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 Post subject: Re: Wir können auch anders
PostPosted: 30. Mar 2013, 23:41 
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 Post subject: Re: Wir können auch anders
PostPosted: 3. Apr 2013, 08:55 
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Wie zu erwarten war, die Anwerbung ausländischer Fachkräfte funktioniert auch mit der Beseitigung bürokratischer Hemmnisse bei der Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse nicht wie geplant:

Quote:
Bei der Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse hakt es angeblich wegen mangelnder Mitwirkung der Bundesländer:

"Die Anerkennung ausländischer Berufs- und Studienabschlüsse in Deutschland kommt nur schleppend voran. Während im Bund seit einem Jahr ein Anerkennungsgesetz in Kraft ist, gelten in elf der 16 Bundesländer immer noch keine entsprechenden Regelungen."

http://www.sueddeutsche.de/bildung/anerkennung-auslaendischer-abschluesse-fehlende-gesetze-verwehren-migranten-jobs-1.1638668

Wenn man sich allerdings dieses magere Ergebnis:

"Nach Angaben des Bundesministeriums haben bisher schätzungsweise 30.000 der etwa 300.000 Berechtigten einen Antrag auf Anerkennung gestellt."

... ansieht und dabei die große Zahl der Berufe, für die die Länder gar nicht zuständig sind, berücksichtigt:

"Der Bund konnte dies jedoch nur für seinen Zuständigkeitsbereich regeln, das heißt für 350 sogenannte nicht reglementierte Ausbildungsberufe, etwa Industriemechaniker, Optiker und Handwerker-Abschlüsse. In vielen anderen Berufen wie Altenpfleger, Ingenieure aber auch Fachärzte sind die Länder zuständig."

... drängt sich eher der Eindruck auf, dass der deutsche Arbeitsmarkt durch die Beseitigung bürokratischer Hindernisse noch lange nicht attraktiv für international gefragte Fachleute wird. Die haben es einfach nicht nötig, bei dem Projekt "Billiglohnstandort Deutschland" mitzuwirken und werden das auch zukünftig nicht tun.

Das Grundgesetz kann das neofeudalistische Establishment vielleicht mangels Widerstand der Untertanenseelen an der Wahlurne unterpflügen und das Sozialstaatsprinzip, die Sozialpflicht des Eigentums sowie die wirtschaftlichen Freiheitsrechte nicht in etablierte Kreise hineingeborener Menschen bis zur Unkenntlichkeit aushöhlen - das Gesetz von Angebot und Nachfrage setzt aber niemand außer Kraft. Mit dem Versuch macht das verfassungsverräterische Gesindel sich lächerlich.


http://meinungen.gmx.net/forum-gmx/post/10578641?sp=371#jump


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 Post subject: Re: Wir können auch anders
PostPosted: 13. Apr 2013, 16:08 
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Heute auf gmx geschrieben:

Quote:
Heute ist ein thread zu den Auswirkungen der deutschen Lohndrückerei auf die Arbeitsmärkte anderer europäischer Länder in den top ten. Einige Beiträge dort sind recht lesenswert:

http://meinungen.gmx.net/forum-gmx/post ... p=371#jump

Von mir dort geschrieben:

-----------------------

"Deutsche Dumpinglöhne machen Europa kaputt
und sind mit Schuld an der Krise.
Ob Frankreich oder Belgien oder andere Eurostaaten., ihre Wirtschaft
bricht ein, weil sie menschenwürdigere Löhne zahlen und in
den unlauteren Wettbewerb mit Germany nicht mithalten können."

So ist es.

Als mit der Agenda 2010 der neue große Billiglohnsektor in Deutschland eingerichtet wurde, lag Deutschland als größte Volkswirtschaft in Europa bei der Arbeitsproduktivität gerade an der Weltspitze und war Exportweltmeister. In dieser Situation "die Wettbewerbsfähigkeit" des Landes herstellen zu wollen, war eine monströse Lüge weltgeschichtlichen Ausmaßes. Dass es zu einer für Europa destruktiven Hyperwettbewerbsfähigkeit Deutschlands kommen würde, wenn man hier auf die hohe Arbeitsproduktivität auch noch einen großen Billiglohnsektor draufsattelt, war vollkommen klar und wurde mit ziemlicher Sicherheit von den Verantwortlichen wissentlich in Kauf genommen.

