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 Post subject: Medien und Pressefreiheit
PostPosted: 30. Jul 2015, 18:58 
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Verfahren wegen Landesverrats gegen netzpolitik.org

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Der Generalbundesanwalt ermittelt gegen zwei Journalisten des Blogs. Gegenstand sind zwei Artikel über den Verfassungsschutz. Die Anzeige kam von dessen Präsident Maaßen.


Quote:
Wie tagesschau.de berichtet, hatte netzpolitik.org im Frühjahr zwei Mal Auszüge aus einem als "Verschlussache – vertraulich" eingestuften Bericht des Verfassungsschutzes für das Vertrauensgremium des Haushaltsausschusses des Bundestages veröffentlicht. Darin ging es den Angaben zufolge um den Aufbau einer neuen Einheit zur Überwachung des Internets, die Verbindungen und Profile von Radikalen und Extremisten in sozialen Netzwerken wie Facebook analysieren und überwachen soll. Wegen dieser Berichte hatte Maaßen Strafanzeige beim Landeskriminalamt in Berlin erstattet.


http://www.zeit.de/digital/2015-07/netz ... ndesverrat

Natürlich bin ich für Pressefreiheit. Aber so ne Pressefreiheit will ich jetzt auch nicht haben. Jetzt wo die IS und Rechtsradikale durch das Netz ziehen wäre ich schon froh wenn man verdeckt ermittelt und nicht dass vorher die "Radikalen" schon wissen was die da vorhaben.

die Radikalen egal aus welcher ecken sie kommen haben sich doch bei denen bedankt oder nicht? ;)

ich mein ja nur.



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 Post subject: Re: Medien und Pressefreiheit
PostPosted: 30. Jul 2015, 21:18 
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Bei Mr. Snowden haben sich auch viele Radikale aller Art bedankt. Der gilt aber bislang nur bei der CIA und bei Herrn Gauck als Landesverräter.


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 Post subject: Re: Medien und Pressefreiheit
PostPosted: 30. Jul 2015, 22:31 
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Bei Mr. Snowden haben sich auch viele Radikale aller Art bedankt. Der gilt aber bislang nur bei der CIA und bei Herrn Gauck als Landesverräter.


das Glaube ich kaum dass NUR die Snowden so sehen ;)

ich denke bei Snowden ist es doch etwas anderes. ( wenn das alles stimmen sollte) Er hat was aufgedeckt was unötig von den USA war. Ihre Abhör Skandale. Hier sieht es etwas anders aus. Hier werden gezielt Radikale beobachtet und aus dem Verkehr gezogen. Das ist was anderes.



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 Post subject: Re: Medien und Pressefreiheit
PostPosted: 31. Jul 2015, 13:30 
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die armen Journalisten aber auch ;) ok, das man gegen Journalisten vorgeht finde ich zwar Kacke ABER wenn es um unsere Sicherheit geht, dann hat es nix im Öffentlichen zu suchen.Und ich rede jetzt NUR von den Radikalen die die da im Netz aufsuchen und rauspicken. und nicht was anderes. Natürlich ist es eine Sauerei das man die US Geheimdienste und co nicht Anzeigt aber dafür die Journalisten. ein bitterer Geschmack bleibt, auf beiden Seiten.

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 Post subject: Re: Medien und Pressefreiheit
PostPosted: 31. Jul 2015, 15:21 
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Zum Thema netzpolitik.org sagt Bundesjustizminister Heiko Maas:
"Der Generalbundesanwalt ist an Recht und Gesetz gebunden. Er muss Ermittlungen aufnehmen, wenn nach seiner Einschätzung ein Anfangsverdacht vorliegt.
Der Generalbundesanwalt hat auf der Grundlage der Anzeigen des Bundesamtes für Verfassungsschutz einen Anfangsverdacht bejaht und im Rahmen seiner Zuständigkeit ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Ich habe heute dem Generalbundesanwalt mitgeteilt, dass ich Zweifel daran habe, ob die Journalisten mit ihrer Veröffentlichung die Absicht verfolgt haben, die Bundesrepublik Deutschland zu benachteiligen oder eine fremde Macht zu begünstigen.
Ich habe ihm außerdem mitgeteilt, dass ich Zweifel daran habe, ob es sich bei den veröffentlichten Dokumenten um ein Staatsgeheimnis handelt, dessen Veröffentlichung die Gefahr eines schweren Nachteils für die äußere Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland herbeiführt.

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz wird dem Generalbundesanwalt dazu zeitnah eine eigene Einschätzung übermitteln.
Ich begrüße daher die Ankündigung des Generalbundesanwalts, die Ermittlungen vorerst ruhen zu lassen.
Der Schutz der Pressefreiheit ist ein hohes Gut. Dieses Verfahren zeigt, wie schwierig die Abwägung zwischen Pressefreiheit und staatlichem Geheimschutz sein kann.
Deshalb wird zu klären sein, ob die strafrechtlichen Vorschriften über Landesverrat und über den Schutz von Staatsgeheimnissen im Verhältnis zur Pressefreiheit insgesamt reformbedürftig sind."


http://www.bmjv.de/SharedDocs/Zitate/DE ... nn=5913042



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 Post subject: Re: Medien und Pressefreiheit
PostPosted: 31. Jul 2015, 16:06 
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habe das von fb geklaut :)

zum Thema Presse und Meinungsfreiheit

Quote:
Forderung einer genaueren Definition des Begriffs "Pressefreiheit", und die Frage der journalistischen Verantwortlichkeit.
Dieser Post ist extra für besonders arrogante Westeuropäer, die bei jeder Beschuldigung deutscher Medien und der Forderung einer juristischen Nachprüfung ihrer Tätigkeit sich sofort auf den Begriff "Pressefreiheit" beziehen.

