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 Post subject: Re: Gewalt in der Öffentlichkeit und Selbstjustiz
PostPosted: 19. Jun 2015, 23:09 
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So hohe Strafen sind auch möglich. Vergewaltigung und Körperverletzung 7 1/2 Jahre für den Erwachsenen und für den Jugendlichen die gleiche Strafe. Da sieht man wie komisch die Urteile sind wo so einer Bewährung kriegt.

Quote:
Prozess in Bad Kreuznach

Vergewaltiger müssen lange in Haft

Zwei junge Männer aus Bad Kreuznach und Wiesbaden sind wegen einer Vergewaltigung zu jeweils sieben Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden. Beide sollen sich an einer 21-jährigen Frau vergangen haben.

....

Laut Anklage hatte sich das Opfer gewehrt und um Hilfe geschrien.
Daraufhin sollen die jungen Männer noch brutaler geworden sein, bis die Frau ihre Gegenwehr aufgegeben habe. Die Angeklagten sollen sie dann gemeinsam vergewaltigt und dabei weiter geschlagen haben. Das Opfer erlitt unter anderem eine Fraktur des Augenhöhlenbodens.

....


http://www.swr.de/landesschau-aktuell/r ... 2/1lut5t7/





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 Post subject: Re: Gewalt in der Öffentlichkeit und Selbstjustiz
PostPosted: 31. Jul 2015, 08:58 
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Mehr Straftaten gegen Asylunterkünfte als bekannt

Quote:
Zahl der Taten bundesweit deutlich gestiegen

Die Zahl solcher und ähnlicher Taten ist bundesweit zuletzt deutlich gestiegen. Die Bundesregierung hat im Februar eine detaillierte Übersicht mit "Straftaten gegen Asylunterkünfte" veröffentlicht. Knapp 200 Fälle finden sich hier. Oft taucht darin §86a auf: Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, aber auch Delikte wie schwere Brandstiftung, Körperverletzung oder Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion. In der Liste stehen zudem fünf Beleidungs-Straftaten. Der Hamburger Fall allerdings nicht.

Liste der Bundesregierung nicht vollständig

Die von der Bundesregierung veröffentlichte Liste mit den "Straftaten gegen Asylunterkünfte" ist offenbar nicht vollständig. Das zeigen Recherchen von NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" (SZ). Sie haben bei allen Bundesländern um eine Auflistung der Taten aus 2014 und 2015 gebeten. Bei den Antworten fällt auf, dass die Länder offenbar mehr Übergriffe auf Flüchtlingsunterkünfte verzeichnet haben als der Bund. Insgesamt finden sich etwa 30 von den Ländern aufgeführte Delikte aus 2014 nicht in den Angaben des Bundes wieder - weder in den Antwort der Bundesregierung vom Februar, noch in einer aktualisierten Liste des Bundeskriminalamts (BKA), die NDR, WDR und SZ vorliegt.


kennen wir das nicht von irgend woher? entweder gibs keine Statistik oder nur Halbherzige :(

Quote:
Sachverhalte möglicherweise zeitverzögert übermittelt

Das Bundesinnenministerium erklärte dazu, dass sich Abweichungen gegebenenfalls daraus ergeben könnten, "dass Sachverhalte zeitverzögert übermittelt und erfasst oder Einzelsachverhalte nicht dem Unterthema 'gegen Asylunterkünfte' zugeordnet wurden". Fragen auf konkrete Unterschiede wurden allerdings nicht beantwortet.

Aus Mecklenburg-Vorpommern, wo auch zwei zusätzliche Fälle genannt wurden, hieß es, möglicherweise liege es daran, dass nun aufgrund der Anfrage von NDR, WDR und SZ die Fälle händisch überprüft und zusammengetragen worden seien. Das passiere bei den BKA-Abfragen nicht, diese würden automatisch laufen.

