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 Post subject: Re: Die Tragödie von Lampedusa
PostPosted: 21. Apr 2015, 16:15 
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Von GG-Aktiv

Uel wrote:
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P. S.

Den Aufruf von Pro Asyl habe ich unterzeichnet. Dabei bin ich mir durchaus darüber im Klaren, dass die Anwesenheit von Rettungsschiffen auf dem Mittelmeer noch mehr Menschen zu einer riskanten Flucht verleiten könnte. Aber auch dieser Gesichtspunkt kann nicht rechtfertigen, Zehntausende von Menschen einfach ertrinken zu lassen. Retten muss man sie auf jeden Fall.


kleine Polemik:
Wieso muss man Retten auf jeden Fall? wenn man es wenigstens mitbekommt, dann ja! Man kann doch nicht prophylaktisch Retten! Wenn die Schleuser und Flüchtenden zu dämlich sind, Schwimmwesten und SOS-Signalpistolen mitzunehmen, ist das so eine Sache mit dem Retten. Wenn ich zu schnell in eine Kurve rase, mach ich auch nicht den Strassenbauer verantwortlich! Erstaunlich ist, dass auf diesen Booten hauptsächlich Schwarz-Afrikaner sind und kaum Syrer oder Nord-Afrikaner. Auch scheinen nur junge fitte Leute derart lebensbedroht zu sein, dass sie diese Boote nehmen müssen, irgendwie komisch, oder? Wenn man sich den riesigen Globus anschaut, dann wundert man sich, warum man nur in die winzigen Ländchen Italien und BRD als "Rettungsinsel" akzeptieren kann, als einzige möglichen Zufluchtstätten auf dem riesigen Globus. Der Mensch scheint immer noch was vom Lemming zu haben. Sollte der Fluchtweg sicherer werden, werden noch mehr ihn nutzen und dann steigen aus rein statistischen Werten dennoch die Unfälle, weil es dann einfach noch viel mehr Übersetzende sind. Das Seegebiet ist einfach zu groß, als dass man immer mitbekommen könnte, wenn das kleinste überladene Gummiboot in Seenot gerät. Wie schnell das Absaufen abläuft, davon können die DLRG Leute an deutschen Ferienküsten ein Lied singen. Seefahrt im Mittelmeer ist ein hartes Geschäft, wusste Odyseus schon vor tausenden Jahren. Aber man ist ja so mutig und fährt ohne Schwimmwesten .... jau, und die Europäer sind ja so schuldig, weil sie es halt immer schon waren, selbst wenn der US-Amerikaner die Suppen angerührt hatte ....


Die einzige Lösung ist ein konzertiertes Entwicklungs- und PR-Programm in den Heimatländern, ein Marshalplan für unterentwickelte Länder inclusive PR-gepushter Geburtenkontrolle und ein Einbremsen von internationalen Konzernen beim Drangsalieren lokaler Wirtschaftsstrukturen. Wir brauchen eine Entwicklungsländer-"TTIP", aber mit gänzlich entgegengesetzten Vorzeichen. Das ist, was Politiker sofort angehen müssen und nicht 100te bis 1000de Rettungskreuzer im Mittelmeer.


maxikatze wrote:
Livia wrote:
Uel hat recht mit seiner Aussage. Ich frage mich jedoch wie diese jungen Männer zu so viel Geld kommen, damit sie die Schlepper bezahlen können. Irgendetwas stimmt da nicht in meiner Berechnung. :roll:


Das habe ich mich auch schon oft gefragt. Denn die Ärmsten der Armen können sich finanziell wohl kaum diese Überfahrt leisten.


Habt ihr schon mal nach gedacht dass die das Geld sich zusammen kratzen und sich das Geld leihen? Das sagen ua. die, die es Überlebt haben. Oder meint ihr wirklich dass alle die da jetzt kommen reich sind??? Wenn sie Reich währen oder etwas betuchter, dann täten sie aber anders kommen. Schon mal darüber nach gedacht? ;)

Und noch was, es ist sch..egal ob sie Arm Reich oder sonst was sind. Da sind Menschen Gestorben!!!!



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 Post subject: Re: Die Tragödie von Lampedusa
PostPosted: 21. Apr 2015, 16:17 
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Wir wissen doch inzwischen , das wir eine globale Welt haben. Warum werden die Flüchtlinge nicht in der ganzen Welt verteilt, insbesondere auch in den rießengroßen (im Vergleich) klassischen Erdteilen bzw. Einwanderungsländern Australien, Kanada und USA (die ja auch Verantwortung tragen müssen )!? Warum müssen gefühlt fast alle zu uns? Wer ordnet das an? Wo bleibt da die Correctness? Es sind ja beileibe nicht nur arme Kriegsflüchtlinge z.B. aus Syrien.Sie kamen erst in Scharen seit dem Lebensfreude Gerichtsurteil, welches ihnen Leistungen auf für Ausländer paradiesischem Harz-IV-Niveau im wahrsten Sinne des Wortes versprochen wurden und es sich herumgesprochen hat, daß man selbst ohne Asylgrund und mit dicker Kriminalakte nicht abgeschoben wird. Das muß sich schleunigst ändern. Die momentane Situation erinnert mich fatal an den Untergang des weströmischen Reichs, und die hatten wenigstens einen hölzernen Limes.


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 Post subject: Re: Die Tragödie von Lampedusa
PostPosted: 21. Apr 2015, 16:18 
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Uel wrote:
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P. S.

