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 Post subject: Die Tragödie von Lampedusa
PostPosted: 6. Oct 2013, 13:33 
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Die Einwohner von Lampedusa kämpfen mit den Tränen, als sie von der Katastrophe vor ihrer Insel berichten, bei der wohl bis zu 300 afrikanische Flüchtlinge ertranken. "Wir verbrachten die Nacht auf unserem Boot, als wir Schreie hörten. Wir eilten hinaus, um zu sehen, was geschieht, und erlebten einen Albtraum", berichtet Alessandro Marino, der mit seiner Freundin Sharanna Buonocorso als erster am Unglücksort war, als das mit bis zu 500 afrikanischen Flüchtlingen völlig überladene Schiff kurz vor der Küste sank.

"Es waren zwischen 150 und 200 Menschen im Wasser. Wir konnten 47 von ihnen retten. Mehr und wir wären selbst gesunken", erzählt der Ladenbesitzer aus Lampedusa. "Viele schrien. Und viele waren nackt, um die Chance zu vergrößern, an der Wasseroberfläche zu bleiben", sagt seine sichtlich erschöpfte Freundin, als sie am nächsten Tag über den Hafen blickt. Dort haben Rettungskräfte die Opfer in schwarzen Leichensäcken aufgereiht.


http://www.welt.de/politik/ausland/arti ... echer.html

Seufz... und Europa schaut zu. Jedes Land hat genug mit sich selbst zu tun; da bleibt kein Spielraum für solche Flüchtlinge... glaubt man.

Ja, es gibt kaum ein Land, welches nicht mit Problemen zu kämpfen hat; aber ist das ein Grund, die außereuropäischen Grenzen mit gewaltigen "Schutzzäunen" auszustatten; unzählige "Wachen" aufzustellen... um doch zu wissen, dass Wasser keine Grenzen kennt?

Nimmt man den Tod von Flüchtlingen damit nicht in Kauf? Irgendwie scheint es, als ob jedes europäische Land die Verantwortung an das nächste Land abgeben will. Statt gemeinsam nach einer vernünftigen Lösung zu suchen, wird so getan, als ob es keine geben würde.

Für JEDES Problem gibt es ein Lösung, aber wenn man nicht suchen will, findet man natürlich auch keine.

Seufz... und das Meer wird auch weiterhin keine Grenzen haben.


  
 
 Post subject: Re: Die Tragödie von Lampedusa
PostPosted: 6. Oct 2013, 22:30 
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Prinzipiell gebe ich dir da Recht liebe Laura, doch ehrlich gesagt vor was sind diese Menschen denn geflüchtet? Sicherlich nicht vor Krieg, denn da bräuchten Sie keine Boote.

Es ist mit Sicherheit eine Tragödie, aber diese Menschen wissen um die Gefahr, wenn sie sich in die Boote begeben. Jetzt schreit man auf, wenn 100 ertrinken ... aber wenn 1000 verhungern, da kräht dann kein Hahn mehr nach.

Helfen muss man unbedingt, aber vor Ort und nicht mit noch mehr Plätzen für Wirtschaftsflüchtlinge, vor denen ich Respekt habe, dass sie diese Gefahr auf sich nehmen. Warum macht man nicht vor Ort etwas? Bei aller Trauer, ich würde die Überlebenden in ein Flugzeug setzen und schnurrstracks zurück fliegen. Das klingt sicherlich herzlos, aber so denke ich nun mal.


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 Post subject: Re: Die Tragödie von Lampedusa
PostPosted: 6. Oct 2013, 22:47 
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Ex - Arbeitslos wrote:
Bei aller Trauer, ich würde die Überlebenden in ein Flugzeug setzen und schnurrstracks zurück fliegen. Das klingt sicherlich herzlos, aber so denke ich nun mal.


Das allein wird die Flüchtlingsströme aber nicht aufhalten. Andere wirtschaftlich völlig perspektivlose Menschen werden hoffen, dass sie schon durchkommen und nicht zurückgeflogen werden, und manche in die Heimat zurückverfrachtete Flüchtlinge werden es erneut versuchen.

Man muss den Leuten schon Perspektiven in ihrer Heimat eröffnen. Dazu sind aber nicht nur wesentlich gerechtere Spielregeln im globalen Wettbewerb nötig, sondern mancherorts auch die Beseitigung von Hindernissen für Verbesserungen aller Art in Gestalt von Menschen mit zu viel politischer Macht und zu wenig Verantwortungsbewußtsein.

