für Diagnosen.


Klar, besonders für die Diagnosen von anonymen Internetkriminologen, die Vergewaltigungsopfer als Falschbeschuldigerinnen und Whistleblower als gemeingefährliche Irre hinstellen.

Ich denke mal, dass Herr Strate sehr gut einschätzen kann, was sinnvollerweise zu veröffentlichen ist und was nicht.


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 Post subject: Re: Der Fall Mollath
PostPosted: 23. Jul 2014, 18:46 
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Immer diese Beleidigungen! GG146 ist somit nicht anonym?? Also warum dieses Gehabe? Warum wird man hier im Forum für seine persönlichen Meinungen beleidigt? Wer entscheidet deas eigentlich, ob eine Meinung toleriert werden darf?

Zu den Diagnosen. Ich gehe davon aus, dass hier in solch einem Forum jeder weiss, dass "unsere" Bewertungen keinen Einfluss auf die Ereignisse in z.B. realen juristischen Verfahren haben können. Ich verwahre mich dagegen, dass ich Mollath je einen gefährlichn Irren genannt hätte. Ich habe zwar noch keine enorme Berufserfahrung, aber es wäre doch auch nicht richtig, wenn ich so täte, als hätte ich nicht gerade reichlich erfolgreich meine Studien abgeschlossen. Gerade die Fälle Dinkel, Mollath interessieren mich deshalb sehr...


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 Post subject: Re: Der Fall Mollath
PostPosted: 26. Jul 2014, 13:10 
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to whom it may concern:

In dem WA-Verfahren ist hoffentlich deutlich gemacht worden, dass "unsere" Welt, unsere Gesellschaft nicht von unverbesserlichen Hochstaplern oder Lügnern und Betrügern definiert wird, sondern im Endeffekt von Experten. Das will dem Laien dann gerade nicht einleuchten, wenn ein Experte nicht mit 100% als wahr ermittelten Ergebnissen aufwarten kann. Dann ist der Laie schnell bereit, das Kind mit dem Bad auszuschütten und vermeintlich die Wahrheit besitzenden Scharlatanen zu folgen, auf den Leim zu gehen. Das Internet lebt von der Ungenauigkeit und Ungewissheit, der momentan ungeklärten Authentifizierung, so dass wieder Betrüger, Hochstapler und durchaus auch Google-Gebildete das Feld beherrschen.

Niemand von uns toleriert einen Betrug, eine Beschädigung. Wir konsultieren Anwälte, um kleinste Verdachtsmomente aufzuklären. Andauernd stoßen wir an die uns nur allzu begrenzten Erkenntnismöglichkeiten. Wir wissen doch, dass man nicht einfach per Traum, Einbildung oder Behauptung Wirklichkeiten schaffen kann.

Wir besitzen eine Justiz, weil eben Kriminelle mit raffinierten Tricks lügen und betrügen, und wir das aufgeklärt und bestraft haben wollen. Wenn aber jemand "krank" ist, wird aus der Strafe eine psychiatrische Therapieaufgabe. Ist jemand in diesem Augenblick, bevor überhaupt ein Gespräch stattgefunden hat, ein ganz normaler Patient, wie jemand der beim Augenarzt eine Brille verschrieben bekommen soll? Antwort NEIN Denn am Anfang in einer Forensik ist keine Brille als Thema definiert, sondern etwas womöglich aber hoffentlich nicht immer ungeklärt bleibendes Problem im Kopf des Patienten. Erst wenn in der Welt, in der wir leben, etwas Unverständliches passiert ist, und dem Täter keine Verantwortung unterstellt wird, also keine Strafe folgt, wird in der Forensik quasi eine psychische Nachjustierung der Denkweisen des Eingewiesenen begonnen, was aber nur in Rückkopplung funktioniert. Wenn jemand sich verweigert, sich sogar für gesund hält UND die Gesetzeslage keinerlei Zwangsmittel erlaubt, zahlt der Steuerzahler dem Täter einen Kuraufenthalt in gepflegter Drei oder Viersterne Trennung von der Gesellschaft.

