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 Post subject: Obdachlosigkeit
PostPosted: 16. Sep 2012, 09:43 
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Obdachlosigkeit

http://de.wikipedia.org/wiki/Obdachlosigkeit

Es ist für mich ein Thema das mir auf den herzen liegt. Ich selbst war Jahre lang Obdachlos. Es kann jeden Pasieren.Ob das von H4 einer ist oder ein Promi.

<Obdachlosigkeit wird definiert als Zustand, in dem Menschen über keinen festen Wohnsitz verfügen und im öffentlichen Raum, im Freien, in Hospitalen oder in Notunterkünften übernachten. Platte machen oder „schieben“ oder „auf Platte sein“ bezeichnet umgangssprachlich z. B. in Parkanlagen, auf Bänken, unter Brücken, in Hauseingängen, Baustellen und Bahnhöfen zu nächtigen. Der Begriff „Obdach“ bedeutet Unterkunft oder Wohnung.<

Oder Friedhöf.. ach da kann ich ganz viel dazu schreiben :mrgreen:

<Langzeitobdachlose sind heute in den meisten Großstädten präsent. Abfällige Bezeichnungen wie Penner oder die Gleichsetzung mit Bettlern sind im städtischen Alltag weit verbreitet. Eine romantisch-verklärende Sicht findet sich im französischen Begriff Clochard.<

der begriff" Penner" war bei uns ein schimpfwort. Bei uns heißt es Berber


<Begriffsumfeld



Wohnsitzlose schlafen nahe dem "Lukoil" in Moskau
Die von Obdachlosigkeit betroffenen Personen werden wahlweise als Wohnsitzlose, Nichtsesshafter, Zigeuner, Obdachloser, Penner, Clochard, Vagabund, Landstreicher, Stadtstreicher, Herumtreiber, Trebegänger, Berber, Nomade bezeichnet. Fast alle diese Begriffe haben abwertenden Charakter.
Da einige Betroffene mit der mit diesen Begriffen verbundenen negativen oder idealisierend-verfälschenden Wertung nicht einverstanden waren, wurde der neutralere Begriff „Wohnsitzloser“ gebildet, der sich allerdings kaum Popularität erfreut. Von offizieller Seite wird meist die Bezeichnung „Person ohne festen Wohnsitz“ gebraucht.<


Es sind Menschen wie du und ich, die sollte man mit respekt behandeln. Schließlich kann nicht jeder auf der Straße über nachten ;)

<Ursachen

Häufige Ursachen für Wohnungslosigkeit sind:
Mietschulden und daraus resultierende Zwangsräumung
Scheidung vom Ehepartner oder Tod des Partners
Arbeitslosigkeit
Krankheit (psychische Störungen, Suchtverhalten, seltener auch körperliche Erkrankungen)
Gefängnisaufenthalt und mangelhafte oder fehlende Resozialisierung nach der Freilassung
Häufige Ursachen von Wohnungslosigkeit bei Kindern und Jugendlichen sind:
materielle Not und Wohnungslosigkeit der gesamten Familie
Flucht vor Gewalt oder Missbrauch im Elternhaus
zu enge Wohnverhältnisse im Elternhaus
Flucht vor ständigen Konflikten mit anderen Familienmitgliedern
Flucht aus Heimen (auch Obdachlosenheime)
Geldmangel in der Familie.
Die Ursachen treten oft nicht allein auf. Als konkreter Anlass für die Wohnungslosigkeit stehen Räumungsklagen wegen Mietschulden an erster Stelle. Weitere Anlässe können sein: Unzumutbarkeit oder vertragswidriger Gebrauch der Wohnung, Entlassung aus Gefängnissen, Heimen und Anstalten, unvorhergesehene Notlagen (wie Brand- oder Wasserschäden), familiäre Zerwürfnisse.<

Sucht ist die meiste der verursacher.

