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 Post subject: Re: Wir können auch anders
PostPosted: 5. Jun 2013, 15:02 
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Der heutige Nr. 1 - thread auf gmx / web.de betraf unser Thema, wurde aber wegen völlig themenfremdem Nazi - Gequatsche komplett gelöscht. :evil:

Meinen dort geschriebenen Beitrag habe ich zum Glück gerade noch rechtzeitig auf meinen eigenen themengleichen gmx / web.de - thread kopiert:

Quote:
Derzeit ist ein neuer thread zu dem hiesigen Thema auf der Nr. 1 der top ten - threads:
______________

Immer mehr fällt die Diskrepanz zwischen den frommen Sprüchen der Regierung, den völlig willkürlich manipulierten Zahlen von v.d.Leyen auf der einen und der Wirklichkeit auf der anderen Seite auf.

Ältere Arbeitslose haben kaum eine Chance auf einen Job
Quelle:
http://www.dradio.de/nachrichten/201306031200/5
-----

Auszug aus der dradio.de - Meldung:

"Die Grünen-Politikerin Pothmer erklärte, die Diskrepanz zwischen Sonntagsreden und tatsächlicher Einstellungspraxis der Arbeitgeberseite sei erheblich. - 60 Prozent der Teilnehmer des Programms hatten eine abgeschlossene Berufsausbildung, einen Meisterbrief oder ein Hochschuldiplom."

An der Diskrepanz zwischen Sonntagsreden und tatsächlicher Einstellungspraxis ist schon die Idee gescheitert, die Arbeitsmarktsituation älterer Arbeitnehmer durch Sonderregeln bei (Ketten-) Zeitarbeitsverträgen zu verbessern:

"Sachgrundlose Altersbefristung zur erleichterten Wiedereingliederung

Der EuGH erkennt an, dass es eine gesteigerte Altersarbeitslosigkeit tatsächlich gibt. Es hält es für legitim, diese Erscheinung außerhalb der allgemeinen Arbeitslosigkeit zu bekämpfen. Er erkennt weiter an, dass auch arbeitsrechtliche Schlechterstellungen eines älteren Arbeitnehmers einen Anreiz zur Einstellung bieten können. Es gelang der Bundesrepublik aber nicht nachzuweisen, dass eine gesetzliche Regelung zur Eingliederung von älteren Arbeitnehmern erforderlich ist, die die unbeschränkte Befristung von über 52 Jahre alten Arbeitnehmern vorsieht. Eine derartige Regelung durfte nicht angewendet werden und wurde ab dem 1. Mai 2007 aufgehoben.[35]"

http://de.wikipedia.org/wiki/Befristetes_Arbeitsverh%C3%A4ltnis

Das gelang der Bundesrepublik deshalb nicht, weil die Arbeitgeber - Lobbyisten immer nur über die gar schreckliche Last des Kündigungsschutzes jammern, um dann pottarrogant auf das Angebot der Lockerung des Kündigungsschutzes neu eingestellter älterer Arbeitnehmer zu pfeifen.

Wie abgrundtief verlogen das Ganze ist, haben schon die weitaus meisten Teilnehmer dieses alten gmx / web.de - threads zum Thema Fachkräftemangel und ältere Arbeitslose festgestellt:

http://meinungen.gmx.net/forum-gmx/post/10578641?sp=406#jump

http://meinungen.web.de/forum-webde/post/10578641?sp=406#jump

Da geht es auch darum, was passieren könnte, wenn umfassend hochqualifizierte und trotzdem vom Unternehmer - Establishment in die Arbeitslosigkeit ausgerotzte Fachleute andere Saiten aufziehen würden, anstatt sich zum Sozialfall degradieren zu lassen.
____________

http://meinungen.gmx.net/forum-gmx/post/18694479?sp=1141#jump

http://meinungen.web.de/forum-webde/post/18694479?sp=1141#jump


http://meinungen.gmx.net/forum-gmx/post/10578641?sp=406#jump


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 Post subject: Re: Wir können auch anders
PostPosted: 28. Jun 2013, 16:48 
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Heute auf web.de geschrieben:

Quote:
Auf diesem aktuellen top ten - thread geht es wieder mal um das Gejammer von Unionspolitikern über die hauptsächlich von ihnen selbst verursachten Defizite des deutschen Bildungswesens:

http://meinungen.web.de/forum-webde/post/18907664?sp=371#jump

Das habe ich dort geschrieben:

"Das liegt doch nur an der Missachtung, der geringen Wertschätzung normaler üblicher Arbeit. Nur noch Studium ist was. Ein vernünftiger Handwerker, der sein Fach versteht, eine Fachkraft, die Ahnung hat und engagiert ist - die kriegen nichts bezahlt und werden nicht anerkannt."

