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 Post subject: Die Totalversager wollen den Brexit ca. ein Jahr verschieben
PostPosted: 27. Jan 2019, 17:02 
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Handelsblatt - "Großbritannien: Wie die Abgeordnete Yvette Cooper einen ungeordneten Brexit noch verhindern will"
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/p ... li=BBqg6Q9

Kommentar
Es ist unglaublich. Obwohl die schon Milliarden an Schäden mit ihrem Chaos verursacht haben wollen die fröhlich so weitermachen und den Brexit um noch ca. ein weiteres Jahr verschieben. Geht es noch? So langsam müssten die anderen Bevölkerungen in Europa mal aufwachen und sich dagegen zur Wehr setzen. Offensichtlich sind in Europa alle angeblichen politischen Führungskräfte nicht in der Lage dazu. Die asozioale Egomanie der Briten hnat jetzt schon viele Arbeitsplätze in deren eigenem und in anderen Ländern gefordert. Soll das etwa so weitergehen?


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 Post subject: Re: Großbritannien
PostPosted: 28. Jan 2019, 18:39 
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Ich wäre nicht einmal völlig überrascht, wenn Großbritannien den Austrittsantrag kurz vor Tores Schluss zurückziehen würde - und das nicht weil man in der EU bleiben will ,sondern um zusätzliche Zeit zu gewinnen. Indem man später erneut den Austritt erklären würde hätte man weitere zwei Jahre gewonnen. Aber das grundsätzliche Dilemma würde das nicht lösen.



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 Post subject: Re: Großbritannien
PostPosted: 29. Jan 2019, 17:31 
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Excubitor wrote:
Handelsblatt - "Großbritannien: Wie die Abgeordnete Yvette Cooper einen ungeordneten Brexit noch verhindern will"
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/p ... li=BBqg6Q9

Kommentar
Es ist unglaublich. Obwohl die schon Milliarden an Schäden mit ihrem Chaos verursacht haben wollen die fröhlich so weitermachen und den Brexit um noch ca. ein weiteres Jahr verschieben. Geht es noch? So langsam müssten die anderen Bevölkerungen in Europa mal aufwachen und sich dagegen zur Wehr setzen. Offensichtlich sind in Europa alle angeblichen politischen Führungskräfte nicht in der Lage dazu. Die asozioale Egomanie der Briten hnat jetzt schon viele Arbeitsplätze in deren eigenem und in anderen Ländern gefordert. Soll das etwa so weitergehen?


Ich widerhole zum x-ten Mal, dass nicht die Briten am Desaster schuld sind sondern die EU. Man lese den Rahmenvertrag der für die Schweiz ausgearbeitet wurde, die EU will an unserem Lohn- und Steuersystem massiv schrauben und vieles mehr. Wir sollen auch noch mehr an die EU überweisen, aber nichts zu sagen haben. Wir sollen allen Einwanderer die nicht arbeiten wollen oder können am Sozialsystem teilhaben lassen. :evil: Wir sollen das akzeptieren, andernfalls werden wir mit Sanktionen belegt. Wir sind aber kein EU Mitglied. Man will die Schweiz ausbluten, so wie das bei vielen EU Staaten bereits geschehen ist. Die Briten lehnen zu Recht die ausgehandelten Verträge ab, es würde ihnen so gehen wie uns Schweizer. Dass die Briten aussteigen wollen ist ihr Recht, nur die EU hindert sie daran. Sie verlieren einen der grössten Nettozahler in der EU und das kommt nicht gut an. Das müssten dann wiederum die Bürger ohne Wahlrecht bezahlen und still sein. :evil:

Was hat die EU denn so tolles vollbracht? Frankreich, Italien und Deutschland sind ein Beispiel dafür, was aus einem Land wird, wenn es EU-hörig ist. Deutschland war ein so stolzes und schönes Land, was ist aus ihm geworden? Eine unheilvolle Armutsgrenze ist entstanden, viele Obdachlose wie es das noch nie so gab, übernatürliche Arbeitszeiten, ein Lohnniveau das zum Heulen ist und die Chrampfer nach vielen Jahren Arbeit nicht von der Rente leben können. In der Politsendung in Italien sagte Salvini, die EU sagt was sie will und wir machen was wir wollen. Er erntete tosenden Beifall. Die Italiener wurden auch nicht gefragt, ob sie EU-Mitglied werden wollen, sie haben ja seit über 100 Jahren die Mafia.

