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 Post subject: Re: Ukraine
PostPosted: 18. Apr 2014, 13:45 
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schlau wrote:
Mal wieder ein Bericht aus der Ukraine von einer Userin auf fb:

Quote:
Spannung und Erschöpfung.
Gestern und heute hatte ich das Gefühl, nichts Erzählenswertes erlebt zu haben. Das stimmt aber so nicht. Da sind zum Beispiel die vielen ganz kurzen Begegnungen auf der Straße. In letzter Zeit grüßen mich sehr viele Leute sehr freundlich, die ich gar nicht zuordnen kann. Nicht nur Leute mit Hunden. Auch Leute mit Schulkindern. Und Leute ohne Begleitung. Eine Hundebesitzerin rief mir heute statt des üblichen „Junge oder Mädchen“ (damit ist natürlich das Geschlecht des Vierbeiners gemeint) schon von weitem ganz fröhlich zu: „Wir haben ein wohlwollendes Mädchen.“. Eine weitere Hundebesitzerin ließ ihren Hund sich hinlegen (bei uns wäre es das Kommando „Platz!“) als sie mich auf zwanzig Meter Entfernung mit Nellie herankommen sah, und abwarten, bis wir vorbei waren. So viele freundliche Worte unterwegs in einer Millionenstadt. Die Ukrainer verstehen es wirklich, sich deeskalierend zu verhalten.
Gestern hab ich die Amateuraufnahme zurückerhalten, die ich am Palmsonntag vom Konzert in unserer Kirche gemacht hab. Vika hatte sie mit Freuden gleich nach dem Konzert entgegengenommen und so oft gehört, bis mein kleiner MP- 4 Player entladen war. Ich hatte mir währenddessen meine Konzertkritik zurechtgelegt, die ich dann heute bestätigt fand, als ich es mir zweimal in Folge anhörte. Mit der Markuspassion für Orgel und Chor hat Bogdan Demianenko der ukrainischen lutherischen Kirchenmusik ein eigenständiges Gesicht gegeben. Er greift die Tradition des fünften Evangelisten (Bach) auf und verbindet auf reife Weise in der Verarbeitung der Leidensgeschichte zeitgenössische und klassische Elemente. Großartig, diese strahlenden Chorsätze, die immer wieder den Himmel hindurch leuchten lassen, während die Gesamtkomposition die Spannung und die Schmerzen der Passionsgeschichte mit abwartenden und sich reibenden Klängen wiedergibt. Es ist eine Geschichte von Grenzüberschreitungen, von Ausgeliefertsein und Verrat, vom scheinbaren Sieg des Unrechts, die da zum Klingen kommt. Und gerade in unserer angstvollen und nahezu hoffnungslosen Zeit war sie bei der Uraufführung am Sonntag sehr tröstlich zu hören. Welch unglaubliche Momente wir doch in St. Katharina erleben dürfen! Berührend auch, mit welcher Bescheidenheit das junge Talent – Bogdan ist Student am Tschaikowski- Konservatorium - den donnernden Applaus und Glückwünsche entgegennahm. Trotz der kalten Kirche hatten sich viele Zuhörer einladen lassen und haben es gewiss nicht bereut, gekommen zu sein. Übrigens hat Bogdan bei der Verleugnung des Petrus doch tatsächlich den Hahn auf der Orgel in hohen Tönen elektronisch krähen lassen, so ähnlich wie das Klingelzeichen eines Mobiltelefons. Begeisternd war auch, zu beobachten, mit welcher Ernsthaftigkeit die vielen mitwirkenden jungen Leute bei der Sache waren. Sie hatte Bogdan zum Teil aus der Gruppe von Igors Jungen Erwachsenen rekrutiert, aber auch eine beachtliche Anzahl seiner Kommilitonen in den Chor integriert. Wunderbare, hochbegabte, engagierte, junge Leute. Mehrmals während der Aufführung musste ich denken: „Gebe Gott, dass sie niemals Kanonenfutter werden!“