Wir müssten dringend diskutieren, wie man Patienten wie Mollath eine gesellschaftliche Integration attraktiver machen könnte, damit die Begabungen ohne Gefährdung für die Gesellschaft wirken, also vom Automodellbauen bis zu Podiumsdiskussionen u.a. Freizeitbetätigungen. Die Erträge könnten mit den Ausgaben für Einrichtungen wie Forensik verrechnet werden. Letztere könnten vielleicht wie bei Pflegebedürftigen kostengünstiger irgendwo in der Welt platziert werden. Vielleicht wird sich dann manch Unkooperativer nach Unterhaltungen mit unserem teuer bezahlten Fachpersonal zurücksehnen. Nur mal so im Brainstorming ein Gedanke zur Abwechslung.


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 Post subject: Re: Der Fall Mollath
PostPosted: 27. Jul 2014, 12:36 
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Wir müssten dringend diskutieren, wie man Patienten wie Mollath eine gesellschaftliche Integration attraktiver machen könnte, damit die Begabungen ohne Gefährdung für die Gesellschaft wirken, also vom Automodellbauen bis zu Podiumsdiskussionen u.a. Freizeitbetätigungen.


wir müssen dringend in unserem Land unsere Justiz auf vorderman bringen. Sowas darf nie wieder vorkommen. Wie bei Mollath, aber leider hält die Justiz daran fest weil sie sich nicht ihre fehler eingesteht. er ist kein einzelfall!! leider



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 Post subject: Re: Der Fall Mollath
PostPosted: 27. Jul 2014, 14:23 
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schlau wrote:
Quote:
Wir müssten dringend diskutieren, wie man Patienten wie Mollath eine gesellschaftliche Integration attraktiver machen könnte, damit die Begabungen ohne Gefährdung für die Gesellschaft wirken, also vom Automodellbauen bis zu Podiumsdiskussionen u.a. Freizeitbetätigungen.


wir müssen dringend in unserem Land unsere Justiz auf vorderman bringen. Sowas darf nie wieder vorkommen. Wie bei Mollath, aber leider hält die Justiz daran fest weil sie sich nicht ihre fehler eingesteht. er ist kein einzelfall!! leider


In einer geistig-moralisch völlig verrotteten Gesellschaft konzentrieren sich nicht alle Probleme auf einen Teilbereich wie die Justiz. Wo solche Leute als Top - Experten gelten, kann selbst ein sauber arbeitendes Gericht nicht mehr zu einem richtigen Urteil kommen:

Quote:
Donald Stellwag (* 1957 in Fuchsstadt, Unterfranken) ist ein deutsches Opfer eines Justizirrtums. Der frühere Hausmeister, der vor seiner Festnahme in Lauf an der Pegnitz lebte, saß wegen eines am 19. Dezember 1991 in Nürnberg verübten Bankraubes mit Geiselnahme, der ihm angelastet wurde, acht Jahre unschuldig im Gefängnis.

(...)

Ausschlaggebend für seine Verurteilung im Jahr 1995 war ein anthropologisches Identitätsgutachten des Sachverständigen Cornelius Schott. Dieser meinte, Donald Stellwag auf dem Foto anhand seiner Ohren als Täter identifizieren zu können. Trotz der Aussage von acht Personen, die bezeugen konnten, dass sich Stellwag zum Zeitpunkt der Tat etwa 350 Kilometer vom Tatort entfernt in Sachsen aufgehalten hatte, und obwohl nirgends ein Fingerabdruck von ihm zu finden war, wurde er aufgrund dieses Gutachtens zu einer Freiheitsstrafe von acht Jahren verurteilt, die er auch vollständig absaß. Die Staatsanwaltschaft hatte wegen der „Uneinsichtigkeit“ des Angeklagten die für das Delikt vorgesehene gesetzliche Höchststrafe von 15 Jahren gefordert.