Die EU hat europaweit die Bürger links gedrillt, sie haben nichts zu sagen sie müssen nur zahlen. Wagen es die Bürger anders zu wählen als es gewollt ist, werden sie ausgegrenzt, verlieren oft noch ihren Arbeitsplatz und werden zu Menschen ohne Wert gemacht.

EU-weit gibt es nur noch Kriminalität, Arbeitslosigkeit, Armut bis unter das Existenzminimum, zunehmend Bürger ohne Bildung die vom Staat, das heisst vom zahlenden Untertanen geleistet werden muss. Das nennt man noch hochnäsig Demokratie. :evil: :evil:
Ich hoffe und wünsche dass diese gottverdammte EU in ihrem eigens verursachten Dreck verrecken wird. Den Briten wünsche ich viel Erfolg und alles Gute ohne EU. Die Schweiz hat bewiesen, dass es auch ohne diese Versammlung geht, im Gegenteil es uns besser geht als den EU-Bürger. :evil: :evil:


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 Post subject: Re: Großbritannien
PostPosted: 3. Feb 2019, 19:52 
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Ich widerhole zum x-ten Mal, dass nicht die Briten am Desaster schuld sind sondern die EU


Oh Livia, nicht alles ist die EU Schuld. Auch wenn du es gerne hättest. Es gibt so so viel Arbeitslose usw in nicht EU Ländern Nein da sind schon die Britten selbst schuld den die haben zwei rechten Idioten geglaubt. Die wo hass und Hetze verteilt haben. Die meisten haben es ihnen geglaubt und jetzt müssen sie selber vestellen das auch rechte ... nur lügen. Den die wo das angestifftet haben sind weg vom fenster. Sie wissen auch warum. Mehr als die Hälfte der Britten denken das auch so. nur bei uns die hinken beim denken etwas nach ;) Hauptsache aus der EU und der rest ist sch.. egal ;)



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 Post subject: Brexit-News aktuell: Wie nicht anders zu erwarten ...
PostPosted: 7. Feb 2019, 19:37 
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Reuters - "May holt sich in Brüssel Abfuhr von Juncker"
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 Post subject: Anzeichen für den Zerfall Europas
PostPosted: 8. Feb 2019, 13:07 
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ZEIT ONLINE - "Osteuropa: Der Zerfall beginnt im Osten Europas"
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Meines Erachtens hat der Zerfall schon vor langer Zeit begonnen. Die Ereignisse der jüngeren Vergangenheit und Gegenwart sind großenteils ein Resultat aus vielen vorhergegangenen Fehlern. Wirklich einig war man sich in entscheidenden Kernbereichen nie. Zyniker würden sagen, die EU war aufgrund der Verschiedenheiten der Interessen, Kulturen und politischen Strömungen "ein totgeborenes Kind". Es war immer eine reine Frage der Zeit bis die schwelenden Konflikte ans Tageslicht treten würden. Beispielhaft an der Schuldenpolitik einiger Staaten ist leicht erkennbar, dass diese anscheinend nie ans Ganze gedacht, sondern immer nur sich selbst im Auge hatten, und das ökonomisch noch dazu so schlecht, dass nun alle in Mitleidenschaft geraten sind.


