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 Post subject: Re: Ukraine
PostPosted: 15. Apr 2014, 12:09 
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borus wrote:
du sollst nicht böses mit bösen vergelten erst rechnich wenn du angefangen hast . :kissenschlacht: :D

Ob Putin das auch weiß?


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 Post subject: Re: Ukraine
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http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/b ... 33198.html



Wladimir Kaminer zu Putin
Warum ich mich für meine Heimat schäme



Quote:
Schon der erste Satz des 1967 in Moskau geborenen Schriftstellers ist ein Bekenntnis, so klar wie russischer Wodka: „Ich schäme mich für meine Heimat“, heißt es da: „Ich schäme mich für meine Heimat, die unverantwortlich ihrem sogenannten Präsidenten folgend, die Welt an den Rand des Krieges bringt.“ Nicht alle Russen jubeln also dem Einmarsch in der Ukraine zu, dabei gibt es kaum zwei Völker, die einander näherstehen als eben Russen und Ukrainer.


Sehr Mutig aber viele Russen sagen das gleiche



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 Post subject: Re: Ukraine
PostPosted: 15. Apr 2014, 12:12 
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Zollagent wrote:
borus wrote:
du sollst nicht böses mit bösen vergelten erst rechnich wenn du angefangen hast . :kissenschlacht: :D

Ob Putin das auch weiß?


hihihi



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 Post subject: Re: Ukraine
PostPosted: 15. Apr 2014, 17:23 
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schlau wrote:
Zollagent wrote:
borus wrote:
du sollst nicht böses mit bösen vergelten erst rechnich wenn du angefangen hast . :kissenschlacht: :D

Ob Putin das auch weiß?


hihihi

Ich würde vorschlagen, man macht gegen die Gebäudebesetzer in der Ostukraine genau das selbe wie das, was man gegen die Gebäudebesetzer in Kiew gemacht hat : NICHTS :kissenschlacht:



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Sollte ich jemanden persönlich verletzt haben,das war nicht meine absicht und bitte ich hiermit offiziell um Entschuldigung. wahrheit ist wahrheitSocial TV Geheimer Krieg der USA. USATALIBAN "Allahu Akbar"
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 Post subject: Re: Ukraine
PostPosted: 15. Apr 2014, 17:52 
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borus wrote:
Ich würde vorschlagen, man macht gegen die Gebäudebesetzer in der Ostukraine genau das selbe wie das, was man gegen die Gebäudebesetzer in Kiew gemacht hat : NICHTS :kissenschlacht:

Dir würde das gefallen. Aber deine Realitätswahrnehmung ist ziemlich selektiv. Täte man gegen die russischen Sezessionisten das gleiche wie gegen die Protestler auf dem Majdan, dann wären schon etliche tot durch Heckenschützen. Nur, Heckenschützen braucht ein Rechtsstaat nicht. Eine Polizeiaktion zur Räumung der Gebäude wäre ausreichend. Und natürlich das öffentliche Zurückschicken der eingesickerten russischen Soldaten, die den "Volksaufstand" weiter anheizen sollten. Nur Offenheit kann Putin stoppen. Die diese scheuen solche Schlapphüte wie nichts sonst auf der Welt.


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 Post subject: Re: Ukraine
PostPosted: 15. Apr 2014, 19:10 
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Zollagent wrote:
borus wrote:
Ich würde vorschlagen, man macht gegen die Gebäudebesetzer in der Ostukraine genau das selbe wie das, was man gegen die Gebäudebesetzer in Kiew gemacht hat : NICHTS :kissenschlacht:

Dir würde das gefallen. Aber deine Realitätswahrnehmung ist ziemlich selektiv. Täte man gegen die russischen Sezessionisten das gleiche wie gegen die Protestler auf dem Majdan, dann wären schon etliche tot durch Heckenschützen. Nur, Heckenschützen braucht ein Rechtsstaat nicht. Eine Polizeiaktion zur Räumung der Gebäude wäre ausreichend. Und natürlich das öffentliche Zurückschicken der eingesickerten russischen Soldaten, die den "Volksaufstand" weiter anheizen sollten. Nur Offenheit kann Putin stoppen. Die diese scheuen solche Schlapphüte wie nichts sonst auf der Welt.