Den Aufruf von Pro Asyl habe ich unterzeichnet. Dabei bin ich mir durchaus darüber im Klaren, dass die Anwesenheit von Rettungsschiffen auf dem Mittelmeer noch mehr Menschen zu einer riskanten Flucht verleiten könnte. Aber auch dieser Gesichtspunkt kann nicht rechtfertigen, Zehntausende von Menschen einfach ertrinken zu lassen. Retten muss man sie auf jeden Fall.


kleine Polemik:
Wieso muss man Retten auf jeden Fall? wenn man es wenigstens mitbekommt, dann ja! Man kann doch nicht prophylaktisch Retten! Wenn die Schleuser und Flüchtenden zu dämlich sind, Schwimmwesten und SOS-Signalpistolen mitzunehmen, ist das so eine Sache mit dem Retten. Wenn ich zu schnell in eine Kurve rase, mach ich auch nicht den Strassenbauer verantwortlich! Erstaunlich ist, dass auf diesen Booten hauptsächlich Schwarz-Afrikaner sind und kaum Syrer oder Nord-Afrikaner. Auch scheinen nur junge fitte Leute derart lebensbedroht zu sein, dass sie diese Boote nehmen müssen, irgendwie komisch, oder? Wenn man sich den riesigen Globus anschaut, dann wundert man sich, warum man nur in die winzigen Ländchen Italien und BRD als "Rettungsinsel" akzeptieren kann, als einzige möglichen Zufluchtstätten auf dem riesigen Globus. Der Mensch scheint immer noch was vom Lemming zu haben. Sollte der Fluchtweg sicherer werden, werden noch mehr ihn nutzen und dann steigen aus rein statistischen Werten dennoch die Unfälle, weil es dann einfach noch viel mehr Übersetzende sind. Das Seegebiet ist einfach zu groß, als dass man immer mitbekommen könnte, wenn das kleinste überladene Gummiboot in Seenot gerät. Wie schnell das Absaufen abläuft, davon können die DLRG Leute an deutschen Ferienküsten ein Lied singen. Seefahrt im Mittelmeer ist ein hartes Geschäft, wusste Odyseus schon vor tausenden Jahren. Aber man ist ja so mutig und fährt ohne Schwimmwesten .... jau, und die Europäer sind ja so schuldig, weil sie es halt immer schon waren, selbst wenn der US-Amerikaner die Suppen angerührt hatte ....


Die einzige Lösung ist ein konzertiertes Entwicklungs- und PR-Programm in den Heimatländern, ein Marshalplan für unterentwickelte Länder inclusive PR-gepushter Geburtenkontrolle und ein Einbremsen von internationalen Konzernen beim Drangsalieren lokaler Wirtschaftsstrukturen. Wir brauchen eine Entwicklungsländer-"TTIP", aber mit gänzlich entgegengesetzten Vorzeichen. Das ist, was Politiker sofort angehen müssen und nicht 100te bis 1000de Rettungskreuzer im Mittelmeer.


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 Post subject: Re: Die Tragödie von Lampedusa
PostPosted: 21. Apr 2015, 16:20 
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Uel wrote:
Quote:
Und noch was, es ist sch..egal ob sie Arm Reich oder sonst was sind. Da sind Menschen Gestorben!!!!


Es müssen täglich Menschen vor der Zeit sterben, z. B. durch Verhungern und Verdursten oder die riesigen Zahlen der Selbsttöter, die mit der umkonstruierten modernen Welt nicht mehr zurecht kommen, Südkorea soll da eine traurige Position einnehmen; aber die, die einen spektakulären Abgang durch grenzenlosen Leichtsinn inszenieren, um die wird plötzlich kollektiv gejammert.

Zählen die riesigen Zahlen der Andern nicht mehr?

Müssen wir immer dann und um die kollektiv trauern, die uns die Presse präsentiert? Ich habe gerade privat den Vietnamesen gedacht, die durch barbarischte Kriegsführung zu tode gekommen oder zeitlebens verstümmelt wurden, den heute Neugeborenen, die immer noch mit Gendefekten wegen Agent-Orange zur Welt kommen, den zig 1000 US-Veteranen, die lieber Selbstmord machten als das Leben mit den Horrorerinnerungen weiter zu ertragen. (eine sehr gute ARD-Doku) Da muss ich nicht um Leichtsinnige auf Konformitäts-Befehl trauern, die bestimmt ne andere Wahl gehabt hätten.

PS.: in diesem Zusammenhang möchte ich an einen erinnern, den ich meinen Helden nenne: Hugh Thompson

PPS.: natürlich werden die in ihrem Clan das Geld zusammengesammelt haben, wenn sie es nicht selbst aufbrachten. Wie gesagt: Geld für Schwimmweste sollte bei den Überfahrtspreisen kein finanzielles Problem sein.



Quote:
Zählen die riesigen Zahlen der Andern nicht mehr?


Doch.