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 Post subject: Re: Großbritannien
PostPosted: 9. Feb 2019, 12:37 
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Man muss auch Tusk verstehen. 4 Millionen Polen werden das Königreich verlasssen müssen. Die EU ist bald ausgeträumt. Brexit dann der ITix und dann der FREXIT. Es geht jetzt auf Schlag. Der DEXIT ist dann dann die krönende Steigerung. :zwinker:



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 Post subject: Re: Großbritannien
PostPosted: 10. Feb 2019, 12:45 
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Trotz Brexit-Angst
- Neue Planungssicherheit für die Schweizer Exportindustrie
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Am Montagvormittag um 11 Uhr werden Bundesrat Guy Parmelin und der britische Handelsminister Liam Fox in einer feierlichen Zeremonie im Bernerhof ihre Unterschrift unter das neue Abkommen setzen. Bereits im Dezember hatte der Bundesrat mit Grossbritannien die Rechte von britischen und Schweizer Bürgern in den jeweiligen Gastländern geregelt. Diese bleiben im Falle eines harten Brexits bestehen wie bisher. In den letzten Wochen wurde nun zusätzlich ein Abkommen für die Schweizer Exportwirtschaft ausgehandelt.

Die Verhandlungen in London führte Stefan Flückiger, der Delegierte des Bundesrats für Handelsverträge. Ziel war es, die technischen Handelshemmnisse, welche für die Schweizer Exportwirtschaft bei einem ungeordneten Brexit wieder gelten würden, zu beseitigen.


https://www.srf.ch/news/schweiz/trotz-b ... tindustrie

Ähnliche Verträge hat Frau May auch mit anderen nicht EU-Länder abgeschlossen oder sind in Aussicht. Das ist der Plan B von Frau May wie sie das mal geäussert hat. Bis jetzt wurde sie nur beschimpft und belächelt, als inkompetent betitelt und vieles mehr. Diese Frau hat stählerne Nerven, hält etwas aus und leitet die Geschicke sehr schlau trotz den EU-weiten Unkenrufen. :smile1:
Die EU hustet bereits als sie vom Vertrag Schweiz-Grossbritannien erfahren hat. Der Kommentar der Schweizer Politiker, das geht die gar nichts an. :smile1:


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 Post subject: Re: Großbritannien
PostPosted: 14. Mar 2019, 21:21 
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 Post subject: Brexit: Theresa May tritt am 07.06.2019 zurück
PostPosted: 24. May 2019, 18:02 
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Tagessachau - "Großbritanniens Premier May kündigt ihren Rücktritt an"
https://www.tagesschau.de/multimedia/vi ... 43263.html

RP ONLINE - "Theresa May hinterlässt einen Scherbenhaufen"
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/p ... li=BBqg6Q9

FOCUS MONEY ONLINE Finanzen - Aufträge blieben aus - Erste große Brexit-Pleite: Stahl-Riese British Steel steht vor dem Kollaps
https://www.focus.de/finanzen/boerse/au ... r_FINANZEN

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Das ist aber noch höflich ausgedrückt mit dem Scherbenhaufen. Das ist politisches Total-Versagen in Reinkultur. Von der Brexit-Gegnerin zur fanatischen Brexit-Befürworterin, nebenbei bemerkt gegen den aktuellen Willen des britischen Volkes, hat sie ein ganzes Land ins parlamentarische und wirtschaftliche Chaos gestürzt. Und wie könnte es anders sein. Im entscheidenden Moment verlassen die Ratten das sinkende Schiff, wie es zutreffend so schön heißt. Solchen Politikern müssten als Haftung für ihr Fehlverhalten sämtliche Pensionsbezüge gestrichen werden und sie dürften nur noch von Sozialhilfe leben ...
Ohne ernsthafte Konsequenzen wenigstens für grobes Fehlverhalten wird es niemals vernünftige und vor allem verantwortungsvolle Politik geben. besonders nicht in Deutschland. Derzeit können Politiker tun und lassen was sie wollen, ohne auch nur den hauch von tatsächlichen Konsequenzen für grobes Fehlverhalten fürchten zu müssen.