Nachdem sie so die Arbeitsmärkte vieler anderer europäischer Länder kaputtgemacht haben, jammern sie jetzt über einen angeblichen Fachkräftemangel in Deutschland, um die schmutzige Lohndrückerei auch noch auf den deutschen Arbeitsmarkt für Hochqualifizierte ausdehnen zu können. Dazu habe ich schon vor längerer Zeit einen thread eröffnet:

http://meinungen.gmx.net/forum-gmx/post ... p=371#jump

Das alles nur, weil die Deutschen als einziges Volk in Europa blöd genug sind, eine auschließlich den Profitmaximierungsinteressen einer kleinen Minderheit dienenden Kaste von Parteibuchkarrieristen in freien und geheimen Wahlen regelmäßig die politische Macht für die Errichtung eines neuen Feudalstaates zu verschaffen und zu erhalten.

Eines ist klar: Wenn dieser Irrsinn zu einem Scheitern Europas und dieses Scheitern zu neuen Kriegen führt, dann sind diese Kriege eindeutig von Deutschland ausgegangen. Genau genommen ist die kommende deutsche Kriegsschuld noch weitaus eindeutiger als die vom August 1914.


http://meinungen.gmx.net/forum-gmx/post/10578641?sp=371#jump


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 Post subject: Re: Wir können auch anders
PostPosted: 22. Apr 2013, 21:07 
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Ich habe gerade drei neue Foren in die Linkliste von "Wir können auch anders" eingefügt, die von Towanda und Pittbull sowie politik-forum.eu:

http://wir-koennen-auch-anders.npage.de/linkliste_kat_1203284.html


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 Post subject: Re: Wir können auch anders
PostPosted: 26. Apr 2013, 18:55 
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Wie war das noch mit dem Bock als Gärtner?

Quote:
Lohnzoff in Schleswig-Holstein: SPD-Mitarbeiter drohen mit Streik

Ralf Stegner plädiert gern für faire Löhne. Doch derzeit hat der Chef der SPD in Schleswig-Holstein mächtig Ärger. Die Mitarbeiter seines Landesverbands fühlen sich unterbezahlt und drohen dem Vorsitzenden mit Streik.

(...)

Altmann wirft Stegner eine Hinhaltestrategie vor. Ende 2012 war der alte Haustarifvertrag für die SPD-Mitarbeiter ausgelaufen. Seitdem, so der Ver.di-Verhandlungsführer, werde verhandelt. Die Gewerkschaft fordert eine Gehaltserhöhung von 6,5 Prozent und mindestens 200 Euro für die Festangestellten. Parallel soll auch der Lohn der Aushilfen, der bislang bei 8,50 Euro pro Stunde liegt, angehoben werden. Doch mit dem SPD-Schatzmeister Jörg Wenghöfer habe kein Ergebnis erzielt werden können, so Altmann.

(...)


http://www.spiegel.de/politik/deutschland/spd-mitarbeiter-in-schleswig-holstein-drohen-mit-streik-a-896749.html

Jedenfalls würde so ein Streik im Wahljahr eindringlich daran erinnern, wem wir eigentlich den großen Billiglohnsektor zu verdanken haben.


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 Post subject: Re: Wir können auch anders
PostPosted: 26. Apr 2013, 22:13 
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Das war schon immer in der Sozialdemokratie üblich. Das Geld anderer und das Geld , das man nicht hat , ist einfacher zu verteilen als den eigenen Angestellten das Gehalt zu geben , das man von anderen ´Wirtschaftszweigen fordert.

gruß staber


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 Post subject: Re: Wir können auch anders
PostPosted: 26. Apr 2013, 22:19 
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In der Demokratie mästen sich Sozialisten in Parlamenten. Im Sozialismus hungern Demokraten in Zuchthäusern und Arbeitslagern.
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 Post subject: Re: Wir können auch anders
PostPosted: 8. May 2013, 18:29 
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Das habe ich gerade auf einem Towandas Forum zum Thema Mindestlohn geschrieben:

Towanda2 wrote:
Wenn der Vollzeitjob nicht zum Leben reicht

Die Zahl der Menschen, die Vollzeit arbeiten.....