Auch wenn die Aufnahme keine besondere Klangqualität hat, ich werde sie garantiert noch oft hören und dabei viel entdecken.
Und heute Abend saß ich im Gründonnerstagsgottesdienst und fühlte mich innerlich hohl und sehr müde. Ich stellte mir vor, dass meine Familie und ich bald für ein paar Tage nach Deutschland reisen und etwas Abstand zu den Ereignissen gewinnen dürfen. Dann musste ich wieder daran denken, dass so viele Leute hier das noch viel dringender nötig hätten als wir, die wir doch in allem weich gepolstert gewesen sind. Igor hat uns in seiner Predigt warm davon erzählt, dass Jesus uns verstehen kann, weil er selbst Leid, Schmerz, Versuchung und Erfolglosigkeit am eigenen Leibe durchgestanden hat. Nach dem Gottesdienst kam Ludmila auf mich zu und fragte mich eingehend nach unserem Gesundheitszustand. Meine Güte, sie hatte sich alle Wehwehchen gemerkt, über die wir uns in den letzten Monaten unterhalten hatten, mit dem Höhepunkt von Bernhards Blinddarmverdacht. Der habe sich doch hoffentlich nicht bewahrheitet? „Ich hab mir solche Sorgen um Euch gemacht!“ sagte sie. „Es spielt doch bestimmt auch eine Rolle, dass Ihr in diese unruhigen Zeiten hineingeraten seid. Was haben wir doch noch vor ein paar Jahren hier friedlich gelebt. Ich hätte Euch friedlichere Zeiten gewünscht!“ Ich entgegnete, dass ich das sehr wohl in den vergangenen Jahren wahrgenommen habe. „Wir sind jetzt alle so erschöpft von den Geschehnissen der letzten Monate.“ fuhr sie fort. „Man muss bloß den Fernseher anmachen und sofort ist alles wieder da. Und du kannst gar nicht aufhören, traurig zu sein.“ Ich erzählte, dass ich mich eigentlich erst nach den Ereignissen im Februar auf den Maidan gewagt habe. Und dass mir in den letzten Tagen trotzdem bedrückende Bilder von den Erschießungen hochkommen, die mir keine Ruhe lassen wollen. „Wie mag es da erst den Leuten gehen, die das alles aus nächster Nähe mit erlebt haben oder einen lieben Angehörigen verloren haben?“ fragte ich.
„Ich muss in den letzten Tagen oft an die Verwundeten denken, die wir hier in der Kirche hatten.“ sagt Ludmila. „Schreckliche Verletzungen. Da saß zum Beispiel auf dieser Bank ein Junge, 27 Jahre alt, so ein hübscher Kerl. Dem hatten sie ein Auge zerprügelt. Er sollte zur OP nach Deutschland ausgeflogen werden. Und da saß er und wartete. Und er sagte mehrmals: <Es wäre besser gewesen, wenn sie mir den Arm abgeschlagen hätten und mir das Auge gelassen hätten.> Nach und nach hat er seine Geschichte erzählt. Er ist im Waisenhaus aufgewachsen, bis er siebzehn war. Ich weiß ja nicht, wie das bei Euch in Europa ist. Aber ihm haben sie bei der Schulabschlussfeier 300 Griwna in die Hand gedrückt und gesagt: <Ab heute versorgst du dich selbst.> Keine Starthilfe, keine Anleitung, wie man eine Arbeit findet und vor allem keine Wohnung, nichts haben sie ihm mitgegeben, außer diesen lächerlichen 300 Griwna. Und so hat er sich zehn Jahre irgendwie durchgeschlagen, hat sie mal in dieser, mal in jener Ecke geborgen. Wissen Sie, solche Verhältnisse in unserem Land haben es nötig gemacht, dass Menschen ihr Leben auf dem Maidan lassen mussten. Ich hab den Jungen nicht wiedergesehen. Ich hoffe bloß, dass er inzwischen erfolgreich operiert wurde.“