Quote:
Der Großteil der Fluchtursachen liegt nicht in den Ländern des Südens, sondern in Europa: Wegen Überfischung und Landgrabbing sehen immer mehr Menschen im Senegal keine Perspektive mehr und nehmen ihr Schicksal selbst in die Hand.


http://www.boell.de/de/2015/04/07/wir-s ... -zerstoert

Sehr Lesenswert Lieber Uel ;)

ist schon irgend wie der Hammer! wir beuten die in den anderen Ländern aus und Jammern dann dass sie zu uns kommen weil sie dort nix mehr haben zum Arbeiten. Und wenn sie dann wieder was aufgebaut haben, beuten wir sie wieder aus. Ich hätte da auch keine Lust mehr.

und da sind wir auch mitbeteiligt:

https://www.google.de/search?q=schrott+aus+europa+afrika&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ei=EAg2VbjSIY7laPTpgegN&ved=0CCEQsAQ&biw=1272&bih=658nicht

Ps, noch ein Kommentar dazu von einen User

Quote:
und das ist typisch. kaum einer weiß noch, was krieg ist, wie verzweifelt man ist, wenn einem nichts mehr bleibt, als das nackte leben. die not, die angst, das leid. alles dinge, mit denen wir uns nicht beschäftigen. das einzige was uns interessiert ist: WIR! "was wollen die hier? "bei dieser frage könnt ich kotzen." wie können diese armen menschen sich die schlepperbanden leisten?" das find ich zynisch und völlig daneben. "diese leute haben hier noch nie gearbeitet und jetzt werden meine steuergelder dazu verwendet, den Islam in Deutschland zu verbreiten!" man. diese vollidioten haben noch nicht gemerkt, dass es den seit mindestens 50, 60 jahren in deutschland gibt, zumindest im westen. Türken sind nicht dafür bekannt, mehrheitlich Christen zu sein. sicher, es gibt ein paar, ich kenn sogar eine, aber ein großteil der flüchtlinge, die im mittelmeer ersaufen sind auch Christen, leute die zuhause von den Massenmördern des IS oder der muslimischen Despoten in Saudi Arabien, Katar oder Bahrein verfolgt und mit dem Tode bedroht werden.
Die glauben alle, vor allem hier im Osten, die haben ne Diktatur erlebt. Gegen das was da unten läuft, sind Honecker, Mielke und Konsorten völlig unschuldige Neugeborene!
Und die setzen sich in die Jauch(e)grube und diskutieren, wer schuld hat! Alle die nichts tun wollen, aber könnten. Also unsere europäischen, achso demokratischen Regierungen. Die Superreichen, die an diesen Konflikten auch noch partizipieren, könnten auch, nämlich auf dieses Blutgeld verzichten.
Sorry. Mir ist der Zorn mal wieder durch die Fingerspitzen gerauscht. Ich habe jetzt fertig!


ist nicht von mir!! so, ich habe auch fertig!



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 Post subject: Re: Die Tragödie von Lampedusa
PostPosted: 21. Apr 2015, 16:21 
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wir beuten die in den anderen Ländern aus


Ja ,ja ,ja ,wir sind immer diejenigen die an allem Schuld sind. :roll: Die Konzerne und Banken in den Drittländern beuten die Menschen mit fragwürdigen Arbeitsbedingungen und Hungerlöhnen aus.Ein nicht transparantes Geldverteilungssystem und korrupte Regierungsapparate sind hauptverantwortlich für die Lage in Afrika.
Es gibt eine kleine Mär liebe Sonne!!
Es war ein mal ein Gärtner auf der linken Seite einer Schrebergartenkollonie, der ließ seinen Boden verkommen und baute nichts an, während der Gärtner auf der rechten Seite brav dünkte, säte und erntete. Da kam der Gärtner von der linken Seite, schaute sich beider Ergebnis an und sagte mit zorniger Stimme: "Da sieht man es wieder. So ist die Welt. Der eine hat gar nichts und muss darben, während der andere im Überfluss lebt. Hier müsste mal dringend ein sozialer Gerechtigkeitsausgleich her." Sprachs und forderte von da an von seinem rechten Nachbarn Entwicklungshilfe. Weil der rechte Nachbar sich aber seines Fleißes schämte und nicht als Streber gelten wollte, gab er artig ein Teil seines Habes an seinen müßigen Nachbarn ab. Der knurrte zwar nur: "Das ist noch lange nicht genug, mir geht es nämlich noch immer soooooo schlecht und elend. Bei der nächsten Ernte will ich aber mehr", wart aber trotzdem des Ergebnisses zufrieden, denn er hatte ja was bekommen ohne etwas dafür zu tun. Und wenn sie nicht gestorben sind, so verteilen sie so lange um, bis der rechte Nachbar nicht mehr in den Händen und der linke Nachbar alles in Besitz genommen hat. ;)
http://www.vorsicht-geheimnis.de/forum/politik/kommentar-warum-afrika-dank-entwicklungshilfe-im-elend-verharrt-thread-1697-3.html


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 Post subject: Re: Die Tragödie von Lampedusa
PostPosted: 21. Apr 2015, 16:25 
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Uel wrote:
Müssen wir immer dann und um die kollektiv trauern, die uns die Presse präsentiert? Ich habe gerade privat den Vietnamesen gedacht, die durch barbarischte Kriegsführung zu tode gekommen oder zeitlebens verstümmelt wurden, den heute Neugeborenen, die immer noch mit Gendefekten wegen Agent-Orange zur Welt kommen, den zig 1000 US-Veteranen, die lieber Selbstmord machten als das Leben mit den Horrorerinnerungen weiter zu ertragen. (eine sehr gute ARD-Doku) Da muss ich nicht um Leichtsinnige auf Konformitäts-Befehl trauern, die bestimmt ne andere Wahl gehabt hätten.

PS.: in diesem Zusammenhang möchte ich an einen erinnern, den ich meinen Helden nenne: Hugh Thompson


Wer als Soldat die aktuelle und für ihn (vordergründig) maßgebliche Befehlslage völlig verwirft, um Menschen in akuter Lebensgefahr retten zu können, würde Deinen Text allerdings ganz sicher nicht unterschreiben:

http://de.wikipedia.org/wiki/Hugh_Thompson_junior

So ein Soldat würde auch das Argument nicht akzeptieren, dass die dramatische mediale Darstellung der Flüchtlingskatastrophe die Opfer der strukturellen gesellschaftlichen Gewalt in der westlichen Welt und in Ostasien vernachlässige.