Die Amadeu-Antonio-Stiftung kritisiert bereits seit Längerem, dass die zuständigen Behörden und Ministerien keine systematische Struktur haben, die Übergriffe auf Flüchtlingsunterkünfte zu zählen und auszuwerten. Sie führt gemeinsam mit Pro Asyl eine eigene Liste, in der sich noch eine ganze Reihe weiterer Fälle finden, die weder von den Ländern noch vom Bund aufgezählt werden.


https://www.ndr.de/nachrichten/Mehr-Str ... e2162.html

ich bin nach wie vor der Meinung das damals bei der Demo ( Pegida) nicht ein Asylant einen anderen Asylanten erstochen hat. Nicht, das es nicht gibt. Klar gibt es ABER solche Pannen bei der Ermittlung ist schon Heftig. Und wir kennen es zu genüge wenn was verdeckt werden soll. ( auch bei Deutschen Opfern)

ein Kommentar dazu:

Quote:
"Die Wut richtet sich übrigens nicht gegen diese Menschen direkt...", ach ja wirklich? Die Leute die sich bei einem PEGIDA-"Spaziergang" vor einer Kamera äußerten, hörten sich aber anders an ("Überall Ausländer! Wir haben Angst und die Schnauze voll! Die machen nur Dreck, und wollen doch nur unser Geld!"). Ich schrieb es schön öfter, die Dinge sind m.E. strikt zu trennen: Den Menschen die hierherkommen, ist Respekt und ein sensibler Umgang entgegen zu bringen. Ihre Motive dürfen ihnen nicht pauschal unterstellt werden, Verhaltensweisen auch nicht, und Rassismus geht schon mal gar nicht. Das ist die eine Seite. Eine offenbar verfehlte, zu chaotischen Verhältnissen führende Zuwanderungspolitik und deren Verantwortliche in der Politik (zur Erinnerung: In 66 Jahren BRD stellte die CDU 46 Jahre lang die Kanzlerschaft, auch in jenen Jahren gab es Zuwanderung, noch und nöcher!) zu kritisieren, ist hingegen gutes Recht. Ein Umdenken -und entsprechendes Handeln- muss bei DEN Politikern einsetzen, die dem demokratischen Spektrum angehören. Nazisten ala -neuer- AfD und PEGIDA hinterherzulaufen, mag den Frust bei "Zu-kurz-Gekommenen(und die Ausländer sind schuld!)" abbauen, ist aber nicht nur wenig zielführend, sondern abzulehnen, da rassistisch motiviert. Aber wer nicht pauschal den Flüchtlingen Hass entgegenbringt, ist ja gleich "links" verortet und "Gutmensch" (in Deutschland ein Schimpfwort, heijeh, wie krank).


recht hat er



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 Post subject: Re: Gewalt in der Öffentlichkeit und Selbstjustiz
PostPosted: 24. Aug 2015, 23:43 
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So eine Justiz ist gefährlicher für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Deutschland als alle Asylbewerber zusammen. :evil:

Quote:
Überlastete Justiz

Verdä­chtige werden häu­figer aus U-Haft ent­lassen

24.08.2015

Zu viel Beweismaterial, zu wenig Personal: Weil die Justiz bei der Aufklärung von Straftaten zu langsam ist, kommen mutmaßliche Straftäter aus der U-Haft frei. Und zwar nicht nur in Einzelfällen.

(...)


http://www.lto.de/recht/nachrichten/n/s ... berlastet/


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 Post subject: Re: Gewalt in der Öffentlichkeit und Selbstjustiz
PostPosted: 6. Sep 2015, 15:34 
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Ein aktueller Fall zeigt wie dringend hier im "Täterschutzstaat" Deutschland, in welchem die Opfer eher verhöhnt als geschützt werden, ein Umdenken stattfinden muss, nicht kann...
Die Diskussion ist dadurch wieder aufgeflammt... wird aber leider wahrscheinlich genau so schnell wieder versiegen. Es ist Aufgabe und Pflicht der Bürger genau das zu verhindern, wenn sich etwas zum Positiven verändern soll.
Siehe dazu

http://www.msn.com/de-de/nachrichten/pa ... li=AAajpRy


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 Post subject: Re: Gewalt in der Öffentlichkeit und Selbstjustiz
PostPosted: 6. Sep 2015, 20:54 
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Excubitor wrote:
Ein aktueller Fall zeigt wie dringend hier im "Täterschutzstaat" Deutschland, in welchem die Opfer eher verhöhnt als geschützt werden, ein Umdenken stattfinden muss, nicht kann...
Die Diskussion ist dadurch wieder aufgeflammt... wird aber leider wahrscheinlich genau so schnell wieder versiegen. Es ist Aufgabe und Pflicht der Bürger genau das zu verhindern, wenn sich etwas zum Positiven verändern soll.
Siehe dazu

http://www.msn.com/de-de/nachrichten/pa ... li=AAajpRy



Da ein Fehlgehen des Versuches ein Kind das Leben kosten kann, erlaube ich mir einfach mal, alle diese Versuche als Menschenversuche mit Kindern zu bezeichnen:

Quote:
(...)

