It is currently 14. Dec 2019, 18:34

All times are UTC + 1 hour




 Page 1 of 1 [ 18 posts ] 
AuthorMessage
 Post subject: Die Deutschen und die Homo-Ehe....
PostPosted: 23. Aug 2012, 18:07 
Mitglied
Mitglied

Joined: 08.2012
Posts: 93
Location: Deutschlands schwule Hauptstadt - hier ist sogar die Straßenbahn andersrum!
Gender: Male
Nun ist es raus, das investigative Nachrichtenmagazin DER POSTILLON klärt uns auf. Und veröffentlicht gleichzeitig die geheimsten Positionspapiere diverser Verschwörer gegen die Homo-Ehe und den Ratgeber "Was Sie schon immer wissen wollten....".

Auszüge:
Warum wollen Homosexuelle heiraten?
Vergessene Hochzeitstage, schleichende Entfremdung, Hass auf lästige Angewohnheiten des Partners: Auch Homosexuelle wollen endlich die Vorzüge offener Partnerschaften zugunsten der zermürbenden, lebenslangen Hölle einer durchschnittlichen deutschen Ehe aufgeben dürfen. Außerdem: Jeder weiß, dass es nichts Romantischeres gibt, als die Liebe zwischen zwei Menschen durch einen juristischen Vertrag abzusichern, um dadurch in den Genuss steuerlicher Vorteile zu kommen.

Warum ist die CSU gegen gleichgeschlechtliche Ehen?
Besonders erbittert gegen die Gleichstellung der Homoehe kämpft die CSU. Sie möchte weiterhin am traditionellen Familienbild aus Vater, Mutter, drei Kindern, Geliebter des Vaters und außerehelichem Kind festhalten, wie es etwa von CSU-Chef Horst Seehofer eindrucksvoll vorgelebt wird.

Warum ist die Kirche gegen gleichgeschlechtliche Ehen?
Die katholische Kirche sperrt sich ebenfalls gegen die Gleichstellung. Sie möchte weiterhin am eigenen traditionellen Familienbild aus Vater, Jungfrau, Gott und Kind festhalten. Der Schutz der Familie dient außerdem wie schon das Kondomverbot dazu, den Nachschub an Ministranten zu sichern. Wie sich die vielen Tausend zölibatär lebenden Priester weltweit auf die Kinderzahl auswirken, wurde bislang nicht untersucht.


Aber lest selbst... und zwar hier: http://www.der-postillon.com/2012/08/ratgeber-alles-was-sie-zum-thema.html

In diesem Sinne: Shame on you, du ehemaliges Sturmgeschutz der Aufklärung, du jetziger Bollerwagen der Political Correctness namens DAS SPIEGELEI!!!

:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:



_________________
In der Demokratie mästen sich Sozialisten in Parlamenten. Im Sozialismus hungern Demokraten in Zuchthäusern und Arbeitslagern.
Offline
  Profile Send private message  
 
 Post subject: Re: Die Deutschen und die Homo-Ehe....
PostPosted: 24. Aug 2012, 11:55 
Foreninventar
Foreninventar
User avatar

Joined: 01.2012
Posts: 5544
Gender: Male
DJ_rainbow wrote:
Wie sich die vielen Tausend zölibatär lebenden Priester weltweit auf die Kinderzahl auswirken, wurde bislang nicht untersucht.