noch was Interessantes:

Quote:
Putin wirft Maske und Fehdehandschuh hin

Putin hat heute de facte der EU den Fehdehanschuh hingeworfen – er spricht sich für eine Rückkehr zur „Ebene der Nation“ und Abkehr vom europäischen Projekt aus und redet mit großem Verständnis, ja kaum verholener Sympathie vom Erfolg extremer Rechter. Damit ist quasi offiziell, was bisher schon offensichtlich war: Dass der Enkel von Stalins Koch politisch am äußeren rechten Rand beheimatet ist. Er nutzt bolschewistische Machtmethoden und Rhetorik für eine ultrakapitalistische Wirtschaftspolitik mit einer kleinen Macht-Clique als Nutznießer. Minderheitenfeindlichkeit, Missachtung für demokratische Institutionen und Rechtsstaatlichkeit, aggressiver Nationalismus, der Glaube an die Auserwähltheit der eigenen Nation, die feindliche Einstellung gegenüber anderen Ländern und Rassismus, „Sammeln von russischem Boden“, Militarismus, das Pochen auf starke Führung, der Einsatz von Gewalt in Innen- und Außenpolitik – all das sind Merkmale für eine Politik am äußeren rechten Rand des politischen Spektrums.

Außerdem gestand Putin heute offen ein, dass er versucht, auf die westlichen Regierungen Druck durch direkte Beeinflussung ihrer Wähler zu machen. Die Europäer trauten sich Zuhause nur noch zu flüstern, aus Angst, vor den USA abgehört zu werden. Entweder lügt er hier oder er hat eine verzerrte Wahrnehmung der Realität.

Hier die betreffenden Zitate Putins:
„Die heutige Welt, vor allem die westliche, ist sehr monopolisiert, viele westlichen Länder haben freiwillig einen bedeutenden Teil ihrer Souveränität aufgegeben. Es ist schwierig, geopolitische Fragen zu verhandeln. Weil es schwierig ist, mit Leuten zu verhandeln, die sogar Zuhause nur flüstern aus Angst, von den Amerikanern abgehört zu werden (etc., siehe oben). Aber ich wende mich gezielt an die Völker dieser Länder, vor allem, weil der einfache Mensch in Deutschland, Frankreich und Italien sofort Falschheit oder deren Fehlen spürt. Unsere Position ist absolut ehrlich und transparent, deshalb ist es einfacher, sie den einfachen Bürgern dieser Staaten klar zu machen, als einigen ihrer Politiker. Und ich denke, im bekannten Maße ist uns das gelungen. Egal, was eine Regierung für ein Land hat, sie müssen auf die Meinung der Wähler hören. Deshalb wende ich mich gezielt an die Menschen.“

„Bezüglich der Umorientierung in Sachen Werte in den Europäischen Ländern, denke ich, dass wir so einen Prozess beobachten. Die so genannten konservativen Werte haben heute einen anderen Klang. Der Sieg von Viktor Orban in Ungarn oder der Erfolg radikaler rechter Kräfte in den letzten Wahlen dort, der Erfolg von Marin Le Pen in Frankreich, das Wachsen solcher Tendenzen in anderen Ländern, sie sind offensichtlich, total offensichtlich. Das hat zu tun mit dem Streben nach mehr Souveränität, damit, dass die Menschen verstehen, dass auf Ebene der Nation einige Fragen, die lebenswichtig sind für die Bürger dieser Staaten, effektiver zu lösen sind als etwa auf Ebene von Brüssel.


von Boris Reitschuster...



Liebe schlau, diese Beiträge von vielen dieser Schreiberlingen empfinde ich als pure (Anmaßung, Brüskierung, Dreistigkeit, Frechheit, Herausforderung, Kampfansage, Kriegserklärung, Reizung, Unverfrorenheit, Unverschämtheit ;) usw., nichts anderes. Damit wird versucht, Menschen die nicht gleicher Meinung sind, auszugrenzen, Mitleid zu erwecken, oder auf die Tränendrüsen zu drücken. ;)


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 Post subject: Re: Ukraine
PostPosted: 18. Apr 2014, 13:51 
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Livia wrote:
Liebe schlau, diese Beiträge von vielen dieser Schreiberlingen empfinde ich als pure (Anmaßung, Brüskierung, Dreistigkeit, Frechheit, Herausforderung, Kampfansage, Kriegserklärung, Reizung, Unverfrorenheit, Unverschämtheit ;) usw., nichts anderes. Damit wird versucht, Menschen die nicht gleicher Meinung sind, auszugrenzen, Mitleid zu erwecken, oder auf die Tränendrüsen zu drücken. ;)


Das mit der Ausgrenzung könnten die Dir jetzt aber auch vorwerfen. Der Beitrag richtet sich ja gegen mutmaßliche Eigenschaften von Personen und nicht inhaltlich gegen deren Meinungen.

