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 Post subject: Re: Obdachlosigkeit
PostPosted: 11. Apr 2015, 12:47 
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Auf dem Facebook - Profil von Frank Zander gesehen und kommentiert: ;)

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So Freunde! Zum Wochenende mal wieder n sehr merkwürdiges Foto aus meiner alten Fotokiste ;) Ich bastle gerade an Songs für's neue Album... Also, bis denne - Euer Frankie!

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>> So Freunde! Zum Wochenende mal wieder n sehr merkwürdiges Foto aus meiner alten Fotokiste <<

Wieso merkwürdig? Ich finde Frank Zanders Engagement für Obdachlose toll. Hoffentlich habt Ihr einen Heimplatz für den armen Kerl mit dem Bart gefunden. :)


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 Post subject: Re: Obdachlosigkeit
PostPosted: 29. Jul 2015, 22:23 
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Gute Frage - es ist wohl tatsächlich so, dass so eine Statistik im Moment nicht erwünscht ist:

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WOHNUNGSLOSE

Obdachlose ohne Statistik

Sozialwohnungen werden weniger, die Armut steigt. Aber die Wohnungslosen werden nicht gezählt. Ist diese Statistik wirklich nicht machbar? Oder politisch nicht gewollt?

(...)

Statistiken sollen helfen, die Welt zu verstehen, um sie besser zu machen. Das Bundesstatistikgesetz sieht deshalb vor, dass "gesellschaftliche, wirtschaftliche und ökologische Zusammenhänge aufgeschlüsselt" werden. Für das Sammeln von "Daten über Massenerscheinungen" bekommt das Statistische Bundesamt einen gesetzlichen Auftrag und wird von anderen Behörden dabei unterstützt.

Wie viele Personen in Deutschland wohnungslos sind, wird jedoch von keiner amtlichen Statistik beantwortet.

(...)


http://www.zeit.de/gesellschaft/2015-07 ... -statistik

Das ist doch mal eine wirklich gute Idee. :)

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 Post subject: Re: Obdachlosigkeit
PostPosted: 30. Jul 2015, 07:48 
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Gute Frage - es ist wohl tatsächlich so, dass so eine Statistik im Moment nicht erwünscht ist


Na ja, vor paar Monaten gab es die noch. Ich weis es deshalb weil ich mit Blitz ua auf fb darüber geschrieben habe. Zu mal war er entsetzt darüber das es immer mehr Jugendliche auf die Straße zieht. Ich habe dann geschrieben, dass es damals wo ich auf der Straße war genauso viele auf der Straße waren. Das hat sich dann etwas Beruhigt die Lage aber jetzt ist es schlimmer geworden.

Und dass Frauen es sehr schwer haben usw...

ich Glaube, da hast du auch mit geschrieben bin mir jetzt nicht sicher.

wegen Obdachlose und Wohnungslose. Obdachlos ist was anderes als Wohnungslos. Ist aber ein Paar Monate her.



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 Post subject: Re: Obdachlosigkeit
PostPosted: 30. Jul 2015, 15:38 
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Natürlich gab es in der Vergangenheit immer Statistiken zu dem Ausmaß der Wohnungs- und Obdachlosigkeit. Wenn Aktualisierungen jetzt ausbleiben, könnte das durchaus daran liegen, dass die Zahlen im Moment nach oben gehen - z. B. deshalb, weil es immer weniger bezahlbare Sozialwohnungen gibt. Damit will sich derzeit wohl kaum ein Politiker beschäftigen. Womöglich wird die steigende Obdachlosigkeit sonst noch mit den Flüchtlingen in Verbindung gebracht.


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 Post subject: Re: Obdachlosigkeit
PostPosted: 30. Jul 2015, 16:09 
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 Post subject: Re: Obdachlosigkeit
PostPosted: 1. Aug 2015, 09:06 
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Natürlich gab es in der Vergangenheit immer Statistiken zu dem Ausmaß der Wohnungs- und Obdachlosigkeit. Wenn Aktualisierungen jetzt ausbleiben, könnte das durchaus daran liegen, dass die Zahlen im Moment nach oben gehen - z. B. deshalb, weil es immer weniger bezahlbare Sozialwohnungen gibt. Damit will sich derzeit wohl kaum ein Politiker beschäftigen. Womöglich wird die steigende Obdachlosigkeit sonst noch mit den Flüchtlingen in Verbindung gebracht.


ok, sorry,da hast du recht. Ich dachte es war eine Von der Politik beauftragte Statistik. ABER wie ich lese machen die das schon seit Jahren dass die sowas ablehnen siehe hier:

Quote:
Stuttgart/Berlin/Köln, 22. Januar 2014 (ADN). In Deutschland vegetieren ungefähr 284.000 Menschen ohne Wohnung. Das entspricht etwa der Einwohnerzahl der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden von 280.000. Mit dieser erschütternden Nachricht eröffnete eine etwa 90minütige Rundfunkdiskussion, in der weitere höchst beunruhigende Informationen verbreitet wurden. Eine davon ist, dass es keine offzielle und präzise Erfassung der bedauernswerten menschlichen Kreaturen ohne eigenes Dach über dem Kopf gibt. Für das Statistische Bundesamt existieren diese Menschen gar nicht. Sie werden damit nach dem Rauswurf aus ihrem Zuhause sofort auch über den Tellerrand der Gesellschaft ins Nichts gekippt, still und heimlich entsorgt. Eine Hörerin aus Berlin setzte den skandalösen Mitteilungen die negative Spitze auf. Sie berichtet, dass im Berliner Abgeordnetenhaus ein Antrag auf statistische Erfassung der Wohnungslosen zwar gestellt, aber mehrheitlich abgelehnt wurde. Berlins “Volksvertreter” stecken also den Kopf in den Sand, um das in prekärer existenzieller Lage befindliche Volk nicht sehen zu müssen. Dieser politische Tiefpunkt bundesdeutscher Wohnungspolitik vollzog sich vor acht Monaten am 3. Juni 2013, ergänzte Verbandsgeschäftsführer Dr. Thomas Specht von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Wohnungslosenhilfe (BAG W). Seinen Worten nach waren zusätzlich im Jahr 2012 rund 130.000 Einwohner unmittelbar vom Verlust ihres Obdachs bedroht – durch Kündigung, Räumungsklage oder Zwangsräumung. Besondere Besorgnis errege der Tatbestand, dass etwa 100.000 Familien keine feste Bleibe mehr haben – darunter mindestens 32.000 Kinder und Jugendliche.


https://adn1946.wordpress.com/2014/01/2 ... tistik-ab/

ich muss mal schauen ob 2012 auch schon keine solche Statistik gab.



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 Post subject: Re: Obdachlosigkeit
PostPosted: 1. Aug 2015, 09:08 
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Staber wrote:
@ GG146
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Womöglich wird die steigende Obdachlosigkeit sonst noch mit den Flüchtlingen in Verbindung gebracht.


Das ist der Punkt. Immer mehr Menschen sind auf eine Unterkunft angewiesen. Es kommen immer mehr Flüchtlinge, immer mehr Menschen werden obdachlos. Beide Gruppen, Flüchtlinge und Obdachlose, bringt die Sozialbehörde in ihren Einrichtungen unter. Was dann!Es entsteht zwangsläufig ein Verdrängungswettkampf. Flüchtlinge werden vor einheimischen Obdachlosen vorgezogen.
http://www.rbb-online.de/politik/thema/ ... linge.html


Das Problem hatten wir ja schon vor zwanzig Jahren. Die Flüchtlinge die jetzt kommen werden aber nicht in Obdachlosen Unterkünfte reingesteckt.



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 Post subject: Re: Obdachlosigkeit
PostPosted: 1. Aug 2015, 09:28 
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Obdachlose in Wien zahlen künftig vier Euro für Schlafplatz


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Die Stadt Wien bittet "ihre" Obdachlosen zur Kasse: Wer einen Notschlafplatz in Anspruch nehmen möchte, muss ab sofort einen Beitrag von vier Euro pro Nacht bezahlen. Die Neuerung hänge mit der Mindestsicherung zusammen, die in jedem Fall eine Verbesserung für wohnungslose Menschen darstelle, argumentiert SPÖ-Sozialstadträtin Sonja Wehsely. Die Grünen sprechen hingegen von einem "Sozialabbau auf dem Rücken der Schwächsten" und fordern die Rücknahme der Gebühr.


Hm...

Quote:
Die Regelung gilt für alle Obdachlose, welche die Mindestsicherung, die in Wien seit September in Kraft ist, beziehen oder über ein entsprechendes Einkommen verfügen. Der Hintergrund: In den 744 Euro ist auch ein 25-prozentiger Wohnkostenanteil (186 Euro) enthalten. Laut Wehsely steht es den einzelnen Ländern frei, diesen Teilbetrag auch an Obdachlose auszubezahlen.