Genau - "Geiz ist geil".

Wenn Facharbeiter und Handwerker nicht anständig bezahlt werden, gibt es eben irgendwann nicht mehr genug freiwillige Ausbeutungsopfer. Dem CSU - Politiker fällt dazu natürlich nur ein, dass es angeblich zu viele Studienanfänger pro Altersjahrgang gäbe, was im internationalen Vergleich absolut lächerlich ist.

Übrigens ist die CSU bekannt dafür, dass in Bayern die Zahl der Abiturienten und Fachabiturienten künstlich klein gehalten wird:

http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/strafversetzt-wegen-guter-noten-grundschul-rebellin-erhaelt-courage-preis-a-628411.html

... was dann dazu führt, dass insbesondere Unionspolitiker ständig nach mehr ausländischen Hochqualifizierten jammern:

http://meinungen.gmx.net/forum-gmx/post/10578641?sp=420#jump

Sorry, Leute - wer auf diese schäbigen Zinker noch hereinfällt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.


http://meinungen.web.de/forum-webde/post/10578641?sp=420#jump


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 Post subject: Re: Wir können auch anders
PostPosted: 28. Jun 2013, 19:02 
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GasGerd wrote:
Übrigens ist die CSU bekannt dafür, dass in Bayern die Zahl der Abiturienten und Fachabiturienten künstlich klein gehalten wird:

http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/strafversetzt-wegen-guter-noten-grundschul-rebellin-erhaelt-courage-preis-a-628411.html


Auszug aus dem Artikel:

Quote:
Strafversetzt wegen guter Noten: Grundschul-Rebellin erhält Courage-Preis

Ihr Fall machte Furore: Die Lehrerin Sabine Czerny wurde von bayerischen Schulbehörden strafversetzt - wegen guter Noten und spannenden Unterrichts. Jetzt hat die Lehrerin, die zu wenig Fünfen gab, einen Preis für Zivilcourage erhalten.

(...)

Gefährdeter Schulfrieden?

Den Schulbehörden gefiel das gar nicht. Sie ordneten eine amtsärztliche Untersuchung der Lehrerin an. Zweck: psychologische Begutachtung und eventuelle Versetzung in den vorzeitigen Ruhestand - "aus Fürsorge".

Den Psychotest überstand Czerny mühelos. Aber als ihre vierte Klasse bei Arbeiten hintereinander einen Notenschnitt von 1,8 und 1,6 errang, wurde es den bayerischen Behörden endgültig zu bunt. Sie versetzten die Lehrerin an eine andere Schule - weil, so die amtliche Begründung, "der Schulfriede nachweislich und nachhaltig gestört" sei.

(...)


Da hat die Lehrerin aber sehr viel Glück gehabt, dass sie nach dem Psycho - Test nur zwangsversetzt und nicht zwangspsychatrisiert wurde - siehe den Fall Mollath.

Vielleicht reagiert der CSU - Staat aber auch auf den Finanzfrieden störende Wahrheiten aggressiver als auf den Schulfrieden störende pädagogische Fachkunde ...


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 Post subject: Re: Wir können auch anders
PostPosted: 1. Jul 2013, 16:36 
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So ergibt der Begriff "Raubtier - Kapitalismus" wirklich Sinn:

Quote:
Fleischindustrie lässt Gespräch scheitern

Vertreter der niedersächsischen Schlacht- und Zerlegebetriebe haben am Donnerstagabend das Gespräch mit Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) und Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne) nach zweieinhalb Stunden ergebnislos beendet.

(...)

„Es drängt sich der Eindruck auf, dass es maßgeblichen Vertretern der Branche vor allem darum geht, mit dem massenhaften Missbrauch von Werkverträgen ihren Wettbewerbsvorteil zu behaupten."

(...)


http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Fleischindustrie-laesst-Gespraech-scheitern-1189340.html

Wenn weder staatsanwaltliche Ermittlungen noch permanente Skandalmeldungen der Massenmedien einen Denkprozess bei den Verantwortungsträgern der deutschen Fleischindustrie anregen können, bleibt wohl nur noch der Vergleich mit Raubtieren im Blutrausch, die sich in ihre Beute verbissen haben und sich durch keine Bedrohung verscheuchen lassen.