In jüngerer Zeit ist das nicht untersucht worden. Im Mittelalter hat sich die katholische Kirche aber noch ganz offiziell mit diesem Phänomen auseinandergesetzt:

Quote:
Unabhängig von diesen kirchenrechtlichen Klassifizierungen wurden Regelungen für den Umgang mit Priesterkindern getroffen. Hatte bereits Kaiser Justinian I. im Codex Iustinianus (can. 45) die Kinder aus solchen „Construpationen“ mit den außerehelichen und blutschänderisch gezeugten Kindern gleichgestellt, versetzte die neunte Synode von Toledo von 655 sie in den Sklavenstand, entzog ihnen also das Erbrecht.[9] Das Konzil von Pavia im Jahre 1022 bestätigte diese Regelungen. Unter anderem wurde der Verlust von Kirchenvermögen beklagt aufgrund von Kindern, die aus dem Zusammenleben eines unfreien Priesters und einer freien Frau hervorgegangen waren, und erneut festgelegt, dass die Kinder der Kleriker als Kirchenhörige unfrei waren und deshalb erbunfähig sein sollten.[10] In der zugehörigen kaiserlichen Bestätigung werden drakonische Strafen ausgesprochen: Landesverweis für Richter, die Klerikersöhnen Freiheitsbriefe ausstellen; Auspeitschen und Verbannung für freigeborene Mütter von Priesterkindern; Abhauen der rechten Hand von Schreibern, die Besitztitel für Priesterkinder ausstellten.[11] 1031 wurde von der Synode von Bourges nicht nur verboten, einen Kleriker zu heiraten, sondern auch Kinder eines Klerikers. Im Kanon 8 schließt diese Synode explizit auch die Klerikerkinder wie alle illegitimen Kinder unter Berufung auf 1 Mos 23,2 EU von den Weihen aus.[12]


http://de.wikipedia.org/wiki/Priesterkind


Offline
  Profile Send private message  
 
 Post subject: Re: Die Deutschen und die Homo-Ehe....
PostPosted: 25. Mar 2013, 17:33 
Foreninventar
Foreninventar
User avatar

Joined: 09.2012
Posts: 902
Location: Schweiz
Gender: Female
In Paris sind am Sonntag erneut Hunderttausende Menschen auf die Straße gegangen, um gegen die Homo-Ehe und ein Adoptionsrecht für Homosexuelle zu demonstrieren. Video: Reuters

http://www.bluewin.ch/de/index.php/208,16647/de/news/videos/?asset_id=146428


Offline
  Profile Send private message  
 
 Post subject: Re: Die Deutschen und die Homo-Ehe....
PostPosted: 25. Mar 2013, 17:35 
Foreninventar
Foreninventar
User avatar

Joined: 08.2012
Posts: 1320
Location: Bremen
Gender: Male
Wie oft denn noch? Es gibt keine Homoehe.
Eine Ehe gibt es nur zwischen Mann und Frau. Ansonsten gibt es nur Lebensgemeinschaften oder Lebenspartnerschaften. Die allerdings sollten analog der Ehe behandelt werden, wenn sie dieselben gesellschaftlichen Voraussetzungen erfüllen.
Die Ehe als Keimzelle der Gesellschaft ist etwas Heiliges. Als solches wird sie auch unter den besonderen Schutz der Verfassung gestellt. In den demokratischen Gesellschaften sind homosexuelle Menschen frei und gleichberechtigt, zusammenzuleben mit wem sie wollen. Sie können auch vertragliche Regelungen treffen bezüglich Erbschaft etc. und den Tag ihres Zusammenziehens so aufwendig feiern, wie sie wollen. Schwule und lesbische Partnerschaften jedoch standesamtlich zur "Ehe" zu erklären, ist eine Sinnentfremdung dieser heiligen Institution unter dem falschen Etikett der "Gleichberechtigung" und "Toleranz" (auch wenn es ein paar Wählerstimmen mehr bringt). Der vom betreffenden Personenkreis offenbar als besonders wichtig angesehene Standes-"amtliche" Akt, ist zur Art ihres Zusammenlebens völlig unnötig. Den Wunsch, Kinder zu adoptieren, wenn man sich vom naturgegebenen Zeugungsakt (= Liebesakt) abgestoßen fühlt, halte ich zumindest für fragwürdig.

gruß staber


Offline
  Profile Send private message  
 
 Post subject: Re: Die Deutschen und die Homo-Ehe....
PostPosted: 25. Mar 2013, 17:37 
Foreninventar
Foreninventar
User avatar