"Wir können diese Leute doch nicht einfach wegsperren", sagt dazu Justizminister Rainer Stickelberger (SPD). "Wir müssen versuchen, sie zu resozialisieren."

(...)


Berufspolitiker und Verfassungsrichter erlauben sich das allerdings nicht, die sehen immer nur die vom Zeitgeist vorgegebenen Menschenrechtsprobleme und machen es sich mit den anderen sehr einfach. Man muss nur so tun, als ob es die nicht gäbe ...


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 Post subject: Re: Gewalt in der Öffentlichkeit und Selbstjustiz
PostPosted: 17. Sep 2015, 19:02 
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Der hat 8 Jahre Knast bekommen und läuft anschließend frei in Deutschland herum? :evil: :evil: :evil:

Quote:
Er stach mit einem Messer auf eine Beamtin ein

Polizei erschießt Terroristen in Berlin

(...)

Oberstaatsanwalt Dirk Feuerberg bestätigte auf einer Pressekonferenz: „Bei der getöteten Person handelt es um einen uns bekannten irakischen Staatsbürger, der 2008 wegen Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung zu acht Jahren Haft verurteilt wurde.“

(...)


http://www.bild.de/news/inland/terroris ... .bild.html

Der hätte zwingend ausgewiesen werden müssen:

Quote:
§ 53 Zwingende Ausweisung

Ein Ausländer wird ausgewiesen, wenn er

1. wegen einer oder mehrerer vorsätzlicher Straftaten rechtskräftig zu einer Freiheits- oder Jugendstrafe von mindestens drei Jahren verurteilt worden ist oder wegen vorsätzlicher Straftaten innerhalb von fünf Jahren zu mehreren Freiheits- oder Jugendstrafen von zusammen mindestens drei Jahren rechtskräftig verurteilt oder bei der letzten rechtskräftigen Verurteilung Sicherungsverwahrung angeordnet worden ist,

(...)


http://dejure.org/gesetze/AufenthG/53.html

An der Stelle der Polizeibeamtin würde ich die A ... cher von der Ausländerbehörde verklagen! :evil:


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 Post subject: Re: Gewalt in der Öffentlichkeit und Selbstjustiz
PostPosted: 17. Sep 2015, 21:43 
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GG146 wrote:
Der hat 8 Jahre Knast bekommen und läuft anschließend frei in Deutschland herum? :evil: :evil: :evil:

Quote:
Er stach mit einem Messer auf eine Beamtin ein

Polizei erschießt Terroristen in Berlin

(...)

Oberstaatsanwalt Dirk Feuerberg bestätigte auf einer Pressekonferenz: „Bei der getöteten Person handelt es um einen uns bekannten irakischen Staatsbürger, der 2008 wegen Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung zu acht Jahren Haft verurteilt wurde.“

(...)


http://www.bild.de/news/inland/terroris ... .bild.html

Der hätte zwingend ausgewiesen werden müssen:

Quote:
§ 53 Zwingende Ausweisung

Ein Ausländer wird ausgewiesen, wenn er

1. wegen einer oder mehrerer vorsätzlicher Straftaten rechtskräftig zu einer Freiheits- oder Jugendstrafe von mindestens drei Jahren verurteilt worden ist oder wegen vorsätzlicher Straftaten innerhalb von fünf Jahren zu mehreren Freiheits- oder Jugendstrafen von zusammen mindestens drei Jahren rechtskräftig verurteilt oder bei der letzten rechtskräftigen Verurteilung Sicherungsverwahrung angeordnet worden ist,

(...)


http://dejure.org/gesetze/AufenthG/53.html

An der Stelle der Polizeibeamtin würde ich die A ... cher von der Ausländerbehörde verklagen! :evil:


:shock: Hoffentlich wird dem Polizisten kein Verfahren angehängt weil er geschossen hat, schliesslich sind auch Terroristen Menschen. Das ist ironisch gemeint, weil in jedem Fall immer die Polizei zu Schuldigen gemacht werden.