Siehe auch: Grundgesetz Aktiv > Moderner Feudalismus


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 Post subject: Re: Wir können auch anders
PostPosted: 2. Jul 2013, 07:09 
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Aktuell auf gmx:

Quote:
@gerd154
bin zum ersten mal auf euren thread gestossen. warum ist aus eurem anfangsvorhaben nichts geworden?
----

Ich habe im Einleitungstext geschrieben, dass der Urheber der Idee anonym ist:

"Dazu ein älterer Text eines von diesem Forum hier (nicht von mir, Autor anonym), den ich mir abgespeichert hatte. Der spricht für sich selbst, was den angeblichen Fachkräftemangel in Deutschland betrifft:"

Ich weiß noch nicht einmal, ob es diese Gruppe Hochqualifizierter je gegeben hat, vielleicht hat sich das auch nur jemand ausgedacht. Das ist sogar wahrscheinlich, sonst hätte man bestimmt irgendwann in der Tagespresse etwas darüber gelesen.

Trotzdem denke ich, dass man mit dem Grundgedanken auch praktisch etwas anfangen kann, deshalb habe ich diesen thread hier so lange fortgeführt, ihn auf kleinere Foren übertragen und eine Homepage nur für dieses Thema ins Netz gestellt.

Vermutlich ist das Beispiel zu groß dimensioniert, zumal der Auftraggeber das gesamte Material vorfinanzieren und alle Werkzeuge stellen müsste, wenn die Auftragnehmer Null Eigenkapital haben und nicht kreditwürdig sind (und kein Geld haben, um für Vertragsstrafen einstehen zu können und für Schäden zu haften).

In kleinerem Maßstab könnte eine geringere Anzahl arbeitsloser Hochqualifizierter sich aber sicherlich auch in der Realität für Projekte mit geringerem Vorfinanzierungsbedarf bewerben und so die H 4 - Aufstockung in die eigene Existenzgründung leiten anstatt auf Steuerzahlerkosten etablierte Unternehmer von Millionären zu Multimillionären oder von Multimillionären zu Milliardären zu machen.

-------

"mit welchem recht entzieht eigentlich deutschland dem ausland ihre guten fachkräfte?"

Mit dem Recht des Stärkeren. Ohne die Wirtschaftssupermacht Deutschland geht in der EU gar nichts und wer da überhaupt mitmachen will, kann sich schlecht dagegen wehren, dass Deutschland sein Bildungswesen ausschmarotzt und teuer ausgebildete Fachleute abwirbt, die er eigentlich selbst braucht.

Letztendlich knöpft Deutschland den eigenen jungen Leuten über den Numerus Clausus hinten rum die allgemeine Hochschulreife wieder ab, um an den Universitäten zu sparen und weniger Ärzte usw. auszubilden, als es selbst braucht, um dann viel ärmeren Staaten die dort ausgebildeten Fachleute abzuwerben.

Besonders ärgerlich ist das auch für das deutschsprachige Österreich, das bislang auf Hochschulgebühren verzichtet, sich aber wegen der europäischen Zwänge nicht vor Heerscharen deutscher Studenten retten kann:

http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/studieren-in-oesterreich-erfahrungen-deutscher-studenten-a-886738.html


http://meinungen.gmx.net/forum-gmx/post/10578641?sp=427#jump


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 Post subject: Re: Wir können auch anders
PostPosted: 5. Jul 2013, 17:18 
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Sahra Wagenknecht wird als Rechtspopulistin verdächtigt:

Quote:
Der gegen den Massenwohlstand in Deutschland gerichtete politische Wille unseres Establishments kennt wirklich keine Grenzen mehr. Jetzt wird schon Sahra Wagenknecht des Rechtspopulismus` falschverdächtigt, weil sie ein Problem mit der Anwerbung ausländischer Fachkräfte anstelle der Nutzung des Potentials der inländischen Arbeitslosen hat:

http://meinungen.gmx.net/forum-gmx/post/18970574?sp=1120#jump

"Sahra Wagenknecht wird scharf von allen Seiten kritisiert,
auch aus ihren eigenen Reihen. Die Grünen werfen ihr sogar rechten
Populismus vor.
Wagenknecht verbittet sich die Verdrehung ihrer Worte."