Das geht aber leider nicht gewaltfrei. In Somalia z. B. müssten internationale Streitkräfte schon eine Art Warlord - Massaker veranstalten, um den Menschen dort eine bessere Zukunft zu eröffnen.

Für diese Dualität von Voraussetzungen - helfen und die Hindernisse für die Helfer mit Gewalt beseitigen - wird man aber in Europa auf absehbare Zeit kaum politische Mehrheiten zusammenbekommen. Für die besonders Hilfswilligen ist Krieg ein no go und für die Kriegsbereiten die mit einer fairen globalen Wirtschaft verbundene Aufgabe wirtschaftlicher Machtpositionen.


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 Post subject: Re: Die Tragödie von Lampedusa
PostPosted: 7. Oct 2013, 16:25 
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es gab vor ca 40 jahren einen tv-film von wolfgang menge da waren an der küste mg nester und alle übers mittelmeer wurden abgeballert



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Sollte ich jemanden persönlich verletzt haben,das war nicht meine absicht und bitte ich hiermit offiziell um Entschuldigung. wahrheit ist wahrheitSocial TV Geheimer Krieg der USA. USATALIBAN "Allahu Akbar"
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 Post subject: Re: Die Tragödie von Lampedusa
PostPosted: 7. Oct 2013, 20:44 
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borus wrote:
es gab vor ca 40 jahren einen tv-film von wolfgang menge da waren an der küste mg nester und alle übers mittelmeer wurden abgeballert


Warum sollte man sich wünschen unschuldige Menschen abballern zu können, ich verstehe deinen Post nicht.

Ich schrieb ja schon, dass man die Dinge vor Ort ankurbeln muss, Perspektiven bieten, ich will nicht, dass Menschen getötet werden.


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 Post subject: Das Flüchtlingsproblem, das keines sein müsste
PostPosted: 11. Oct 2013, 14:08 
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Dieses Problem hängt eng mit der Unfähigkeit unserer Politiker zusammen und dem Unstand dass es hier schon lange keinen echten Rechtsstaat mehr gibt, wenn es überhaupt jemals einen gegeben hat.
Fakt ist, dass es eine Menge Menschen gibt, die Hilfe benötigen. Ebenso sicher ist jedoch auch, dass jedes Land nur eine begrenzte Kapazität hat Menschen anderer Nationen aufzunehmen.
Die bisherige Situation ist leider so geartet, dass hier viel zu viele Kriminelle und Faule durchgefüttert und anderweitig subventioniert werden, sogar versucht wird, diese "zwangszuintegrieren", ohne dass überhaupt eine echte Bereitschaft dazu besteht. Das führt natürlich zwangsläufig dazu, dass man sich um wirklich hilfbedürftige Flüchtlinge, die sich tatsächlich in Not befinden, weder mit fananziellen, noch mit anderen Mitteln ausreichend kümmern kann, sondern die zusätzliche Problematik zu vieler ausländischer Staatsbürger im Inland zusätzlich zu den vorhandenen Problemen immer weiter verschärft, bis in nicht allzu ferner Zukunft der Zorn des Volkes (hoffentlich) die Verantwortlichen ereilt...
Sogar bisher völlig normale Bürger sind mittlerweile schon wirklich hasserfüllt, durch diese Politik des konglomeraten Versagens. Kürzlich traf ich eine gute Bekannte wieder, die ich längere Zeit nicht gesehen hatte, vormals eine hilfsbereite, ganz normale Frau, nunmehr durch die mittlerweile indiskutablen Lebensumstände in diesem Land geprägt voller Hass, und das ist keine Übertreibung. Aus der Gestik, der Sprache, der Mimik ging eindeutig hervor, dass hier eine nicht generell ausländerfeindliche, sondern besonders Türken- und Muslim feindliche Haltung erzeugt worden ist, wofür eindeutig die Polit-Versager verantwortlich zeichnen. Bevor hier wieder eine falsche Richtung eingeschlagen wird, die Frau leidet definitiv nicht unter einer Islamophobie...

Dabei wäre das Problem relativ "leicht" zu lösen:
1. Dringend notwendige Überarbeitung und Präzisierung des bisher, leider von Anfang an, untauglichen Ausländerrechts, in der Form, dass ausländische Kriminelle und Kriminelle mit Migrationshintergrund leichter und wesentlich schneller aus diesem Staatssystem entfernt und dauerhaft ausgewiesen werden können.
2. Dazu notwendig sind weitere Verbesserungen des Staatsbürgerrechts, die es ermöglichen bei schweren Straftaten schneller die Staatsbürgerschaft zu entziehen.
3. Darüber hinaus ist ein Gesetz notwendig, dass im Rahmen der Ausländergesetze von vornherein festschreibt, dass als hilfsbedürftige Flüchtlinge aufgenommene Menschen das Land wieder verlassen müssen, sobald die Notsituation nicht mehr besteht.