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 Post subject: Re: Gewalt in der Öffentlichkeit und Selbstjustiz
PostPosted: 19. Sep 2015, 22:36 
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Im Irak drohte ihm die Todesstrafe, deshalb durfte er in Deutschland bleiben. Da also demokratische (Kriegs-) Verbündete Deutschlands wie der heutige Irak und die USA eine andere Auffassung zur Todesstrafe als Menschenrechtsfrage vertreten als Europa, bekommt der Feind in einem Teil der verbündeten Länder Asyl und eine Operationsbasis für künftige kriegerische Akte. Ich glaube, solche Verbündete sollten lieber getrennt marschieren UND sich getrennt schlagen.


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 Post subject: Re: Gewalt in der Öffentlichkeit und Selbstjustiz
PostPosted: 20. Sep 2015, 12:13 
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es ist wirklich Skandalös, da hat man keine Worte dafür. Skandalös ist aber auch unsere Justiz Versagt hat und nicht NUR in diesem Fall. Und nicht NUR bei Asylanten! Wenn ich daran denke, das viele Verurteilte Kinderschänder oder Vergewaltiger frei Rumlaufen und jetzt noch Terroristen, dann wird mir Angst und Bange.



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 Post subject: Re: Gewalt in der Öffentlichkeit und Selbstjustiz
PostPosted: 21. Sep 2015, 11:27 
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HoGeSa-Anhänger greifen Gegendemonstranten in Essen an

Demo verlief ohne größere Zwischenfälle, aber dann...

Quote:
Während die beiden Veranstaltungen und ein Umzug der HoGeSa-Anhänger zunächst ohne größere Zwischenfälle verliefen, kam es danach trotz Begleitung der Polizei zu Übergriffen, als die Versammlungen sich auflösten, sagte Polizeisprecher Ulrich Faßbender. Die Lager sollen sich erst verbal hochgeschaukelt haben, dann kam es zu Übergriffen, bei denen mindestens zwei Gegendemonstranten verletzt wurden. Die Polizei hat bis in den Abend Personalien der über 100 festgesetzten Hooligans aufgenommen und Anzeigen wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung geschrieben.
Nach Zeugenaussagen sollen HoGeSa-Anhänger plötzlich Stühle geschmissen haben. Eine 53-Jährige sagte dieser Zeitung, dass rund 50 HoGeSa-Anhänger bedrohlich auf sie zugekommen seien: „Ich hatte noch nie solche Angst.“ Vor dieser aggressiven Gruppe seien etwa 30 Menschen in eine Shisha-Bar geflüchtet. „Sie standen alle hier drin und draußen schlugen die Hooligans mit Schlagstöcken, Ketten und Eisenpollern gegen unsere Glastür“, sagte ein Mitarbeiter der Abia-Bar an der Viehofer Straße, deren Glastür eingeworfen wurde. Die Polizei kesselte die Randalierenden ein und sperrte zeitgleich die Viehofer Straße für Fußgänger.


http://www.derwesten.de/staedte/essen/h ... 10740.html

sind es die, die vor kurzen die Flüchtlinge ( die sich vor kurzen gegenseitig an die Gurgel gegangen sind) massiv "Kritisiert" haben, das diese Flüchtlinge kein Benehmen haben und alle Kriminelle sind? Ist ja ein Ding. So ganz Unter uns:

was damals im Flüchtlingsheim passierte fand ich zum Kotzen. Obwohl ich es einigermaßen verstehen kann.(wenn man weis, wie es ist auf engen Raum mit sehr vielen Leuten zusammen zu sein)

Aber was da abgegangen ist auch nicht viel besser.

und unsere Polizei wieder einmal. Total Überfordert wie Üblich.