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 Post subject: Re: Die Tragödie von Lampedusa
PostPosted: 21. Apr 2015, 16:56 
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der IWF beutet menschen aus,kreuzfahrt schiffe chartern und die menschen von libyien nach eu bringen,und die schlepper haben kein geschäft



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Sollte ich jemanden persönlich verletzt haben,das war nicht meine absicht und bitte ich hiermit offiziell um Entschuldigung. wahrheit ist wahrheitSocial TV Geheimer Krieg der USA. USATALIBAN "Allahu Akbar"
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 Post subject: Re: Die Tragödie von Lampedusa
PostPosted: 21. Apr 2015, 18:38 
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staber wrote:
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wir beuten die in den anderen Ländern aus


Ja ,ja ,ja ,wir sind immer diejenigen die an allem Schuld sind. :roll: Die Konzerne und Banken in den Drittländern beuten die Menschen mit fragwürdigen Arbeitsbedingungen und Hungerlöhnen aus.Ein nicht transparantes Geldverteilungssystem und korrupte Regierungsapparate sind hauptverantwortlich für die Lage in Afrika.
Es gibt eine kleine Mär liebe Sonne!!
Es war ein mal ein Gärtner auf der linken Seite einer Schrebergartenkollonie, der ließ seinen Boden verkommen und baute nichts an, während der Gärtner auf der rechten Seite brav dünkte, säte und erntete. Da kam der Gärtner von der linken Seite, schaute sich beider Ergebnis an und sagte mit zorniger Stimme: "Da sieht man es wieder. So ist die Welt. Der eine hat gar nichts und muss darben, während der andere im Überfluss lebt. Hier müsste mal dringend ein sozialer Gerechtigkeitsausgleich her." Sprachs und forderte von da an von seinem rechten Nachbarn Entwicklungshilfe. Weil der rechte Nachbar sich aber seines Fleißes schämte und nicht als Streber gelten wollte, gab er artig ein Teil seines Habes an seinen müßigen Nachbarn ab. Der knurrte zwar nur: "Das ist noch lange nicht genug, mir geht es nämlich noch immer soooooo schlecht und elend. Bei der nächsten Ernte will ich aber mehr", wart aber trotzdem des Ergebnisses zufrieden, denn er hatte ja was bekommen ohne etwas dafür zu tun. Und wenn sie nicht gestorben sind, so verteilen sie so lange um, bis der rechte Nachbar nicht mehr in den Händen und der linke Nachbar alles in Besitz genommen hat. ;)
http://www.vorsicht-geheimnis.de/forum/politik/kommentar-warum-afrika-dank-entwicklungshilfe-im-elend-verharrt-thread-1697-3.html


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gut gebrüllt Löwechen schlechte Antwort. :) das wir nicht an allen alleine dran schuld sind ist klar. Das wir mitverantwortlich sind muss erst noch in deinen Kopf reingehen. Leider hast du da was nicht verstanden, ich erkläre es dir: das ist so, wie bei unseren Asylantenpolitik. Wir geben denen eine Wohnung und Geld und Hoffen das sie inerhalb eines Jahres von alleine Deutsch schreiben und rechnen und reden können. Wundern uns aber das sie es nicht können. Es gibt mehrere Gründe dazu: 1 es fehlen die Leute die ihnen Unterrichten 2 es fehlen Leute, die ihnen zeigen wie es in D. abläuft usw. Natürlich bleiben sie dann unter sich ( was nicht gut ist) aber das machen die Deutschen auch im Ausland ( die meisten) und so sieht es in Afrika aus. Wir schicken Milliarden von Geldern ( meistens für Medikamente ) hin und gleichzeitig unseren Müll. Juhu, das Hilft. Wundern wir uns aber dann das seuchen ausbrechen. Natürlich und so steht es auch in den Link drinnen das die Regierungen usw sehr viel daran schuld haben an der Situation keine frage.
Aber jetzt so tun, als hätten wir überhaupt keine Schuld ist dreist bis zum geht nicht mehr. Und mit "WIR" meine ich den Westen mit der USA und co.

Also mein Tip an dich: Löwechen brüll mal ein bisschen Leiser und erkundige dich noch einmal :mrgreen:


Ps: unter den Toten sind auch Christen



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 Post subject: Re: Die Tragödie von Lampedusa
PostPosted: 21. Apr 2015, 19:31 
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@schlau
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wir beuten die in den anderen Ländern aus


Ja ,ja ,ja ,wir sind immer diejenigen die an allem Schuld sind. :roll: Die Konzerne und Banken in den Drittländern beuten die Menschen mit fragwürdigen Arbeitsbedingungen und Hungerlöhnen aus.Ein nicht transparantes Geldverteilungssystem und korrupte Regierungsapparate sind hauptverantwortlich für die Lage in Afrika.
Es gibt eine kleine Mär liebe Sonne!!
Es war ein mal ein Gärtner auf der linken Seite einer Schrebergartenkollonie, der ließ seinen Boden verkommen und baute nichts an, während der Gärtner auf der rechten Seite brav dünkte, säte und erntete. Da kam der Gärtner von der linken Seite, schaute sich beider Ergebnis an und sagte mit zorniger Stimme: "Da sieht man es wieder. So ist die Welt. Der eine hat gar nichts und muss darben, während der andere im Überfluss lebt. Hier müsste mal dringend ein sozialer Gerechtigkeitsausgleich her." Sprachs und forderte von da an von seinem rechten Nachbarn Entwicklungshilfe. Weil der rechte Nachbar sich aber seines Fleißes schämte und nicht als Streber gelten wollte, gab er artig ein Teil seines Habes an seinen müßigen Nachbarn ab. Der knurrte zwar nur: "Das ist noch lange nicht genug, mir geht es nämlich noch immer soooooo schlecht und elend. Bei der nächsten Ernte will ich aber mehr", wart aber trotzdem des Ergebnisses zufrieden, denn er hatte ja was bekommen ohne etwas dafür zu tun. Und wenn sie nicht gestorben sind, so verteilen sie so lange um, bis der rechte Nachbar nicht mehr in den Händen und der linke Nachbar alles in Besitz genommen hat. ;)
http://www.vorsicht-geheimnis.de/forum/politik/kommentar-warum-afrika-dank-entwicklungshilfe-im-elend-verharrt-thread-1697-3.html