Joined: 01.2012
Posts: 5544
Gender: Male
Vom GG-Aktiv - Forum hierher kopiert:

maxikatze wrote:
Livia wrote:
In Paris sind am Sonntag erneut Hunderttausende Menschen auf die Straße gegangen, um gegen die Homo-Ehe und ein Adoptionsrecht für Homosexuelle zu demonstrieren. Video: Reuters

http://www.bluewin.ch/de/index.php/208,16647/de/news/videos/?asset_id=146428



Inwiefern betrifft es die aufgebrachten Demonstranten, wenn Homosexuelle heiraten und Kinder adoptieren? Haben sie irgendeinen Nachteil davon? - Nein, jeder soll nach seiner Facon ...usw.



Wenn sich derzeit in Europa weitaus mehr Menschen bereit finden, gegen die Gleichberechtigung anderer Menschen auf die Straße zu gehen als für die eigenen Rechte, werden wir in der allernächsten Zeit wohl keine konstruktive Entwicklung der Demokratie in unserem Weltteil erleben. Diese Demonstranten sägen sich natürlich auch den Ast ab, auf dem sie selbst sitzen. Eine so große Zahl von Unterstützern der Idee von Diskriminierung / Privilegierung von Menschen wird weit überwiegend auf der Seite der Diskriminierten bleiben, wenn sie sich gegen die Idee der Gleichberechtigung wendet.


Offline
  Profile Send private message  
 
 Post subject: Re: Die Deutschen und die Homo-Ehe....
PostPosted: 25. Mar 2013, 17:39 
Mitglied
Mitglied

Joined: 08.2012
Posts: 93
Location: Deutschlands schwule Hauptstadt - hier ist sogar die Straßenbahn andersrum!
Gender: Male
maxikatze wrote:
Quote:
Den Wunsch, Kinder zu adoptieren, wenn man sich vom naturgegebenen Zeugungsakt (= Liebesakt) abgestoßen fühlt, halte ich zumindest für fragwürdig.


Den Wunsch kann ich nachvollziehen und möglicherweise haben es die adoptierten Kinder sogar besser als die Kleinen aus einer ungewollten Schwangerschaft. Oft genug gibt es Beispiele der Verwahrlosung und Misshandlung.
Aber wie ich früher schon an anderer Stelle schrieb, das Akzeptieren und das Unterstützen der Wünsche Homosexueller ist nicht weit verbreitet. Die Gesellschaft ist einfach noch nicht so weit.


Dass die Gesellschaft nicht so weit ist, ist das kleinere Problem. Das größere ist, dass maßgebliche Teile davon nicht soweit sein wollen und für ihre Heile-Welt-Familien-Ideologie (Paradebeispiel Seehofer mit seinem mustergültigen Lebenswandel aus Ehefrau, Geliebter und unehelichem, jahrelang verleugnetem Kind!) Kinderschicksale verschlimmern.

Und grade Seehofer sollte sich nicht so weit aus dem Fenster lehnen, wo er doch von der bisherigen Modernisierung profitiert: Ehebruch war früher ein Kapitalverbrechen, das entsprechend bestraft wurde.



_________________
In der Demokratie mästen sich Sozialisten in Parlamenten. Im Sozialismus hungern Demokraten in Zuchthäusern und Arbeitslagern.
Offline
  Profile Send private message  
 
 Post subject: Re: Die Deutschen und die Homo-Ehe....
PostPosted: 25. Mar 2013, 17:40 
Foreninventar
Foreninventar
User avatar

Joined: 01.2012
Posts: 5544
Gender: Male
Quote:
für ihre Heile-Welt-Familien-Idiologie (Paradebeispiel Seehofer mit seinem mustergültigen Lebenswandel aus Ehefrau, Geliebter und unehelichem, jahrelang verleugnetem Kind!) Kinderschicksale verschlimmern.