<Obdachlosen-Szene

Lionel Thelen deutet mit Berufung auf Pierre Bourdieu und Donald Winnicott weniger die Entstehung als die dauerhafte Beibehaltung des Status Obdachlosigkeit über ein extrem gewalttätiges Beziehungsgeflecht innerhalb der obdachlosen Szene. Thelens Beobachtungen in Portugal und Spanien zufolge würden Obdachlose mit einem zusätzlichen Schutz – einer Paarbeziehung oder schlicht einem Hund – gerade von anderen Obdachlosen ohne solche Protektion feindlich behandelt. Obdachlose seien, um sich innerhalb der Szene einen Rest persönlicher Behauptung zu bewahren, darauf angewiesen, die letzten sozialen Verbindungen zur sesshaften Außenwelt zu kappen. Thelen sieht darin einen Teufelskreis, der zu emotionaler Stumpfheit und Entpersonalisierung führe. Nach Thelen führt längere Obdachlosigkeit zu „sozialer Nacktheit“ und eines „l'exil de soi“, dem Exil vom Selbst oder einem „Neben sich stehen“, welches die Persönlichkeit schwäche und die Rückholung in die Gesellschaft und die Arbeit von sozialen Institutionen erheblich erschwere<

so ist es.

<Folgen



Obdachloser in der Hamburger Innenstadt
Die Folgen von Wohnungslosigkeit sind vielfältig. Sie betreffen Leib und Leben sowie den Charakter der Betroffenen. Am sichtbarsten sind die Verwahrlosung und Verelendung. Die Folgen der Wohnungslosigkeit im Einzelnen sind zum Beispiel:
fehlende medizinische Betreuung, ungenügende ärztliche Untersuchungen, keine oder minderwertige Medikamente
unzureichende Hygiene, Unsauberkeit, mangelnde Waschgelegenheiten, schmutzige Kleidung, Gestank
Exposition gegenüber der Witterung wie zum Beispiel Hitze, Kälte, Regen und Schnee, mangelnde körperliche Erholung; Tod durch Erfrieren im Winter; zu Beginn der 1990er Jahre starben in Deutschland jährlich etwa 20 Obdachlose durch Erfrieren, mittlerweile liegt die Zahl bei 8 bis 15 Toten.
unzureichende Ernährung, Verzehr verdorbener Nahrungsmittel, Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen, Auszehrung
dadurch Krankheiten, insbesondere durch Fehl- und Unterernährung; Abwehrschwäche
gewalttätige und sexuelle Übergriffe wie zum Beispiel Vergewaltigungen, Diebstahl, Raub, vereinzelt auch körperliche Gewalt bis zu Tötungsdelikten
Veränderungen des Charakters durch das „Leben auf der Straße“, durch Abhängigkeit von Drogen und durch Diskriminierung durch die übrige Bevölkerung, wie zum Beispiel „gelockerte Sitten“ und Mangel an Selbstdisziplin, Vereinsamung, Verzweiflung, Widerstand der wohnungslosen Menschen gegen die übrige Bevölkerung
„Beschaffungskriminalität“, um an Geld zu kommen
Laut der englischen Studie "Homelessness: A Silent Killer" der Universität Sheffield haben Obdachlose eine um dreißig Jahre geringere Lebenserwartung.<

Ja so ist es.Ich könnte storys erzählen.Wenn mir klugscheißer erzählen wolle das in Deutschland keine gefahr für Obdachlose gibt usw.. hahaha..



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 Post subject: Re: Obdachlosigkeit
PostPosted: 16. Sep 2012, 11:20 
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http://www.stadtzeitung.de/nachrichten/ ... art478,986



<Augsburg
Es steht Dir ins Gesicht geschrieben

Unter dem Titel „Es steht Dir ins Gesicht geschrieben“ hat sich Marko Petz, Student an der Fachhochschule für Gestaltung, beim SKM Augsburg auf fotografische Spurensuche von Geschichten begeben.


<Seine Porträtreihe im Rahmen „Augsburger Winterreise“, dokumentiert mit großformatigen Nahaufnahmen auf einfühlsame Weise seine Begegnungen mit Menschen im Umfeld der Wärmestube<

er ist der wunderbarste mensch der wo mir damals begegnet ist in der Wärmestube sehr Menschlich und keine vorvorurteile. Ich hoffe er macht weiter so. :)



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 Post subject: Re: Obdachlosigkeit
PostPosted: 20. Sep 2012, 21:16 
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Nicht zu fassen, sogar aus der Situation der Obdachlosen haben Kriminelle eine Ausbeutungsmethode entwickelt ... :shock:

Quote:
(...)

Dennoch hätten sie täglich bis zu zwölf Stunden schwere körperliche Arbeit verrichten müssen, etwa im Straßenbau. Wer sich beschwerte oder fliehen wollte, wurde geschlagen und bedroht. Neulingen wurde bei der Ankunft auf dem Campingplatz das Handy abgenommen und der Kopf rasiert.