Wer hat auf dem Maidan geschossen?

Ein Telefonat zwischen der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton und dem estnischen Außenminister Urmas Paet facht nun die Debatte neu an. Ashton und Paet zeigen sich beunruhigt über die neue Führung in Kiew. Sie wolle offenbar die Todesschüsse während der Proteste nicht aufklären.

Anzeige

Paet: "Es wird inzwischen immer mehr angenommen, dass hinter den Heckenschützen nicht Janukowitsch steckte, sondern irgendjemand von der neuen Koalition."

Die EU-Außenbeauftragte zeigt sich von den Aussagen des estnischen Außenministers verwirrt:

Ashton: "Ich denke, wir wollen eine Untersuchung. Ich habe davon bislang nichts in Erfahrung gebracht, das ist interessant, meine Güte!"

In dem Telefonat erwähnt Paet eine Frau namens Olga, die den Verdacht geäußert habe, dass möglicherweise Scharfschützen aus den Reihen der Opposition hinter den Schüssen auf die Demonstranten stecken könnten. Er finde es sehr "verstörend", was ihm "eben jene Olga" gesagt habe. Sie sei Ärztin und habe erzählt, dass die Verletzungen der Opfer von beiden Seiten "dieselbe Handschrift" tragen würden.
warum hat man nicht die täter gesucht es gibt ja auch aussagen das die scharfschützen aus dem presse hotel geschossen haben. also behaupten kann man vieles nur jeder tote ist zu viel um einen macht wechsel von alt an noch älter zu bekommen die muschpoke war doch schon alle an der macht .selektive wahrnehmung hast wohl du .wenn die neue reg.ruft wollt ihr den totalen krieg dann ruft du ja kommt mit irgendwie bekannt vor in den letzten jahren



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 Post subject: Re: Ukraine
PostPosted: 15. Apr 2014, 19:15 
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borus wrote:
Zollagent wrote:
borus wrote:
Ich würde vorschlagen, man macht gegen die Gebäudebesetzer in der Ostukraine genau das selbe wie das, was man gegen die Gebäudebesetzer in Kiew gemacht hat : NICHTS :kissenschlacht:

Dir würde das gefallen. Aber deine Realitätswahrnehmung ist ziemlich selektiv. Täte man gegen die russischen Sezessionisten das gleiche wie gegen die Protestler auf dem Majdan, dann wären schon etliche tot durch Heckenschützen. Nur, Heckenschützen braucht ein Rechtsstaat nicht. Eine Polizeiaktion zur Räumung der Gebäude wäre ausreichend. Und natürlich das öffentliche Zurückschicken der eingesickerten russischen Soldaten, die den "Volksaufstand" weiter anheizen sollten. Nur Offenheit kann Putin stoppen. Die diese scheuen solche Schlapphüte wie nichts sonst auf der Welt.

Wer hat auf dem Maidan geschossen?

Ein Telefonat zwischen der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton und dem estnischen Außenminister Urmas Paet facht nun die Debatte neu an. Ashton und Paet zeigen sich beunruhigt über die neue Führung in Kiew. Sie wolle offenbar die Todesschüsse während der Proteste nicht aufklären.

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Paet: "Es wird inzwischen immer mehr angenommen, dass hinter den Heckenschützen nicht Janukowitsch steckte, sondern irgendjemand von der neuen Koalition."

Die EU-Außenbeauftragte zeigt sich von den Aussagen des estnischen Außenministers verwirrt:

Ashton: "Ich denke, wir wollen eine Untersuchung. Ich habe davon bislang nichts in Erfahrung gebracht, das ist interessant, meine Güte!"