Ich will Dir wirklich nicht zu nahe treten, aber das hat ein ganz klitzekleines Bisschen was von Julia Timoschenko, die so über die rabiaten Russen empört ist, dass sie sie am liebsten wegsprengen oder abknallen will. ;)


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 Post subject: Re: Ukraine
PostPosted: 18. Apr 2014, 16:01 
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Was bedeutet denn hier "Ausgrenzen von Andersdenkenden"? Wer denkt denn hier "anders" und was wird ihm in den Beiträgen angetan? Ich lese in erster Linie Kritik an einem Möchtegerndiktator, der mit den Methoden, die er während seines Werdegangs gelernt hat, die Stabilität seiner Nachbarstaaten untergräbt und der versucht, den Machtbereich einer früheren Diktatur wieder aufzubauen.


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 Post subject: Re: Ukraine
PostPosted: 18. Apr 2014, 16:26 
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Zumindest wirtschaftlich profitiert Europa, bzw. einzelne Mitglieder der EU, hier Lettland, von der Krise um die Ukraine. Ob Putin das bedacht oder beabsichtigt hat?


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 Post subject: Re: Ukraine
PostPosted: 19. Apr 2014, 11:18 
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Zollagent wrote:
Was bedeutet denn hier "Ausgrenzen von Andersdenkenden"? Wer denkt denn hier "anders" und was wird ihm in den Beiträgen angetan? Ich lese in erster Linie Kritik an einem Möchtegerndiktator, der mit den Methoden, die er während seines Werdegangs gelernt hat, die Stabilität seiner Nachbarstaaten untergräbt und der versucht, den Machtbereich einer früheren Diktatur wieder aufzubauen.


Das schöne ist ja, das die Kritik von Leuten kommen die dort Wohnen aber die werden nicht Geglaubt warum auch immer.Lieber Glaubt man Putin



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 Post subject: Re: Ukraine
PostPosted: 19. Apr 2014, 11:51 
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Die Tinte auf den Verträgen ist noch nicht trocken, schon sind diese Verträge nichts mehr wert. Es scheint, daß es genau so ist, wie ich schon vorher schrieb, Putin wollte nur Zeit gewinnen.


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 Post subject: Re: Ukraine
PostPosted: 19. Apr 2014, 12:05 
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Zollagent wrote:
Die Tinte auf den Verträgen ist noch nicht trocken, schon sind diese Verträge nichts mehr wert. Es scheint, daß es genau so ist, wie ich schon vorher schrieb, Putin wollte nur Zeit gewinnen.


Mir kommt er gerade vor als ob er in die Pubertät gekommen ist. Klar wollte er nur Zeit gewinnen. Aber was will er eigentlich wirklich?



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 Post subject: Re: Ukraine
PostPosted: 19. Apr 2014, 12:17 
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http://www.faz.net/aktuell/politik/staa ... 99291.html


Na sowas aber auch, wer hätte das gedacht ;)



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 Post subject: Re: Ukraine
PostPosted: 19. Apr 2014, 13:15 
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schlau wrote:
Zollagent wrote:
Die Tinte auf den Verträgen ist noch nicht trocken, schon sind diese Verträge nichts mehr wert. Es scheint, daß es genau so ist, wie ich schon vorher schrieb, Putin wollte nur Zeit gewinnen.


Mir kommt er gerade vor als ob er in die Pubertät gekommen ist. Klar wollte er nur Zeit gewinnen. Aber was will er eigentlich wirklich?

Macht!