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gut gebrüllt Löwechen schlechte Antwort. :) das wir nicht an allen alleine dran schuld sind ist klar. Das wir mitverantwortlich sind muss erst noch in deinen Kopf reingehen. Leider hast du da was nicht verstanden, ich erkläre es dir: das ist so, wie bei unseren Asylantenpolitik. Wir geben denen eine Wohnung und Geld und Hoffen das sie inerhalb eines Jahres von alleine Deutsch schreiben und rechnen und reden können. Wundern uns aber das sie es nicht können. Es gibt mehrere Gründe dazu: 1 es fehlen die Leute die ihnen Unterrichten 2 es fehlen Leute, die ihnen zeigen wie es in D. abläuft usw. Natürlich bleiben sie dann unter sich ( was nicht gut ist) aber das machen die Deutschen auch im Ausland ( die meisten) und so sieht es in Afrika aus. Wir schicken Milliarden von Geldern ( meistens für Medikamente ) hin und gleichzeitig unseren Müll. Juhu, das Hilft. Wundern wir uns aber dann das seuchen ausbrechen. Natürlich und so steht es auch in den Link drinnen das die Regierungen usw sehr viel daran schuld haben an der Situation keine frage.
Aber jetzt so tun, als hätten wir überhaupt keine Schuld ist dreist bis zum geht nicht mehr. Und mit "WIR" meine ich den Westen mit der USA und co.

Also mein Tip an dich: Löwechen brüll mal ein bisschen Leiser und erkundige dich noch einmal :mrgreen:


Ps: unter den Toten sind auch Christen
welchen glaubendie menschen habe ist unwichtig ,tatsache ist es gibt keinen jehova.allah oder gott.dann gebe es viele verbrechen nicht



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 Post subject: Re: Die Tragödie von Lampedusa
PostPosted: 22. Apr 2015, 12:14 
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Rosen für die Welt statt Gemüse für Afrika

Europa und China kaufen afrikanischen Boden

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Äthiopien verkauft zunehmend Ackerflächen an Investoren aus Industrieländern. Die Kleinbauern haben das Nachsehen.


"Armen wird Boden unter den Füßen weggezogen!"

http://www.3sat.de/page/?source=%2Fnano ... index.html

deren Politiker gehören Hinter Gitter und der rest auch. Wie sollen die armen Bauern eigentlich ihre Familie ernähren wenn für sie kein Platz mehr ist?



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 Post subject: Re: Die Tragödie von Lampedusa
PostPosted: 22. Apr 2015, 17:24 
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Uel hat recht mit seiner Aussage. Ich frage mich jedoch wie diese jungen Männer zu so viel Geld kommen, damit sie die Schlepper bezahlen können. Irgendetwas stimmt da nicht in meiner Berechnung. :roll:


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PostPosted: 22. Apr 2015, 17:27 
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maxikatze wrote:
Livia wrote:
Uel hat recht mit seiner Aussage. Ich frage mich jedoch wie diese jungen Männer zu so viel Geld kommen, damit sie die Schlepper bezahlen können. Irgendetwas stimmt da nicht in meiner Berechnung. :roll:


Das habe ich mich auch schon oft gefragt. Denn die Ärmsten der Armen können sich finanziell wohl kaum diese Überfahrt leisten.


Habt ihr schon mal nach gedacht dass die das Geld sich zusammen kratzen und sich das Geld leihen? Das sagen ua. die, die es Überlebt haben. Oder meint ihr wirklich dass alle die da jetzt kommen reich sind??? Wenn sie Reich währen oder etwas betuchter, dann täten sie aber anders kommen. Schon mal darüber nach gedacht? ;)

Und noch was, es ist sch..egal ob sie Arm Reich oder sonst was sind. Da sind Menschen Gestorben!!!!



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 Post subject: Re: Die Tragödie von Lampedusa
PostPosted: 22. Apr 2015, 17:28 
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Uel wrote:
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Und noch was, es ist sch..egal ob sie Arm Reich oder sonst was sind. Da sind Menschen Gestorben!!!!


Es müssen täglich Menschen vor der Zeit sterben, z. B. durch Verhungern und Verdursten oder die riesigen Zahlen der Selbsttöter, die mit der umkonstruierten modernen Welt nicht mehr zurecht kommen, Südkorea soll da eine traurige Position einnehmen; aber die, die einen spektakulären Abgang durch grenzenlosen Leichtsinn inszenieren, um die wird plötzlich kollektiv gejammert.

Zählen die riesigen Zahlen der Andern nicht mehr?