FAZ


Dieser dort verlinkte Artikel ist typisch für die Diskussion um den Mindestlohn:

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/w ... 64667.html

Da werden als Vorteile des Mindestlohns für Friseurbetriebe die erleichterte Personalbeschaffung und der Wegfall der Dumping - Konkurrenz durch Preisbrecher angeführt und als Nachteil die Befürchtung geäußert, dass die Schwarzarbeit sich massiv erhöhen könnte.

Frage: Wenn die nach heutigen Verhältnissen mittelprächtig zahlenden Betriebe schon Probleme haben, genügend Personal zu finden, wieso kann denen überhaupt noch jemand Dumping - Konkurrenz machen? Wer arbeitet denn für diese absoluten Dumper und warum? Könnte das vielleicht etwas damit zu tun haben, dass die heute schon die Spottlöhne durch schwarze Zusatzlöhne aufmotzen und dann die AlG II - Aufstockung noch obendrauf kommt?

Bevor man im Zusammenhang mit dem Mindestlohn den Schwarzarbeits - Teufel an die Wand malt, sollte man sich mal genau ansehen, welche rechtswidrigen Zustände die "Freiheit" der Arbeitsvetragspartner, Verträge zu Lasten Dritter (des Steuerzahlers, der für die Aufstockung blechen muss) zu schließen, hervorgebracht hat.


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 Post subject: Re: Wir können auch anders
PostPosted: 9. May 2013, 11:24 
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Politiker fühlen sich immer nur ihrer Partei verpflichtet und nicht dem Lande und das ist der Grund allen Übels. Es wird keine Politik zum Wohle des Landes, sondern nur zum Wohle der Parteisponsoren gemacht. Die Aufstockungen im Niedriglohnsektor ist doch nur eine staatliche Subvention für bestimmte Wirtschaftsbereiche. Gerade deshalb sind CDU, SPD und FDP in vielen Bereichen auch gegen den Mindestlohn, weil dann diese Subvention für ihr Klientel und damit natürlich auch Sponsoren wegfallen würden. Man müsste die Parteienfinanzierung auf vollkommen neue Füße stellen, um diese Abhängigkeit von der Wirtschaft zu beenden. Vieles würde in unserem Lande zum besseren gestellt werden, wenn wir wieder unabhängige Parteien haben und auch Sorge dafür tragen würden, das unsere Politiker unabhängig arbeiten könnten.

gruß staber


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 Post subject: Re: Wir können auch anders
PostPosted: 11. May 2013, 17:15 
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Heute auf gmx geschrieben:

Quote:
Gerade auf dem aktuellen "Kartoffel - Kartell" - thread geschrieben:

http://meinungen.gmx.net/forum-gmx/post/18499440?sp=112#jump

"Das Kartell habe ganz einfach funktioniert, sagte ein Branchenkenner der "SZ". Es soll eine Art Anführer gegeben haben, der beispielsweise vor den Bestellungen der großen Discounter-Ketten die Kollegen angerufen und den Wochen-Preis ausgemacht habe. Die Angebote sollen sich dann nur um einen oder ein paar Cent unterschieden haben."

Wenn das bei einem alltäglichen Produkt, bei dem nicht die Besonderheit der weltweit geringen und überschaubaren Zahl von Produzenten wie beim Mineralöl besteht, praktisch möglich ist, dann funktioniert die freie Marktwirtschaft in Sachen Preisbildung vermutlich nirgendwo mehr nach dem Schulmodell "VWL 1. Semester".

Außerhalb des Hörsaals und jenseits der Sprechblasen von Politikern und mainstream - Medien funktioniert das ganz anders: Man muss nur einmal im Leben über seinen Schatten springen und sich entschließen, lieber selbst zu bescheißen als beschissen zu werden und sich damit abfinden, dass man eben ein Schwein sein muss, um in einem Schweinesystem menschenwürdig zu leben. Sodann fügt man sich in eine Seilschaft an, bescheißt für den Rest seines Berufslebens die arbeitenden Knechte (legal, illegal, scheißegal) und lebt glücklich und zufrieden in sicherem Wohlstand, eingebettet in die vorbezeichneten Politikersprechblasen.

Die Knechte, die keinen Anschluss an eine Seilschaft finden, werden derweil in die Zeitarbeit abgedrängt und bekommen für noch so werthaltige und zunehmend auch qualifizierte Arbeit ein Drecksgeld zuzüglich H 4 - Aufstockung.