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 Post subject: Re: Ukraine
PostPosted: 19. Apr 2014, 13:54 
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Putins Wühlarbeit gegen die Ukraine könnte ihm Geister bescheren, die er gar nicht mag. Die NATO, namentlich die USA, werden ihm möglicherweise ganz nah auf den Pelz rücken. Schon jetzt sollen Bodentruppen der USA in Polen stationiert werden. Und die Beitrittswünsche kleinerer Länder werden zunehmen. Putin zeigt nämlich deutlich, was von seinen Beteuerungen zu halten ist: Nichts! Verträge sind für ihn exakt so lange gültig, wie sie ihm Vorteile bringen.


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 Post subject: Re: Ukraine
PostPosted: 19. Apr 2014, 19:17 
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warum wird in kiew der maidan und die bestzten häuser nicht auch geräumt sondern warum nur in der ost UA .gilt der genfer vertrag nicht für die gesamt UA ost und west ?



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Sollte ich jemanden persönlich verletzt haben,das war nicht meine absicht und bitte ich hiermit offiziell um Entschuldigung. wahrheit ist wahrheitSocial TV Geheimer Krieg der USA. USATALIBAN "Allahu Akbar"
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 Post subject: Re: Ukraine
PostPosted: 20. Apr 2014, 09:05 
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Zollagent wrote:
Macht!


kann er gerne haben, in seinen eigenen Land. Das empfehle ich auch Obama

hier mal wieder was von fb

Quote:
"Angesichts der chaotischen Zustände und der Schwäche der Übergangsregierung der Ukraine, sowie der aggressiven Kriegspropaganda Putins freut man sich zunächst, dass beim Genfer Krisentreffen zur Ukraine am 17. April 2014 überhaupt eine verbale Einigung erzielt wurde. Westliche Regierungschefs freuen sich, Außenminister Steinmeier stellt fest, dass mehr erreicht wurde, als viele erwartet hatten, dass jetzt aber auch den Worten Taten folgen müssten, einzig Präsident Obama zeigt sich sehr verhalten und lässt seinen Außenminister Kerry gleich verschärfte Sanktionen ankündigen, wenn sich Moskau nicht an die vereinbarte Erklärung hält - und er hat allen Grund zu sehr verhaltener Freude, denn Putin hat bisher nichts Positives in den Konflikt eingebracht, im Gegenteil!
Es ist kein Zufall, dass Putin seine jährliche Fragestunde im russischen Fernsehen am Vortag der Genfer Gespräche abhält. So kann er mit seiner "Ermächtigung" durch das russische Parlament für einen russischen Einmarsch in die Ukraine glaubwürdig drohen, denn er hat ja einsatzbereite Verbände mit ca. 40.000 Soldaten an der Ostgrenze der Ukraine stehen, so kann er Druck auf die ukrainische Übergangsregierung ausüben und das Füllhorn von Lügen, Verdrehungen und Falschaussagen vor einem großen russischen Publikum ausschütten. Er kann die absurde Behauptung aufstellen, mit der Entsendung von Militär in die Ost-Ukraine habe die ukrainische Übergangsregierung ein weiteres, schweres Verbrechen begangen. Dass er sich mit seinen Darstellungen vor einem sachkundigen westlichen Publikum lächerlich macht stört Putin dabei nicht, er wendet sich an die "russische Seele" und an die russischsprachigen Bürger der Ukraine, deswegen gibt er auch zu, dass rund um das umstrittene Referendum auf der ukrainischen Halbinsel Krim Mitte März russische Soldaten vor Ort waren und dass er also in diesem Zusammenhang bisher gelogen hat. Und er spielt natürlich die Erpresserrolle im Zusammenhang mit der ukrainischen Abhängigkeit von russischen Gaslieferungen - gleichzeitig als deutlichen Fingerzeig in Richtung einiger europäischer Staaten.
Aber Putin wäre ein schlechter Propagandist, wenn er nicht auch wohlklingende Lippenbekenntnisse von sich geben würde und den Auftritt seines Außenministers in Genf vorbereiten würde. Deswegen spricht er sich im Nachsatz zu seinen Invasionsdrohungen für eine Verhandlungslösung aus, er betont, dass die Krise mit Panzern und Flugzeugen nicht gelöst werden könne und er weist auf die zahlreichen gemeinsamen Interessen Russlands und der Ukraine hin - die russischsprachigen Regionen im Osten des Landes müssten allerdings Garantien erhalten.
Dem Regie führenden russischen Präsidenten fällt es nicht schwer, auf die von ihm vorgegebenen Fragen der Staats-Journalisten zu antworten. In diese Inszenierung passt auch die Zuschaltung des Ex-US-Geheimdienstmitarbeiters Snowden, der Putin im Zusammenhang mit der NSA-Affäre die sehr genehme Frage stellt: "Gibt es in Russland auch eine solche Massenausspähung?" Das weist der Ex-KGB-Agent Putin natürlich weit von sich: "Natürlich erlauben wir uns nicht solche massenhaften Ausmaße, solch ein unkontrolliertes Ausmaß" und er behauptet - sicher zum fassungslosen Erstaunen russischer Menschenrechtler - dass so etwas in Russland nicht möglich sei, weil die Geheimdienste sich "unter strenger Kontrolle der Regierung und der Gesellschaft" befänden und ihre Aktivitäten gesetzlich geregelt seien. Bei Twitter wird dieser willfährige Snowden als "Putins Pudel" bezeichnet, ein englischer Journalist sieht ihn als "Poor Snowden", köstlich und traurig zugleich, denn "Putins gehorsamer und schmusiger Zwergpinscher" ist für Snowden einfach passender. Putin spielt furios auf dem Propagandaklavier, dabei er hat viele Claqueure und auch in Deutschland genug "nützliche Idioten", die ihn gerne unterstützen."


