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 Post subject: Re: Die Tragödie von Lampedusa
PostPosted: 21. Feb 2016, 19:28 
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Berliner Zeitung - "Polizei holte mehrere Flüchtlinge mit Zwang aus dem Bus"
http://www.msn.com/de-de/nachrichten/po ... li=AAaxdRI

Latest News
SZ.de - "Polizei gibt Flüchtlingen Mitschuld an Mob-Stimmung"

http://www.msn.com/de-de/nachrichten/po ... lsignoutmd


In Deutschland sind Opfer immer mitschuldig, das Täterbild ist auf diese Weise weniger beunruhigend und politisch störend. Das gilt offenbar für rechte Gewalttäter ebenso wie für Pseudoflüchtlinge, die sich wie eine feindliche Soldateska benehmen.

Je nachdem, auf welcher Seite sich die politischen Grabenkämpfer (insbesondere die Schwätzer auf Facebook) gerade befinden, sind entweder die Grabscher und Taschendiebe in Köln gar nicht so schlimm und die besoffenen Weiber selbst schuld, oder der rechte Mob in Clausnitz wurde von den bösen Flüchtlingen provoziert.

Letztendlich können Menschen mit einem Rest von Anstand an solchen "Diskussionen" gar nicht mehr teilnehmen und nur abwarten, ob sich irgendwo ein Raum für seriöse Gespräche über den Streitgegenstand auftut.


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 Post subject: Re: Die Tragödie von Lampedusa
PostPosted: 21. Feb 2016, 19:30 
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Hätte die Polizei den Bus nicht geräumt und wäre es zu Gewaltausbrüchen gegen die Flüchtlinge gekommen, dann bin ich mir sicher, dass all diejenigen, die hier so munter gegen die Polizei wettern, ohne mit der Wimper zu zucken, die Polizei dafür verantwortlich gemacht hätte.



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Gruß Staber

Wenn du heute frierst, stell dich einfach in eine Ecke. Die haben meistens 90 Grad.
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 Post subject: Re: Die Tragödie von Lampedusa
PostPosted: 22. Feb 2016, 20:32 
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staber wrote:
Hätte die Polizei den Bus nicht geräumt und wäre es zu Gewaltausbrüchen gegen die Flüchtlinge gekommen, dann bin ich mir sicher, dass all diejenigen, die hier so munter gegen die Polizei wettern, ohne mit der Wimper zu zucken, die Polizei dafür verantwortlich gemacht hätte.




Das wäre sie dann auch gewesen. Die hätten gegen gegen den Mob von gerade mal 100 Leuten vorgehen müssen und nicht gegen die Angegriffenen.

Das machen sie mit deutschen Gewaltopfern auch so, ist bequemer als sich mit aggressiven Typen anzulegen.


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 Post subject: Re: Die Tragödie von Lampedusa
PostPosted: 23. Feb 2016, 07:36 
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dpa - "Flüchtlinge in Clausnitz: «Wir wollen einfach nur weg»"
http://www.msn.com/de-de/nachrichten/po ... li=AAaxdRI

Express - "Das hässliche Deutschland: So wurde aus Sachsen „Pegida-Land“"
http://www.msn.com/de-de/nachrichten/po ... li=AAaxdRI

dpa - "Report: Rechter Mob zeigt hässliche Fratze"
http://www.msn.com/de-de/nachrichten/po ... li=AAaxdRI

dpa - "Regierung verurteilt ausländerfeindlichen Übergriffe"
http://www.msn.com/de-de/nachrichten/po ... li=AAaxdRI

Anm.: Das übliche Polit-Gefasel in solchen Situationen...


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 Post subject: Re: Die Tragödie von Lampedusa
PostPosted: 23. Feb 2016, 07:54 
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Excubitor wrote:
dpa - "Flüchtlinge in Clausnitz: «Wir wollen einfach nur weg»"
http://www.msn.com/de-de/nachrichten/po ... li=AAaxdRI

Express - "Das hässliche Deutschland: So wurde aus Sachsen „Pegida-Land“"
http://www.msn.com/de-de/nachrichten/po ... li=AAaxdRI

dpa - "Report: Rechter Mob zeigt hässliche Fratze"
http://www.msn.com/de-de/nachrichten/po ... li=AAaxdRI

dpa - "Regierung verurteilt ausländerfeindlichen Übergriffe"
http://www.msn.com/de-de/nachrichten/po ... li=AAaxdRI

Anm.: Das übliche Polit-Gefasel in solchen Situationen...