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 Post subject: Re: Gewalt in der Öffentlichkeit und Selbstjustiz
PostPosted: 23. Sep 2015, 10:47 
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Hier schreibt der Inhaber der EDEKA( wo angeblich die Flüchtlinge dort Geklaut usw hat) ich Glaube, der ist ein wenig Sauer. Und viele anderen Einkaufsläden Besitzer auch

Herr Michael Wollny

Quote:
Ich bin immer noch schockiert, und auch ein bisschen wütend darüber, wie bereitwillig Menschen Gerüchte annehmen und weiter tragen. Obwohl ich sonst ein eher ruhiger und unpolitischer Mensch bin, würde ich es in diesem Fall für sträflich halten, unkommentiert stehen zu lassen, was heute an mich heran getragen wurde.
In knappen Worten berichtet, macht wohl gerade das Gerücht die Runde: "Bei EDEKA Wollny klauen die Asylanten den Laden leer, aber die Medien dürfen es nicht berichten, damit keine Unruhe aufkommt."
Kurze und knappe Antwort von dem, der es wohl am Besten weiß (und das bin ich als Inhaber): Wer dieses Märchen unreflektiert aufnimmt und weiter erzählt, der erzählt absoluten Bullshit!
Die Asylbewerber, die bei uns einkaufen, erlebe ich als kultivierte und größtenteils gebildete Menschen, die dankbar sind, wenn sie ein paar Tipps oder Hilfe bei der Aktivierung ihrer Simkarten bekommen. Die, mit denen ich die Freude hatte, mich unterhalten zu können, sind froh, den beschwerlichen Teil der Reise hinter sich zu haben und dankbar, wenn ihnen jemand wohlwollend begegnet. Manchmal habe ich das Gefühl, ein ehrliches Lächeln saugen diese Menschen auf wie der Schwamm das Wasser.
Den Kunden, die bei mir schon seit jeher einkaufen (und ich betone immer wieder aufrichtig und voller Stolz, dass ich die BESTEN Kunden habe!), stehen sie an Höflichkeit und Geduld in nichts nach, außer dass sie die deutsche Sprache (noch) nicht beherrschen.
In all den Jahren, die ich den EDEKA-Markt in Friedberg jetzt führe, wurde ich selten so häufig mit einem Handschlag und einem herzlichen "Dankeschön" (bzw. "thank you") verabschiedet wie das jetzt bei den derzeit hier lebenden Asylbewerbern der Fall ist.
Nein, ich bin ganz sicher kein Sozialromantiker, und der Herausforderungen, die uns und diese Menschen noch erwarten, bin ich mir sehr wohl bewusst.
Ich weiß aber auch, dass niemand uns verbietet, ein guter Mensch zu sein! Angst aber - Angst vor dem Unbekannten, oder Angst, an dem Gerücht, das die Nachbarin erzählt hat, könnte was dran sein - hindert uns, das Gute zu zeigen, was in uns ist.
Aus meiner Erfahrung kann ich nur sagen: ICH habe keine Angst vor diesen Menschen, die nach einem langen und beschwerlichen Weg einfach nur das Gefühl haben wollen, irgendwo willkommen zu sein.
Wer weiter gehende Fragen zu diesem Thema hat, darf mich gerne in meinem Markt oder hier auf Facebook ansprechen, bevor er irgendwelchen halbgaren Gerüchten Glauben schenkt, die gerade die Runde machen.


https://www.facebook.com/michael.wollny?fref=nf

auch Lidl und Netto so wie andere haben die schn.. voll von den Behauptungen und haben sich auch zu Wort gemeldet. Und sie überlegen ob sie Gerichtliche Schritte einleiten



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 Post subject: Re: Gewalt in der Öffentlichkeit und Selbstjustiz
PostPosted: 26. Jan 2016, 06:50 
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Mir liegt es wirklich fern, dieses Vorgehen der Polizei gegen "Bürgerwehren" aus aggressiven und kriminellen Typen zu kritisieren:

Quote:
BIELEFELD

Polizei kesselt Rocker, Hooligans und Türsteher am Jahnplatz ein

(...)

In einem starken Polizeiring war eine 68-köpfige Gruppe aus Rockern, Türstehern und Hooligans eingekesselt. Die Gruppe wollte vom Rockcafé am Bach, wo sie sich zuvor getroffen hatte, zu Fuß Richtung Boulevard ziehen. Bereits während des Tages hatte die Polizei erfahren, dass sich vermutlich Personen aus der Rocker-, Türsteher- und Hooliganszene in der Altstadt treffen wollten. Und so waren die Polizeikräfte bestens auf dieses Treffen vorbereitet.