Hä?? verstehe ich nicht.

wir haben in D. das so: das wenn man in so einer Unterkunft Wohnt dass das Jobcenter die Kosten Übernimmt. Natürlich müssten dann die einen Job annehmen wenn die dort Wohnen.

http://www.krone.at/Oesterreich/Obdachl ... ory-221726



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 Post subject: Re: Obdachlosigkeit
PostPosted: 4. Aug 2015, 01:58 
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In den 744 Euro ist auch ein 25-prozentiger Wohnkostenanteil (186 Euro) enthalten


Das ist immer noch mehr als in Deutschland. Hier werden die Sozialleistungen für die Wohnung und den Lebensunterhalt ja getrennt berechnet und Obdachlose bekommen gar kein Geld für`s Wohnen. Von den 399 Euro laufende Leistungen zum Lebensunterhalt wird ihnen auch noch was abgezogen, weil sie ja keinen Strom und kein Telefon bezahlen müssen. Da kann man ihnen natürlich für den Platz im Obdachlosenheim nicht noch was abziehen.


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 Post subject: Re: Obdachlosigkeit
PostPosted: 21. Aug 2015, 15:16 
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Natürlich ist es für manche die die Obdachlosen geschlagen haben eine Heuchelei. wenn sie jetzt soooooo für Obdachlose sind.Und die jetzt Helfen wollen, haben die eigentlich die ganzen Jahre nicht mitbekommen dass wir Obdachlose haben? Ich täte es super finden wenn sie wirklich Obdachlose Helfen wollten.

Quote:
Welche Obdachlosen?

Beim Lesen solcher Postings stellt sich die Frage, wer denn nun diese – "unsere" – Obdachlosen sind? Sind das etwa jene, denen beim Bezug der Mindestsicherung grundsätzlich unterstellt wird, dass sie in der sozialen Hängematte faulenzen und bei denen jeder vom Staat finanzierte Euro dazu führt, dass die Arbeitsbereitschaft immer mehr sinkt? Sind das jene undankbaren und unveränderbaren Geister, denen nachgesagt wird, dass sie aufgrund ihrer psychischen Erkrankungen oder aufgrund ihres frei gewählten Lebensstils ohnehin keine Hilfe annehmen können oder wollen?

Sind das jene, die aus den Parks und Fußgängerzonen vertrieben werden müssen, weil sie eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit sowie das leibliche und seelische Wohl der besorgten Bevölkerung darstellen? Sind das etwa jene, um die wir einen großen Bogen machen, weil sie stinken, schnorren und saufen? Oder gar jene, die illegale Substanzen konsumieren und eh selbst schuld an ihrer Lebenslage sind, weil jeder Sucht zunächst eine freie Entscheidung zugrunde liegt?

Kein Zusammenhang

Von diesen Obdachlosen liest man seit dem Aufkommen der Flüchtlingsdiskussion plötzlich nichts mehr. Man könnte fast meinen, die eifrigen Posterinnen und Poster in den Onlineforen hätten plötzlich erkannt, dass Obdachlosigkeit ein gesellschaftliches und kein individuelles Phänomen ist, und dass die häufigsten Ursachen nicht in den Verfehlungen der Betroffenen zu suchen sind.

Als wäre nun klar, dass die vorhandenen Hilfestrukturen zum einen nicht ausreichen und zum anderen nicht alle Menschen erreichen. Als wäre die lange gesuchte Lösung nun endlich gefunden – nämlich, dass es eine breite gesellschaftliche Solidarität und größeren politischen Willen braucht, um Obdachlosigkeit zu vermeiden oder zu überwinden. Als wäre im Parlament bereits über die Verabschiedung eines Gesetzes zur Beendigung von Obdachlosigkeit verhandelt worden und dieses Thema ganz plötzlich von der "Flüchtlingskrise" von der Tagesordnung verdrängt worden. Wer würde da nicht verstehen, dass die ehrlich engagierten, aber durch die letzten Hundstage aufgeheizten Gemüter nun ein Ventil für ihren Frust brauchen?

Allein: Es fehlt der Glaube daran. Und es fehlt der Zusammenhang.


http://mobil.derstandard.at/20000196273 ... -Heuchelei



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 Post subject: Re: Obdachlosigkeit
PostPosted: 18. Sep 2015, 16:06 
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http://www.retter.tv/de/weitere-organis ... gnis=24323

ob das so stimmt?