(...)

Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main (AZ 19 U 8/2007) verurteilte Cornelius Schott am 2. Oktober 2007 zu einer Schmerzensgeldzahlung in Höhe von 150.000 Euro an Donald Stellwag. Revision wurde nicht zugelassen. Nach einem Bericht des Hessischen Rundfunks handelt es sich dabei um den ersten Fall in Deutschland, bei dem ein Sachverständiger für ein fehlerhaftes Gerichtsgutachten zivilrechtlich haftbar gemacht wurde.[2] Laut seiner eigenen Aussage will Stellwag mit dem Geld eine „Gesellschaft unschuldig verurteilter Opfer (GUVO)“ gründen.

(...)


http://de.wikipedia.org/wiki/Donald_Stellwag


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 Post subject: Re: Der Fall Mollath
PostPosted: 27. Jul 2014, 18:40 
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Schönen Dank für die beiden wichtigen Ergänzungen. Niemand kann wollen, dass wir in der Hölle eines diktatorischen Systems landen, wo Menchen aus politischen Gründen weggesperrt werden. Ich komme gleich noch auf Mollath zurück, bei dem ja unterstellt wurde, dass er wegen seiner unliebsamen Steuerhinterziehungsvorwürfe in die Forensik gekommen sei.

Ich will einige Fehler auflisten, bei denen durch die Unterstützeraktivitäten im Internet der Eindruck gewonnen werden konnte, dass Mollath kerngesund sei und er Opfer einer Kampagne seiner Frau geworden sei. Ich hoffe, dass Regensburg mit diesem Märchen aufräumt.

Auch der Forensiker Nedopil behauptet zwar, er hätte 6000 Seiten gelesen, ich finde jedoch, wenn er das Internet verfolgt hätte, würde er einen schlechteren Eindruck von Mollaths möglicher Gefährlichkeit bekommen haben.

Der wichtigste Punkt ist für mich, dass Mollath in der Darstellung in der Internetöffentlihkeit nicht der ist, der er eigentlich (in Wahrheit) ist, weil bis auf Ausnahmen alle gegen ihn sprechenden Tatsachen gelöscht wurden.

Über seine Jugend ist, was ja nicht heißt, dass da nichts zu ermitteln gewesen wäre. mir nichts bekannt. Also bleiben die Fakten seiner Kriegsverhinderungsaktivitäten in Nürnberg. Ich sehe ferner in seinem Kampf gegen angebliche Schwarzgeldtransfers seiner Frau ein weiteres signifikantes Geschehen. Überall sehe ich Aggressivität und selbstjustiz. Ich gehe davon aus, dass den Juristen das alles nicht entgangen ist.

Liste einiger Ereignisse

- das zweitbeste Abitur an einer Waldorfschule, Lehre, Autotechnik, Autorennenfahren

- finanziell erfolglose Reifenwerkstatt von dem Geld der Ehefrau ausghalten

- Familienstreit gegen die Frau wegen angeblich strafbarer Geldtransfers

- mit körperlicher Gewalt Erzwingenwollen der Verhaltensweisen der Partnerin

(Straftat)

- Antikriegsdemos mit öffentlichen Reden, Solidarität mit Schülern in Schulstreiks

(Straftat)

- Gößenwahn in Briefen an Prominente in aller Welt

- Beleidigungsdelikte gegen regionale Prominenz wegen Steuerhinterziehung

- Verlassen einer rationalen Ebene durch Ansinnen bei der Polizei ihn festzunehmen

- Beleidigungsdelikte bei Prozessen mit Naziunterstellungen des Justizpersonals

(Straftat)