Siehe auch den hiesigen thread "Fachkräftemangel? Oder Lohndrückerei jetzt auch gegen qualifizierte Arbeitnehmer?":

http://meinungen.gmx.net/forum-gmx/post/10578641?sp=427#jump


Das Projekt "Billiglohnstandort Deutschland" ist schon so selbstverständlich geworden und das Schwingen der Nazikeule gegen jeden, der die Anwerbung ausländischer Fachkräfte als Hauptmethode zur künstlichen Erzeugung von Arbeitslosigkeit und Schwächung der Marktposition von Arbeitnehmern so normal, dass keiner mehr registriert, wenn er sich im Einzelfall mit dieser Methode lächerlich macht.

Nur das ist es nämlich, wenn eine erzlinke und zudem halbiranische Politikerin für die Verteidigung von Arbeitnehmerinteressen des Rechtspopulismus falschverdächtigt wird: lächerlich und durchsichtig.

Das kann auch jeder mündige Wähler leicht erkennen. So leicht, dass man befürchten muss, dass die (noch) Mehrheit der Wähler, die ihr Kreuzchen bei SPD/Grüne/CDU/FDP macht, sehr bewusst gegen das untere Drittel der Gesellschaft, also gegen die Spottbilliglöhner und Arbeitslosen wählt, weil diese Mehrheit denkt, dass ihre eigenen Arbeitsplätze durch die Entrechtung und Ausbeutung der immer größeren Minderheit sicherer werden.

Das ist aber ein großer Irrtum. Die heutige Anwerbung von Ausländern zielt nicht umsonst auf Fachkräfte ab. Das richtet sich eindeutig gegen die Mehrheit der Noch-Normalverdiener.


http://meinungen.gmx.net/forum-gmx/post/10578641?sp=427#jump


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 Post subject: Re: Wir können auch anders
PostPosted: 5. Jul 2013, 17:34 
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Ihr Stecher faselte ja auch schon mal was von "Fremdarbeitern". Der Pferdeappel fällt nun mal nicht weit vom Rotnazibaum...



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In der Demokratie mästen sich Sozialisten in Parlamenten. Im Sozialismus hungern Demokraten in Zuchthäusern und Arbeitslagern.
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 Post subject: Re: Wir können auch anders
PostPosted: 5. Jul 2013, 17:37 
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... wobei das mit den Fremdarbeitern tatsächlich populistisch klang, Wagenknechts Argumente aber nicht. Vielleicht sind die jetzigen Vorwürfe eine Art Nachhall auf Lafontaines "Fremdarbeiter - Rede".

Zur Erinnerung an diese Rede:

http://www.faz.net/aktuell/politik/linksbuendnis-lafontaine-und-der-rechte-rand-1230949.html


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PostPosted: 5. Jul 2013, 18:45 
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GG146 wrote:
... wobei das mit den Fremdarbeitern tatsächlich populistisch klang, Wagenknechts Argumente aber nicht. Vielleicht sind die jetzigen Vorwürfe eine Art Nachhall auf Lafontaines "Fremdarbeiter - Rede".

Zur Erinnerung an diese Rede:

http://www.faz.net/aktuell/politik/linksbuendnis-lafontaine-und-der-rechte-rand-1230949.html


Hi Alex!
Oskar Lafontaine, der nationale Sozialist!!!! ;) ) fiel mir grad so ein! :lol: :lol:
Flächendeckender Mindestlohn, Rente mit 67 abschaffen und Hartz IV rückgängig machen: Sogar die Mehrheit der CDU-Wähler unterstützt diese Forderungen des Vorsitzenden der Linken. Der Linken? Sie müsste eher "Die Reaktionäre" heißen – entsprechend Lafontaines Weltbild des Ressentiments: protektionistisch, nationalistisch, wirtschafts-, wettbewerbs- und fremdenfeindlich.

gruß aus Bremen


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 Post subject: Re: Wir können auch anders
PostPosted: 9. Jul 2013, 17:21 
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staber wrote:
Der Linken? Sie müsste eher "Die Reaktionäre" heißen – entsprechend Lafontaines Weltbild des Ressentiments: protektionistisch, nationalistisch, wirtschafts-, wettbewerbs- und fremdenfeindlich.


Ich denke mal, der FAZ - Autor schätzt Lafontaines Rede schon ganz richtig ein:

Quote:
(...)

