Aktuelle Zeit: 10. Dez 2018, 09:44

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde




 Seite 1 von 1 [ 3 Beiträge ] 
AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Chef fällt nach Müll-Job in Ohnmacht
BeitragVerfasst: 3. Okt 2012, 09:45 
Forum Admin
Forum Admin
Benutzeravatar

Registriert: 03.2012
Beiträge: 6621
Wohnort: NRW
Geschlecht: weiblich
Chef fällt nach Müll-Job in Ohnmacht

http://www.bild.de/unterhaltung/tv/unde ... .bild.html

Bild

Bild:

Das hatte sich Oliver Gross (41) bestimmt anders vorgestellt!
Fäkalien abholen und Müll am Fließband sortieren: Bei diesen Knochenjobs machte der Geschäftsführer des Abfall-Dienstleister „SITA Deutschland GmbH“ plötzlich schlapp: Der „Undercover Boss“ brach vor laufenden Kameras zusammen ...
Für RTL schlüpfte der Geschäftsführer der Entsorgungsfirma in die Rolle eines Praktikanten, schuftete unter dem Namen Peter Wagner zwischen seinen Mitarbeitern.
Gleich am ersten Tag wird der „Undercover Boss“ als Fäkalien-Fahrer auf die Ekel-Probe gestellt: Ein ganz schöner Müffel-Job ...
Doch auch die körperliche Arbeit strengt Gross mehr und mehr an. Am letzten Tag haut ihn sein Müll-Job dann tatsächlich um!
Als er am Fließband zum Müll sortieren abkommandiert wird, macht sein Kreislauf nicht mehr mit. Der Chef bricht zusammen. Im Aufenthaltsraum liegt er auf dem Boden, versucht wieder auf die Beine zu kommen. Gross: „Jetzt wäre Büro gerade geiler. Da liest du fünf Akten und tust so, als ob du fleißig wärst.“
Doch Oliver Gross reißt sich noch einmal zusammen, geht zurück ans Fließband. Aber jetzt hat Mitarbeiterin Erika ein ganz besonders wachsames Auge und argwöhnt: „Eigentlich hast du Ähnlichkeit mit unserem großen Chef ...“
Gross gibt auf, zeigt sein „echtes“ Gesicht. Der „Undercover Boss“ ist enttarnt!
Doch die Mitarbeiter nehmen es ihm nicht übel. Hoffen jetzt auf verbesserte Arbeitsbedingungen. Zurück in der Firmenzentrale bespricht Gross diese umgehend.


Tja.. was soll man dazu sagen? Ich hoffe es nützt was wäre für die Miterarbeiter/inen sehr geholfen. Das müssten alle Chefs machen.



_________________
so sieht es aus!
Bild
Offline
  Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Chef fällt nach Müll-Job in Ohnmacht
BeitragVerfasst: 3. Okt 2012, 12:40 
Foreninventar
Foreninventar
Benutzeravatar

Registriert: 01.2012
Beiträge: 5257
Geschlecht: männlich
Ich glaube fast, ein BWL - Studium ist schlecht für die Kondition. :lol:


Offline
  Profil Private Nachricht senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Chef fällt nach Müll-Job in Ohnmacht
BeitragVerfasst: 3. Okt 2012, 13:08 
Foreninventar
Foreninventar
Benutzeravatar

Registriert: 08.2012
Beiträge: 299
Geschlecht: nicht angegeben
Das Thema "gesundheitsbelastende Arbeit" ist auch im Zusammenhang mit den vieldiskutierten Problemen des Rentensystems wichtig. Aktuell versucht Herr Steinbrück, sich mit der Idee einer flexiblen Rente zu profilieren. Ich habe auf gmx mal etwas dazu geschrieben:

Zitat:
Anscheinend denken bei dieser "flexiblen Rente" alle Beteiligten wieder einmal nur an bloße Umverteilung, also um eine Quersubvention gesundheitlich belastender Tätigkeiten auf Kosten der Angehörigen anderer Berufsgruppen oder des Steuerzahlers.

Vielleicht sollte man stattdessen ja mal darüber nachdenken, ob es nicht volkswirtschaftlich sinnvoller wäre, die Mehrkosten gesundheitsbelastender Tätigkeiten denjenigen aufzuerlegen, die diese Leistungen nachfragen. Wenn man die Beiträge für die gesetzliche Unfallversicherung nach Gefahrenklassen staffeln kann, kann man auch die Beiträge zur Rentenversicherung danach ausrichten, dass gesundheitlich belastende Tätigkeiten ein früheres Renteneintrittsalter erfordern. Das muss dann eben in die Kosten dieser Leistungen eingepreist werden.

Das hätte auch den Vorteil, dass höhere Preise für solche gesundheitsbelastenden Tätigkeiten, die durch weniger belastende alternative Produkte und Leistungen ersetzt werden könnten, auf den Märkten einen Anreiz für gesamtwirtschaftlich gesehen sinnvollere Nachfragerentscheidungen bieten würden.

So kann man z. B. die Tätigkeit des im Zusammenhang mit der Rentenproblematik vielzitierten gesundheitsbelastenden Dachdeckers problemlos in eine Fabrikhalle mit modern ausgestalteten und wenig belastenden Arbeitsplätzen verlegen. Dächer kann man per LKW zusammengeklappt zu Baustellen transportieren und dort in wenigen Stunden montieren.

Die meisten Bauherren in Deutschland bevorzugen aber die klassische Bauweise. Das ist nichts weiter als eine eigenwillige Vorliebe, im Wirtschaftsjargon "subjektive Präferenz" genannt. Das soll dann aber gefälligst derjenige bezahlen, der seinen Bau unbedingt so erstellt haben will, und nicht die Rentenversicherten ganz anderer Berufsgruppen oder Steuerzahler, die mit gesundheitsbelastenden Tätigkeiten nichts zu tun haben.


http://meinungen.gmx.net/forum-gmx/post/16425270?sp=259#jump


Offline
  Profil Private Nachricht senden  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
 Seite 1 von 1 [ 3 Beiträge ] 

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Gehe zu:  
Beteilige Dich mit einer Spende

cron