Wirklich irre wird es allerdings, wenn die Knechte nach und nach in die Mehrheit geraten und trotzdem alle 4 Jahre an der Wahlurne den Schweinestall bestätigen statt ihn abzureißen ...


http://meinungen.gmx.net/forum-gmx/post/10578641?sp=371#jump


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 Post subject: Re: Wir können auch anders
PostPosted: 12. May 2013, 20:08 
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Weiter geht`s ...

Quote:
"das nennt man dann entwicklungshilfe indem man die beste leute aus der 3. welt abzieht??"

Nicht nur aus der 3. Welt, arme EU - Länder wie Rumänien und Bulgarien brauchen z. B. ihre sauteuer ausgebildeten Mediziner auch für das eigene Gesundheitswesen, können aber nichts dagegen machen, dass der Wirtschaftsgigant Deutschland auch noch an der eigenen Jugend spart (der die Hochschulreife hintenrum durch den Numerus Clausus wieder aberkannt wird) und wirtschaftlich viel schwächeren Ländern dringend benötigte Fachleute abwirbt.

Was die "Preisbildung" am Arbeits"markt" betrifft, zitiere ich lieber Helmut Schmidt als das selbst zu kommentieren. Als normaler Forenschreiber ohne die Autorität des "elder statesman" H. Schmidt landet man für diese Wahrheit nämlich ruck-zuck in der rechten Schublade:

"„Im Grunde genommen ging es ihm [dem damaligen Wirtschaftsminister Ludwig Erhard] darum, durch Anwerbung ausländischer Arbeitskräfte das Lohnniveau niedrig zu halten. Mir wäre stattdessen lieber gewesen, die deutschen Löhne wären gestiegen.“[5]"

http://de.wikipedia.org/wiki/Einwanderung_aus_der_T%C3%BCrkei_in_die_Bundesrepublik_Deutschland


http://meinungen.gmx.net/forum-gmx/post/10578641?sp=378#jump


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 Post subject: Re: Wir können auch anders
PostPosted: 17. May 2013, 17:03 
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Auf dem gmx - thread sind heute mehrere Beiträge geschrieben worden, von mir zuletzt das:

Quote:
FXSDEZ | 73 Beiträge

Hallo!
Gestern im- Europaforum2013- meinte ein hoher EU Mensch Herr Boek, "Mindestlohn geht NICHT , wegen BRD´s Wettwbewerbsfähigkeit etc."
Also brauch man demnach die nächsten Jahre garnicht mehr über Mindestlohn reden . ?
-----------------

Um die Glaubwürdigkeit solcher Herrschaften in das richtige Licht zu rücken, muss man nur herausstreichen, dass Deutschland bereits VOR der Agenda 2010 seit langer Zeit Exportweltmeister war. Einen großen Billiglohnsektor auf die Stärken des amtierenden Weltmeisters im Qualitätswettbewerb und bei der Arbeitsproduktivität draufzusatteln, bewirkt natürlich nicht mehr "Wettbewerbsfähigkeit" (die liegt ja schon an der Weltspitze), sondern eine gewaltige Wettbewerbsverzerrung gegenüber anderen Standorten und den Export von strukturbedingter (Vernachlässigung des eigenen Binnenmarktes) Arbeitslosigkeit. Nicht zuletzt deswegen haben wir jetzt z. B. in Spanien und anderswo in Südeuropa eine atemberaubende Jugendarbeitslosigkeit.

Wenn ein EU - Mensch wie Herr Boek diesen Zustand unbedingt durch die Verhinderung von Mindestlöhnen in Deutschland verfestigen will, können wir das ganze Projekt EU wohl so langsam vergessen. Die von der derzeitigen politischen Klasse ständig krampfhaft zitierte Friedenssicherung durch die europäische Einigung verkehrt sich so auch in ihr Gegenteil. Ein Großstaat mit vielen Völkern und weniger Demokratie und Wohlstand als die zuvor unabhängigen Einzelstaaten gefährdet vielmehr den Frieden, das lehrt die historische Erfahrung mit den Völkergefängnissen (Österreich-Ungarn, russisches und osmanisches Reich) vor dem ersten Weltkrieg.


http://meinungen.gmx.net/forum-gmx/post/10578641?sp=385#jump


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 Post subject: Re: Wir können auch anders
PostPosted: 17. May 2013, 18:13 
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Trocken Brot macht Wangen rot:

http://gffstream-4.vo.llnwd.net/c1/radio/wdr2kabarett/wdr2kabarett_pispers_20130514_1050.mp3

... aber Autos kaufen immer noch keine Autos.