Langfristig-strategisch ausgerichtet

Im sächsischen Landtagswahlkampf griff die NPD diese Stimmung auf, verband sie mit der allgemeinen Sozialproteststimmung des vergangenen Sommers und warb vor allem in den Grenzregionen erfolgreich mit dem Slogan „Grenzen dicht für Lohndrücker!“

Lafontaines Äußerungen zielen nun offensichtlich langfristig-strategisch ausgerichtet (in seinem Buch gibt es weitere Beispiele für das Bedienen von Ressentiments) in dieselbe Richtung, um Teile der potentiellen NPD-Wählerschaft an das neue Linksbündnis zu binden.

(...)


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 Post subject: Re: Wir können auch anders
PostPosted: 9. Jul 2013, 17:25 
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Aldi im ARD - Faktencheck:

Quote:
Wieder ein neues Thema, das sich nahtlos in das hiesige einfügt:

http://meinungen.gmx.net/forum-gmx/post/19000184?sp=567#jump

"Denn: Je länger ein Mitarbeiter im Unternehmen ist, desto teurer wird er. Also werden Personalverantwortliche angehalten, den Angestellten schon vorab einige Abmahnungen in die Personalakte zu schreiben."

Das sieht in der Praxis dann so aus:

"Aldi zwingt Angestellte zur "absoluten Kapitulation"

...

Buffler musste in die Zentrale und einen Verhandlungsmarathon über sich ergehen lassen. Der Streit endete abrupt. "Ich will von ihnen absolute Kapitulation", forderte ein Verkaufsleiter. Kurz darauf setzte Buffler seine Unterschrift unter den Aufhebungsvertrag.

....

Wer hätte schon vermutet, dass bei 25.500 Aldi-Süd-Mitarbeitern jährlich nur 64 aus dem Verkauf in Rente gehen?"

http://www.welt.de/wirtschaft/article11 ... ation.html

Die Formulierung "absolute Kapitulation" als Umschreibung der Abpressung von Unterschriften unter Aufhebungsverträge und damit einer Methode zur Umgehung des Kündigungsschutzgesetzes finde ich insofern bemerkenswert und absolut zutreffend, weil hier nicht nur eine einzelne Person ihre ureigenen Rechte aufgibt.

Wenn ein nach dem Gesetz unkündbarer Arbeitnehmer in Richtung Prekariat, Langzeitarbeitslosigkeit, AlG II und schließlich staatlich aufgestockter Grundrente ausgerotzt wird, unterzeichnet der gemobbte und entnervte Arbeitnehmer auch eine Kapitulationsurkunde zu Lasten des Staates, fast so wie ein Offizier in einem Krieg, der den ihm anvertrauten Frontabschnitt durch Kapitulation seines Verbandes vor einer feindlichen Übermacht aufgibt.

Der langjährige Mitarbeiter gibt mit seiner eigenen Rechtsposition nämlich auch ein Stück der eine soziale Marktwirtschaft postulierenden gültigen Rechtsordnung auf und überlässt den ihn persönlich betreffenden Teil der gesellschaftlichen Realität einer demokratisch nicht legitimierten und rechtsstaatsfernen faktischen wirtschaftlichen Gestaltungsmacht.

Diese faktische Macht wurde in der Vergangenheit zutreffend als "Raubtierkapitalismus" bezeichnet und nimmt mittlerweile Formen an, die schon nicht mehr in Kapitalismus - Schablonen passen. Das ist eher die Rückkehr des Feudalismus in (noch) verschleierter Erscheinungsweise.


http://meinungen.gmx.net/forum-gmx/post/10578641?sp=441#jump


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 Post subject: Re: Wir können auch anders
PostPosted: 11. Jul 2013, 22:03 
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Das habe ich heute auf Facebook / Meudalismus geschrieben:


Quote:
Während die Marktgläubigen den Rausch der Siegesfeier nach dem Zusammenbruch der linksfaschistischen Regime in Europa noch immer nicht ausgeschlafen und das Auftreten des neuen neofeudalistischen Feindes der freien und sozialen Marktwirtschaft total verpennt haben, fordert dieser bereits die "absolute Kapitulation":

Aldi zwingt Angestellte zur "absoluten Kapitulation"

Image

(...)

Buffler musste in die Zentrale und einen Verhandlungsmarathon über sich ergehen lassen. Der Streit endete abrupt. "Ich will von ihnen absolute Kapitulation", forderte ein Verkaufsleiter. Kurz darauf setzte Buffler seine Unterschrift unter den Aufhebungsvertrag.

(...)