15 Jahre Arbeit als Sklave

Die Polizei nahm drei Männer und eine Frau fest wegen des Verdachts auf Sklaverei und Freiheitsberaubung. Sie sollen ihre Opfer, allesamt Obdachlose und Alkoholiker, in Suppenküchen und ähnlichen Treffpunkten angesprochen und ihnen Kost und Logis versprochen haben.

(...)


http://www.fr-online.de/panorama/england-polizei-befreit-24-sklavenarbeiter,1472782,10829038.html


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 Post subject: Re: Obdachlosigkeit
PostPosted: 27. Sep 2012, 12:36 
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 Post subject: Re: Obdachlosigkeit
PostPosted: 27. Sep 2012, 12:37 
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Ich vermute mal, dass der Herr nur auf den ersten Blick den Eindruck erweckt, er sei obdachlos. ;)

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 Post subject: Re: Obdachlosigkeit
PostPosted: 17. Oct 2012, 08:02 
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http://www.bild.de/unterhaltung/leute/e ... .bild.html

Quote:
WALDEMAR HARTMANN
Der Sohn des TV-Stars lebt im Obdachlosen-Heim


„ICH LEBE VON 351 EURO HARTZ IV“

Kennt ihn jemand? :)

Quote:
Augsburg – Er ist der älteste Sohn von TV-Star Waldemar „Waldi“ Hartmann (60). Doch von dessen Ruhm hat er wenig.
BILD traf Claus Hartmann (35) in seinem Zuhause in Augsburg – der Sohn des berühmten Sportmoderators („Waldis WM-Club“) lebt in einem Obdachlosen-Heim!
Das „Abbe Pierre Zentrum“ in Augsburg wurde im Oktober 2007 vom Bistum Augsburg, der Caritas sowie dem Frauenbund der Barmherzigen Schwestern gegründet. Es bietet 13 Suchtkranken Platz. Sie sollen ihr Problem wieder in den Griff bekommen.
Claus Hartmann ist seit November dort untergebracht – auch davor lebte er in einem Obdachlosen-Wohnheim. Die Kosten für das Wohnheim (304 Euro) übernimmt das Arbeitsamt, Hartmann lebt von 351 Euro „Hartz IV“ im Monat.
Seine Leidenszeit begann im April 2007. Damals wurde er in die geschlossene Abteilung der „Psychiatrischen Klinik Nürnberg“ eingewiesen. Diagnose: Er leide unter einer Manie.
Nach seiner Entlassung bekam er eine gesetzliche Betreuerin. Sie regelte für ihn Aufenthaltsbestimmung, Vermögensangelegenheiten und Gesundheitsfürsorge.
Jetzt geht es dem 35-Jährigen erstmals besser: Die Betreuung wurde mit Beschluss des Amtsgerichts Augsburg am 13. Mai 2008 aufgehoben. Claus Hartmann: „Ich war überglücklich. Zur Feier des Tages ging ich in ein Café und genehmigte mir ein Bier.“
Auch Waldemar Hartmann sei froh gewesen, erzählt er: „Wir telefonieren sporadisch. Er hat für mich Zeit, hört mir zu. Mein Vater hat mir geholfen, meine Schulden zu begleichen.“

Zu BILD sagt Waldi Hartmann: „Ich bin über die Entwicklung unterrichtet, weil ich in ständigem Kontakt mit meinem Sohn bin.“
Zu sehr belasten will Claus seinen berühmten Vater aber nicht: „Ich versuche, mein Leben selbst zu regeln und ihm nicht auf der Tasche zu liegen.“
Welche Wünsche und Träume hat Claus Hartmann heute? Hartmann zu BILD: „Ich bin nicht glücklich mit meiner Situation. Ich fühle mich ausgegrenzt. Ich bete jeden Tag dafür, noch eine Chance zu bekommen!