Die Forderungen zu 1.-3. würden eine ganze Reihe von Problemen beheben helfen, darunter jede Menge Platz und finanziellen Spielraum schaffen, um denen zu helfen, die wirklich Hilfe benötigen und überstrapaziert nicht die vorhandenen Ressourcen, da neue geschaffen, bzw. eigentlich schon vorhandene reaktiviert werden.

4. Menschen muss in ihrem Heimatland Unterstützung gewährt werden, nicht in fremden Ländern. Hilfe muss am Ort der Notlage erfolgen, nicht diese Lage verlagert werden und dadurch neue Nöte erzeugt werden.

P.S.: Auch ich bin kein Ausländerfeind, sondern kenne wesentlich mehr ausländische Mitbürger als deutsche, doch man sollte sich in diesem Land nicht verbieten lassen, die Wahrheit auf den Punkt zu bringen.


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 Post subject: Re: Das Flüchtlingsproblem, das keines sein müsste
PostPosted: 11. Oct 2013, 14:20 
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Quote:
Dieses Problem hängt eng mit der Unfähigkeit unserer Politiker zusammen




Es bleibt die Frage , wie viele Menschen wollen wir aufnehmen , obwohl wir weder einen aufnahmefähigen Arbeitsmarkt für gering qualifizierte Arbeitnehmer aufweisen, noch eine Lösung für die vielfälltigen sozialen und kulturellen Probleme haben? Schlussendlich mündet Armutsmigration zu einer verfestigten Arbeitslosigkeit, sozialer Isolation, Parallelgesellschaften und in einigen wenigen Fällen zu radikalem Fundamentalismus und Kriminalität. Diese Probleme muss Europa lösen. Ansonsten wachsen Angst und Unbehagen in der Bevölkerung und die Rechten werden stärker (Frankreich, Schweden, Norwegen Niederlande, Österreich etc.). Wer die Probleme in den Städten ignoriert und verharmlost, nimmt die Ängste der betroffen Menschen nicht ernst und treibt sie den Rechten in die Arme.Was dann daraus wird kann sich jeder vorstellen.
Wir brauchen in Europa Politiker die eine geistig moralische Erneuerung (wie sie einst Kohl gefordert hat) zustande bringen, um ein Europa der Menschen zu formen und nicht ein Europa der Agrar-, Finanz- und Wirtschaftsindustrien. Die subventionistische Förderung der Globalindustrien zu Lasten der Menschen und Umwelt muss beendet werden. Würden wir die bisher angefallenen und zukünftig anfallenden Kosten der Flüchtlingsabwehr in sinnvollen Projekten in Afrika einbringen, benötigten wir vermutlich keine Flüchtlingsabwehr. Die Lobbyisten in Europa haben ganze Arbeit geleistet; die EU sieht Afrika nur als Absatzmarkt von subventionierten Waren und Waffen und natürlich als Ressourcenlieferanten.

gruß staber


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 Post subject: Re: Das Flüchtlingsproblem, das keines sein müsste
PostPosted: 11. Oct 2013, 14:26 
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staber wrote:
@Excubitor
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Dieses Problem hängt eng mit der Unfähigkeit unserer Politiker zusammen