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 Post subject: Drehen die Briten jetzt völlig durch?
PostPosted: 25. May 2019, 20:09 
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FOCUS ONLINE Politik - "Angst vor Brexit-Wettrüsten - Bewerberzahl um May-Nachfolge wächst"
https://www.focus.de/politik/ausland/an ... 60435.html

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Es zeichnet sich ein Szenario ab, dass es nahelegt, dass es wesentlich besser gewesen wäre die Briten schon während ihres Theaters aus der EU rauszuwerfen. Dieser schwachsinnige Hick-Hack wird uns alle teuer zu stehen kommen, nicht die zu Unrecht völlig überversorgten und überbezahlten Polit-Versager. Das sollte jedem klar sein.
Allerdings haben sie sich selbst die tiefste Grube gegraben:
FOCUS MONEY ONLINE Finanzen - "Aufträge blieben aus - Erste große Brexit-Pleite: Stahl-Riese British Steel steht vor dem Kollaps"
https://www.focus.de/finanzen/boerse/au ... r_FINANZEN
Und wenn nicht bald Vernunft einkehrt, womit nach augenblicklicher Einschätzung so schnell nicht zu rechnen ist, wird es für die Briten noch weit schlimmer kommen. Das politische Procedere ist immer das gleiche: Erst große Klappe und auf dicke Hose machen, dann versagen und die Bevölkerung, diesmal die ganz Europas, allen voran die deutsche, zahlt die Zeche.


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 Post subject: Re: Großbritannien
PostPosted: 26. May 2019, 21:19 
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Warten wir mal ab. Dieser Stahlkonzern hat sicher viel Übung darin, sich aus steuerlichen Gründen arm zu rechnen. Da kann man auch mal eine Insolvenzsituation simulieren, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen.


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 Post subject: Re: Großbritannien
PostPosted: 27. May 2019, 16:19 
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Excubitor schrieb
Quote:
Das ist leider falsch. der juristische Grundsatz heißt "pacta sunt servanda" (Verträge sind auszuführen). Die Einzigen, die sich daran nicht halten wollen sind die Briten, die Ausgehandeltes ständig wieder im eigenen Interesse ändern wollen. Die EU braucht rein rechtlich absolut nichts an dem Vertrag zu ändern der einmal geschlossen worden ist. Es wäre reine Kulanz, falls doch.


Wenn ich einen Vertrag abschliesse um was es auch immer geht, so darf der Vertrag nicht zu meinen Ungunsten ausfallen. Das ist aber mit der EU geschehen, sie wollen die Briten so aus der EU verabschieden wie es ihnen genehm ist und nicht umgekehrt. Du siehst leider nur die eine Seite, vernachlässigst aber die andere. Wenn ich an einem Arbeitsplatz kündige darf mir der Arbeitgeber auch keine Steine in den Weg legen. Schreib jetzt bitte nicht dass das was anderes ist. Ich mag deine Kommentare aber manchmal sind sie etwas zu einseitig. :zwinker:


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 Post subject: Re: Großbritannien
PostPosted: 29. May 2019, 18:54 
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Livia wrote:
Excubitor schrieb
Quote:
Das ist leider falsch. der juristische Grundsatz heißt "pacta sunt servanda" (Verträge sind auszuführen). Die Einzigen, die sich daran nicht halten wollen sind die Briten, die Ausgehandeltes ständig wieder im eigenen Interesse ändern wollen. Die EU braucht rein rechtlich absolut nichts an dem Vertrag zu ändern der einmal geschlossen worden ist. Es wäre reine Kulanz, falls doch.


Wenn ich einen Vertrag abschliesse um was es auch immer geht, so darf der Vertrag nicht zu meinen Ungunsten ausfallen. Das ist aber mit der EU geschehen, sie wollen die Briten so aus der EU verabschieden wie es ihnen genehm ist und nicht umgekehrt. Du siehst leider nur die eine Seite, vernachlässigst aber die andere. Wenn ich an einem Arbeitsplatz kündige darf mir der Arbeitgeber auch keine Steine in den Weg legen. Schreib jetzt bitte nicht dass das was anderes ist. Ich mag deine Kommentare aber manchmal sind sie etwas zu einseitig. ;)