Es ist schon ein paar Monate her aber auch gut betuchten kann es passieren. Man sollte nie nie sagen, ich höre oder lese es immer wieder. "Mir passiert das doch nicht ich bin stark" oder "Das ist doch nur wenn man ein Weichei ist" Ne, ne ich hab schon Pferde kotzen sehn. Ich habe Leute kennengelernt die wo hohe Posten gehabt haben, mich ausgelacht haben und zwei Jahre später in der gleichen sch.. drin gesteckt haben. Ich wünsche keinem einzigen Menschen, dass er oder sie auf die Straße kommt. Dort raus zu kommen ist verdammt schwer. Sei es wegen den Ämtern oder persönlich (psyche usw) Ich werde häufiger gefragt warum Obdachlose Menschen nicht H4 nehmen und sich eine Wohnung usw nehmen. Hier meine Antwort: wir (meine damaligen Kumpels, die hälfte sind verstorben) und ich wollten dem Staat nicht auf der Tasche liegen. Das gilt für viele heute noch so. Und ich kann es verdammt gut verstehen. Nicht weil man irgendwelche sachen aufgebrummt kriegt nein, sondern die art und weise wie man dort im Jocenter behandelt wird ist unter aller Sau. Und natürlich wird sowas nicht im TV gezeigt, warum auch? die sind ja nur Obdachlose. Die meisten die wo ich kannte die haben sich für ein oder zwei Tage einen Job gesucht beim Jobcenter.(das muss man erstmal können, auf der straße zu schlafen und unter Tags zu Arbeiten) das bringen die meisten nicht mal wenn sie eine Wohnung haben hin, zu Arbeiten ;) Und ausserdem wenn wir gerade so schön dabei sind, Klar, Obdachlose nehmen zum teil Drogen oder Alkohol, Aber so ganz unter uns, wer von euch könnte ohne Alk auf der Straße überleben? Die meisten Leute die wo Wohnungen bzw Häuser haben, haben da schon Probleme ohne Alkohol den Abend zu überstehen.Ich rede nicht von ein zwei Bierchen sondern 5 aufwärts und ich rede auch nicht von Alkoholiker/innen. Die wo unter Tags mit dem Finger auf Obdachlose zeigen weil sie "saufen" aber nach feierabend fast jeden Tag eine Kiste Bier nach hause schleppen. Also manchmal kommt bei mir der Drang hoch wieder auf die Straße zurück zu kehren. Ja ich weiß, kann keine/r verstehen. Muss auch keine/r Nur die wo auf der Straße waren/sind verstehen das zum Teil. Jetzt Kommt langsam der Winter und ich hoffe das auf der ganzen Welt das die Obdachlosen heil durch kommen. Am schlimmsten sind die Jugendlichen sowohl die Kranken und auch Frauen Betroffen.Ihr glaubt ja nicht was man als Frau so alles mit macht.



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 Post subject: Re: Obdachlosigkeit
PostPosted: 23. Oct 2012, 18:17 
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 Post subject: Re: Obdachlosigkeit
PostPosted: 26. Oct 2012, 10:21 
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http://de.wikipedia.org/wiki/Frank_Zander

Ein toller Sänger und ein super Mensch, der für arme was übrig hat. Er hat viele auszeichnungen gekriegt weil er Obdachlosen geholfen hat. Das muss mal einer mal nachmachen von den Promis. Respekt und danke dafür.

2000 Berliner Bürgermedaille für besondere Verdienste für sein alljährliches Engagement für Obdachlose [7]
2002 Bundesverdienstkreuz am Bande für sein soziales Engagement
2007 Berliner Ehrennadel für sein soziales Engagement für Obdachlose. [8]
Berliner des Jahres 2008 (Wahl der Leser der Berliner Morgenpost und der Hörer des Radiosenders 104.6 RTL)
2009 Wichernplakette des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz
2011 Das große Kleinkunstfestival Ehren-Preis
2012 Berliner Bär (Kategorie: Benefiz)
2012: Verdienstorden des Landes Berlin [9] für sein soziales Engagement für Obdachlose



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 Post subject: Re: Obdachlosigkeit
PostPosted: 31. Oct 2012, 23:54 
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 Post subject: Re: Obdachlosigkeit
PostPosted: 1. Nov 2012, 00:19 
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Es ist schon sau Kalt Tagsüber aber Nachts noch Kälter.

Hier ziehen die Obdachlosen ein…

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Quote:
Das leerstehende Bürogebäude an der Spaldingstraße wird wieder für Obdachlose hergerichtet. Die Stadt startet morgen ihr Winternotprogramm mit 252 zusätzlichen Schlafplätzen. Allein in der Massenunterkunft in Hammerbrook werden es 160 Plätze sein.

Im Vergleich zum Vorjahr werden die Schlafmöglichkeiten allerdings um insgesamt 110 abgesenkt. Trotzdem betont Sozialsenator Detlef Scheele (SPD): „Auch in diesem Jahr wird niemand bei Minusgraden auf der Straße schlafen müssen.“ Im vergangenen Jahr nahmen 1660 Menschen das Winternotprogramm des Senats in Anspruch – fast die Hälfte der Obdachlosen stammte aus Osteuropa.