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 Post subject: Re: Obdachlosigkeit
PostPosted: 4. Feb 2016, 13:59 
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Nach den Gewerkschaften der Lokführer und der Piloten ist jetzt auch die GIBS mit ihrer Geduld am Ende ... ;)

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Bettler streiken bundesweit für mehr Lohn und bessere Arbeitsbedingungen

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Berlin (Archiv) - Sie wollen mehr Lohn und bessere Arbeitsbedingungen: Die Gewerkschaft für die Interessen von Bettlern und Schnorrern (GIBS) hat angekündigt, ab dem kommenden Wochenende auf unbefristete Zeit in Streik zu treten. Dem Entschluss ging eine Urabstimmung voraus, die in sämtlichen öffentlichen Toiletten und Bahnhofsmissionen Deutschlands abgehalten wurde.

(...)


http://www.der-postillon.com/2012/05/be ... -mehr.html


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 Post subject: Re: Obdachlosigkeit
PostPosted: 27. Feb 2016, 16:36 
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Hier sagt einer der es wissen muss. Und er sagt das gleiche wie ich.

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Die Obdachlosen haben genug Anlaufstellen. Wenn sie gewillt sind, Hilfe anzunehmen. Wenn das Geld in Großprojekten wie dem Berliner Flughafen verschwendet wird, sagt niemand was – aber wenn es um die Flüchtlingshilfe geht, ist das Geschrei groß. Und wenn die Flüchtlinge integriert sind, sind sie ja auch ein wirtschaftlicher Faktor. Das Geld läuft irgendwann wieder zurück. Auch das Taschengeld geht zurück in die Wirtschaft. In den Einzelhandel.


http://www.rp-online.de/nrw/staedte/due ... -1.5379505

Ps. das gilt nicht nur für Obdachlose sondern hilfe kriegen Rentner Behinderte Alleinerziehende usw. Es gibt Hilfe auf jeden Fall. Schön wäre es wenn man die nicht bräuchte und alle täten es gut gehn. Dass das nie Passieren wird, muss jedem klar sein. Aber die schere zwischen arm und reich MUSS auf jeden Fall kleiner werden



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 Post subject: Re: Obdachlosigkeit
PostPosted: 7. Mar 2016, 11:30 
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von einer FB Freundin gesehen und was dazu geschrieben

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ESSEN - "DIE" Einkaufsstadt ! Fremdschämen ist angesagt dass ein Mitbürger "so" kampieren muss und von fast niemandem wahrgenommen wird oder mal jemand schaut, ob unter der Decke noch JEMAND LEBT !!!! Augen auf und sich DIESEN Mitbürgern und Mitbürberinnen bitte widmen!


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https://web.facebook.com/kristina.malters?fref=ufi

Eine Schauspielerin die wie viele für Obdachlose kämpfen

ich habe dazu geschrieben:

ich kann da auch einiges mitreden. Hab ja selber die Straße durchgemacht. Und ja, Nächstenliebe ist bei manchen Deutschen ein Fremdwort. Und das nicht bloß seit diesem Jahr. Das geht schon seit zwanzig Jahren so. Dabei wäre es so einfach einem Obdachlosen eine Decke zu schenken zb. Und dabei braucht man gar nicht viel Geld dazu.



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 Post subject: Re: Obdachlosigkeit
PostPosted: 15. Nov 2016, 22:34 
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Auf Facebook gesehen und kommentiert:

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Polizei sucht Zeugen Wer hat den Kölner Obdachlosen Basti (†29) angezündet?

Köln -
In der Obdachlosen-Szene herrscht Entsetzen. Basti (†29) - verprügelt, ausgeraubt und angezündet - wer tut so etwas Furchtbares?

(...)


http://www.express.de/koeln/polizei-suc ... --25094210

Das ist nicht neu. Ich kenne aus dem Netz und auch aus dem realen Leben einige (ehemalige) Obdachlose.

Keiner von denen würde draußen schlafen ("Platte machen") und dabei den Reißverschluss eines Schlafsacks zuziehen. Es ist nämlich schon oft vorgekommen, dass plötzlich jemand Benzin oder einen anderen Brandbeschleuniger auf den Schlafsack - ggfs. auch ins Zelt - kippt und dann Feuer legt.

In dem Fall wäre ein geschlossener Schlafsack eine Todesfalle.


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 Post subject: Re: Obdachlosigkeit
PostPosted: 17. Nov 2016, 21:03 
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GG146 wrote:
Auf Facebook gesehen und kommentiert:

Quote:
Polizei sucht Zeugen Wer hat den Kölner Obdachlosen Basti (†29) angezündet?