http://www.hansheinrichdieter.de/html/p ... ganda.html

wahre Worte...



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borus wrote:
warum wird in kiew der maidan und die bestzten häuser nicht auch geräumt sondern warum nur in der ost UA .gilt der genfer vertrag nicht für die gesamt UA ost und west ?

Erstmal ist in Kiew keine Sezessionsbestrebung, zweitens wurde in Genf über die Ost-Ukraine verhandelt. Es kommt, was ich prophezeiht habe, die Vereinbarungen werden unterlaufen.


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 Post subject: Re: Ukraine
PostPosted: 20. Apr 2014, 10:52 
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borus wrote:
warum wird in kiew der maidan und die bestzten häuser nicht auch geräumt sondern warum nur in der ost UA .gilt der genfer vertrag nicht für die gesamt UA ost und west ?

Erstmal ist in Kiew keine Sezessionsbestrebung, zweitens wurde in Genf über die Ost-Ukraine verhandelt. Es kommt, was ich prophezeiht habe, die Vereinbarungen werden unterlaufen.


sorry, wenn ich das so schreibe. Aber das war Putins Plan. Er will das so wie auf der Krim, aber da hat er nicht mit den Ukrainer gerechnet, den die wollen zu 70% nicht zu Russland gehören. Was für nen Pech für ihn.



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 Post subject: Re: Ukraine
PostPosted: 20. Apr 2014, 11:21 
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https://www.taz.de/Konfliktherd-Ostukraine/!137060/

Quote:
„Wie schön wäre es, wenn meine ganze Familie jetzt in Winterschlaf fallen könnte und erst wieder aufwachen würde, wenn sich alles normalisiert hat“, wünscht sich die Donezkerin Aljona: „Schade, dass wir keine Bären sind. Schade, dass hier schon der russische Frühling angebrochen ist. Schade, dass es ringsum wimmelt von Leuten ohne jeder Logik und mit niedrigem IQ. Schade, dass so viele Verräter herumlaufen.“
Ähnlich wie Aljona denken viele von denen, die das Donezkbecken für einen Teil der Ukraine halten und alles, was jetzt hier geschieht, für unrechtmäßig. Am meisten enttäuscht sind sie von der Regierung in Kiew. Deren „antiterroristische Operation“ gleicht einem Mythos: Alle sprechen von ihr, hohe Kiewer Beamte berichten regelmäßig auf Facebook von ihr, aber niemand hat sie bisher gesehen.


kann man verstehen das die von der Kiewer Regierung enttäuscht sind. Aber was hätten die anders machen können?