Es bleibt die Frage, wie viele Menschen wollen wir aufnehmen , obwohl wir weder einen aufnahmefähigen Arbeitsmarkt für gering qualifizierte Arbeitnehmer aufweisen, noch eine Lösung für die vielfälltigen sozialen und kulturellen Probleme haben? Schlussendlich mündet Armutsmigration zu einer verfestigten Arbeitslosigkeit, sozialer Isolation, Parallelgesellschaften und in einigen wenigen Fällen zu radikalem Fundamentalismus und Kriminalität. Diese Probleme muss Europa lösen. Ansonsten wachsen Angst und Unbehagen in der Bevölkerung und die Rechten werden stärker (Frankreich, Schweden, Norwegen Niederlande, Österreich etc.). Wer die Probleme in den Städten ignoriert und verharmlost, nimmt die Ängste der betroffen Menschen nicht ernst und treibt sie den Rechten in die Arme.Was dann daraus wird kann sich jeder vorstellen.
Wir brauchen in Europa Politiker die eine geistig moralische Erneuerung (wie sie einst Kohl gefordert hat) zustande bringen, um ein Europa der Menschen zu formen und nicht ein Europa der Agrar-, Finanz- und Wirtschaftsindustrien. Die subventionistische Förderung der Globalindustrien zu Lasten der Menschen und Umwelt muss beendet werden. Würden wir die bisher angefallenen und zukünftig anfallenden Kosten der Flüchtlingsabwehr in sinnvollen Projekten in Afrika einbringen, benötigten wir vermutlich keine Flüchtlingsabwehr. Die Lobbyisten in Europa haben ganze Arbeit geleistet; die EU sieht Afrika nur als Absatzmarkt von subventionierten Waren und Waffen und natürlich als Ressourcenlieferanten.

gruß staber


Sehr guter Beitrag, Staber, den ich inhaltlich so unterstreichen würde. Ich habe mir erlaubt, die Problemstrukturen noch einmal hervorzuheben.


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 Post subject: Re: Das Flüchtlingsproblem, das keines sein müsste
PostPosted: 11. Oct 2013, 15:37 
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Excubitor wrote:
3. Darüber hinaus ist ein Gesetz notwendig, dass im Rahmen der Ausländergesetze von vornherein festschreibt, dass als hilfsbedürftige Flüchtlinge aufgenommene Menschen das Land wieder verlassen müssen, sobald die Notsituation nicht mehr besteht.


Das ist leichter verlangt als in die Praxis umgesetzt, zumal die aktuelle Rechtslage bereits darauf abzielt. Wenn die Notsituation viele Jahre anhält, bringt die Abschiebung nach ihrer Beendigung meist menschliche Härten mit sich und stößt auf Widerstand auch von engagierten Deutschen:

http://abschiebestop.blogsport.de/

Oft haben sich die Flüchtlinge dann ja hier eingelebt, ihre Kinder gehen hier zur Schule und sprechen manchmal besser deutsch als ihre Muttersprache.


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 Post subject: Re: Die Tragödie von Lampedusa
PostPosted: 11. Oct 2013, 20:20 
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 Post subject: Re: Die Tragödie von Lampedusa
PostPosted: 11. Oct 2013, 20:28 
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zwei threads zu diesem thema zusammengefügt



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 Post subject: Re: Das Flüchtlingsproblem, das keines sein müsste
PostPosted: 12. Oct 2013, 16:01 
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GG146 wrote:
Excubitor wrote:
3. Darüber hinaus ist ein Gesetz notwendig, dass im Rahmen der Ausländergesetze von vornherein festschreibt, dass als hilfsbedürftige Flüchtlinge aufgenommene Menschen das Land wieder verlassen müssen, sobald die Notsituation nicht mehr besteht.


Das ist leichter verlangt als in die Praxis umgesetzt, zumal die aktuelle Rechtslage bereits darauf abzielt. Wenn die Notsituation viele Jahre anhält, bringt die Abschiebung nach ihrer Beendigung meist menschliche Härten mit sich und stößt auf Widerstand auch von engagierten Deutschen:

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Oft haben sich die Flüchtlinge dann ja hier eingelebt, ihre Kinder gehen hier zur Schule und sprechen manchmal besser deutsch als ihre Muttersprache.



Das ist zum einen einer der Gründe warum jenen in deren Heimat geholfen werden muss, zum anderen könnten wirklich Integrierte auch bleiben. Wir haben hier so viele Integrationsunwillige, die bei konsequenter Durchführung eines brauchbaren Ausländerrechts längst nicht mehr hier sein dürften. Denen wirft man aber deutsche Personalausweise förmlich hinterher. Solch ein Unfug muss gestoppt werden.


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 Post subject: Re: Die Tragödie von Lampedusa
PostPosted: 12. Oct 2013, 21:30 
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GG146 wrote:
Excubitor wrote:
3. Darüber hinaus ist ein Gesetz notwendig, dass im Rahmen der Ausländergesetze von vornherein festschreibt, dass als hilfsbedürftige Flüchtlinge aufgenommene Menschen das Land wieder verlassen müssen, sobald die Notsituation nicht mehr besteht.