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 Post subject: Re: Wir können auch anders
PostPosted: 20. May 2013, 17:26 
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Heute zum Thema "Vertrauen" auf gmx geschrieben: ;)

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Quote:
132leorobi | 12088 Beiträge

mißtrauen ???


statt


ver-trauen???
-------------------------------

Vertrauen gegenüber Politikern, die sich bereits schwerer Verletzungen ihrer grundgesetzlichen Pflichten und der politischen Mandatsverträge (Wahlversprechen brechen oder das eigene Programm vernachlässigen) mit ihren Wählern schuldig gemacht haben, ist nicht staatstragend, sondern dumm.

Das habe ich gerade auf einem anderen thread an einen "staatstragenden" Etablierten - Wähler gepostet:

http://meinungen.gmx.net/forum-gmx/post ... p=287#jump

strathmann 5001 Beiträge

Splitterparteien sind die "Politik" gewordenen Kegelclubs, die ihre Ausflüge nicht mehr länger selbst finanzieren wollen. Ihre Auswirkungen auf die Politik beruhen allenfalls auf einem gewissen Grad von Populismus und der vergeht recht schnell.
-----

Aha ...

Worauf beruht denn die "Alternativlosigkeit" etablierter Parteibuchkarrieristen, die außer dem Anp.... politischer Gegner gar nichts zustande kriegen, weder einen Flughafen noch einen Bahnhof noch die Ratifizierung der UN - Konvention gegen Korruption?

Deine Argumentationsweise würden Feudalherren und Diktatoren aller Art mit Wohlgefallen betrachten. Frag`doch mal bei der Regierung oder CDU nach, vielleicht lassen sie für Deine Forentätigkeit ein Taschengeld springen.


http://meinungen.gmx.net/forum-gmx/post/10578641?sp=392#jump


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 Post subject: Re: Wir können auch anders
PostPosted: 24. May 2013, 00:03 
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Wenn Georg Schramms Analyse der klassenstaatlichen Entwicklung unserer Gesellschaft zutrifft (alles gewollt und geplant), dann haben wir es nicht mir irgendwelchen Missständen, sondern mit systematischer Sabotage an der grundgesetzlichen Ordnung zu tun:




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 Post subject: Re: Wir können auch anders
PostPosted: 24. May 2013, 14:07 
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einfach genial und die Wahrheit. :) ich muss mal gucken ob man sonst noch irgendwas von ihm hören/lesen kann vielleicht auf FB



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 Post subject: Re: Wir können auch anders
PostPosted: 24. May 2013, 14:08 
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schlau wrote:
einfach genial und die Wahrheit. :) ich muss mal gucken ob man sonst noch irgendwas von ihm hören/lesen kann vielleicht auf FB


Ich halte das für ziemlich übertrieben. Wenn tatsächlich ein generationenübergreifender Plan zur Verfassungssabotage so bestünde wie von ihm beschrieben, könnte er sich schon lange nicht mehr im öffentlich-rechtlichen Parteienfunk und in großen kommerziellen Medien ausbreiten.


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 Post subject: Re: Wir können auch anders
PostPosted: 24. May 2013, 14:11 
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Aktualisierung des Themas:

Quote:
Heute läuft mal wieder ein neuer thread zu unserem Thema in den top ten, die derzeitigen Zuwanderer sollen durchschnittlich besser qualifiziert sein als die Deutschen:

http://meinungen.gmx.net/forum-gmx/post/18603527?sp=903#jump

http://meinungen.web.de/forum-webde/post/18603527?sp=903#jump

Das habe ich da geschrieben:

---

" "Deutschland braucht künftig mehr qualifizierte Einwanderer denn je - auch aus Nicht-EU-Staaten", sagte Stiftungsvorstand Jörg Dräger. Die Bundesrepublik dürfe sich nicht darauf verlassen, dass der Zuzug aus den südeuropäischen Krisenländern unvermindert anhalte."