- Selbstgefährdungsaktionen mit Plastiktüte über Kopf

- Ablehnung psychiatrischer Untersuchungstermine

- nach Einlieferung in BKH Forensik durch den Richter Brixner Ausweitung des Schwarzgeldwahns auf das Personal, Wegen fehlender Kernseife keine Körperreinigung, jahrelanger Unsinn mit verstellten Möbeln, so dass Lärm unvermeidbar war bei nächtlichen Kontrollgängen des Personals

- hier müsste jetzt der Link stehen zu einem Schreiben der BKH Psychiaterin an die Vollstreckungsbhörde über unerträglich aggressive und beleidigende Aktionen, Stichwort Prostituierte. Zeitpunkt um 2012 (!!) Dieses Detail ist nie im Internet diskutiert worden

- aus dieser Zeit nicht weit vor der Entlassung gibt es Tonbandaufnahmen, in denen Mollath das gesamte BKH-Personal als "selber" irrsinnig beleidigt hat. Ferner würde er lieber im Strafvollzug leben wollen. Tonbandlink wurde schleunigst von den Unterstützern entfernt.

Grobe Zusammenfassung: weder Respekt für den freien Willen der Ehefrau noch gegenüber Justiz und Forensik, sondern Mollath hat mit seinem Größenwahn das Recht, Menschen seiner Umgebung zu maßregeln. Daraus ergibt sich ein sehr hohes Gefährdungspotential für die Gesellschaft. weil Mollath keinerlei Selbstkontrolle besitzt, wenn ihm widersprochen wird. Das angblich so friedliche Jahr nach seiner Entlassung hat keinerlei Beweiskraft, weil eine Gruppe Betreuer und die Anwälte sich "rund um die Uhr" um ihren Klienten gekümmert haben.

- Schizophrenie nachweisbar in dem Verhalten vor dem Regensburger Gericht, im Video dokumentiert. Mollath (Person A) verweigert Gespräche mit Psychiatern, Mollath (Person B) bejammert, dass Nedopil ihm was anhängen wollte und er reklamiert, er könnte, wenn er, Mollath (Person 3 Regent über das Justizverfahren ) das Beweisverfahren bestimmen könnte! Selbst RA Strate vermochte nicht herauszufinden, wann Mollath 1 zuletzt mit Mollath 2 oder 3 konferiert hat.-.-


Nachtrag zum o.g. Link

Stellungnahme 27.7.2012 des BKH Bayreuth im Auszug:

[die sprachlichen Fehler entstanden bei der Kopierung aus einem PDF-Material]


Dabai bezogen sich die abWertenden Außerungen nur teils auf vermeintliche fachliche Inkompetenz der Referentin, eondern ln erster Unie auf das ,.ln-erachelnung#Treten" der Aeferantin als weibliche f!lerson, was insbesondere durch ROckmeldungen der Pflegemitarbeiter berichtet wurde. So kam es häufig zu als eindeutig sexualisiert zu wertenden massiv abwertenden Äußerungen hlnslohtlioh des optischen Erscheinungsbildes (u.a. Kleidung der Referentln wie eine Prosltulerte, Schmuck, ParfOm, K6rperbau), welche anderen Teammitarbeitern redundant mitgeteilt wurden -Zitatende -


Mein Kommentar dazu: der Gutachter Nedopil kann das nicht gesehen haben, denn hier kommt ein Hass. eine Verachtung gegen Frauen allgemein zum Ausdruck, woraus im realen Leben unschwer Gewaltausbrüche zu erwarten sind., entweder von Mollath selbst ausgehend, aber auch von Angehörigen der so beleidigten Personen. Das ganze Schema führt auf die von Mollath bekannten Delikte zurück(gegen seine damalige Frau, gegen weitere Angehörige wie in der legendären Briefkasten-Story). Es müsste dem Gericht in Regensburg klar sein, dass Mollath im Gericht eine Show aufführt als friedfertiger, harmloser Edelmann. Das Bild entspricht aber in keiner Weise den bei Strate einsehbaren Dokumenten. Im Internet bei strate.net sodann weiter scrollen zu den fotokopierten Dokumenten des BKH Bayreuth.