70% der Ostukrainer wollen nicht zu Russland gehören das sagt doch schon sehr viel aus.



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 Post subject: Re: Ukraine
PostPosted: 20. Apr 2014, 11:57 
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schlau wrote:
https://www.taz.de/Konfliktherd-Ostukraine/!137060/

Quote:
„Wie schön wäre es, wenn meine ganze Familie jetzt in Winterschlaf fallen könnte und erst wieder aufwachen würde, wenn sich alles normalisiert hat“, wünscht sich die Donezkerin Aljona: „Schade, dass wir keine Bären sind. Schade, dass hier schon der russische Frühling angebrochen ist. Schade, dass es ringsum wimmelt von Leuten ohne jeder Logik und mit niedrigem IQ. Schade, dass so viele Verräter herumlaufen.“
Ähnlich wie Aljona denken viele von denen, die das Donezkbecken für einen Teil der Ukraine halten und alles, was jetzt hier geschieht, für unrechtmäßig. Am meisten enttäuscht sind sie von der Regierung in Kiew. Deren „antiterroristische Operation“ gleicht einem Mythos: Alle sprechen von ihr, hohe Kiewer Beamte berichten regelmäßig auf Facebook von ihr, aber niemand hat sie bisher gesehen.


kann man verstehen das die von der Kiewer Regierung enttäuscht sind. Aber was hätten die anders machen können?

70% der Ostukrainer wollen nicht zu Russland gehören das sagt doch schon sehr viel aus.

na noch mehr ost ua töten zu oster bei waffenruhe das dann 71 % nicht unabhängiger sein wollen .
sie hätten nach dem 21.2 die neue reg.und die wahlen abwarten müssen so ist das der 1 vertragsbruch der alten oligarchen

http://www.t-online.de/nachrichten/spec ... punkt.html



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 Post subject: Re: Ukraine
PostPosted: 20. Apr 2014, 12:13 
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warum wird in kiew der maidan und die bestzten häuser nicht auch geräumt sondern warum nur in der ost UA .gilt der genfer vertrag nicht für die gesamt UA ost und west ?

Erstmal ist in Kiew keine Sezessionsbestrebung, zweitens wurde in Genf über die Ost-Ukraine verhandelt. Es kommt, was ich prophezeiht habe, die Vereinbarungen werden unterlaufen.


sorry, wenn ich das so schreibe. Aber das war Putins Plan. Er will das so wie auf der Krim, aber da hat er nicht mit den Ukrainer gerechnet, den die wollen zu 70% nicht zu Russland gehören. Was für nen Pech für ihn.

Natürlich war das Putins Plan. Und ob ihn die 70 % jucken, das stelle ich mal sehr in Frage.


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 Post subject: Re: Ukraine
PostPosted: 20. Apr 2014, 12:20 
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„Wie schön wäre es, wenn meine ganze Familie jetzt in Winterschlaf fallen könnte und erst wieder aufwachen würde, wenn sich alles normalisiert hat“, wünscht sich die Donezkerin Aljona: „Schade, dass wir keine Bären sind. Schade, dass hier schon der russische Frühling angebrochen ist. Schade, dass es ringsum wimmelt von Leuten ohne jeder Logik und mit niedrigem IQ. Schade, dass so viele Verräter herumlaufen.“
Ähnlich wie Aljona denken viele von denen, die das Donezkbecken für einen Teil der Ukraine halten und alles, was jetzt hier geschieht, für unrechtmäßig. Am meisten enttäuscht sind sie von der Regierung in Kiew. Deren „antiterroristische Operation“ gleicht einem Mythos: Alle sprechen von ihr, hohe Kiewer Beamte berichten regelmäßig auf Facebook von ihr, aber niemand hat sie bisher gesehen.


kann man verstehen das die von der Kiewer Regierung enttäuscht sind. Aber was hätten die anders machen können?