Wer hätte schon vermutet, dass bei 25.500 Aldi-Süd-Mitarbeitern jährlich nur 64 aus dem Verkauf in Rente gehen?"

http://www.welt.de/wirtschaft/article117848605/Aldi-zwingt-Angestellte-zur-absoluten-Kapitulation.html
------

Das hat ein Teilnehmer des Grundgesetz Aktiv - Forums dazu geschrieben:

-----

>> Die Formulierung "absolute Kapitulation" als Umschreibung der Abpressung von Unterschriften unter Aufhebungsverträge und damit einer Methode zur Umgehung des Kündigungsschutzgesetzes finde ich insofern bemerkenswert und absolut zutreffend, weil hier nicht nur eine einzelne Person ihre ureigenen Rechte aufgibt.

Wenn ein nach dem Gesetz unkündbarer Arbeitnehmer in Richtung Prekariat, Langzeitarbeitslosigkeit, AlG II und schließlich staatlich aufgestockter Grundrente ausgerotzt wird, unterzeichnet der gemobbte und entnervte Arbeitnehmer auch eine Kapitulationsurkunde zu Lasten des Staates, fast so wie ein Offizier in einem Krieg, der den ihm anvertrauten Frontabschnitt durch Kapitulation seines Verbandes vor einer feindlichen Übermacht aufgibt.

Der langjährige Mitarbeiter gibt mit seiner eigenen Rechtsposition nämlich auch ein Stück der eine soziale Marktwirtschaft postulierenden gültigen Rechtsordnung auf und überlässt den ihn persönlich betreffenden Teil der gesellschaftlichen Realität einer demokratisch nicht legitimierten und rechtsstaatsfernen faktischen wirtschaftlichen Gestaltungsmacht.

Diese faktische Macht wurde in der Vergangenheit zutreffend als "Raubtierkapitalismus" bezeichnet und nimmt mittlerweile Formen an, die schon nicht mehr in Kapitalismus - Schablonen passen. Das ist eher die Rückkehr des Feudalismus in (noch) verschleierter Erscheinungsweise. <<

http://grundgesetzaktiv.de/phpBB3/viewtopic.php?f=14&t=378&p=51963#p51963


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 Post subject: Re: Wir können auch anders
PostPosted: 12. Jul 2013, 15:07 
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ich gehe nie wieder zum Aldi einkaufen :(



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so sieht es aus!
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 Post subject: Re: Wir können auch anders
PostPosted: 17. Jul 2013, 17:09 
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Die Bankenrettung hat wahrscheinlich 35 Mrd. € mehr als nötig gekostet:

Quote:
http://meinungen.gmx.net/forum-gmx/post/19073082?sp=336#jump

Das habe ich auf dem thread dazu geschrieben:

"Wieso "verbrannt"??

"Laut "Süddeutscher Zeitung" verpassten die EU-Regierungen vor allem, Gläubiger und Investoren der sieben untersuchten maroden Geldinstitute in die Pflicht zu nehmen."

Das beschreibt keine Geldvernichtung, sondern eine Umverteilung von arbeitenden Zwangsabgabenknechten zu stinkreichen Anlegern und Zockern im größten Maßstab.

Wer die dafür politisch Verantwortlichen wiederwählt, bestätigt und verfestigt seine eigene Knechtschaft und verdient den Wohlstand freier Bürger nicht."


So könnte in Zukunft vielleicht wirklich ein Fachkräftemangel entstehen. Wenn man unabhängig von der Qualifikation nur noch arbeitet, damit der Staat das Geld zwangsweise einzieht und auf große Haufen schaufelt, hat irgendwann niemand mehr Lust, sich über langwierige und anstrengende Ausbildungswege Fachkenntnisse anzueignen, die doch nur dazu dienen, eine erhöhte Wertschöpfung zugunsten des neofeudalen Establishments zu erzielen und dem Wertschöpfer selbst einen feuchten Dreck nützen.


http://meinungen.gmx.net/forum-gmx/post/10578641?sp=448#jump


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 Post subject: Re: Wir können auch anders
PostPosted: 18. Jul 2013, 18:01 
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Im Jobcenter Pinneberg hat jemand literarische Ambitionen:

Quote:
Aufregung um die Spartipps des Pinneberger Jobcenters:

http://meinungen.gmx.net/forum-gmx/post/19085931?sp=847#jump

Ich kopiere meinen dortigen Beitrag mal hierher, weil die heutige Lohndrückerei Billiglöhner zu dem gleichen hardcore - Sparen zwingt wie Arbeitslose.
____________________________________