Wo hast Du das denn her bitte? Selbstverständlich kann ein Vertrag zu Deinen Ungunsten ausfallen, wenn du während der Vertragsverhandlungen nicht dafür sorgst ein für Dich besseres Ergebnis zu bekommen. Es ist ganz allein Dein Problem, bei einer Verhandlung, deshalb heißt es ja so, ein für Dich gutes Ergebnis zu erzielen. Wenn ein Vertrag einmal geschlossen ist, hat sich jede der Parteien, vorbehaltlich juristischer Ausnahmen, daran zu halten. Deshalb "pacta sunt servanda".


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 Post subject: Re: Großbritannien
PostPosted: 10. Jun 2019, 07:55 
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Boris Johnson spielt mal wieder den harten Hund:

Quote:
NEWS-TICKER ZUM BREXIT

Brexit-Hardliner Johnson will nicht zahlen

Boris Johnson hat der Europäischen Union gedroht, die vereinbarten Ausstiegszahlungen in Milliardenhöhe zurückzuhalten.

(...)

Ein Brexit ohne Austrittsabkommen mit der EU wäre nach Worten des britischen Außenministers Jeremy Hunt „politischer Selbstmord“ für die konservativen Tories. Der Versuch, Großbritannien ohne Abkommen aus der EU austreten zu lassen, würde zu Neuwahlen führen, bei denen den Konservativen die „Vernichtung“ drohe, schrieb Hunt am Dienstag im „Daily Telegraph“. Hunt ist einer von bislang zehn Kandidaten für die Nachfolge von Tory-Parteichefin und Premierministerin Theresa May.

Die Konservativen seien in ihrer Existenz bedroht, da pro-EU-Wähler bei Neuwahlen die Liberaldemokraten und EU-Gegner die Brexit-Partei unterstützen würden, schrieb Hunt, nachdem die von Nigel Farage neugegründete Brexit-Partei bei der Europawahl mit Abstand stärkste und die Liberaldemokraten zweitstärkste Kraft geworden waren. Die Tories hatten mit lediglich neun Prozent das schlechteste Ergebnis seit 1832 eingefahren.

(...)


https://www.fr.de/politik/brexit-hardli ... 53041.html

Ich glaube aber nicht, dass irgendeine Art von politischer Show den Konservativen aus dieser Zwickmühle helfen kann ...


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 Post subject: Re: Großbritannien
PostPosted: 11. Jun 2019, 09:16 
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GG146 wrote:
Boris Johnson spielt mal wieder den harten Hund:

Quote:
NEWS-TICKER ZUM BREXIT

Brexit-Hardliner Johnson will nicht zahlen

Boris Johnson hat der Europäischen Union gedroht, die vereinbarten Ausstiegszahlungen in Milliardenhöhe zurückzuhalten.

(...)

Ein Brexit ohne Austrittsabkommen mit der EU wäre nach Worten des britischen Außenministers Jeremy Hunt „politischer Selbstmord“ für die konservativen Tories. Der Versuch, Großbritannien ohne Abkommen aus der EU austreten zu lassen, würde zu Neuwahlen führen, bei denen den Konservativen die „Vernichtung“ drohe, schrieb Hunt am Dienstag im „Daily Telegraph“. Hunt ist einer von bislang zehn Kandidaten für die Nachfolge von Tory-Parteichefin und Premierministerin Theresa May.

Die Konservativen seien in ihrer Existenz bedroht, da pro-EU-Wähler bei Neuwahlen die Liberaldemokraten und EU-Gegner die Brexit-Partei unterstützen würden, schrieb Hunt, nachdem die von Nigel Farage neugegründete Brexit-Partei bei der Europawahl mit Abstand stärkste und die Liberaldemokraten zweitstärkste Kraft geworden waren. Die Tories hatten mit lediglich neun Prozent das schlechteste Ergebnis seit 1832 eingefahren.