In dem Telefonat erwähnt Paet eine Frau namens Olga, die den Verdacht geäußert habe, dass möglicherweise Scharfschützen aus den Reihen der Opposition hinter den Schüssen auf die Demonstranten stecken könnten. Er finde es sehr "verstörend", was ihm "eben jene Olga" gesagt habe. Sie sei Ärztin und habe erzählt, dass die Verletzungen der Opfer von beiden Seiten "dieselbe Handschrift" tragen würden.
warum hat man nicht die täter gesucht es gibt ja auch aussagen das die scharfschützen aus dem presse hotel geschossen haben. also behaupten kann man vieles nur jeder tote ist zu viel um einen macht wechsel von alt an noch älter zu bekommen die muschpoke war doch schon alle an der macht .

Borus, das ganze Gebabbel und verschwörungsgläubige Gelaber ändert nichts an der Tatsache, daß es Janukovichs Elitetruppe "Steinadler" war, die auf dem Majdan mit scharfen Schüssen für Tote sorgte. Ich frage mich allen Ernstes, warum du im Lande "der Bösen" lebst und nicht längst bei denen, die du so unterstützt, Unterschlupf gefunden hast. Aber dazu sind im Land des Bösen die Fleischtöpfe denn doch etwas zu voll und bei den Erlösern etwas zu leer.


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 Post subject: Re: Ukraine
PostPosted: 15. Apr 2014, 19:21 
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 Post subject: Re: Ukraine
PostPosted: 15. Apr 2014, 19:25 
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das war schon am ersten arbeitstag schuld haben immer die andern



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 Post subject: Re: Ukraine
PostPosted: 15. Apr 2014, 19:36 
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http://taz.de/Umzug-in-die-Ukraine/!136796/


Quote:
Michail Sasin ist ethnischer Russe, alle nennen ihn Mischa, seine Frau Sarima ist Tatarin. Das Paar hat sieben Kinder, die älteste Tochter ist gerade fünfzehn geworden, die jüngste ist knapp anderthalb Jahre alt. Dazwischen gibt es fünf Söhne, fast alle im Schulalter.
Es ist schon über einen Monat her, dass die Sasins die Krim verlassen haben. Kumowo war auch nicht der Nabel der Welt. Ein kleines Dorf im Nordosten der Halbinsel, das bis 1944, also bis zur Deportation der Krimtataren, tatarisch war und Eski Quizilbay hieß. Mischa arbeitete als Klempner in einem Agrarbetrieb, wollte sich aber der Käseherstellung widmen. Einige Käsesorten produzierte er in kleineren Mengen zu Hause. Ein typischer Bauernhof – eine Kuh, ein paar Kälber und Schafe, eine Ziege. Die Familie lebte von der Hand in den Mund. Im Winter machten sie Schulden, im Sommer konnten sie sie begleichen. Am schlimmsten war die Korruption. „Unter Janukowitsch wurde es besonders hart“, erinnert sich Sarima Sasin. „Selbst für das Kindergeld musste ich zweimal im Jahr den Beamten schmieren.“


Falls es jemand Interessiert es geht hier um Menschen



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 Post subject: Re: Ukraine
PostPosted: 16. Apr 2014, 10:54 
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http://www.ukraweb.com/blog/980/wir-wer ... -sein.html

ein Gedicht eine Frau die Ukrainerin ist und an .. ach ratet mal selber an wen es geht.


Diese junge Frau, Anastasia Dmitruk, hat ein Gedicht geschrieben. Sehr offen, sehr hart mit dem sogenannten "Brudervolk" ins Gericht gehend, aber wahr!


Wieso kann dieses Land, mit solchen tollen Menschen, nicht einfach in Frieden eine neue Zukunft aufbauen?
Quote:
Wir werden niemals Brüder sein
nicht nach der Heimat
nicht nach der Mutter.
Ihr habt nicht die Seele, frei zu sein.
Wir werden nicht einmal Stiefbrüder sein.

Ihr nennt euch Ältere, wir sind die Jüngeren
aber nicht eure.
Ihr seid so viele, aber leider Gesichtslos.
Ihr seid riesengroß, wir haben Größe.
Ihr übt Druck aus, wisst nicht was ihr machen sollt,
erstickt an eurem Neid.
Das Wort Freiheit kennt ihr nicht,
ihr seid seit der Kindheit an Ketten geschmiedet.