Müssen wir immer dann und um die kollektiv trauern, die uns die Presse präsentiert? Ich habe gerade privat den Vietnamesen gedacht, die durch barbarischte Kriegsführung zu tode gekommen oder zeitlebens verstümmelt wurden, den heute Neugeborenen, die immer noch mit Gendefekten wegen Agent-Orange zur Welt kommen, den zig 1000 US-Veteranen, die lieber Selbstmord machten als das Leben mit den Horrorerinnerungen weiter zu ertragen. (eine sehr gute ARD-Doku) Da muss ich nicht um Leichtsinnige auf Konformitäts-Befehl trauern, die bestimmt ne andere Wahl gehabt hätten.

PS.: in diesem Zusammenhang möchte ich an einen erinnern, den ich meinen Helden nenne: Hugh Thompson

PPS.: natürlich werden die in ihrem Clan das Geld zusammengesammelt haben, wenn sie es nicht selbst aufbrachten. Wie gesagt: Geld für Schwimmweste sollte bei den Überfahrtspreisen kein finanzielles Problem sein.


Quote:
Zählen die riesigen Zahlen der Andern nicht mehr?


Doch.

Quote:
Der Großteil der Fluchtursachen liegt nicht in den Ländern des Südens, sondern in Europa: Wegen Überfischung und Landgrabbing sehen immer mehr Menschen im Senegal keine Perspektive mehr und nehmen ihr Schicksal selbst in die Hand.


http://www.boell.de/de/2015/04/07/wir-sind-hier-weil-ihr-unsere-laender-zerstoert

Sehr Lesenswert Lieber Uel ;)

ist schon irgend wie der Hammer! wir beuten die in den anderen Ländern aus und Jammern dann dass sie zu uns kommen weil sie dort nix mehr haben zum Arbeiten. Und wenn sie dann wieder was aufgebaut haben, beuten wir sie wieder aus. Ich hätte da auch keine Lust mehr.

und da sind wir auch mitbeteiligt:

https://www.google.de/search?q=schrott+aus+europa+afrika&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ei=EAg2VbjSIY7laPTpgegN&ved=0CCEQsAQ&biw=1272&bih=658nicht

Ps, noch ein Kommentar dazu von einem User

Quote:
und das ist typisch. kaum einer weiß noch, was krieg ist, wie verzweifelt man ist, wenn einem nichts mehr bleibt, als das nackte leben. die not, die angst, das leid. alles dinge, mit denen wir uns nicht beschäftigen. das einzige was uns interessiert ist: WIR! "was wollen die hier? "bei dieser frage könnt ich kotzen." wie können diese armen menschen sich die schlepperbanden leisten?" das find ich zynisch und völlig daneben. "diese leute haben hier noch nie gearbeitet und jetzt werden meine steuergelder dazu verwendet, den Islam in Deutschland zu verbreiten!" man. diese vollidioten haben noch nicht gemerkt, dass es den seit mindestens 50, 60 jahren in deutschland gibt, zumindest im westen. Türken sind nicht dafür bekannt, mehrheitlich Christen zu sein. sicher, es gibt ein paar, ich kenn sogar eine, aber ein großteil der flüchtlinge, die im mittelmeer ersaufen sind auch Christen, leute die zuhause von den Massenmördern des IS oder der muslimischen Despoten in Saudi Arabien, Katar oder Bahrein verfolgt und mit dem Tode bedroht werden.
Die glauben alle, vor allem hier im Osten, die haben ne Diktatur erlebt. Gegen das was da unten läuft, sind Honecker, Mielke und Konsorten völlig unschuldige Neugeborene!
Und die setzen sich in die Jauch(e)grube und diskutieren, wer schuld hat! Alle die nichts tun wollen, aber könnten. Also unsere europäischen, achso demokratischen Regierungen. Die Superreichen, die an diesen Konflikten auch noch partizipieren, könnten auch, nämlich auf dieses Blutgeld verzichten.
Sorry. Mir ist der Zorn mal wieder durch die Fingerspitzen gerauscht. Ich habe jetzt fertig!


ist nicht von mir!! so, ich habe auch fertig!



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PostPosted: 22. Apr 2015, 17:37 
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Ja ,ja ,ja ,wir sind immer diejenigen die an allem Schuld sind. :roll: Die Konzerne und Banken in den Drittländern beuten die Menschen mit fragwürdigen Arbeitsbedingungen und Hungerlöhnen aus.Ein nicht transparantes Geldverteilungssystem und korrupte Regierungsapparate sind hauptverantwortlich für die Lage in Afrika.
Es gibt eine kleine Mär liebe Sonne!!
Es war ein mal ein Gärtner auf der linken Seite einer Schrebergartenkollonie, der ließ seinen Boden verkommen und baute nichts an, während der Gärtner auf der rechten Seite brav dünkte, säte und erntete. Da kam der Gärtner von der linken Seite, schaute sich beider Ergebnis an und sagte mit zorniger Stimme: "Da sieht man es wieder. So ist die Welt. Der eine hat gar nichts und muss darben, während der andere im Überfluss lebt. Hier müsste mal dringend ein sozialer Gerechtigkeitsausgleich her." Sprachs und forderte von da an von seinem rechten Nachbarn Entwicklungshilfe. Weil der rechte Nachbar sich aber seines Fleißes schämte und nicht als Streber gelten wollte, gab er artig ein Teil seines Habes an seinen müßigen Nachbarn ab. Der knurrte zwar nur: "Das ist noch lange nicht genug, mir geht es nämlich noch immer soooooo schlecht und elend. Bei der nächsten Ernte will ich aber mehr", wart aber trotzdem des Ergebnisses zufrieden, denn er hatte ja was bekommen ohne etwas dafür zu tun. Und wenn sie nicht gestorben sind, so verteilen sie so lange um, bis der rechte Nachbar nicht mehr in den Händen und der linke Nachbar alles in Besitz genommen hat. ;)
http://www.vorsicht-geheimnis.de/forum/politik/kommentar-warum-afrika-dank-entwicklungshilfe-im-elend-verharrt-thread-1697-3.html