Der (traurige) Witz an diesem Theater ist ja auch, dass alle Homosexuellen, die Adoptionen anstreben, sich für das konservative Familienbild entschieden haben, das ja angeblich so wichtig für das Kindeswohl ist, während die für das Kindeswohl angeblich abträglichen Alleinerziehungen und Patchwork - Familien bei den Heterosexuellen auf dem Weg zur Mehrheit sind.

Letztendlich wird das Kindeswohl hier als Vehikel für allgemeine dumpfe Schwulenfeindlichkeit instrumentalisiert, so wie es überall in der Hetero - Gesellschaft eingerissen ist, das Kindeswohl für Machtkämpfe (ob auf politischer Ebene oder im individuellen Rosenkrieg) zwischen Männern und Frauen zu instrumentalisieren.


Offline
  Profile Send private message  
 
 Post subject: Re: Die Deutschen und die Homo-Ehe....
PostPosted: 25. Mar 2013, 17:42 
Foreninventar
Foreninventar
User avatar

Joined: 09.2012
Posts: 902
Location: Schweiz
Gender: Female
GG146 wrote:
Der (traurige) Witz an diesem Theater ist ja auch, dass alle Homosexuellen, die Adoptionen anstreben, sich für das konservative Familienbild entschieden haben, das ja angeblich so wichtig für das Kindeswohl ist, während die für das Kindeswohl angeblich abträglichen Alleinerziehungen und Patchwork - Familien bei den Heterosexuellen auf dem Weg zur Mehrheit sind.



Das kann ich nur unterstützen aus leidiger eigener Erfahrung was Patchwork-Familien betrifft. Sie nehmen immer mehr zu wie auch Alleinerziehende und die Allgemeinheit toleriert das für Selbstverständlich. Dabei ist es für eine Mutter oder Vater gar nicht so einfach, fremde Kinder mit ihren eigenen erziehen zu müssen, eine schwere Aufgabe, weil Kinder auch grausam sein können, und das Familienbild willkürlich auch zu zerstören vermögen. Dass bei Homo-Ehen auch Kinder adoptiert werden dürfen, finde ich für richtig. Auch Männer können genauso wie Frauen Kinder erziehen, oder genauso gut wie Alleinerziehende Mütter.


Offline
  Profile Send private message  
 
 Post subject: Re: Die Deutschen und die Homo-Ehe....
PostPosted: 14. Jun 2013, 17:16 
Foreninventar
Foreninventar
User avatar

Joined: 08.2012
Posts: 1320
Location: Bremen
Gender: Male
"Auf Teufel komm raus" wollen maßgebliche Verfassungsrichter und prominente Politiker konventionelle Ehen mit Homo-Ehen steuerlich gleichstellen. Eheähnliche Beziehungen ohne Kinder lassen sich wegen der Partnerschaftsfürsorge problemlos gleichbehandeln. Sobald aber Homo- und Normalehen mit Kindern steuerlich gleichgestellt werden,ergeben sich für das Gemeinwohl kontraproduktive Funktionsstörungen. Im Falle der Homo-Ehe sorgt "die Familie als Keimzelle des Staates" nämlich nicht für Fortpflanzung. Auch besteht in gleichgeschlechtlichen Ehen mit Kindern die Gefahr für einen Zuwachs der Homosexualität. Wie die Verhaltensforschung feststellt, werden in der frühkindlichen sensiblen Phase um das fünfte Lebensjahr in traditionellen Ehen Kinder ohne bewusstes Zutun auf das Geschlecht des späteren Sexualpartners fixiert. Mädchen werden durch das überindividuelle Frauenschema ihrer Mutter auf die weibliche Rolle in der Paarbeziehung gepolt. Der jeweilige Vater fungiert für Mädchen als schemenhaftes Vorbild für den späteren Partner. Jungens übernehmen vom Vater das Mannschema und suchen im Fortpflanzungsalter über das gelernte Frauenschema der Mutter die Partnerin. Dagegen senden in Homo-Ehen beide Partner das gleiche Sexualmuster aus. Aber das spielt wohl keine Rolle bei diesem Thema. Ihre Kinder erhalten für die eigene sexuelle Identität und für die des anzustrebenden Sexualpartners gleiche Vorgaben. In der Fachsprache heißt das "Fehlprägung" wenn ich mich nicht irre. Wer aus ideologischen Erwägungen Homo- und traditionelle Ehen steuerlich gleichsetzt, billigt also nicht nur die geschilderten Fehlfunktionen dieser Ehen zum Schaden der Allgemeinheit. Gleichzeitig verstößt er gegen das natürliche Recht auf ungestörte sexuelle Entwicklung von Kindern. Darüber sollte man sich auch mal Gedanken machen.