Bei euch zu Hause ist Schweigen Gold,
bei uns brennen Molotowcocktails,
wir haben heißes Blut.
Was seid ihr nur für eine blinde Verwandtschaft!
Aber unsere Augen sind furchtlos,
wir sind ohne Waffen gefährlich.

Wir sind erwachsen und mutig geworden,
im Fadenkreuz von Scharfschützen.
Uns haben die Henker auf die Knie gezwungen,
aber wir haben uns erhoben und berichtigen alles.

Die Ratten verstecken sich umsonst, beten.
Sie werden in ihrem Blut baden.

Euch schickt man neue Befehle,
bei uns sind die Feuer des Aufstandes.

Ihr habt einen Zaren,
wir haben Demokratie.


Wir werden niemals Brüder sein.


das Gedicht ist zum Lied geworden.



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 Post subject: Re: Ukraine
PostPosted: 16. Apr 2014, 20:43 
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Quote:
Der Grünen-Europapolitiker Werner Schulz geht mit Russlands Präsident Wladimir Putin hart ins Gericht. Im Ukraine-Konflikt entlarve sich eine "zynische Doppelmoral" des Kremlchefs, sagte Schulz im Deutschlandfunk. Vom Parlament habe er sich einen "Blankoscheck" für einen Einmarschbefehl in die Ukraine ausstellen lassen.



Danke Werner Schulz, ich dachte wir haben nur noch .... Leute in der Politik. Man kann froh sein das man die Merkel hat. ( bis jetzt hätte ich nie Gedacht das ich mal die Merkel lobe) :oops:

http://www.deutschlandfunk.de/ukraine-k ... _id=282934

Auch ein sehr guter und Wahrer Artikel eigentlich zum nachdenken.

Moskaus fünfte Kolonne


Quote:
Um diese Wahnvorstellung bestätigt zu sehen, ist der Linkspartei kein Argument zu abwegig. Da lässt sich dann zum Beispiel die Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen von der regimetreuen „Stimme Russlands“ (einstmals: „Radio Moskau“) interviewen, um Janukowitschs Absetzung zu beklagen und Sätze wie diesen zum Besten zu geben: „Der Westen hat in Europa einen Regime-Change mit Beteiligung von Faschisten schon im Vorfeld unterstützt.“ Es waren übrigens Dagdelens Parteifreunde, die bei der Abstimmung auf der Krim als treudoofe Wahlbeobachter von Putins Gnaden in Erscheinung traten – Seit an Seit mit rechtsgerichteten Populisten und Neonazis aus ganz Europa. Aber das ist dann schon okay, denn es dient ja der guten Moskauer Sache. Herzlichen Glückwunsch!


Ja ja aber die Ukrainische Regierung als Faschisten hin zu stellen. :lol:

Quote:
Selbiges gilt für das „Netzwerk Friedensinitiative“, das sich darin gefällt, mit einer komplett einseitigen Pro-Russland-Haltung die diesjährigen Ostermärsche einzuläuten. Netzwerk-Geschäftsführer Manfred Stenner wörtlich: „Seit der sukzessiven Erweiterung der EU und besonders der Nato auf den vormaligen Einflussbereich Russlands wurde mutwillig versäumt, diese massiven Machtverschiebungen halbwegs fair mit russischen Interessen abzugleichen.“ Schon irgendwie komisch, wenn deutsche Pazifisten plötzlich argumentieren wie knallharte Geostrategen (selbstverständlich in der ihnen genehmen Variante). Die Frage, warum der „vormalige Einflussbereich Russlands“ mit dem russischen Einfluss offenbar nicht ganz so glücklich war, scheint solchen Links-Peacaniks nicht einmal in den Sinn zu kommen. Hauptsache, der Westen ist Schuld!


ja ja der Westen der böööööse

Quote:
Nein, diese Partei ist nicht nur nicht regierungsfähig. Als fünfte Kolonne Moskaus ist sie im Zweifel auch eine Gefahr für die Demokratie