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 Post subject: Re: Der Fall Mollath
PostPosted: 29. Jul 2014, 09:47 
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Nachbemerking (29. Juli 2014)

Mollath in Regensburg

es ist mir unbegreiflich, warum sich Gericht nebst StA (Mollath soll [doch] eine "zweite Chance" bekommen) und Verteidigung (das geht mir jetzt aber gegen meine Ehre, ich lege mein Mandat nieder, wenn der Mandant mich Lügen zeiht und selber lügt) sich von den Sichtweisen eines psychisch Gestörten abhängig machen oder sollte mit der Betroffenheit die Vergangenheit in der Sicht von Mollath nachträglich gerechtfertigt werden inklusive seiner Weigerung von Explorationen?

der besonders juristisch vorgebildete Unterstützerkreis im Internet mit der Hetze
gegen Abweichler im Internet und den Medien

die effektiven Möglichkeiten von Internetkommunikation sind wertvoll für unser demokratisches Leben, besonders weil Kritik an solchen Justizverfahren direkt einwirkt und durch ständiges Feedback selber wieder korrigiert werden kann, wenn - das ist mein direkter Kritikpunkt - die Meinungsvielfalt nicht von vorneherein beschnitten wird durch eingeforderte Parteiergreifung, also Mollath kerngesund super hui und alle korrupten Mediziner, Juristen, Steuerhinterzieher sowie das ganze System ein dreifaches pfui...

wie intelligente User sich dahin versteigen können, sich selbst natürlich bei voller geistigen Gesundheit über jeglicher Kritik zu wähnen und andere wie Irrläufer dem Pranger und der virtuellen Vernichtung zu übergeben mit der sicheren Diagnose geistig krank zu sein und vieler Medikamente zu bedürfen. Ist ihnen denn der Widerspruch der Beurteilung von Mollath noch nicht aufgefallen?

Die eklige Verteufelung unliebsamer Journalisten ist mir ein Graus. Wie kann man (oder frau) nur soviel ad hominem Gift versprühen, wenn man bekanntlich selber mimosenhaft empfindlich ist? Ich möchte den Rechtsprofessor Müller als positives Beispiel für alle vom Hass getriebenen Internetschreiber erwähnen, der immer auch eine ironische Note in seine Kommentare einflechtet, die dem verdutzten Gelegenheitsschreiber die übersehene Komplexität all der Jurafeinheiten schmerzfrei appliziert und die Patienten ausrufen läßt, ehrlich, er hat gar nicht gebohrt, jedenfalls ich hab nix gespürt.

Es gibt aber leider auch eine unangenehme Folge der Internettechnik, denn sie ermöglicht eine Art Stasiaktenerstellung, was durch die Anonymitätsaktionen provoziert wird, aber schaut doch mal, eine Professur hat nicht jeder, das Klassifikationsystem in seinen siebenten Subgeschossen kann nicht jeder wie Dr Sponsel beherrschen, alle können keinen Führungsjob in Ämtern besitzen, sonst wäre niemand mehr online aktiv. Sollen wir jetzt die "wahre" Identität nur wegen dezidierter "Meinungen" bloßlegen? Wollen wir keine Meinungsfreiheit, wenn sie uns stört? Ist es nicht eine Angst aus "alten" Zeiten, wenn uns Andersartigkeit empört? Warum wollen wir immer noch unser provinzielles Kleinkariertes für alle verbindlich definieren, wenn wir uns im Internet begegnen? Wahre Demokraten sind die, welche den autoritären Möglichkeiten eines Schubladensystems der Computertechnik trozu aller Lockrufe widerstehen und sich an der Vielfalt und sogar manch unbekannter, noch nicht dokumentierter Eigentümlichkeiten der Nutzer erfreuen? Oder wollen wir diffamieren und den Score der jeweiligen Verdächtigkeit als Handicap wie beim Golf begreifen? Das wäre dann in der Tat "1984". Übrigens nicht nur wegen der DDR-Stasivergangenheit, auch die uralte Psychiatrie unserer führenden Experten war ein Irrsinn dergestalt, dass man annahm, durch genauest Differentierung ein Schubladensystem schaffen zu können, das die Diagnosen zutreffend ermittelbar postulierte. Wie wir wissen, war das ein Irrtum. Abstrakte Klassifikationen schaffen kein reales Wissen. Sie dienen natürlich vorzüglich dem Imponiergehabe in Fachkreisen. Ich schweife etwas ab.