Das "übliche Gefasel" folgt durchaus einem professionellen Schema. Es hat in der Geschichte der Bundesrepublik immer wieder rechte Bewegungen gegeben, die vorübergehend bedenklich zu erstarken drohten. Wenn fast alle Politiker und Medien gemeinsam immer wieder das Asoziale und Kriminelle an dem braunen Mob und insbesondere dessen Führungspersonal hervorgehoben haben (unterstützt durch die Aktionen und Sprüche der Rechten selbst), hat das in aller Regel die für rechte Parolen empfängliche Klientel beeindruckt und abgeschreckt. Das sind nämlich zumeist Spießbürger, die man mit dem Etikett "asozial" abschrecken kann.

Das bislang erfolgreiche Muster wird jetzt natürlich auch wieder aufgeboten. Das heißt allerdings nicht, dass eine naturgesetzliche Gewissheit bestünde, dass das auch in Zukunft so funktioniert wie bisher. Wer ein Drittel der Bevölkerung in prekäre Verhältnisse drückt, riskiert dabei auch, dass das Spießbürger - Bewusstsein irgendwann schwindet.


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 Post subject: Re: Die Tragödie von Lampedusa
PostPosted: 23. Feb 2016, 08:12 
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Auf Facebook gesehen und kommentiert:

Quote:
Entwicklungsökonom Collier

„Merkels Flüchtlingspolitik ist verwerflich“

(...)

Europa hat Verantwortung, diesen Ländern zu helfen. Aber Merkels Weg ist der falsche. Wenn sie wirklich will, dass eine große Zahl von Flüchtlingen sich in Deutschland in Sicherheit bringt, dann sollte sie Flüge aus den Lagern in Jordanien und dem Libanon organisieren. Und zwar für diejenigen, die es am nötigsten haben.

Im Moment helfen wir den Falschen?

Klar. Schauen Sie sich doch um: junge Männer, wohlhabend genug, um Tausende von Euro an Schlepper zu zahlen. Da entscheidet nicht humanitärer Anspruch, sondern das Recht des Stärkeren. Wer nicht unterwegs ertrinkt, darf bleiben. Dazu kommt noch, dass diese Leute später beim Wiederaufbau Syriens schmerzlich fehlen werden. Schließlich haben sie alles verkauft, um nach Europa zu kommen.

(...)


http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/p ... 37-p2.html

>> Schauen Sie sich doch um: junge Männer, wohlhabend genug, um Tausende von Euro an Schlepper zu zahlen. Da entscheidet nicht humanitärer Anspruch, sondern das Recht des Stärkeren. <<

... wobei die Leute, die ihre Kleinkinder mit ins Flüchtlingsboot nehmen, auch nicht gerade als Musterbeispiele würdiger Inhaber humanitärer Ansprüche geeignet sind.

Wenn sich ein deutscher Normalbürger mit Säugling im Arm auch nur beim Bungee - Jumping abfilmen lassen und das ins Netz stellen würde, hätte er das Jugendamt an den Hacken.


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 Post subject: Re: Die Tragödie von Lampedusa
PostPosted: 24. Feb 2016, 17:06 
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Als Vorlage für Hollywood - Verfilmungen ist die heutige politische Realität in Deutschland jedenfalls unbrauchbar ...

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 Post subject: Re: Die Tragödie von Lampedusa
PostPosted: 26. Feb 2016, 19:35 
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Da ist jemand richtig Sauer, aber auch mit recht!!

Quote:
Schweden will EU-Ländern, die sich weiterhin gegen die Aufnahme von Flüchtlingen wehren, die Daumenschrauben anlegen.