Das ist leichter verlangt als in die Praxis umgesetzt, zumal die aktuelle Rechtslage bereits darauf abzielt. Wenn die Notsituation viele Jahre anhält, bringt die Abschiebung nach ihrer Beendigung meist menschliche Härten mit sich und stößt auf Widerstand auch von engagierten Deutschen:

http://abschiebestop.blogsport.de/

Oft haben sich die Flüchtlinge dann ja hier eingelebt, ihre Kinder gehen hier zur Schule und sprechen manchmal besser deutsch als ihre Muttersprache.


Moin Alex!
Ich füge mal hier den Kosovokrieg als Beispiel an. Ist das damals nicht so festgelegt worden, das wir für die Flüchtlinge nur für den Zeitraum des Krieges Schutz gewährten?
Dieser Krieg ist aber seit fast einem Jahrzehnt vorbei! Das man seitens der Abzuschiebende den Abschied von der gemütlichen sozialen Hängematte bedauert ist menschlich verständlich - aber diese Hängematte kann nicht die Last der ganzen Welt tragen; dafür wurde sie zurecht auch nie gebaut! Eigentlich wurde sie überhaupt nicht als
Hängematte sondern vernünftigerweise als Sprungbrett bzw. Hängematte für die Alten, die ihre Pflicht getan haben, konzipiert.
Was würde man sagen, wenn der Wanderer, den man wegen eines Unwetters am Abend aufgenommen hatte, am nächsten Tag einfach nicht gehen will! ;)

gruß horst


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 Post subject: Re: Die Tragödie von Lampedusa
PostPosted: 12. Oct 2013, 21:36 
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Nicht zu vergessen, dass uns das Urteil des Landessozialgerichts NRW weitere Armutsflüchtlinge aus Rumänien und Bulgarien in einer Größenordnung von mehr als 100 000 bescheren dürfte, die mit allen anderen Hartz IV-Empfängern gleichgestellt wurden.
Darüber hinaus wird uns unzweifelhaft von der EU ein weiteres Flüchtlingskontingent aufgezwungen, obwohl Deutschland jetzt bereits mehr Flüchtlinge aufnimmt als die südeuropäischen Staaten, wie kürzlich eine Medienmeldung anführte.
Es stellt sich die Frage "Warum arbeitet in diesem Land überhaupt noch jemand?", wenn sich doch anscheinend jeder am Volksvermögen bedienen kann, ohne jemals irgendetwas dafür geleistet zu haben. Bei den Urteilsbegünstigten geht es schließlich nicht um Menschen in akuter existenzieller Notlage, sondern meist um reine Armutsflüchtlinge (wobei man nicht gänzlich ausschließen kann, dass einige existenziell Bedrohte darunter sind).

Debjenigen gegenüber, die hier die Sozialleistungen und das Steueraufkommen einbringen ist dieses Urteil asozial. Leistungsträger werden in diesem Land bestraft und in Situationen von den Staatsvertretern verschuldeter Existenzbedrohung genötigt, drangsaliert und ohne brauchbare Hilfe der eigenen Existenzvernichtung überlassen (auch einen meiner Freunde hat es bereits getroffen), währenddessen für die totale Überversorgung der sich selbst für etwas besseres haltenden Politversager und die gesamte Armut der Welt anscheinend Geld genug vorhanden zu sein scheint.


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 Post subject: Re: Die Tragödie von Lampedusa
PostPosted: 12. Oct 2013, 21:50 
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ja nur das rum+ bul eu bürger sind und keine flüchtlinge oder asylanten ,der richter hat eine meise. :D



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Sollte ich jemanden persönlich verletzt haben,das war nicht meine absicht und bitte ich hiermit offiziell um Entschuldigung. wahrheit ist wahrheitSocial TV Geheimer Krieg der USA. USATALIBAN "Allahu Akbar"
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 Post subject: Re: Die Tragödie von Lampedusa
PostPosted: 12. Oct 2013, 22:03 
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borus wrote:
ja nur das rum+ bul eu bürger sind und keine flüchtlinge oder asylanten ,der richter hat eine meise. :D


In dem Verfahren ging es um die grundsätzliche Frage der Ansprüche von EU - Bürgern auf Sozialleistungen in anderen EU - Staaten als ihrem Heimatland und nicht um Flüchtlinge aus Regionen außerhalb der EU.

Vom GG-Aktiv - Forum hierher kopiert:

maxikatze wrote:
Quote:
Nicht zu vergessen, dass uns das Urteil des Landessozialgerichts NRW weitere Armutsflüchtlinge aus Rumänien und Bulgarien in einer Größenordnung von mehr als 100 000 bescheren dürfte, die mit allen anderen Hartz IV-Empfängern gleichgestellt wurden.