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 Post subject: Re: Der Fall Mollath
PostPosted: 30. Jul 2014, 22:31 
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Persönliche Meinung über Mollath

Wenn jemand wahnkrank ist, muss er nicht zwangläufig dumm sein. Mollath ist sehr intelligent, hat ein gutes Gedächtnis und kann sich sprachlich verständlich ausdrücken, wobei sein Wahn ihn zu unsinnigen Übertreibungen treiben kann. Sein Größenwahn wirkt lächerlich, wenn er z.B. die akademische Qualifikation eines Gutachters beurteilen können will.

Ich bin immer noch der festen Auffassung, dass eine Wiedereinweisung in ein BKH für Mollath eine Gelegenheit böte, seinen Wahn so zu kontrollieren, dass er nach einem Training schrittweise ein eigenständiges Leben (mit Wohnung und Arbeit) führen könnte.

Ich kann sofort Nedopil in seiner Meinung widerlegen, dass Mollath derzeit (also ohne Therapie) für uns in der Gesellschaft ungefährlich sei. Das ist Unsinn, weil Mollath in dem letzten Jahr nicht wie ein Erwachsener gelebt hat, sondern wie ein Kind oder betreuter Senior. Er war umgeben von solidarischen Unterstützern, die ihm nicht widersprochen haben. Außerdem hatte Mollath ja mit der WA endlich seine fixe Idee vor sich und wollte da nichts gefährden. Bei der WA kann man sehen, dass Mollath wieder total neben der Spur ist, wenn seinen Vorstellungen nicht entsprochen werden kann oder sollte. Dann geht sogar sein RIESENEXPERTE und Helfer Strate wie ein lästiger Störenfried in den Karzer. Mollath lebt wie gesagt wie ein Kind von der Allmachtsphantasie, dass er sofort das bekommen muss, was er eben will. Das macht ihn immer noch gefährlich.

OSTA Meindl macht sich mit seiner zweiten Chance so was von lächerlich. Gut, dass wenigstens Gustl bei der Schieberei nicht mitmacht. Es ist ja auch zum Verzweifeln. Mollath hatte schriftlich und mündlich verkündet, was er vorhatte. Wem er alles die Reifen anstechen will, er hat seine Waffen gezeigt und unmißverständlich gedroht, dass er nunmehr angriffsbereit sei. Er wusste, dass er ein Auto für die Flucht durch die Steppe braucht. Und nach all den Jahren fällt "dem" Rauscher lediglich ein, dass eigentlich niemand in Gefahr gekommen war. Wenn der Ingenieur keine Gefahren nachweisen kann, ja dann hat es doch auch keine Taten gegeben: Wahnsinn! Ist es nicht verrückt, dass Mollath gar nichts verbrochen hat? Und das wirklich Irrste ist, dass niemand Schwarzgeld verschoben haben soll. Hallo! Sooo läuft das nicht! Nicht mit mir, dem Gustl, ich lass mich doch nicht veräppeln, das ist doch Gschmarri, liebe Leute. Ich versteh das auch gar nimmer. Wo ist denn mein Beef? Ich kann nur unschuldig werden, wenn diese HVB und meine Exfrau verhaftet und bestraft werden. Sonst trete ich aber wirklich aus dem Rechtsstaat aus... Ihr werdet sehen, was Ihr davon habt! :)