Ich habe mir die Broschüre mal heruntergeladen, das ist die Seite 83:
______

WIR MÜSSEN SPAREN –
ABER WIE?
„Als ich noch Hartz IV bekommen habe, habe ich es mir angewöhnt, möglichst nur ein-­
mal in der Woche einkaufen zu gehen“, sagt Martina während Sylvia eine Münze in den
Einkaufswagen des Discounters steckt. „Sonst kauft man viel unnötiges Zeug.“
Martina ist eine Schnäppchenjägerin, was man ihr allerdings nicht ansieht. Sie weiß
eben, wie man aus wenig viel macht. Genau deshalb hat Sylvia sie gebeten, sie heute
beim Einkaufen zu begleiten. Gemeinsam mit Lara betreten Sie den Discounter.
Als Sylvia ein Sechserpack Selter in den Einkaufswagen hieven will, hält Martina sie
zurück. „Wusstest du eigentlich, dass Leitungswasser oft eine bessere Qualität hat als
Mineralwasser.“
„Aber es schmeckt nicht so gut.“
„Vielleicht müsst ihr euch nur daran gewöhnen. Bei Getränken könntet ihr eine Menge
sparen.“
„Ben trinkt nichts außer Cola“, erwidert Sylvia skeptisch.
„Jetzt wohl schon!“ erwidert Lara und grinst.
Martina rät Sylvia, sich mit haltbaren Lebensmitteln wie Mehl, Nudeln oder Dosen ein-­
zudecken und auf Angebote zu achten. „Obst und Gemüse solltest du auf dem Wochen-­
markt kaufen, immer nur das, was aktuell regional wächst. Ich war baff, dass es auf
dem Markt oft sogar günstiger ist als im Discounter.“
„Außerdem ist es dort viel schöner“, ergänzt Lara.
„Da hast du Recht“, stimmt Martina zu. „Habt ihr eigentlich schon eine Befreiung vom
Rundfunkbeitrag bei der GEZ (seit 1.1.2013 Beitragsservice) beantragt?“
„Gut, dass du mich erinnerst! Das erledige ich gleich nachher“, erwidert Sylvia.
Ihr Einkaufswagen ist voller als sonst und dennoch hat sie weniger ausgegeben.
-------------------

Das war wahrscheinlich auch noch gut gemeint. Leitungswasser z. B. unterliegt in Deutschland dem höchstmöglichen Hygienestandard und ist gesundheitlich gesehen noch einen Tick sicherer als in Flaschen gekauftes Mineralwasser.

Nur die Art und Weise der Erläuterungen ist absolut instinktlos. Die Betroffenen werden angesprochen wie Schulabgänger bei der Einführung in ein Praktikum zur Wahl einer Ausbildungsstelle oder Anfänger in einem Training für ein Hobby wie Segeln oder Bergsteigen. Für so einen Firlefanz ist die Situation von AlG II - Empfängern (insbesondere Familien) aber viel zu ernst.


http://meinungen.gmx.net/forum-gmx/post/10578641?sp=448#jump


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 Post subject: Re: Wir können auch anders
PostPosted: 23. Jul 2013, 13:31 
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Heute auf web.de geschrieben:

Quote:
Spottbilliglöhne schaden auch Leuten, die (noch) ein normales Einkommen haben. Das Thema des heutigen Nr. 1 - threads ist nur ein Beispiel für solche indirekten Benachteiligungen aller Menschen, die ihr Geld mit Arbeit verdienen müssen und nicht von Zinsen, Mieten oder Sozialleistungen leben:

http://meinungen.web.de/forum-webde/post/19121618?sp=406#jump
----

Kein Wunder, dass normale Wohnungen für Durchschnittsverdiener sehr teuer werden, wenn man aus abbruchreifen Häusern noch viel Kohle ziehen kann, weil auswärtige Spottbilliglöhner da untergebracht werden:

"Wer sich beschwert, fliegt raus

Harte Arbeit, wenig Lohn und ein Leben in abbruchreifen Häusern: So sieht für Billiglöhner in Niedersachsens Fleischindustrie der Alltag aus.

...."

https://www.haz.de/Nachrichten/Der-Norden/Uebersicht/Billigloehner-in-Niedersachsens-Fleischindustrie

Wenn der Abbruch nicht erfolgt, entfällt auch der Neubau ordentlicher Wohnungen. Das hat eben Verknappung und Verteuerung zur Folge.


http://meinungen.web.de/forum-webde/post/10578641?sp=455#jump


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 Post subject: Re: Wir können auch anders
PostPosted: 25. Jul 2013, 14:48 
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Mit dem Feudalismus kehren auch alte Dienstleistungsprofile zurück:

Quote:
Asylbewerber in Schwäbisch Gmünd: Kofferschleppen für 1,05 Euro die Stunde

(...)