Na ja sie brauchen noch ne ganze weile bis die soweit sind.

http://www.cicero.de/berliner-republik/ ... onne/57414



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 Post subject: Re: Ukraine
PostPosted: 17. Apr 2014, 17:30 
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Die Linke als "5. Kolonne Moskaus" zu bezeichnen, ist mir etwas flach. Sie besteht nun mal nicht nur aus Parteitgängern Russlands. Das sind die Ewiggestrigen, die es nicht verwinden können, daß ihr Wunschsystem gescheitert ist. Diese Leute würden sich mit Jedem verbünden, wenn er nur die richtige Frontstellung, nämlich gegen den Westen, hat. Und die Sozialdemokraten, die es bei den Linken auch gibt, sind nicht stark genug und auch nicht willens, sich gegen diese Unbelehrbaren durchzusetzen. Und daß das so ist, disqualifiziert die Linke als demokratische Kraft. Unfreiwillig komisch ist es hierbei, wenn ehemalige Funktionäre der DDR sich plötzlich zum Anwalt derer machen wollen, die sie mit Hilfe der Stasi bespitzelt und denen sie, als sie es noch konnten, alle die Rechte, für die sie jetzt plötzlich angeblich kämpfen, vorenthielten. Mit solchen Widersprüchen ist die Linke unglaubwürdig und eigentlich nur noch Motzpartei.


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 Post subject: Re: Ukraine
PostPosted: 17. Apr 2014, 19:01 
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der Typ ist total durch geknallt...hier lies

http://www.welt.de/debatte/kommentare/a ... -Erde.html



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 Post subject: Re: Ukraine
PostPosted: 17. Apr 2014, 20:57 
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Putin ist ein Mann, der den Traum der Zaren fortsetzen will, alle Russen in einem Reich, und alle drumherum haben zu spuren. Die Gefahr dabei ist, daß er seine Macht und seinen Einfluß überschätzt. Natürlich hat er als Staatschef Russlands Macht. Er versucht, die Rohstofflieferungen Russlands als Waffe im Stile der "Olwaffe" der Araber aus den 70ern einzusetzen. Gegenüber Ländern wie der Ukraine funktioniert das sogar, die haben weder die Gelder noch die Verbindungen, um sich anderswo zu versorgen. Er hat keine wirklichen Gegner, das verführt zur Selbstüberschätzung. Seine Versprechungen, oder besser, die Erwartungen, die er in den ethnischen Russen der russischen Nachbarstaaten weckt, tragen ihn, er hat eine Welle losgetreten, die eine Eigendynamik entwickelt. So lange die Dinge, die er anleiert, laufen, wird sich das auch nicht ändern. Sobald aber Erwartungen enttäuscht werden, wird sich die Stimmung gegen ihn wenden. Dessen ist er sich bewußt. Ein Hinweis darauf ist, daß er alles versucht, die NATO so weit wie möglich von Russland weg zu halten. Er weiß, daß er sich gegen die NATO nicht wird durchsetzen können. Deshalb auch das Zurückstecken heute in der Konferenz. Obwohl ich das auch für ein taktisches Manöver halte, um die Dynamik, die die Entwicklung in der Ostukraine genommen hat, zu dämpfen. Früher oder später wird das weitergehen.


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 Post subject: Re: Ukraine
PostPosted: 17. Apr 2014, 21:23 
Neuling
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Quote:
>Ukraine-Gipfel in Genf

Überraschender Erfolg beim Krisentreffen zur Ukraine: Russland hat der Forderung nach Entwaffnung separatistischer Kräfte im Osten des Landes zugestimmt. Die Einigung ist Teil eines Fahrplans, um die Region zu befrieden.<


Na ich traue diesem Putin nicht. Er ist ein alter KGB Mann.