Alle Personen wurden noch vor Ort einzeln aus dem Kessel herausgeführt und dann jeweils durchsucht und ihre Personalien überprüft. Teilweise waren die Männer der Polizei bereits durch Straftaten aus der Vergangenheit bekannt.

(...)


http://www.nw.de/lokal/bielefeld/mitte/ ... z-ein.html

Ich hielte es aber für dringend erforderlich, mit den kriminellen Banden, die ganze Stadtteile auf den Weg zur "no go aera" gebracht haben, in gleicher Weise zu verfahren - und zwar in ausnahmslos jedem Fall des Zusammenrottens und aggressiven Auftretens.

Wenn man erst die Reaktion von "besorgten Bürgern" der robusteren Sorte durch die Auflösung von "Bürgerwehren" unterdrückt und die Erstaggressoren weiterhin mit Samthandschuhen anfasst, kann man zwar eine Eskalation der puren Gewalt in der Öffentlichkeit verhindern, nicht aber Sympathisanten der aufgelösten "Bürgerwehren" in die Wahlkabine hinterherlaufen. Nur dort kann aber der ultimative Super - GAU für den demokratischen Rechtsstaat stattfinden. Das hat das Schicksal der Weimarer Republik gezeigt.


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 Post subject: Re: Gewalt in der Öffentlichkeit und Selbstjustiz
PostPosted: 13. Feb 2016, 01:06 
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Wieder mal eine richterliche Nahkampf - Expertise ("über`s Ziel hinausgeschossen") ohne die allergeringsten Kenntnisse und Erfahrungen auf diesem Gebiet:

Auf Facebook gesehen und kommentiert:

Quote:
Umstrittenes Urteil in Ludwigsburg

Amtsgericht bestraft Helfer

Von Tim Höhn

11. Februar 2016 - 18:51 Uhr

Das Ludwigsburger Amtsgericht verurteilt einen jungen Mann, der einem Prügelopfer geholfen und dabei selbst jemanden verletzt hat. Dabei hatte sogar die Staatsanwaltschaft einen Freispruch gefordert.

(...)

Auch die Richterin zweifelt nicht daran, dass der Angeklagte tatsächlich helfen wollte, geht aber davon aus, dass er dabei weit übers Ziel hinaus geschossen ist. In ihren Worten: „Das Ausmaß dieser Nothilfe war so nicht erforderlich.“ Dass ein Gericht eine Strafe verhängt, nachdem die Staatsanwaltschaft Freispruch gefordert hat, ist eine Seltenheit.

(...)


http://www.stuttgarter-nachrichten.de/i ... 5dee6.html

Die Richterin leidet offenbar an der gleichen seelischen Krankheit wie die hierfür verantwortliche Münchner Justiztruppe:

http://www.heise.de/tp/artikel/31/31167/1.html


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 Post subject: Re: Gewalt in der Öffentlichkeit und Selbstjustiz
PostPosted: 13. Feb 2016, 07:16 
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Genau das ist es, was ich Anprangere. Wenn endlich die Richter/innen ihre Arbeit richtig machen würden, hätten wir nur halb so viel Probleme. Aber nein, sie haben kein Bock darauf. Lieber im TV Jammern das kommt besser rüber bei der Bevölkerung :(



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 Post subject: Re: Gewalt in der Öffentlichkeit und Selbstjustiz
PostPosted: 14. Feb 2016, 08:27 
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schlau wrote:
Genau das ist es, was ich Anprangere. Wenn endlich die Richter/innen ihre Arbeit richtig machen würden, hätten wir nur halb so viel Probleme. Aber nein, sie haben kein Bock darauf. Lieber im TV Jammern das kommt besser rüber bei der Bevölkerung :(




In einer (geschlossenen) FB - Gruppe der Security - Branche dazu geschrieben:

>> Die judikative kann sich wohl alles erlauben oder was für mich war das ganz klar Notwehr <<

Selbstverständlich war das Notwehr. Ein Teil der Richterschaft hat sich offenkundig darauf verlegt, einer befürchteten Eskalation der Gewalt in der Öffentlichkeit dadurch zu begegnen, dass sie Notwehrübende contra legem - gegen das Gesetz - zu einer Art Zweitaggressoren umetikettiert.