70% der Ostukrainer wollen nicht zu Russland gehören das sagt doch schon sehr viel aus.

na noch mehr ost ua töten zu oster bei waffenruhe das dann 71 % nicht unabhängiger sein wollen .
sie hätten nach dem 21.2 die neue reg.und die wahlen abwarten müssen so ist das der 1 vertragsbruch der alten oligarchen

http://www.t-online.de/nachrichten/spec ... punkt.html

Merkst du gar nicht mehr, welchen Unsinn du schreibst? Einen Gauner läßt man nicht an der Regierung, sondern dem legt man das Handwerk. Selbst dir sollte schon bekannt sein, was Janukovitsch so getrieben hat. Das Parlament hat ihn abgesetzt und genau das durfte es nach der ukrainischen Verfassung, die Janukovitsch sogar selbst veranlaßt hat. Sogar seine eigene Partei hat gegen ihn gestimmt. Das alles sagt dir gar nichts? Oder willst du es etwa nicht wissen?


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 Post subject: Re: Ukraine
PostPosted: 20. Apr 2014, 15:05 
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warum wird in kiew der maidan und die bestzten häuser nicht auch geräumt sondern warum nur in der ost UA .gilt der genfer vertrag nicht für die gesamt UA ost und west ?

Erstmal ist in Kiew keine Sezessionsbestrebung, zweitens wurde in Genf über die Ost-Ukraine verhandelt. Es kommt, was ich prophezeiht habe, die Vereinbarungen werden unterlaufen.
"nützliche Idioten",ja das war der vertrag vom 21,2,2014 und der wahr in kiew keine 24 h was wert.



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PostPosted: 20. Apr 2014, 15:09 
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„Wie schön wäre es, wenn meine ganze Familie jetzt in Winterschlaf fallen könnte und erst wieder aufwachen würde, wenn sich alles normalisiert hat“, wünscht sich die Donezkerin Aljona: „Schade, dass wir keine Bären sind. Schade, dass hier schon der russische Frühling angebrochen ist. Schade, dass es ringsum wimmelt von Leuten ohne jeder Logik und mit niedrigem IQ. Schade, dass so viele Verräter herumlaufen.“
Ähnlich wie Aljona denken viele von denen, die das Donezkbecken für einen Teil der Ukraine halten und alles, was jetzt hier geschieht, für unrechtmäßig. Am meisten enttäuscht sind sie von der Regierung in Kiew. Deren „antiterroristische Operation“ gleicht einem Mythos: Alle sprechen von ihr, hohe Kiewer Beamte berichten regelmäßig auf Facebook von ihr, aber niemand hat sie bisher gesehen.


kann man verstehen das die von der Kiewer Regierung enttäuscht sind. Aber was hätten die anders machen können?

70% der Ostukrainer wollen nicht zu Russland gehören das sagt doch schon sehr viel aus.

na noch mehr ost ua töten zu oster bei waffenruhe das dann 71 % nicht unabhängiger sein wollen .
sie hätten nach dem 21.2 die neue reg.und die wahlen abwarten müssen so ist das der 1 vertragsbruch der alten oligarchen

http://www.t-online.de/nachrichten/spec ... punkt.html

Merkst du gar nicht mehr, welchen Unsinn du schreibst? Einen Gauner läßt man nicht an der Regierung, sondern dem legt man das Handwerk. Selbst dir sollte schon bekannt sein, was Janukovitsch so getrieben hat. Das Parlament hat ihn abgesetzt und genau das durfte es nach der ukrainischen Verfassung, die Janukovitsch sogar selbst veranlaßt hat. Sogar seine eigene Partei hat gegen ihn gestimmt. Das alles sagt dir gar nichts? Oder willst du es etwa nicht wissen?

klar seine eigene partei wurden die stimmzettel oder wahlausweise abgenommen aber blinde können das nicht sehen .welche west politiker trieben ihr unwesen auf dem maidan und welche russischen politiker ?
die gaunerin julia wurde abgewählt scho nvergessen durc hehrliche wahlen hätte man Janukovitsch nicht abwählen können darum der umsturz



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Sollte ich jemanden persönlich verletzt haben,das war nicht meine absicht und bitte ich hiermit offiziell um Entschuldigung. wahrheit ist wahrheitSocial TV Geheimer Krieg der USA. USATALIBAN "Allahu Akbar"
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