Aus diesem Grund wird es erneut die Anlaufstelle am Besenbinderhof 62 (St. Georg) geben, in der Sozialarbeiter mit russischen, polnischen und bulgarischen Sprachkenntnissen arbeiten. „Es ist äußerst wichtig, dass osteuropäische Obdachlose, die in der Regel über skrupellose Schlepper mit falschen Versprechungen nach Hamburg gelockt wurden, Beratung erhalten, welche Perspektiven sie in ihren Heimatländern haben“, so Scheele.

Die Grünen kritisieren die Reduzierung der Plätze. „Keiner kann davon ausgehen, dass sich die Situation in diesem Jahr verbessert“, so die Abgeordnete Katharina Fegebank. Insgesamt gibt es in Hamburg 53 öffentlich-rechtliche Einrichtungen mit rund 8500 Plätzen für Obdachlose.


Na wenigstens die machen was. Find ich gut.

…und Asylbewerber wohnen jetzt im Zelt

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Quote:
Bei winterlichen Temperaturen im Zelt schlafen. Keine Schränke, Tische und Ablageflächen für Gepäck. Das ist die Notlösung für Flüchtlinge, die neu nach Hamburg kommen. Weil die Unterkünfte für Asylbewerber völlig überfüllt sind, hat die Innenbehörde in der Sportallee (Groß Borstel) nun vier große Zelte mit Feldbetten aufgestellt.

„Die Zelte waren eigentlich gar nicht zum Wohnen gedacht, aber es geht gerade nicht anders“, sagt Frank Reschreiter, Sprecher der Innenbehörde. Es seien deutlich mehr Asylbewerber gekommen als noch vor einem Jahr. „Die Mehrheit kommt aus Serbien und Mazedonien.“ Es ist nicht kalt in den Zelten, da sie gut beheizt werden. Doch die Pritschen stehen eng an eng. Derzeit sind erst rund 20 Betten belegt.

Bis zu drei Monate müssen Flüchtlinge schlimmstenfalls in diesen Zelten wohnen, kurze Aufenthalte dauern aber auch schon sechs Wochen. Die Innenbehörde sucht derzeit noch nach anderen Unterbringungs-Möglichkeiten. Doch sie tut sich damit schwer – schließlich kann sie davon ausgehen, dass es überall massive Anwohnerproteste gibt.


Nicht schön aber hauptsache ein Dach über dem Kopf.

http://www.mopo.de/nachrichten/hammerbrook-hier-ziehen-die-obdachlosen-ein-,5067140,20751686.html



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 Post subject: Re: Obdachlosigkeit
PostPosted: 3. Nov 2012, 09:38 
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moin alle zusammen :) es ist jetzt nicht neu so was und es kommt ziemlich oft vor aber leider geht es unter. Da das Obdachlose nicht grad ganz zu unserer Gesellschaft gehören. Aber sie sind auch Menschen wie du und ich. Und viele haben bevor sie Obdachlos geworden sind eine Feste Arbeit und Familie gehabt.Man sollte nicht mit dem Finger auf sie zeigen, es könnte selber einen passieren Obdachlos zu werden.(man hoffe es natürlich nicht) So, jetzt kommt Obdachlosen News:
http://www.hr-online.de/website/rubrike ... 5233&tl=rs

Urteil
Obdachlosenmörder lange hinter Gitter


Quote:
Aus reiner Lust an der Gewalt hatten zwei junge Männer im Februar einen Obdachlosen in Bad Hersfeld zu Tode geprügelt. Dafür müssen die beiden Angeklagten nun bis zu 14 Jahre ins Gefängnis.


Schweine.. aber ich hab auch einen ganz Lieben Kerl damals auf der Platte kennen gelernt. Der war ganz anders nicht so wie die anderen wenn sie Besoffen waren rumgeschlagen oder geschrieen. Er war ruhig hat seinen Flachmann getrunken und seine halbe in der Kneipe. Eines Tages, wir haben auf ihn gewartet und er kam nicht also ging ich auf seine Platte und musste schreckliches entecken.Er wurde damals nieder geschlagen mit seinen Flachmännern wegen Läppische 2 DM. Von reichen Kindern(also die Eltern waren sehr reich) Das macht einen Traurig und wütend zugleich.