gruß staber


Offline
  Profile Send private message  
 
 Post subject: Re: Die Deutschen und die Homo-Ehe....
PostPosted: 14. Jun 2013, 17:17 
Mitglied
Mitglied

Joined: 08.2012
Posts: 93
Location: Deutschlands schwule Hauptstadt - hier ist sogar die Straßenbahn andersrum!
Gender: Male
Na wenn das deine einzigen Sorgen sind...

Aber um den Ball mal aufzunehmen.... Männlein & Weiblein, eine(r) oder beide unfruchtbar => keine Möglichkeit, auf natürlichem Weg Kinder zu zeugen.

Ist das steuerrechtlich gleichzustellen mit einer Ehe mit Kindern, ja oder nein?

Wenn ja - warum? Kinder können dort ja nicht gezeugt werden, was sie dann einer Homo-Ehe (wie ich diesen Begriff hasse) ähnlicher macht als einer Ehe mit Kindern.



_________________
In der Demokratie mästen sich Sozialisten in Parlamenten. Im Sozialismus hungern Demokraten in Zuchthäusern und Arbeitslagern.
Offline
  Profile Send private message  
 
 Post subject: Re: Die Deutschen und die Homo-Ehe....
PostPosted: 14. Jun 2013, 17:22 
Foreninventar
Foreninventar
User avatar

Joined: 01.2012
Posts: 5544
Gender: Male
staber wrote:
"Auf Teufel komm raus" wollen maßgebliche Verfassungsrichter und prominente Politiker konventionelle Ehen mit Homo-Ehen steuerlich gleichstellen.


Die Politik hätte den eingetragenen Lebenspartnerschaften ja nicht unbedingt die gleichen Unterhaltspflichten für Ex - Partner an die Hacken binden müssen wie Ehepartnern. Dann wäre das BVerfG nicht zur Wahrung des Gleichheitsgrundsatzes gezwungen gewesen, mal wieder eine unterirdische Gesetzesstümperei abzuschießen.

Deine Ausführungen zu der angeblichen Ungeeignetheit homosexueller Paare als (Adoptiv-) Eltern liegen insoweit neben der Sache. Die steuerrechtlichen Regelungen folgen nämlich dem zivilrechtlichen Verhältnis der Ehegatten und eingetragenen Lebenspartner untereinander und vernachlässigen die Kinder total.

Wenn irgendwann steuerliche Privilegien nur noch an die Unterhaltspflicht für Kinder anknüpfen und sonst an gar nichts mehr, hat sich auch die verfassungsrechtliche Problematik der Ungleichbehandlung von Ehepaaren und eingetragenen Lebenspartner im Steuerrecht ohne sachlichen Grund erledigt. Frühestens dann kannst Du mit Deinen Argumenten gegen homosexuelle Eltern kommen (die ich für weit verfehlt halte), das ist dann aber eine völlig andere rechtspolitische Diskussion.