Gemeinsam mit Deutschland könnte Schweden die Zuschüsse an die Strukturfonds der EU zur regionalen Entwicklung zurückfahren, sagte der schwedische Justiz- und Migrationsminister Morgan Johansson am Donnerstagabend.

„Es wird eine Diskussion darüber geben, ob die Nettozahler-Länder weiter Geld in die Strukturfonds der EU pumpen werden. Das wird nicht von heut auf morgen geschehen, aber diese Länder sollten wissen, dass das Risiko dazu besteht, sollten sie so weitermachen wie bisher“, so Migrationsminister Morgan Johansson im Schwedischen Fernsehen.

Druckmittel gegen ärmere EU-Länder

Die Rede ist von den zwei zentralen Strukturfonds, über die die wirtschaftliche Entwicklung ärmerer Regionen in Europa befördert werden soll. Die Nehmer-Regionen liegen zwar nicht ausschließlich in den mittel- und osteuropäischen Mitgliedsstaaten, die sich gegen eine größere Verteilung von Flüchtlingen in der EU stellen. Zu großen Teilen funktionieren die Fonds aber dennoch als System zur Umverteilung von Geldern aus Zentral- und Nordeuropa in den Süden und Osten. Für die Nettozahler – also Länder wie Schweden und Deutschland, die mehr einzahlen als herausnehmen – werden die Fonds damit zum politischen Druckmittel.

Schwedens Regierung will keine Geduld mehr aufbringen mit dem Unwillen der EU-Mitglieder in Mitteleuropa, bereits beschlossene Umverteilungsquoten zu erfüllen und der Aufnahme neuer Flüchtlingskontingente zuzustimmen. Neuere Pläne in Ungarn, eine Volksabstimmung zur Flüchtlingsaufnahme durchzuführen, nannte Johansson „unerhört bemerkenswert“.

Kritik an Ungarn

Soll man wirklich darüber abstimmen, ob EU-Beschlüsse befolgt werden sollen oder nicht? Ungarn und die anderen Länder müssen einsehen, dass es zur Mitgliedschaft in einer Organisation dazugehört, dass manche Beschlüsse von eigenem Vorteil sind und manche zum Nachteil. Befolgen muss man sie aber trotzdem.


mein Reden aber auf mich Hört ja keiner :(

http://sverigesradio.se/sida/artikel.as ... el=6377699



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 Post subject: Re: Die Tragödie von Lampedusa
PostPosted: 28. Feb 2016, 19:38 
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Seit wann besprechen wir in der Öffentlichkeit die Wahrheit?
Das wäre ja mal ein völlig neuer Ansatz... das geht so nicht.

Das wäre einfach zu real für viele Menschen. Das würde Umbrüche in der gesamten Gesellschaft mit sich bringen. Das geht so nicht ...!

( Dieser Beitrag enthält Spuren von Nüssen und Ironie)



von J. geschrieben und geklaut.

Ja, Wahrheit ist immer Unbequem wenn man sie nicht sehen will. Vor allen war es ja bekannt das Gelder gekürzt worden sind. ABER unsere ARMEN Deutschen geht es ja das alles am A... vorbei und geben alles lieber die Merkel die Schuld als ein wenig zu denken.Und das sollen Politik Profis sein oder so in der art..Da kann man nur noch Lachen, wenn es nicht so traurig wäre...

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 Post subject: Re: Die Tragödie von Lampedusa
PostPosted: 9. Jun 2016, 21:09 
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Mit diesem dummen Einwurf hat der Herr Schäuble sich ganz sicher ein Eigentor geschossen:

Quote:
Schäuble will deutsche Inzucht mit Masseneinwanderung bekämpfen

Alexander Wallasch 9. Juni 2016 Kolumnen aus der Welt von heute

Was ist mit Wolfgang Schäuble passiert? Gab es da einen Meinungsaustausch mit Thilo Sarrazin? Oder gar mit Alexander Gauland und Björn Höcke? Oder alles nur eine Frage des Alters? Jedenfalls: Welcome Herr Minister auf der Seite der Darwinisten. Willkommen im Gestern!

(...)


http://diekolumnisten.de/2016/06/09/sch ... ekaempfen/


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