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Quote:
Das Landgericht Fulda sprach die beiden 23 und 22 Jahre alten Männer am Montag des Mordes aus niedrigen Beweggründen und der vorsätzlichen Körperverletzung schuldig. Der 23-jährige Haupttäter erhielt dafür eine Haftstrafe von 14 Jahren, sein Mittäter soll elf Jahre und zwei Monate hinter Gitter. Zudem ordnete das Gericht für die beiden alkoholabhängigen Angeklagten, die zum Zeitpunkt der Tat selbst obdachlos waren, eine Entziehungskur an.

Die beiden Täter hatten im Februar in der Bahnhofshalle von Bad Hersfeld einen 47-jährigen Obdachlosen mit Schlägen und Tritten brutal verprügelt. Das Opfer erstickte wenig später an seinem eigenen Blut. Als Motiv hatte der Haupttäter angegeben, das spätere Opfer habe sich über dessen Irokesenfrisur lustig gemacht. Der Richter sprach dagegen von einer zutiefst verachtenswerte Haltung der beiden Angeklagten gegenüber ihren Mitmenschen. Sie hätten aus Lust am Streit und Lust, andere leiden zu sehen, gehandelt.


schrecklich, wie kann an nur echt. Da waren die auch noch selber Obdachlos ich fass es nicht. Keinen zusammenhalt mehr nirgends :evil:

Tritte gegen den Kopf wie gegen einen Fußball

Quote:
Die Täter hätten den Kopf des Opfers wie einen Fußball getreten und dessen Tod billigend in Kauf genommen, erklärte der Richter. Sie hätten mit erschreckender Gefühlskälte gehandelt, gnadenlos und rücksichtslos. Die beiden Angeklagten nahmen das Urteil weitgehend regungslos zur Kenntnis. Zuvor hatten sie sich beim Vater des Opfers entschuldigt. Beide hatten während ihrer Gewaltorgie mehr als drei Promille Alkohol im Blut, weswegen sie als vermindert schuldfähig galten.

Sie lebten zum Zeitpunkt der Tat selbst als Obdachlose auf der Straße. Der einschlägig vorbestrafte Haupttäter hatte seine Jugend in einem Heim verbracht und wurde früh alkohol- und drogenabhängig. Nach eigenen Angaben trank er zeitweise zwei Kisten Bier am Tag. Der Mittäter war als 16-Jähriger nach dem Tod seines Vaters auf die schiefe Bahn geraten. Der Richter erklärte in seinem Schlusswort, die Tat könnten die beiden Angeklagten nicht mehr rückgängig machen, sie könnten sich aber selbst ändern.


Wenn sie Hilfe kriegen können. Und da sieht es happig aus. egal ob im Knast oder auf Therapie sieht es nicht rosig aus. Entweder man kommt von selber drauf oder man geht unter. Sehr selten kriegt man wirklich Hilfe.Es darf und kann nicht sein, das man so was macht nur weil man eine schreckliche Kindheit hatte.



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 Post subject: Re: Obdachlosigkeit
PostPosted: 3. Nov 2012, 10:03 
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Und was erfreuliches hinterher:

http://derstandard.at/1350259892381/Neu ... bdachlosen

Kunstauktion zu Gunsten von Obdachlosen

Quote:
Am 6. Dezember veranstalten zudem die ehrenamtlichen Tierärzte ein Benefiz-Punschtrinken im Neunerhaus


Quote:
Zum zwölften Mal wird Kunst zu Gunsten von obdachlosen Menschen versteigert. Der Verein Neunerhaus veranstaltet am Montag, fünften November eine Auktion im Museum für Angewandte Kunst (MAK) in Wien. Im Angebot sind heuer die Werke von 170 Künstlern. Der Reinerlös des Abends fließt in die Arbeit für obdachlose Menschen.

"Beteiligen auch Sie sich, indem Sie bei der Auktion nach Kräften mitbieten - und mit Kunst ein Zeichen setzen", sagte der MAK-Direktor, Christoph Thun-Hohenstein, im Vorfeld. Unter den Hammer kommen Werke zahlreicher zeitgenössischer Künstler zu günstigen Rufpreisen. Die zur Versteigerung gelangenden Werke können diesen Sonntag von 11 bis 17 Uhr sowie am Montag ab 11 Uhr in der Halle im ersten Stock des MAK besichtigt werden.


Das finde ich, oberaffengeil (sorry, musste so raus :oops: ) ich freu mich so.