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 Post subject: Re: Die Tragödie von Lampedusa
PostPosted: 22. Apr 2015, 17:41 
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Uel wrote:
Müssen wir immer dann und um die kollektiv trauern, die uns die Presse präsentiert? Ich habe gerade privat den Vietnamesen gedacht, die durch barbarischte Kriegsführung zu tode gekommen oder zeitlebens verstümmelt wurden, den heute Neugeborenen, die immer noch mit Gendefekten wegen Agent-Orange zur Welt kommen, den zig 1000 US-Veteranen, die lieber Selbstmord machten als das Leben mit den Horrorerinnerungen weiter zu ertragen. (eine sehr gute ARD-Doku) Da muss ich nicht um Leichtsinnige auf Konformitäts-Befehl trauern, die bestimmt ne andere Wahl gehabt hätten.

PS.: in diesem Zusammenhang möchte ich an einen erinnern, den ich meinen Helden nenne: Hugh Thompson


Wer als Soldat die aktuelle und für ihn (vordergründig) maßgebliche Befehlslage völlig verwirft, um Menschen in akuter Lebensgefahr retten zu können, würde Deinen Text allerdings ganz sicher nicht unterschreiben:

http://de.wikipedia.org/wiki/Hugh_Thompson_junior

So ein Soldat würde auch das Argument nicht akzeptieren, dass die dramatische mediale Darstellung der Flüchtlingskatastrophe die Opfer der strukturellen gesellschaftlichen Gewalt in der westlichen Welt und in Ostasien vernachlässige.


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 Post subject: Re: Die Tragödie von Lampedusa
PostPosted: 22. Apr 2015, 17:57 
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Uel wrote:
PPS.: natürlich werden die in ihrem Clan das Geld zusammengesammelt haben, wenn sie es nicht selbst aufbrachten. Wie gesagt: Geld für Schwimmweste sollte bei den Überfahrtspreisen kein finanzielles Problem sein.


Geld ist für diese jungen Afromänner nur ein vorübergehendes Problem, sie kommen hauptsächlich nach Europa um ihre kriminellen Geschäfte, wie Drogenverkauf, Frauenhandel und vieles mehr, auszuüben. Das Geld das sie bei ihrem Clan zusammenbetteln wird dann auf andere Weise wieder zurückerstattet.

Sie werden nach Europa gelost von ihren Freunden die bereits hier ansässig und voll im Geschäft tätig sind. Da werden enorme Summen erworben auf eine kriminelle Weise. Absurd dabei ist eigentlich, dass man bis heute nichts konkretes dagegen unternommen hat, sondern sie in die Gutschublade steckte, als Asylbewerber und Verfolgte, wo nur die Wenigstens hingehören. Der grosse Rest kommt aus finanziellen Gründen nach Europa. Nicht einmal das grosse Sterben auf den Meeren hält sie davon ab, trotzdem so eine riskante Reise auf sich zu nehmen, Geld stinkt einfach nicht und Schwerstarbeit ist die Kriminalität auch nicht.

Ich bin eigentlich gar nicht erstaunt, dass man das alles bis heute zwar erkannt, aber keine Probleme dabei sieht. Genauso ist es beim Islam, bei den Gotteskrieger die immer näher nach Europa rücken, die Erziehung die schon seit Jahren aus dem Ruder läuft, was braucht es eigentlich noch bis die Verantwortlichen sich endlich getrauen, etwas dagegen zu unternehmen ? :roll:


Quote:
Einen Tag zuvor war im Kanton Luzern ein nigerianischer Kokain-Schmuggelring aufgeflogen, in den 30 Personen verwickelt waren. Meist waren es weibliche Drogenkuriere, welche die Drogen aus Frankreich und Holland in die Schweiz brachten.

"Die jüngsten Fälle sind das Resultat einer entschlossenen Kampagne der Kantone, die dem offenen Drogenhandel auf der Strasse den Riegel schieben wollen", sagt Roger Flury, Experte für illegealen Drogenhandel im Bundesamit für Polizei, gegenüber swissinfo.

"Westafrikaner sind klar die dominanteste Gruppe, befolgt von Personen aus der Dominikanischen Republik. Sie sind sehr aktiv und gut organisiert."

Massive Zunahmen

In den letzten Jahren hat der Kokainschmuggel aus Südamerika über Westafrika nach Europa stark zugenommen. Das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) schätzt, dass 27% oder rund 40 Tonnen des Kokains (Wert 2 Mrd. Franken), das jährlich in Europa konsumiert wird, über Westafrika nach Europa gelangt.