Die ursprünglichen Aggressoren sind ja meistens sozial derangiert und durch die milden Mittel unseres Strafrechts kaum abzuschrecken. Die Angegriffenen dagegen arbeiten meistens für ihr Geld und sind deshalb schon durch Geldstrafen zu beeindrucken. Wenn man die nun (CONTRA LEGEM!!!) dazu zwingt, sich ohne Gegenwehr in ihre Opferrolle zu schicken, ist eine steigende Kriminalitätsrate durch mehr Gewalttaten erst einmal nur eine größere Ziffer in der Statistik, während mehr Aggressionen UND mehr erfolgreiche Notwehrhandlungen eine Art Bürgerkriegsszenario am politischen Horizont erscheinen lassen.

Da erscheint es manchen Richtern offenbar als das kleinere Übel, sich als faktischer Co - Aggressor an die Seite der Straßenschläger zu stellen und die friedlichen Bürger zu terrorisieren. Mit denen kann man es ja machen - glauben die verantwortlichen verfassungsverräterischen Staatsmächtigen jedenfalls. Die AfD und alle anderen Rechtsdreher wird`s freuen.


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 Post subject: Re: Gewalt in der Öffentlichkeit und Selbstjustiz
PostPosted: 12. Mar 2016, 17:56 
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Die "Kuriosität" ist leicht zu erklären: Im Prozess ging es der Staatsanwältin noch um Wahrheitsfindung, jetzt geht es der gesamten Justiz nur noch um Ableugnung bzw. Verschleierung eines monumentalen Fehlers:

Quote:
Helfer oder Täter?

Gericht stemmt sich gegen Empörungswelle

Von Tim Höhn 12. März 2016 - 07:00 Uhr

Das Amtsgericht hat einen Mann verurteilt, der nach eigener Aussage nur einem Prügelopfer helfen wollte. Kurios: die Staatsanwaltschaft forderte zunächst Freispruch, geht jetzt aber gegen den Angeklagten in Berufung.

(...)


http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... 00a11.html

Auf Facebook dazu geschrieben:

>> war es Hilfe oder Frust oder Spaß an Schlägereien das ist die Entscheidende Frage ! <<

Das war mitnichten die entscheidende Rechtsfrage. An den inneren Tatbestand der Notwehr dürfen keine ausufernden Anforderungen gestellt werden. Es reicht vollkommen aus, wenn der Notwehr Übende bzw. Nothilfe Leistende AUCH aus Gründen der Gefahrenabwehr gehandelt hat. Wenn er nebenbei noch andere Motive hatte (Rache oder Lust an Schlägereien), ist das rechtlich völlig unerheblich.


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 Post subject: Re: Gewalt in der Öffentlichkeit und Selbstjustiz
PostPosted: 22. Mar 2016, 12:24 
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Auf Facebook gesehen und kommentiert:

Quote:
Nach 28 Monaten

Kölner Koma-Schläger trotz Urteil wieder auf freiem Fuß

Weil die Gerichte zu lange für die Bearbeitung von Unterlagen brauchten, sind vier Gewalttäter trotz Hafturteils nun freigelassen worden. 2013 hatten sie einen Mann mit Eisenstangen ins Koma geprügelt.

(...)

Der Haupttäter war zu elf Jahren Haft, ein Komplize zu acht Jahren und drei Monaten und zwei weitere Täter zu jeweils sieben Jahren und neun Monaten sowie zwei Jahren und neun Monaten verurteilt worden.

(...)

Das Landgericht habe danach fünf Wochen gebraucht, die Revisionsanträge an die Staatsanwaltschaft zu übergeben.

Weitere sechs Monate seien danach ins Land gegangen, bis die Unterlagen schließlich beim Revisionsgericht gelandet seien.

(...)


http://www.focus.de/regional/koeln/nach ... 75712.html

Vielleicht sollte man Richter und Staatsanwälte ebenso wie Verkehrspiloten regelmäßig auf Alkohol - oder Drogenmissbrauch überprüfen. Für die friedlichen und unbewaffneten Bürger im Wirkungskreis dieser freigelassenen Gewaltverbrecher ist so eine Justiz ebenso lebensgefährlich wie besoffene Piloten für Urlauber.