Ist so ein Urteil in Stein gemeißelt?


Das ist eine neue Rechtsprechung und das Landessozialgericht ist nicht die höchste Instanz. In dieser Angelegenheit wird also mit Sicherheit noch eine Entscheidung des Bundessozialgerichts ergehen:

Quote:
(...)

Bisher hätte hier der Grundsatz gegolten, dass sie nicht Hartz-IV-berechtigt seien, da sie sich allein zur Arbeitssuche in Deutschland aufgehalten haben.

Lebensmittelpunkt

Da die Familie aber erklärte, trotz der Arbeitslosigkeit in Deutschland bleiben zu wollen, sie hier also ihren neuen Lebensmittelpunkt gefunden habe, kassierte das Landessozialgericht Ende August die Entscheidungen der Stadt Hamm und des Sozialgerichtes Dortmund ein. Beide hatten zuvor den Hartz-IV-Antrag der Familie abgelehnt.

(...)

Fragwürdige Entscheidung

Doch auch diese Entscheidung gilt auf europäischer Ebene als fragwürdig. Genau wie der bisherige Hartz-IV-Ausschluss für Personen, die wegen der Arbeitssuche hier sind.

Hartz IV bezogen - Stand Juli 2013 - in Dortmund 415 Menschen aus Rumänien und Bulgarien.


http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/hartz-iv-auch-fuer-migranten-id8449437.html

"Fragwürdig" heißt, dass die Frage der Sozialleistungsberechtigung von EU - Bürger in anderen EU - Staaten als dem eigenen Heimatland überhaupt nicht genau geregelt ist. Bei der EU - Erweiterung haben wohl alle politischen Akteure nur an die schnelle Vergrößerung der Absatzmärkte für die eigene Wirtschaft gedacht und alles andere nicht so wichtig gefunden ... :roll:


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 Post subject: Re: Die Tragödie von Lampedusa
PostPosted: 13. Oct 2013, 08:00 
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GG146 wrote:
Bei der EU - Erweiterung haben wohl alle politischen Akteure nur an die schnelle Vergrößerung der Absatzmärkte für die eigene Wirtschaft gedacht und alles andere nicht so wichtig gefunden ... :roll:



An nichts anderes wird dabei gedacht. Der eigentliche Gedanke der EWG ist doch schon längst verloren gegangen, man sollte zurückschrumpfen, dann würde es evtl auch mit dem Euro klappen.


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 Post subject: Re: Die Tragödie von Lampedusa
PostPosted: 14. Oct 2013, 19:37 
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Noch etwas vom GG-Aktiv - Forum:

Uel wrote:
Ein liebes Hallo in die Runde,

ein heißes Thema habt ihr hier, an dem man sich leicht die Finger verbrennen kann, was ich also mal versuchen werde. Es war auch heute Tagesgespräch auf WDR5,
http://www.wdr5.de/nc/sendungen/tagesgespraech/s/kommentare/d/14.10.2013-09.20.html
wo ich Teile meiner Argumente postete:

Wir sitzen in der Falle, haben mit zu großzügiger Einwanderungspraxis die Ressourcen, insbesondere den Städten, ausgeschöpft, die wir jetzt für EU-Armuts-Flüchtlinge und wirkliche Kriegs-/Bürgerkriegsflüchtlinge aus der Welt gebrauchen könnten. Diese Kapazitäten sind mit Leuten blockiert, die den Anerkennungsstatus niemals hätten bekommen dürfen.

Das 1te Problem ist unsere Vergangenheit und den daraus abgeleiteten eingebildeten Tabus, die uns daran hindert, ohne moralinen Schaum vorm Mund über Einwanderungsgesetzgebung ernsthaft zu sprechen. Aber man ist noch nicht einmal so gescheit, sich das wenigstens einzugestehen und die Konsequenzen daraus zu ziehen, z. B. weil wir belastet sind, übernehmen wir einfach 1 : 1 die Migrationsgesetze eines unverdächtigen anderen Staates, - z. B. der Schweiz, da bräuchte man sie noch nicht einmal übersetzen und bräuchten uns nie mehr etwas Nazi-Zeitliches vorwerfen zu lassen.