Köln -
In der Obdachlosen-Szene herrscht Entsetzen. Basti (†29) - verprügelt, ausgeraubt und angezündet - wer tut so etwas Furchtbares?

(...)


http://www.express.de/koeln/polizei-suc ... --25094210

Das ist nicht neu. Ich kenne aus dem Netz und auch aus dem realen Leben einige (ehemalige) Obdachlose.

Keiner von denen würde draußen schlafen ("Platte machen") und dabei den Reißverschluss eines Schlafsacks zuziehen. Es ist nämlich schon oft vorgekommen, dass plötzlich jemand Benzin oder einen anderen Brandbeschleuniger auf den Schlafsack - ggfs. auch ins Zelt - kippt und dann Feuer legt.

In dem Fall wäre ein geschlossener Schlafsack eine Todesfalle.



Wie weit geht unsere verkommene Gesellschaft eigentlich noch ? Entsetzt sein reicht nicht mehr, da kommt Wut auf und unfassbares Unverständnis. :evil:


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 Post subject: Re: Obdachlosigkeit
PostPosted: 17. Nov 2016, 21:05 
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<wer tut so etwas Furchtbares?<

Ich könnte mir vorstellen, das völlig zugekiffte Typen, die nicht mehr Herr ihrer Sinne sind ,denen ihr Leben Schei*egal ist ,dafür in Frage kommen. Das gleiche gilt für Alkohol. Die Hemmschwelle ist inzwischen so niedrig, das man sich über solche Taten nicht wundern muss. Ich werde bei solchen und anderen Meldungen immer mehr <konservativer >, obwohl ich weis, das es nichts bringt.



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Gruß Staber

Wenn du heute frierst, stell dich einfach in eine Ecke. Die haben meistens 90 Grad.
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 Post subject: Re: Obdachlosigkeit
PostPosted: 18. Nov 2016, 17:51 
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Wie gehabt. Mit diesen Meldungen und dem Schulterzucken der geneigten Leser geht es jetzt bis zum Frühjahr weiter, dann erscheinen die (meist psychisch kranken) Obdachlosen nur noch in größeren Abständen in den Medien - wenn mal wieder einer totgetreten oder verbrannt wird.

Quote:
KÄLTE-OPFER?

Obdachloser liegt tot am Rödingsmarkt

(...)

Womöglich ist der obdachlose Rumäne das erste Kälteopfer dieses Winters. Nachts lagen die Temperaturen zuletzt weit unter dem Gefrierpunkt, auch tagsüber war es empfindlich kalt.

(...)


http://www.bild.de/regional/hamburg/win ... .bild.html


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 Post subject: Re: Obdachlosigkeit
PostPosted: 18. Nov 2016, 17:52 
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Übrigens:

Quote:
(...)

Im Jahr 1991, Steinmeier war bereits 36 Jahre alt, legte er in Gießen die „Inaugural-Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades des Fachbereiches Rechtswissenschaften der Justus-Liebig-Universität“ vor. Titel: Tradition und Perspektiven staatlicher Intervention zur Verhinderung und Beseitigung von Obdachlosigkeit. Auf 444 Seiten vertieft sich der spätere Chef des Bundeskanzleramtes in die polizei- und sozialhilferechtlichen Besonderheiten der armutsbedingten Wohnungslosigkeit, detailliert, umfänglich und staubtrocken. Und kommt zu dem Ergebnis, dass es sich anböte, „die Pflicht des Staates zum Bau und Erhalt preisgünstigen Wohnraums für breite Bevölkerungskreise als Verfassungsauftrag festzuschreiben und diesen zu verbinden mit einem grundrechtsähnlichen Verfassungsrecht, das dem häufigsten Entstehungsgrund für den Eintritt in die unterste Schleife der Obdachlosenkarriere ein unüberwindbares verfassungsrechtliches Hindernis entgegenstellt“. Rund 18 Jahre später ist Steinmeier Vizekanzler der Bundesrepublik. Von einem Vorstoß zur verfassungsrechtlichen Absicherung Wohnbedürftiger war von ihm bislang nichts zu hören. Doch vielleicht wird sich der Jurist im kommenden Wahlkampf an seine Doktorarbeit erinnern.

(...)


http://www.cicero.de/berliner-republik/ ... lich/38635

Eine so späte Erinnerung in einem Wahljahr hielte ich für einen politischen Fehler. Da würden selbst naive Wähler auf die Idee kommen, über die Gründe der Verspätung nachzudenken.


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 Post subject: Re: Obdachlosigkeit
PostPosted: 6. Dec 2016, 10:35 
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