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 Post subject: Re: Ukraine
PostPosted: 17. Apr 2014, 22:20 
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>Ukraine-Gipfel in Genf

Überraschender Erfolg beim Krisentreffen zur Ukraine: Russland hat der Forderung nach Entwaffnung separatistischer Kräfte im Osten des Landes zugestimmt. Die Einigung ist Teil eines Fahrplans, um die Region zu befrieden.<


Na ich traue diesem Putin nicht. Er ist ein alter KGB Mann.


ich traue ihm auch nicht weil er sich immer widerspricht in seinen aussagen aber die meisten deutschen sind so .... um das zu glauben alles was er sagt.



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 Post subject: Re: Ukraine
PostPosted: 17. Apr 2014, 22:47 
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Mal wieder ein Bericht aus der Ukraine von einer Userin auf fb:

Quote:
Spannung und Erschöpfung.
Gestern und heute hatte ich das Gefühl, nichts Erzählenswertes erlebt zu haben. Das stimmt aber so nicht. Da sind zum Beispiel die vielen ganz kurzen Begegnungen auf der Straße. In letzter Zeit grüßen mich sehr viele Leute sehr freundlich, die ich gar nicht zuordnen kann. Nicht nur Leute mit Hunden. Auch Leute mit Schulkindern. Und Leute ohne Begleitung. Eine Hundebesitzerin rief mir heute statt des üblichen „Junge oder Mädchen“ (damit ist natürlich das Geschlecht des Vierbeiners gemeint) schon von weitem ganz fröhlich zu: „Wir haben ein wohlwollendes Mädchen.“. Eine weitere Hundebesitzerin ließ ihren Hund sich hinlegen (bei uns wäre es das Kommando „Platz!“) als sie mich auf zwanzig Meter Entfernung mit Nellie herankommen sah, und abwarten, bis wir vorbei waren. So viele freundliche Worte unterwegs in einer Millionenstadt. Die Ukrainer verstehen es wirklich, sich deeskalierend zu verhalten.
Gestern hab ich die Amateuraufnahme zurückerhalten, die ich am Palmsonntag vom Konzert in unserer Kirche gemacht hab. Vika hatte sie mit Freuden gleich nach dem Konzert entgegengenommen und so oft gehört, bis mein kleiner MP- 4 Player entladen war. Ich hatte mir währenddessen meine Konzertkritik zurechtgelegt, die ich dann heute bestätigt fand, als ich es mir zweimal in Folge anhörte. Mit der Markuspassion für Orgel und Chor hat Bogdan Demianenko der ukrainischen lutherischen Kirchenmusik ein eigenständiges Gesicht gegeben. Er greift die Tradition des fünften Evangelisten (Bach) auf und verbindet auf reife Weise in der Verarbeitung der Leidensgeschichte zeitgenössische und klassische Elemente. Großartig, diese strahlenden Chorsätze, die immer wieder den Himmel hindurch leuchten lassen, während die Gesamtkomposition die Spannung und die Schmerzen der Passionsgeschichte mit abwartenden und sich reibenden Klängen wiedergibt. Es ist eine Geschichte von Grenzüberschreitungen, von Ausgeliefertsein und Verrat, vom scheinbaren Sieg des Unrechts, die da zum Klingen kommt. Und gerade in unserer angstvollen und nahezu hoffnungslosen Zeit war sie bei der Uraufführung am Sonntag sehr tröstlich zu hören. Welch unglaubliche Momente wir doch in St. Katharina erleben dürfen! Berührend auch, mit welcher Bescheidenheit das junge Talent – Bogdan ist Student am Tschaikowski- Konservatorium - den donnernden Applaus und Glückwünsche entgegennahm. Trotz der kalten Kirche hatten sich viele Zuhörer einladen lassen und haben es gewiss nicht bereut, gekommen zu sein. Übrigens hat Bogdan bei der Verleugnung des Petrus doch tatsächlich den Hahn auf der Orgel in hohen Tönen elektronisch krähen lassen, so ähnlich wie das Klingelzeichen eines Mobiltelefons. Begeisternd war auch, zu beobachten, mit welcher Ernsthaftigkeit die vielen mitwirkenden jungen Leute bei der Sache waren. Sie hatte Bogdan zum Teil aus der Gruppe von Igors Jungen Erwachsenen rekrutiert, aber auch eine beachtliche Anzahl seiner Kommilitonen in den Chor integriert. Wunderbare, hochbegabte, engagierte, junge Leute. Mehrmals während der Aufführung musste ich denken: „Gebe Gott, dass sie niemals Kanonenfutter werden!“