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 Post subject: Re: Der Fall Mollath
PostPosted: 31. Jul 2014, 03:24 
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Ich vermisse bei den Unterstützern im Internet besonders in folgenden Bereichen eine ehrliche, kritische Auseinandersetzung. Das Ausklammern bzw. Tabuisieren ist der Hauptgrund für Widerstand besonders auch in den Institutionen. Es kann nicht gewollt sein, dass wir dem ungebildeten Laien unkritisch das als normal und dann auch noch unterstützenswert, am Ende zu bemitleiden deklarieren. Stattdessen veranstaltet man eine schreckliche unmenschliche Hetze gegen die involvierten Fachleute. Ich beobachte das im Internet, dass Mollath fast wie ein Heiliger ist, der unschuldig in diese ganze Geschichte geraten sei und jetzt mit grausamster Praxis dort kaputt gemacht werden soll. Ich erhoffe mir von der reinen Aufzählung der Themen eine Umkehr in rationalere, demokratische, respektvolle Denkweisen, die den Experten ihre Menschenwürde nicht nehmen und sie nicht als Dr. Mabuses diffamieren will.

1) Wenn in einer Ehe ein Mann seiner Frau persönliche Unterlagen entwendet, um ihr berufliches Fehlverhalten nachzuweisen und dann auch noch öffentlich denunziert, dann ist das schon ein delikates Problem. Wenn dann die angeschriebenen Behörden deeskalieren bzw nicht reagieren, dann wird es unerträglich, wenn der Mann sodann Selbstjustiz in gewaltätiger Weise ausübt. Ein Ehepartner kann nicht selber als Polizei auftreten. In den Bewertungen pro Mollath fehlt mir jegliches Problembewußtsein für das eigentliche Thema der Selbstjustiz!

2) Da der Frau umgekehrt Belastungseifer vorgeworfen wird, kehre ich den Vorwurf um und behaupte Krankheitswert bei Mollath. Er hat seine Frau gequält und hat das bis heute nicht eingesehen, würde es immer wieder so tun!. Wenn er heute darauf zu sprechen kommt, will er einen abgeklärten Eindruck vermitteln, dass also was er auch getan haben mag, das ja wohl verständlich sei, denn sie war einfach nicht einsichtig. Hier bleibt unausgesprochen, dass dann ja wohl der Mann das Recht gehabt hätte zu handeln. Aber gerade das, was er dann getan hat, ist das Delikt, weshalb er vor Gericht und ins BKH gekommen war. Eine echte Respektlosigkeit... [Jeder Unterstützer sollte sich das im Video ansehen, z.B. bei Report Mainz. Mollath fängt bei diesem Thema das Raunen an, mit dem er sein Gegenüber in die Falle locken will, dass dieser nur zustimmen kann, dass Mollath recht hat. Obwohl das im Video gezeigt wird, haben Unterstützer das no-go in der Denkweise von Mollath nicht erkannt. Gegen die Menschenjagd gegen die Exfrau mit ihrem Fahrrad gab es auch keinen Aufschrei der Empörung. Es sind weitere Übergriffe des Reportteams sogar im Saal des UA dokumentiert.]

3) In den Jahren im BKH ist erkennbar geworden, dass Mollath im Prinzip auch in Routinen und Gewohnheiten der Klinik mit unflätigen Ausdrücken das Personal diffamiert hat. Er versuchte andere aufzuhetzen, weil er für eigene Gewalt zu schlau war. Verbale Entmenschlichung ist aber auch Gewalt.