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 Post subject: Re: Gewalt in der Öffentlichkeit und Selbstjustiz
PostPosted: 9. Apr 2016, 21:57 
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15 Wochen nach der Sylvesternacht könnten sich Politiker und Polizeipräsidenten so langsam mal etwas einfallen lassen, wie man diese Unsitte abstellt. :evil:

Quote:
POL-UN: Bergkamen, sexuelle Belästigung auf Frühjahrskirmes

(...)

Nach Angaben von Zeugen sollen mehrere arabisch wirkende Männern eine 30jährige Bergkamenerin augenscheinlich bewusst von den sie begleitenden Personen separiert haben, um sie dann oberhalb der Bekleidung zu begrapschen. Als der Ehemann dies realisierte und zu seiner Frau eilte, sei ihm von den Männern der Arm verdreht und er sei in ein Gebüsch gestoßen worden. Die an der Tat beteiligten Personen flüchteten anschließend.

(...)


http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65856/3296925


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PostPosted: 6. May 2016, 16:07 
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Bodyguards für brütende Schwäne:

Quote:
Vatertag im Maschpark

Sicherheitsdienst schützt brütende Schwäne

Ein brütendes Schwanenpaar im Maschpark hat am Vatertag einen Schutz der besonderen Art bekommen. Um Feiernde von den Tieren fernzuhalten, hat eine besorgte Hannoveranerin eigens einen Sicherheitsdienst für einen Tag organisiert.

(...)

Einer besorgten Bürgerin und Tierfreundin war trotzdem nicht ganz wohl. Sie hat angeboten, für diesen Tag einen Sicherheitsdienst der Firma Tosa zu finanzieren.

(...)


http://t.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/ ... e-Schwaene

Vielleicht wäre es eine gute Idee, das Umfeld von Schulen und Kinderspielplätzen in sozialen Brennpunkten mit Gehegen für seltene und schöne Tiere zu garnieren.

Das Unwohlsein wohlhabender Tierfreunde könnte so möglicherweise wenigstens indirekt etwas Sicherheit für die Kinder der Unterschicht, die sonst niemanden in Deutschland interessieren, mit sich bringen.


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PostPosted: 18. May 2016, 07:40 
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So sieht die Selbstjustiz in der Praxis aus, wenn die ständigen Medienberichte über milde Urteile in Fällen von Totschlag, Vergewaltigung, Kindesmissbrauch usw. bislang mehr oder weniger normale Leute um den Verstand gebracht haben:

Quote:
Prozess in Aachen

Lebenslange Haft für Eltern wegen Mord nach Facebook-Kontakt

Mord aus falschem Verdacht: Eltern töten mit einem Bekannten einen Mann, der über Facebook Kontakt zu ihrer Tochter aufgenommen hat. Sie hielten ihn für einen Kinderschänder.

(...)

Obwohl er keine Fotos finden konnte, stach H. mehrfach mit einem Bajonettmesser auf Christian L. ein. Sodann ließen das Ehepaar und sein Helfer ihr sterbendes Opfer am Tatort zurück. Für Karl Heinz H. stellte das Gericht am Dienstag die besondere Schwere der Schuld fest.

(...)


http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft ... 37768.html

Leute dieses Zuschnitts gibt es jedenfalls in Deutschland zuhauf:

Quote:
(...)

Den jetzt verurteilten Vater, Karl Heinz H. (39), ein Garten- und Landschaftsbaugehilfe, beschrieben Zeugen als nett, fröhlich, zuverlässig, außer er war betrunken oder stand unter Drogen, was regelmäßig vorkam. Dann wurde er gewalttätig und schlug offenbar auch seine Frau Nadine (31), die ebenfalls ein Alkoholproblem hatte.

(...)


http://www1.wdr.de/nachrichten/rheinlan ... s-100.html

Zumindest nach tatsächlichen Verbrechen gegen Familienmitglieder und milden Urteilen gegen die Täter werden immer mehr von denen völlig ausrasten. Daran können auch härteste Urteile in Fällen von Selbstjustiz nichts ändern.


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