Auch wenn die Aufnahme keine besondere Klangqualität hat, ich werde sie garantiert noch oft hören und dabei viel entdecken.
Und heute Abend saß ich im Gründonnerstagsgottesdienst und fühlte mich innerlich hohl und sehr müde. Ich stellte mir vor, dass meine Familie und ich bald für ein paar Tage nach Deutschland reisen und etwas Abstand zu den Ereignissen gewinnen dürfen. Dann musste ich wieder daran denken, dass so viele Leute hier das noch viel dringender nötig hätten als wir, die wir doch in allem weich gepolstert gewesen sind. Igor hat uns in seiner Predigt warm davon erzählt, dass Jesus uns verstehen kann, weil er selbst Leid, Schmerz, Versuchung und Erfolglosigkeit am eigenen Leibe durchgestanden hat. Nach dem Gottesdienst kam Ludmila auf mich zu und fragte mich eingehend nach unserem Gesundheitszustand. Meine Güte, sie hatte sich alle Wehwehchen gemerkt, über die wir uns in den letzten Monaten unterhalten hatten, mit dem Höhepunkt von Bernhards Blinddarmverdacht. Der habe sich doch hoffentlich nicht bewahrheitet? „Ich hab mir solche Sorgen um Euch gemacht!“ sagte sie. „Es spielt doch bestimmt auch eine Rolle, dass Ihr in diese unruhigen Zeiten hineingeraten seid. Was haben wir doch noch vor ein paar Jahren hier friedlich gelebt. Ich hätte Euch friedlichere Zeiten gewünscht!“ Ich entgegnete, dass ich das sehr wohl in den vergangenen Jahren wahrgenommen habe. „Wir sind jetzt alle so erschöpft von den Geschehnissen der letzten Monate.“ fuhr sie fort. „Man muss bloß den Fernseher anmachen und sofort ist alles wieder da. Und du kannst gar nicht aufhören, traurig zu sein.“ Ich erzählte, dass ich mich eigentlich erst nach den Ereignissen im Februar auf den Maidan gewagt habe. Und dass mir in den letzten Tagen trotzdem bedrückende Bilder von den Erschießungen hochkommen, die mir keine Ruhe lassen wollen. „Wie mag es da erst den Leuten gehen, die das alles aus nächster Nähe mit erlebt haben oder einen lieben Angehörigen verloren haben?“ fragte ich.
„Ich muss in den letzten Tagen oft an die Verwundeten denken, die wir hier in der Kirche hatten.“ sagt Ludmila. „Schreckliche Verletzungen. Da saß zum Beispiel auf dieser Bank ein Junge, 27 Jahre alt, so ein hübscher Kerl. Dem hatten sie ein Auge zerprügelt. Er sollte zur OP nach Deutschland ausgeflogen werden. Und da saß er und wartete. Und er sagte mehrmals: <Es wäre besser gewesen, wenn sie mir den Arm abgeschlagen hätten und mir das Auge gelassen hätten.> Nach und nach hat er seine Geschichte erzählt. Er ist im Waisenhaus aufgewachsen, bis er siebzehn war. Ich weiß ja nicht, wie das bei Euch in Europa ist. Aber ihm haben sie bei der Schulabschlussfeier 300 Griwna in die Hand gedrückt und gesagt: <Ab heute versorgst du dich selbst.> Keine Starthilfe, keine Anleitung, wie man eine Arbeit findet und vor allem keine Wohnung, nichts haben sie ihm mitgegeben, außer diesen lächerlichen 300 Griwna. Und so hat er sich zehn Jahre irgendwie durchgeschlagen, hat sie mal in dieser, mal in jener Ecke geborgen. Wissen Sie, solche Verhältnisse in unserem Land haben es nötig gemacht, dass Menschen ihr Leben auf dem Maidan lassen mussten. Ich hab den Jungen nicht wiedergesehen. Ich hoffe bloß, dass er inzwischen erfolgreich operiert wurde.“


noch was Interessantes:

Quote:
Putin wirft Maske und Fehdehandschuh hin

Putin hat heute de facte der EU den Fehdehanschuh hingeworfen – er spricht sich für eine Rückkehr zur „Ebene der Nation“ und Abkehr vom europäischen Projekt aus und redet mit großem Verständnis, ja kaum verholener Sympathie vom Erfolg extremer Rechter. Damit ist quasi offiziell, was bisher schon offensichtlich war: Dass der Enkel von Stalins Koch politisch am äußeren rechten Rand beheimatet ist. Er nutzt bolschewistische Machtmethoden und Rhetorik für eine ultrakapitalistische Wirtschaftspolitik mit einer kleinen Macht-Clique als Nutznießer. Minderheitenfeindlichkeit, Missachtung für demokratische Institutionen und Rechtsstaatlichkeit, aggressiver Nationalismus, der Glaube an die Auserwähltheit der eigenen Nation, die feindliche Einstellung gegenüber anderen Ländern und Rassismus, „Sammeln von russischem Boden“, Militarismus, das Pochen auf starke Führung, der Einsatz von Gewalt in Innen- und Außenpolitik – all das sind Merkmale für eine Politik am äußeren rechten Rand des politischen Spektrums.

Außerdem gestand Putin heute offen ein, dass er versucht, auf die westlichen Regierungen Druck durch direkte Beeinflussung ihrer Wähler zu machen. Die Europäer trauten sich Zuhause nur noch zu flüstern, aus Angst, vor den USA abgehört zu werden. Entweder lügt er hier oder er hat eine verzerrte Wahrnehmung der Realität.

Hier die betreffenden Zitate Putins:
„Die heutige Welt, vor allem die westliche, ist sehr monopolisiert, viele westlichen Länder haben freiwillig einen bedeutenden Teil ihrer Souveränität aufgegeben. Es ist schwierig, geopolitische Fragen zu verhandeln. Weil es schwierig ist, mit Leuten zu verhandeln, die sogar Zuhause nur flüstern aus Angst, von den Amerikanern abgehört zu werden (etc., siehe oben). Aber ich wende mich gezielt an die Völker dieser Länder, vor allem, weil der einfache Mensch in Deutschland, Frankreich und Italien sofort Falschheit oder deren Fehlen spürt. Unsere Position ist absolut ehrlich und transparent, deshalb ist es einfacher, sie den einfachen Bürgern dieser Staaten klar zu machen, als einigen ihrer Politiker. Und ich denke, im bekannten Maße ist uns das gelungen. Egal, was eine Regierung für ein Land hat, sie müssen auf die Meinung der Wähler hören. Deshalb wende ich mich gezielt an die Menschen.“

„Bezüglich der Umorientierung in Sachen Werte in den Europäischen Ländern, denke ich, dass wir so einen Prozess beobachten. Die so genannten konservativen Werte haben heute einen anderen Klang. Der Sieg von Viktor Orban in Ungarn oder der Erfolg radikaler rechter Kräfte in den letzten Wahlen dort, der Erfolg von Marin Le Pen in Frankreich, das Wachsen solcher Tendenzen in anderen Ländern, sie sind offensichtlich, total offensichtlich. Das hat zu tun mit dem Streben nach mehr Souveränität, damit, dass die Menschen verstehen, dass auf Ebene der Nation einige Fragen, die lebenswichtig sind für die Bürger dieser Staaten, effektiver zu lösen sind als etwa auf Ebene von Brüssel.


von Boris Reitschuster...



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das wort freiwillig ist dabei ein hohn :kissenschlacht:



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Sollte ich jemanden persönlich verletzt haben,das war nicht meine absicht und bitte ich hiermit offiziell um Entschuldigung. wahrheit ist wahrheitSocial TV Geheimer Krieg der USA. USATALIBAN "Allahu Akbar"
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