Das 2te Problem ist die Justiz mit ihrem Gleichheits-Fetischismus. Kein Politiker kann ernsthaft syrischen Flüchtlingen aus chaotischen, überfüllten Flüchtlingszeltstädten eine x-fach bessere Situation in Deutschland AUF ZEIT anbieten, denn er kann sicher sein, dass ein Jurist gefunden wird, der bis vor EU-Gerichtshöfe dieses Viel-Mehr in Deutschland als dennoch nicht ausreichend für die Gleichheit der Menschen in Europa befindet. Es werden sich keine mutigen Richter finden, die im Gesamtinteresse der ärmsten der armen Flüchtlinge mal von der Relativität der Gleichheit sprechen würden. So lassen wir lieber überhaupt keine Notleidenden herein bzw. nur ausreichend überschaubare kleine Kontingente. Lieber in Jordanien unter der Sonne und mit Seuchen in gigantischen Zeltstädten krepieren lassen als hier unbezahlbare Gleichheitsurteile von verantwortungsfreien Juristen aufgedrückt bekommen. Wenn man dann wenigstens vor Ort ausreichend präsent wäre oder es ausreichend publik machte, wenn man dort schon sein sollte.

Das 3te Problem ist die Familienzusammenführung durch die Justiz. Sie wird als europäische Einbahnstraße zur Vollversorgung verstanden. Es war, soviel ich weiß, Willi Brandt, der noch den Anwerbestopp für türkische Arbeitnehmer durchsetzte. Alle zusätzlich seit damals nach Deutschland gekommenen Türken kamen auf der Frei-Fahrkarte der von Juristen ausgeweiteten Familienzusammenführung nach Deutschland und es gab keinen Richter, der jemals auch mal die andere Richtung vorgeschlagen hätte, denn auch auf türkischem Boden kann man schließlich Familien zusammenführen, auch da kann der Onkel mit dem Neffen, zumal es dort seit Jahrzehnten wirtschaftlich stetig bergauf geht.

Die 4te Seite der Falle ist die europäische Einigung ohne soziale/wirtschaftliche Harmonisierung. Man hätte schon lange und muss immer noch dringenst Harmonisierungsstufen einführen und von diesen die Freizügigkeit abhägig machen. Zwischen Staaten, die nicht auf einer ähnlichen Harmonisierungsstufe der Sozialleistungen, Steuern und Wirtschaftskraft stehen, müssen wieder Grenzkontrollen eingeführt werden, schon im Interesse des Wirtschaftswachstums dieser schwächeren Staaten.

Das 5te Problem, was uns in der Falle stecken lässt, ist ein mangelhaftes Kartellrecht mit brutalen Größenbegrenzungen ohne jegliche Ausnahme. Jeder Konkurrent auf dem Markt als Wettbewerber ist daran interessiert, den Konkurrenten zu beseitigen um selbst zu groß zum Scheitern zu werden und um Teile der freien Marktkräfte aushebeln zu können. Nur ein toter, kanibalisierter (know-how ausgeweideter) Konkurrent ist ein guter Konkurrent und dies nicht nur auf dem Heimatmarkt sondern international. Damit wird weltweit Unglaubliches an Arbeitsplätzen und kleinen selbständigen Existenzen vernichte, was erst das ganze Ausmaß an Armuts- und Verzweiflungsmigration erzeugt. Außer durch politische Korruption kann kein Staat an allzu großen Firmen interessiert sein sowie an gefährlich unausgeglichenen Handelsbilanzen. Wir brauchen endlich eine Konzentrationssteuer für markbeherrschende Firmen, z. B. 25% Mehrwertsteuer für die Giganten am Markt.

Das 6te Problem zum Funktionieren der Falle ist dann die Subventionierung von allem Unmöglichem: Künstlich verbilligte Landwirtschaftsexporte auf afrikanischen Märkten, damit selbst Kleinbauern zu Obdachlosen und Lohnsklaven verkommen. Fischereiflotten, die mittels Fangquoten und Korruption in Fischgründe vordringen, die historisch kleinen einheimischen Fischern vorbehalten waren. So stellt man sicher, das auch wirklich flächendeckend Armut und Hoffnungslosigkeit erzeugt wird und selbst der Tod von keiner Verzweiflungstat mehr abhält, Somalia ist uns ein grausames Beispiel.

Resume:
Ich kann zur Zeit keinen politisch Verantwortlichen sehen, der diese Probleme durchgeifend und mit Aussicht auf Lösung angeht. Der Leidensdruck ist noch nicht groß genug. Es muss uns erst alles um die Ohren fliegen, damit man tätig wird.