4) Mir ist schleierhaft, wie Nedopil bei dem hochaggressiven Mollath zu der These der zukünftigen Ungefährlichkeit kommen konnte. Liegt das daran, dass Leipziger auf all die Eklats im Haus nicht eingehen durfte? Was ist das für ein Prozess? Wie kann das Gericht Indizien je nach potentiellem Nachteil für den Angeklagten zensieren?

5) Bei der Verängstigung von Menschen, denen man Reifenstechen schriftlich ankündigt und begründet und dann auch ausführt, sehe ich beim Gutachter Zeichen von Parteinahme und Unredlichkei sowie anzunehmender Uninformiertheit, wenn dieser Reifenexperte konstatiert, es hätte in Wahrheit gar keine Gefahr gegeben. Dass das Gericht diese Veralberung von Erwachsene mit teils akademischem Hintergrund zugelassen hat, lässt mich an der Rechtsstaatlichkeit des Verfahrens zweifeln. Jeder der betroffenen Anzeiger ist wohl gebildet genug um zu wissen, was man bei kaputten Reifen machen kann, aber muss man sich in unserer Gesellschaft solche terroristischen Angriffe als normal gefallen lassen? Und ist der Täter, der sich ja selbst vorgestellt hatte, deshalb unschuldig und kein Mörder im Extremfall?

6) Mir fehlt in der Diskussion der Kontext, dass Mollath Terror verbreitete und sogar kritische Jugendliche in ihrem Kampf damals gegen den Irakkrieg mit seiner Technik unterstützt hat. Wie weit hat er als Rädelsführer agiert? Die Jugendlichen waren in seinem Haus...

7) Ich vermisse die Diskussion über die 7 Jahre BKH, die Mollath durch seine verweigerte Exploration ja (laut Brixners Erfahrung) bis zu seinem Tod ausdehnen können. Kann ein Rechtsstaat sich von einem Wahnkranken erpressen lassen? Was ist gegen eine besonders unempfindliche Fachgruppe an höchsten Gerichten zu sagen, die entgegen unserer grundlegenden Ethik glauben, man könnte uneinsichtige Patienten durch gewaltfreie Zauberei von ihren Obsessionen befreien?

8) Jedes Medikament hat Nebenwirkungen, aber zu leugnen, dass Psychiatrie und Forensik nur Dank der Chemie von viel ekligeren Eingriffen loskommen konnten, ist dumm. Wir müssen uns eingestehen, dass wir momentan keine besseren Lösungen kennen. Aber die Krankheiten sind nicht durch böse Minister ausgelöst, sondern international ähnlich verteilt.

9) Ich kann diese Leier nicht mehr hören, dass Mollath gegen seinen WILLEN untergebracht war. Mit Strate könnte ich sagen, Mollaths Wille ist doch Mist. Wenn er die Welt retten will muss er Priester oder Journalist werden. Aber mal ehrlich, auch für Politiker hat er einfach seine Zeit vertrödelt.

10) Wenn mir Mollath die Steuerthematik erzählt, muss ich lachen, weil sein angeblich einziger Freund, der für ihn lügt, selber hinterzogen hat. Er tut mir leid, aber ich will ihn nicht anbeten müssen, auch nicht im Internet.


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 Post subject: Re: Der Fall Mollath
PostPosted: 31. Jul 2014, 14:57 
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Soviele Unterstützer hat Mollath offensichtlich nicht mehr.

Quote:
Gustl Mollath: Ein Held zerstört sich selbst

Was ist nur los mit Gustl Mollath? Während sein Anwalt Gerhard Strate sich freut, man sei auf der Siegerstraße, wird sein Mandant immer unzufriedener. Mehrmals kracht es zwischen beiden. Auch langjährige Unterstützer des 57-Jährigen können ihn nicht mehr verstehen.

http://www.focus.de/politik/deutschland ... 26992.html


Mein Bauchgefühl war richtig, ich hab diesen Wichtigtuer noch nie ernst genommen.
Ändert aber nichts an dem Justizskandal und dass ihm Unrecht widerfahren ist.



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