Kokain wird meistens in grossen Mengen auf dem Seeweg nach Westafrika transportiert, versteckt in Kontainern. In Westafrika wird das Kokain gelagert und neu verpackt. Ein Grossteil gelangt dann auf dem Luftweg in Gepäck, Kleidern oder in den Därmen von Drogenschmugglern nach Europa.


http://www.swissinfo.ch/ger/westafrikaner--dominieren--den-kokainhandel/586260

Quote:
Dresden: Massen-Festnahme von afrikanischen randalierenden Drogendealern
Die Dresdner Polizei ist offensichtlich noch nicht komplett umerzogen und noch längst nicht auf bedingungslose Willkommenskultur gebürstet. Völlig kulturunsensibel kontrollierten die Beamten eine Ansammlung von rund 40 Nordafrikanern im Hauptbahnhof. Die waren aufgrund der schlimmen Lage in ihren Herkunftsgebieten, dem Urlaubsland Tunesien & Co, völlig traumatisiert und reagierten auf die unverschämte Einschränkung ihrer Asylanten-Persönlichkeitsrechte natürlich etwas ungehalten. Wie können sich die Beamten auch erdreisten, ihren Broterwerb als nordafrikanische Fachkräfte zu stören? So bewarfen sie völlig natürlich die Beamten mit Flaschen, und als diese in rassistischer Weise ihre Kontrollen fortsetzen wollten, bedrohten sie jene zurecht mit abgeschlagenen Flaschen. Nur aufgrund ihrer mohammedanischen Zurückhaltung und den Regeln ihrer friedlichen Religion zuliebe kam es nicht zu der gerechten Strafe für die minderwertigen Vertreter des ungläubigen Kuffar-Staates.


http://www.pi-news.net/2014/12/dresden-massen-festnahme-von-nordafrikanischen-randalierenden-drogendealern/


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 Post subject: Re: Die Tragödie von Lampedusa
PostPosted: 22. Apr 2015, 19:07 
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staber wrote:
@Sonnenschein
Quote:
wir beuten die in den anderen Ländern aus


Ja ,ja ,ja ,wir sind immer diejenigen die an allem Schuld sind. :roll: Die Konzerne und Banken in den Drittländern beuten die Menschen mit fragwürdigen Arbeitsbedingungen und Hungerlöhnen aus.Ein nicht transparantes Geldverteilungssystem und korrupte Regierungsapparate sind hauptverantwortlich für die Lage in Afrika.
Es gibt eine kleine Mär liebe Sonne!!
Es war ein mal ein Gärtner auf der linken Seite einer Schrebergartenkollonie, der ließ seinen Boden verkommen und baute nichts an, während der Gärtner auf der rechten Seite brav dünkte, säte und erntete. Da kam der Gärtner von der linken Seite, schaute sich beider Ergebnis an und sagte mit zorniger Stimme: "Da sieht man es wieder. So ist die Welt. Der eine hat gar nichts und muss darben, während der andere im Überfluss lebt. Hier müsste mal dringend ein sozialer Gerechtigkeitsausgleich her." Sprachs und forderte von da an von seinem rechten Nachbarn Entwicklungshilfe. Weil der rechte Nachbar sich aber seines Fleißes schämte und nicht als Streber gelten wollte, gab er artig ein Teil seines Habes an seinen müßigen Nachbarn ab. Der knurrte zwar nur: "Das ist noch lange nicht genug, mir geht es nämlich noch immer soooooo schlecht und elend. Bei der nächsten Ernte will ich aber mehr", wart aber trotzdem des Ergebnisses zufrieden, denn er hatte ja was bekommen ohne etwas dafür zu tun. Und wenn sie nicht gestorben sind, so verteilen sie so lange um, bis der rechte Nachbar nicht mehr in den Händen und der linke Nachbar alles in Besitz genommen hat. ;)
http://www.vorsicht-geheimnis.de/forum/politik/kommentar-warum-afrika-dank-entwicklungshilfe-im-elend-verharrt-thread-1697-3.html

dank IWF ist es in den letzte n10 jahren in afrika alles schlimmer geworden ,nicht vergessen d hat an entwicklungshilfe viel verdient



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Sollte ich jemanden persönlich verletzt haben,das war nicht meine absicht und bitte ich hiermit offiziell um Entschuldigung. wahrheit ist wahrheitSocial TV Geheimer Krieg der USA. USATALIBAN "Allahu Akbar"
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 Post subject: Re: Die Tragödie von Lampedusa
PostPosted: 22. Apr 2015, 19:29 
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borus wrote:
dank IWF ist es in den letzte n10 jahren in afrika alles schlimmer geworden ,nicht vergessen d hat an entwicklungshilfe viel verdient


da hast du recht
wir alle sind schuld dran nicht bloß die Politiker in Afrika usw. Aber das hilft jetzt nicht weiter die Politik und die Bevölkerungen müssen umdenken aber ich denke, so schnell werden die es nicht tun. Siehe andere Staaten.



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 Post subject: Re: Die Tragödie von Lampedusa
PostPosted: 23. Apr 2015, 09:54 
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Ihr, die ihr um den Germanwings-Absturz getrauert habt und denen die gerade im Mittelmeer ertrunkenen Flüchtlinge am Arsch vorbei gehen, ich wünsche euch einen schönen Badeurlaub am Mittelmeer...

und ich überlege noch ob ich es auf anderen Foren poste



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 Post subject: Re: Die Tragödie von Lampedusa
PostPosted: 24. Apr 2015, 14:24 
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Ich frage mich immer, wer oder was hat diese "Völkerwanderung" verursacht? Sind es vielleicht Waffenexporte an Diktatoren, die u.a. die Rohstoffausbeutung durch Großkonzerne sicherstellen? Großkonzerne, die das Wasser der Menschen mit Minen und Pestiziden vergiften? Die Tatsache dass Entwicklungshilfe an Großkonzerne bezahlt wird? Land Grabing? Politiker, die das unterstützen und in Aufsichtsräten dieser Konzerne sitzen? oder ist es der kleine Mann, der mit Lohndumping und schrumpfendem Sozialsystem kämpft? Ich würde sagen, wer profitiert, muss zahlen.


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