(...)


https://www.fr.de/politik/brexit-hardli ... 53041.html

Ich glaube aber nicht, dass irgendeine Art von politischer Show den Konservativen aus dieser Zwickmühle helfen kann ...


auf den Typen sind sehr sehr viele Britten sauer. aber sowas von. ich Hoffe nicht das der damit durchkommt



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 Post subject: Re: Großbritannien
PostPosted: 25. Jul 2019, 06:31 
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Das sieht die NZZ ganz richtig - der neue Premier Johnson war immer ein Opportunist und potentieller Wendehals, ein "harter Brexit" ist also keineswegs vorprogrammiert.

Quote:
Grossbritannien lässt sich auf ein riskantes Abenteuer ein

(...)

Wie könnte ein Ausweg aus diesem Dilemma aussehen? Boris Johnson hat sich als Bannerträger für einen harten Brexit inszeniert, genau deswegen haben ihn die Parteimitglieder auch zu ihrem neuen Anführer gekürt. Doch der Blick auf seine politische Biografie zeigt, dass er sich nicht wie ein sturer Ideologe, sondern als Opportunist verhält, dem plötzliche Positionswechsel keineswegs fremd sind und dessen hervorstechendste Eigenschaft seine Unberechenbarkeit ist. Sein Bekenntnis zum Brexit im Jahre 2016 war durch ein nüchternes Machtkalkül begründet – das nun aufgegangen ist. Und anders als Theresa May zeigte er sich stets sehr gewandt, seine Meinungsänderungen zu rechtfertigen.

(...)


https://www.nzz.ch/meinung/boris-johnso ... ld.1497478


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 Post subject: Eilmeldung Brexit: Johnson verliert Mehrheit im Unterhaus
PostPosted: 3. Sep 2019, 17:01 
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dpa - "Johnson büßt durch Fraktionswechsel Unterhaus-Mehrheit ein"
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/p ... li=BBqg6Q9

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Dass Abgeordnete so weit gehen und sogar die Fraktion wechseln, um seinen egoistischen Unfug zu verhindern, hätte Johnson wohl nicht gedacht.Man darf gespannt sein, wie es weitergeht.


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 Post subject: Re: Eilmeldung Brexit: Johnson verliert Mehrheit im Unterhaus
PostPosted: 4. Sep 2019, 06:03 
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Excubitor wrote:
dpa - "Johnson büßt durch Fraktionswechsel Unterhaus-Mehrheit ein"
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/p ... li=BBqg6Q9

Kommentar
Dass Abgeordnete so weit gehen und sogar die Fraktion wechseln, um seinen egoistischen Unfug zu verhindern, hätte Johnson wohl nicht gedacht.Man darf gespannt sein, wie es weitergeht.


Ich glaube schon, dass er dieses Risiko gesehen hat. Entweder hat er zu hoch gepokert - oooder sogar den harten Brexit nur angetäuscht und in Wahrheit auf Neuwahlen abgezielt.


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 Post subject: Re: Eilmeldung Brexit: Johnson verliert Mehrheit im Unterhaus
PostPosted: 5. Sep 2019, 06:16 
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GG146 wrote:
Excubitor wrote:
dpa - "Johnson büßt durch Fraktionswechsel Unterhaus-Mehrheit ein"
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Dass Abgeordnete so weit gehen und sogar die Fraktion wechseln, um seinen egoistischen Unfug zu verhindern, hätte Johnson wohl nicht gedacht.Man darf gespannt sein, wie es weitergeht.


Ich glaube schon, dass er dieses Risiko gesehen hat. Entweder hat er zu hoch gepokert - oooder sogar den harten Brexit nur angetäuscht und in Wahrheit auf Neuwahlen abgezielt.


Nur, was glaubt er dann mit Neuwahlen erreichen zu können? Nach dem was er sich geleistet hat schadet er damit seiner Partei und begeht wahrscheinlich selbst politischen Suizid. Letztendlich könnte damit wieder der gesamte Brexit auf der Kippe stehen, da mittlerweile genügend Wähler erkannt zu haben scheinen, was sie sich damit angetan haben.


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