Natürlich darf man sich nicht darauf verlassen, dass man den Südeuropäern die für ihre wirtschaftliche Erholung dringend benötigten Fachkräfte auf Dauer abwerben kann, um an der Bildung und Ausbildung der eigenen Jugend zu sparen und um die Löhne der eigenen Qualifizierten drücken zu können. Zur Sicherheit muss man da noch ärmere Länder in die Abwerbe - Liste aufnehmen, damit die auf Dauer "Dritte Welt" bleiben und ihre Rohstoffe billig verscheuern.

Das Spielchen begleite ich hier auf dem Forum jetzt schon seit 12/2010 auf einem Dauerthread:

http://meinungen.gmx.net/forum-gmx/post/10578641?sp=399#jump

http://meinungen.web.de/forum-webde/post/10578641?sp=399#jump

Bemerkenswert dabei ist, dass kaum jemand auf die Lüge vom Fachkräftemangel hereinfällt, was aber die Betreiber der Lügenmühle nicht im Geringsten zu stören scheint. Die ziehen einfach ihr Ding durch, was das blöde Volk denkt und sagt, interessiert nicht die Bohne.

Allerdings muss ihnen das Wahlverhalten der Mehrheit bis jetzt auch den Eindruck vermitteln, dass sie sich das Spielchen auf Dauer leisten können.


http://meinungen.gmx.net/forum-gmx/post/10578641?sp=399#jump

http://meinungen.web.de/forum-webde/post/10578641?sp=399#jump


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 Post subject: Re: Wir können auch anders
PostPosted: 24. May 2013, 18:39 
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@Gas Gerd
Quote:
Deutschland braucht künftig mehr qualifizierte Einwanderer denn je


Ist ja der Wahnsinn. Nach Deutschland wandern sowieso nur Hochqualifizierte ein. ;) Und jetzt sind es noch mehr? Dummerweise stehen dem 100.000 Deutsche Hochqualifizierte gegenüber, die reiß aus nehmen. Also per Saldo ein Minus. Und dabei mal ganz abgesehen von oft nicht vergleichbaren Qualifikationen.

http://www.jobware.de/Karriere/Hochqualifizierte-Migranten-sind-wenig-begehrt.html

gruß staber


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 Post subject: Re: Wir können auch anders
PostPosted: 25. May 2013, 17:27 
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@staber

Den jobware.de - Link habe ich mal auf gmx weiterveröffentlicht und kommentiert:

Quote:
So stellt sich der "Fachkräftemangel" für Personalwirtschafts - Profis in der freien Wirtschaft dar:

"Hochqualifizierte Migranten sind wenig begehrt
Arbeitgeber verschenken wertvolles Arbeitskräftepotenzial. Von den zugewanderten Hochqualifizierten sind rund zehn Prozent arbeitslos, während nur drei Prozent der deutschen Spitzenkräfte keinen Job haben. Zudem werden Akademiker mit ausländischen Wurzeln oft schlechter bezahlt als ihre deutschen Kollegen.

Dass Akademiker mit Migrationshintergrund nach den Erhebungen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) seltener eine Arbeit finden als deutsche Akademiker, verwundert vor dem Hintergrund des Fach- und Führungskräftemangels.

..."

http://www.jobware.de/Karriere/Hochqual ... gehrt.html


"Verwundern" muss das allerdings nur, wenn man den "Hintergrund des Fach- und Führungskräftemangels" für bare Münze nimmt und die Möglichkeit außer Acht lässt, dass es bei dem ganzen Theater um den Fachkräftemangel nur um die Herstellung eines künstlichen Überangebots von Fachkräften geht, um auch in diesem Bereich des Arbeitsmarktes die Einkommen auf ein niedrigeres Niveau zu drücken. In diesem Fall können die Personaler natürlich nicht nur an der weiteren Proftimaximierung von Aktionären und sonstigen Unternehmenseigentümern auf Kosten der Belegschaft arbeiten, sondern sich auch Vorurteile gegenüber den bereits zur Verfügung stehenden und noch anzuwerbenden ausländischen qualifizierten Arbeitnehmer leisten.


http://meinungen.web.de/forum-webde/post/10578641?sp=406#jump


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