Ja, man ist sogar so bekloppt und nimmt lieber noch mehr von der falschen Medizin: Die WTO-Verträge und die europäischen künstlichen Gleichmacheranstrengungen in Brüssel, natürlich ohne Soziales und Steuern aber jedoch mit den aberwitzigsten Normen und Regeln, sind noch nicht verdaut, da hat man schon neue Größen-Gier nach einer US-Europäischen Gleichmacherei, nur damit Firmen noch monströser und schrankenloser agieren können.

Ein zu starres und Prinzipien bis ins Gegenteil zu Tode reitendes Rechtssystem ist ein Zeichen einer kulturell in Starrsinn und unpassenden Regulierungen vergreisten Gesellschaft.


Zum 1. Problem: Die Schweizer kommen mit dem dortigen Asylbewerberzustrom auch nicht klar, ebensowenig andere europäische Staaten ohne "deutsche Tabus" und sogar ohne koloniale Vergangeneit wie die Skandinavier. Und wenn ich mir das Konstrukt der Drittstaatenregelung sowie die deutsche Abschiebepraxis genau angucke, kann ich kaum etwas von einer spezifisch deutschen Schamhaftigkeit im Umgang mit dem Problem des Asylmissbrauchs feststellen. Die deutschen Tabus sind m. M. n. eher Gegenstand theoretischer Diskussionen als praktischer Politik.

Gemeinsam sind aber allen europäischen Staaten die von Dir unter den Punkten 2. - 6. aufgeführten Phänomene, die Herrschaft einer die Politik und damit die Demokratie dominierenden und der gesellschaftlichen Realität teilweise entrückten Justiz (siehe dazu unser neues Thema: http://grundgesetzaktiv.de/phpBB3/viewt ... =67&t=1811) und das faktische Primat der Wirtschaft bei allen langfristigen und globalen Gestaltungen der europäischen Politik.

Ich fürchte mittlerweile auch, dass die Schmerzgrenze noch nicht erreicht ist und dass eine Beseitigung der fundamentalen Konstruktionsfehler in den (Verfassungs-) Rechtsgrundlagen und internationalen Vertragswerken der demokratischen Welt derzeit nicht möglich ist. Vielleicht kommen in naher Zukunft wichtige Impulse dazu aus den USA, wo derzeit eine fanatische Mindereit ganz offen bekundet, den Staat zerstören zu wollen und damit auch noch beachtliche Teilerfolge erzielt, anstatt wegen Verfassungssabotage Politikverbot zu erhalten.


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 Post subject: Re: Die Tragödie von Lampedusa
PostPosted: 14. Oct 2013, 19:42 
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Ich kann zur Zeit keinen politisch Verantwortlichen sehen, der diese Probleme durchgeifend und mit Aussicht auf Lösung angeht.


Tach Uel! :)

Es wird auch in Zukunft keiner zu sehen sein.Die Gefühlsduselei wird so weiter gehen. Sollte doch ein politisch Verantwortlicher in Erscheinung treten, wird er die " ENDLÖ**NG" ins Auge fassen. Dann aber ist es leider zu spät. Es wiederholt sich so manches in der Geschichte immer wieder.
PS. Der Beitrag kann von Moderatorenseite ruhig gelöscht werden.

gruß staber


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 Post subject: Re: Die Tragödie von Lampedusa
PostPosted: 14. Oct 2013, 19:44 
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Ich kann zur Zeit keinen politisch Verantwortlichen sehen, der diese Probleme durchgeifend und mit Aussicht auf Lösung angeht.


Tach Uel! :)

Es wird auch in Zukunft keiner zu sehen sein.Die Gefühlsduselei wird so weiter gehen. Sollte doch ein politisch Verantwortlicher in Erscheinung treten, wird er die " ENDLÖ**NG" ins Auge fassen. Dann aber ist es leider zu spät. Es wiederholt sich so manches in der Geschichte immer wieder.
PS. Der Beitrag kann von Moderatorenseite ruhig gelöscht werden.

gruß staber


Was ist denn an einem Völkermord "verantwortlich"? Das ist nicht nur das schlimmstmögliche Verbrechen, sondern auch ausgesprochen dumm und phantasielos. Wenn es überall auf der Welt wirtschaftliche Zukunftsperspektiven für alle Menschen gibt und kriminelle Zuwanderer überall achtkantig wieder rausfliegen, wird die verbleibende Migration nirgendwo mehr ein Riesenproblem sein, sondern tatsächlich zu einer Bereicherung für alle Beteiligten werden.


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