Offline
  Profile Send private message  
 
 Post subject: Re: Die Deutschen und die Homo-Ehe....
PostPosted: 14. Jun 2013, 17:24 
Foreninventar
Foreninventar
User avatar

Joined: 08.2012
Posts: 1320
Location: Bremen
Gender: Male
Jetzt dürfte es endgültig klar sein, dass wir nicht mehr von einer demokratisch legitimierten Regierung, sondern von einer "Juristokratie" regiert werden. Eine klare Mehrheit des Volkes ist GEGEN eine rechtliche Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften. Egal, Karlsruhe hat immer "Recht". Warum gehen wir eigentlich noch wählen!

gruß staber


Offline
  Profile Send private message  
 
 Post subject: Re: Die Deutschen und die Homo-Ehe....
PostPosted: 14. Jun 2013, 17:26 
Foreninventar
Foreninventar
User avatar

Joined: 01.2012
Posts: 5544
Gender: Male
staber wrote:
Jetzt dürfte es endgültig klar sein, dass wir nicht mehr von einer demokratisch legitimierten Regierung, sondern von einer "Juristokratie" regiert werden.


Wäre Dir eine "demokratisch legitimierte Regierung", für die das (Grund-) Gesetz nur eine unverbindliche Handlungsempfehlung ist und die im Zweifel immer auf ihr Recht des Stärkeren zurückgreifen kann, lieber als gewählte und trotzdem an die eigenen Gesetze und an die Verfassung gebundene Politiker?

Übrigens ist 1933 das Ermächtigungsgesetz von der Mehrheit der Abgeordneten eines in freien und geheimen Wahlen gewählten Reichstags beschlossen worden. Die Bundesrepublik könnte gerade wegen der "Juristokratie" jedenfalls nicht so zugrunde gehen wie die Weimarer Republik.


Offline
  Profile Send private message  
 
 Post subject: Re: Die Deutschen und die Homo-Ehe....
PostPosted: 14. Jun 2013, 17:27 
Foreninventar
Foreninventar
User avatar

Joined: 08.2012
Posts: 1320
Location: Bremen
Gender: Male
Auch wenn ich mit meiner Meinung allein auf weiter Flur hier im Forum bin, habe ich noch was zum Thema - EHEGATTENSLITTING - Auch wenn viele das Ehegattensplitting für die Homo-Ehe richtig halten,ist es schwer zu verstehen.Natürlich nur für mich! ;) Rein juristisch mögen die Richter der Bundesverfassungsgericht durchaus mit diesem Urteil " RECHT" gesprochen haben. Bezüglich "Recht und Gewissen" ( wobei der Schwerpunkt auf Gewissen liegt )ist dieses Urteil eine beklemmende , gesellschaftliche Katastrophe. Vom Ansatz her fruchtbare Gemeinschaften und vom Ansatz her unfruchtbare Gemeinschaften sind ungleich; deswegen kann man sie auch nicht gleichstellen.Die Renten der Homosexuellen und Lesben müssen von den Kindern der Heterosexuellen aufgebracht werden. Homosexuelle und Lesbenpartnerschaften können nur Kinder adoptieren, die von heterosexuellen Eltern stammen. Wenn lesbische Frauen sich ein befruchtetes Ei implantieren lassen, ist - wenn auch auf medizinischem unweg - eine heterosexuelle Vorgehensweise nötig.Wenn es nur Homosexuelle und Lesben gäbe , währe die Spezies Mensch in ca. 100 Jahren ausgestorben.
Also, liegt die ZUKUNFT allein bei den Heterosexuellen.

gruß staber


Offline
  Profile Send private message  
 
 Post subject: Re: Die Deutschen und die Homo-Ehe....
PostPosted: 3. Jun 2015, 20:40 
Forum Admin
Forum Admin
User avatar

Joined: 03.2012
Posts: 6682
Location: NRW
Gender: Female
Image

:roll:



_________________
so sieht es aus!
Image
Offline
  Profile Send private message  
 
 Post subject: Re: Die Deutschen und die Homo-Ehe....
PostPosted: 5. Jun 2015, 08:40 
Forum Admin
Forum Admin
User avatar

Joined: 03.2012
Posts: 6682
Location: NRW
Gender: Female
Quote:
Kramp-Karrenbauer will sich nicht entschuldigen


Quote:
Die saarländische Ministerpräsidentin vergleicht die Homo-Ehe indirekt mit Inzest und Polygamie - und löst damit heftige Reaktionen aus. Doch Kramp-Karrenbauer bleibt bei ihrer Äußerung - und sieht wohl auch keinen Grund zur Entschuldigung.


http://www.faz.net/aktuell/politik/inla ... =og.shares

ich dachte immer, das die Ehe Privat Sache wäre. Und das jeder den Heiraten kann den er oder sie will. Und wenn es zwei Gleichgeschlechtliche sind. Ich Dachte auch, das "unserer" Glaube in der Politik keine Rolle spielt. Ich dachte, wir hätten eigentlich daraus gelernt, was "Religion" in der Politik anrichten kann und tut. ( Siehe Türkei usw) Und langsam überkommt mir ein Mulmiges Gefühl hoch, das wir wieder zurück gehen in die Zeit wo Religion mehr zu sagen hatte als Politik. Es kann jeder seinen Glauben ausleben(oder wie man das nennt) solange niemanden Diskriminiert wird ua.. Das gilt für jede Religion in unseren Land. Ob Muslime oder Christen, Zeugen Jehovas und Buddhisten usw..

Quote:
FDP-Generalsekretärin Nicola Beer sagte, die Äußerungen seien eine „Unverschämtheit“ und beleidigten Homosexuelle „zutiefst“. Beer forderte Kramp-Karrenbauer auf, sich für ihre „Entgleisung“ zu entschuldigen.


ich habe nie Gedacht das ich der FDP recht geben würde.

und mal Ehrlich, wie viele in Deutschland gehen trotz Verheiratet sein Fremd? Wie viele Kinder werden außer Ehelich gezeugt? Und Kuckucks Kinder gibt es auch wie Sand am Meer. Komisch, da kriegt sie den Mund nicht auf, aber Angst haben das eine Ehe zu dritt geben würde, wenn Homosexuelle Heiraten würden. oh man :roll:



_________________
so sieht es aus!
Image
Offline
  Profile Send private message  
 
 Post subject: Re: Die Deutschen und die Homo-Ehe....
PostPosted: 10. Jun 2015, 15:53 
Foreninventar
Foreninventar
User avatar

Joined: 08.2012
Posts: 4005
Gender: None specified
Die saarländische Ministerpräsidentin vergleicht die Homo-Ehe indirekt mit Inzest und Polygamie.homo ehe ist schlimmer alle die ich kenne sind an aids gestorben.ist bei inzest ja selten auch wenn der sohn die mutter anal fickt und das schon 25 jahre



_________________
Sollte ich jemanden persönlich verletzt haben,das war nicht meine absicht und bitte ich hiermit offiziell um Entschuldigung. wahrheit ist wahrheitSocial TV Geheimer Krieg der USA. USATALIBAN "Allahu Akbar"
Offline
  Profile Send private message  
 
 Post subject: Re: Die Deutschen und die Homo-Ehe....
PostPosted: 16. Jun 2015, 08:38 
Forum Admin
Forum Admin
User avatar

Joined: 03.2012
Posts: 6682
Location: NRW
Gender: Female
Image



_________________
so sieht es aus!
Image
Offline
  Profile Send private message  
 
Display posts from previous:  Sort by  
 Page 1 of 1 [ 18 posts ] 

All times are UTC + 1 hour


You cannot post new topics in this forum
You cannot reply to topics in this forum
You cannot edit your posts in this forum
You cannot delete your posts in this forum
You cannot post attachments in this forum

Jump to:  
Beteilige Dich mit einer Spende