Seit Montag helfen Asylbewerber den Reisenden beim Koffertragen. Zehn Flüchtlinge aus afrikanischen Ländern, Afghanistan und Pakistan, die in einer Unterkunft in Schwäbisch Gmünd leben, haben sich freiwillig zum Dienst gemeldet. In Zweierteams tragen sie in zwei Schichten von 6.15 Uhr bis 18 Uhr das Gepäck der Bahnfahrer. Sie haben rote T-Shirts mit der Aufschrift "Service" bekommen, tragen Namensschilder und Strohhüte, die vor der heißen Sonne schützen sollen.

Schwaben zahlen angeblich gutes Trinkgeld

Der Lohn ist bescheiden: Sie verdienen gerade einmal 1,05 Euro die Stunde. Das ist der Maximallohn für Asylbewerber - mehr lässt das deutsche Asylbewerberleistungsgesetz nicht zu. "Das ist keine Summe, die als Anreiz dient", räumt auch Markus Herrmann, Sprecher der Stadt Schwäbisch Gmünd ein. Die Stadt, die sich die Kosten des ungewöhnlichen Projekts mit der Bahn teilt, würde den Flüchtlingen gerne mehr Lohn für die Arbeit zahlen, darf aber nicht. "Gebt den Kommunen die Freiheit, was zu tun", appelliert Hermann an die Bundesregierung. "Das würde den Alltag der Integration erleichtern."

(...)


http://www.spiegel.de/politik/deutschland/in-schwaebisch-gmuend-helfen-asylbewerber-reisenden-beim-koffertragen-a-912708.html

Das habe ich auf Facebook dazu geschrieben:

Für die Asylbewerber ist der Job sicherlich kein Anreiz zu irgendwelchen weitergehenden Integrationsbemühungen. Gegenüber den Kofferbesitzern könnte die öffentliche Präsenz noch ärmerer Schweine aber nachhaltig vernebeln, dass sie selbst auf dem Wege vom Mittelstand zum Prekariat sind, weil mit der Refeudalisierung der Gesellschaft die Früchte des gesamten Wirtschaftswachstums nur noch auf wenige große Haufen geschaufelt werden.

Wahrscheinlich ist diese Vernebelung sogar der Zweck der Übung ...


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 Post subject: Re: Wir können auch anders
PostPosted: 25. Jul 2013, 14:49 
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Deutsche täten sich aufregen ohne ende wenn sie das machen müssten ;)



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 Post subject: Re: Wir können auch anders
PostPosted: 25. Jul 2013, 15:07 
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Das ist also der Weg zur Integration , sich als Kofferkuli zu verdingen, in der Hoffnung einen Job zu finden und das Asylbewerberlager als freier Mensch verlassen zu dürfen. Es ist ja so, das diese Menschen interniert sind und ich sage dies, wenn auch provokant,das gab es im Deutschen Reich auch schon und da hat man sich der Zwangsarbeiter bedient. Für mich sind diese Parallelen nicht zu übersehen.
Frueher gab es so etwas schon einmal; man bot sich an: "I'd walk a mile for a Camel." ;)

gruß staber


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 Post subject: Re: Wir können auch anders
PostPosted: 25. Jul 2013, 17:33 
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staber wrote:
Es ist ja so, das diese Menschen interniert sind und ich sage dies, wenn auch provokant,das gab es im Deutschen Reich auch schon und da hat man sich der Zwangsarbeiter bedient. Für mich sind diese Parallelen nicht zu übersehen.


Die Unterschiede sind aber m. M. n. weitaus deutlicher zu sehen als die Parallelen. Im 2. WK wurden Menschen gegen ihren Willen aus ihrer Heimat verschleppt und in Deutschland zur Arbeit gezwungen, während die heutigen Asylbewerber aus eigenem Entschluss nach Deutschland kommen und auch noch freiwillig an der Maßnahme des Jobcenters teilnehmen.

Ich denke bei dieser staatlich organisierten Kofferträgerei eher an die Epoche des Feudalismus, in der man die Kastenzugehörigkeit durch Äußerlichkeiten kenntlich gemacht hat, von der Bekleidung bis hin zu Dienstbotentätigkeiten im Lichte der Öffentlichkeit, auf die der Bediente auch leicht verzichten könnte.


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