Punschtrinken für die tierärztliche Versorgung

Quote:
Am sechsten Dezember laden zudem die ehrenamtlichen Tierärzte des Neunerhauses zum Benefiz-Punschtrinken. Diesmal findet die Veranstaltung am neuen Standort in der Margaretenstraße im fünften Wiener Gemeindebezirk statt. Auch hier werden sämtliche Einnahmen für die veterinärmedizinische Versorgung der Tiere von obdach- oder wohnungslosen Menschen verwendet.


Finde ich sehr sehr gut weiter so und ein dankeschön für die Mühe.



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 Post subject: Re: Obdachlosigkeit
PostPosted: 3. Dec 2012, 13:59 
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 Post subject: Re: Obdachlosigkeit
PostPosted: 3. Dec 2012, 19:39 
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Jetzt wird es für die Obdachlosen in Europa noch schwieriger. Es ist sehr Kalt geworden, Liebe Kumpels und Kumpeline Passt auf euch auf und Nachts bitte irgend wie in eine geschützten Ecke gehen wenn es geht. Ich denke an euch.



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 Post subject: Re: Obdachlosigkeit
PostPosted: 4. Dec 2012, 14:17 
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Mein Halbbruder der mit dem Weißen Becher hält ich hab ihn gefunden :D :D er lebt juhu



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 Post subject: Re: Obdachlosigkeit
PostPosted: 8. Dec 2012, 12:12 
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http://www.welt.de/print-welt/article66 ... losen.html

Hier lebt fast jeder zweite wohnungslose Europäer - Immer mehr jungen Leuten fehlt ein Dach über dem Kopf

Quote:
Während sich die Staaten Europas um ein gemeinsames "europäisches Haus" bemühen, haben immer mehr Menschen in diesen Ländern kein Dach über dem Kopf: Eine Bestandsaufnahme der Feantsa (Zusammenschluß nationaler Obdachlosen-Vereinigungen) im Auftrag der Europäischen Kommission ergab, daß in den EU-Mitgliedsländern insgesamt rund 1,1 Millionen Obdachlose leben.

Deutschland belegt dabei im europäischen Vergleich mit 490 700 Obdachlosen den einsamen Spitzenplatz; von 10 000 Deutschen haben somit 60 keine feste Bleibe. Auf Platz zwei folgt mit deutlichem Abstand Großbritannien: 283 000 Menschen sind hier obdachlos, das entspricht 49 je 10 000. In Frankreich sind immerhin noch eine Viertelmillion Menschen wohnungslos (das sind 44 von 10 000). Auf diese drei Länder entfallen somit 93 Prozent aller europäischen Obdachlosen. In Spanien hingegen, das mit seinen 39,2 Millionen Einwohnern knapp halb so groß ist wie Deutschland, wurden von der Feantsa nur 8000 Obdachlose ermittelt, das sind im Durchschnitt zwei von 10 000 Spaniern.

Die Erklärung für diese krassen Unterschiede dürfte in der Erfassungsmethode liegen: Als Obdachlose zählen alle, die entsprechende staatliche und private Hilfsangebote nutzen, in Suppenküchen essen und in Obdachlosenheimen übernachten. In den südlichen Ländern ist die Not derer, die kein festes Dach über dem Kopf haben, schon aus klimatischen Gründen nicht so groß, daß diese Menschen in die Arme der staatlichen Fürsorge getrieben werden. Sie fallen dann in eine andere Kategorie, die in der Feantsa-Schätzung zusätzlich auftaucht: In der EU leben etwa eine Million Menschen in Zelten und Wohnwagen.

Die Mehrheit der europäischen Obdachlosen ist unerwartet jung: Mehr als die Hälfte der Obdachlosen ist zwischen 20 und 39 Jahre alt. Seit Beginn der neunziger Jahre ist dabei die Zahl der 18- bis 25jährigen Obdachlosen am stärksten gewachsen. Aber auch Frauen sind immer öfter von Obdachlosigkeit betroffen: Lag ihr Anteil zwischen 1985 und 1990 nur bei zehn Prozent, ist er inzwischen auf 40 Prozent gestiegen. Besonders häufig betroffen sind dabei alleinerziehende Frauen. Bei den Männern sind 90 Prozent partnerlos.

In der EU haben nur Belgien, Portugal, Spanien und die Niederlande das Recht auf eine Unterkunft in der Verfassung festgeschrieben. Allerdings kann auch das die Obdachlosigkeit nicht völlig ausschließen: Belgien zählt 4000 Obdachlose, Portugal 3000, und in den Niederlanden sind 7000 Menschen ohne Unterkunft.


Schon Traurig, es kann jeden treffen das sollte mann/Frau nie vergessen. wir sind spitzen reiter mal wieder, aber nicht da wo wir wollen.bzw sollten.

Quote:
Welche Gründe sind Ihrer Ansicht nach hauptsächlich dafür verantwortlich, dass Menschen obdachlos werden?


hier der link dazu:


http://de.statista.com/statistik/daten/ ... losigkeit/



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 Post subject: Re: Obdachlosigkeit
PostPosted: 8. Dec 2012, 12:23 
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so ist es. leider



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PostPosted: 10. Dec 2012, 19:31 
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der erste Tote diesen Winter :(

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Obdachloser erfriert direkt vor Wohncontainer
10.12.2012, 15:50 Uhr | dpa

Bei eisigen Temperaturen ist im hessischen Rüsselsheim ein Obdachloser im Schlaf erfroren.

Wie die Polizei in Darmstadt mitteilte, hatte sich der 38-Jährige in der Nacht zum Sonntag direkt vor der Tür eines Wohncontainers mit einem Schlafsack hingelegt.

Im Container selbst seien alle Plätze vergeben gewesen. Der Mann habe sonst unter einer Brücke geschlafen.


http://nachrichten.t-online.de/obdachloser-erfriert-direkt-vor-wohncontainer/id_61274550/index



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 Post subject: Re: Obdachlosigkeit
PostPosted: 10. Dec 2012, 22:50 
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schlau wrote:


Hier ist ein längerer Artikel zu dem tragischen Vorfall:

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Wohnsitzloser erfriert vor Obdachlosenunterkunft

Leiterin: Im Januar habe der Mann Hausverbot bekommen, weil er gegenüber anderen Bewohnern aggressiv geworden sei

(...)

Ein Übernachtungsgast der Unterkunft fand den Toten am Sonntagmorgen um 8 Uhr leblos in seinem Schlafsack liegend und mit Decken zugedeckt auf dem verschneiten Boden direkt vor den Containern neben dem Obdachlosenheim der Diakonie im Rugbyring und benachrichtigte eine Mitarbeiterin. Als die Clique am nächsten Morgen von der Unterführung zu den Wohncontainern zurücklief, sahen sie schon Polizei und Notarzt.
Ein Verbrechen schließt die Polizei aus. Sie geht nach dem derzeitigen Erkenntnisstand davon aus, dass der Achtunddreißigjährige erfroren ist. Wie die Leiterin des Wohnsitzlosenheims, Silvia Starck, berichtet, hatte der Mann im vergangenen Jahr einige Male in der Unterkunft übernachtet, habe sich den Mitarbeitern gegenüber aber nicht mit seinen Sorgen offenbart. Im Januar habe er Hausverbot bekommen, weil er gegenüber anderen Bewohnern aggressiv geworden sei. „Wir müssen auf die Einhaltung bestimmter Regeln bestehen“, erklärt der Leiter des Diakonischen Werks in Rüsselsheim. Eine Regel sei friedfertiges Verhalten. Eine andere, dass keine Hunde mitgebracht werden dürfen.

(...)


http://www.echo-online.de/region/ruesse ... 32,3478956

Meines Wissens kommen viele Menschen überhaupt erst in die Situation, trotz aller deutschen Sozialgesetze obdachlos zu werden, weil sie ausgesprochen querköpfig sind und mit den Sozialbehörden nicht klarkommen oder weil sie depressiv oder sonstwie psychisch auffällig sind. Ausgerechnet diesen Leuten kommen sie in aktuen Notsituationen dann erst einmal mit ihrer Hausordnung und einem Hausverbot für ihren Hund - oft dem einzigen Lebenwesen, zu dem die Betroffenen eine tiefe Beziehung haben.


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 Post subject: Re: Obdachlosigkeit
PostPosted: 11. Dec 2012, 11:22 
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Alex schrieb:

Ausgerechnet diesen Leuten kommen sie in aktuen Notsituationen dann erst einmal mit ihrer Hausordnung und einem Hausverbot für ihren Hund - oft dem einzigen Lebenwesen, zu dem die Betroffenen eine tiefe Beziehung haben.


Ja so ist es.Ich bin in meiner Obdachlosen Zeit 2 mal in zwei verschiedenen Obdachlosen Heimen eingezogen und ich kann sagen, nie wieder. Lieber täte ich draussen erfrieren als da noch mal reinzugehen.
Hunde sind das wertvollste was sie besitzen sie werden es nie freiwillig hergeben.



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