Ich habe in diesem Jahr mehrmals meine Meinung geäussert, dass ich eine Gesetzesänderung sehen möchte, die Journalisten in ihrer Verantwortung für ihre Arbeit mit Ärzten und Anwälten gleichstellt.
In diesem Jahr wurde im Namen der "Pressefreiheit" ein Krieg immer weiter angestachelt, tausende Menschen wurden verdummt und hinters Licht geführt, sogar auf direkte Weise in den Tod geschickt.

Mein lieber Freund Duden sagt zu diesem Begriff Folgendes:
"von der Verfassung garantiertes Grundrecht der Presse (2a) zur Beschaffung und Verbreitung von Informationen und zur freien Meinungsäußerung"

- "zur Beschaffung" impliziert nicht, dass man sich mit den Terroristen abspricht, wo sie bald auf Wohnvierteln schiessen werden, um dahin zu kommen und einen Beitrag rechtzeitig drehen zu können, um es dann einem verdummten Volk als den Beschuss des Gegners zu präsentieren. "Zur Beschaffung" bedeutet auch nicht, dass man Laiendarsteller findet, die man als Opfer präsentiert, und auch nicht, dass man Geschichten gänzlich neu erfindet. "Zur Beschaffung" bedeutet auch nicht, dass man in einem anderen Land "Informationen" eines direkt vom verbrecherischen Regime bezahlten und gesteuerten Mediums einkauft und Lügen weiterverbreitet, die dazu führen, dass die Gesellschaft dieses anderen Landes ein vollkommen falsches Bild vom Geschehen bekommt.

- "Verbreitung von Informationen" bedeutet nicht, dass man Interviews bei Terroristen nimmt, die nach einer Direktive eines faschistischen Regimes agieren und dementsprechend das sagen, was ihnen zugetragen wurde. Auch bedeutet es nicht, dass man beschmiert wird, um "Informationen zu verbreiten", die die gesellschaftliche Meinung in dem jeweiligen Land beeinflussen sollen. Auch bedeutet "Verbreitung der Informationen" nicht, dass man absichtlich einen Teil, wenn nicht die ganze Wahrheit verschweigt, sie verdreht und auf diese Weise sein Volk desinformiert, aggressive Stimmungen entfacht und falsche Einschätzung der Lage fördert.

- "freie Meinungsäusserung" bedeutet auch nicht, ein Jahr lang die Vertreter eines Opferstaates ausser Acht zu lassen und Talkshows ausschliesslich mit den Vertretern des Aggressorsstaates zu machen, es bedeutet auch nicht, Geld von Verbrechern zu nehmen und bezahlte "Meinung" unter dem Deckmantel der "freien Meinungsäusserung" zu verbreiten.

Jeder Journalist muss für seine Arbeit Verantwortung tragen. Im Fall der nachgewiesenen Nachlässigkeit, Bestechung, absichtlichen Verbreitung der Lügen und Falschinformationen, die zum Tod von Tausenden Menschen führen, muss meiner Meinung nach, dieser Journalist zur Verantwortung gezogen werden. Zuallerst in Form eines Berufsverbots und in bestimmten Fällen muss er womöglich auch vor Gericht gezogen werden.

Auf jeden Fall glaube ich aber daran, dass all diese Menschen, die das in diesem Jahr getan haben, es auf die eine oder andere Weise seelisch büßen müssen werden, denn ihre Hände sind voller Blut. Dieses Jahr hat ganz deutlich gezeigt, dass das Wort buchstäblich töten kann. In diesem Jahr sind Tausende Menschen wegen der Menschen, die nur das Wort (oder auch das Bild) als Waffe haben - der Journalisten, in den Tod gegangen, Tausende sind infolge der verbrecherischen journalistischen Tätigkeit gestorben.

"Pressefreiheit" muss in der Verfassung nach diesem Jahr sehr genau definiert werden, denn in diesem Jahr zeigte sich sehr deutlich, dass sie sehr schnell zu einem Verbrechensmittel werden kann.



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 Post subject: Re: Medien und Pressefreiheit
PostPosted: 31. Jul 2015, 21:45 
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Auf Facebook gesehen und kommentiert:

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"Ich begrüße die Ankündigung des Generalbundesanwalts, die Ermittlungen vorerst ruhen zu lassen."

Heiko Maas zu den Ermittlungen gegen Verantwortliche von Netzpolitik.org, 31.Juli 2015

(...)

Ich habe heute dem Generalbundesanwalt mitgeteilt, dass ich Zweifel daran habe, ob die Journalisten mit ihrer Veröffentlichung die Absicht verfolgt haben, die Bundesrepublik Deutschland zu benachteiligen oder eine fremde Macht zu begünstigen.

Ich habe ihm außerdem mitgeteilt, dass ich Zweifel daran habe, ob es sich bei den veröffentlichten Dokumenten um ein Staatsgeheimnis handelt, dessen Veröffentlichung die Gefahr eines schweren Nachteils für die äußere Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland herbeiführt.

(...)


http://www.bmjv.de/SharedDocs/Zitate/DE ... litik.html


>> Ich begrüße daher die Ankündigung des Generalbundesanwalts, die Ermittlungen vorerst ruhen zu lassen. <<

Da blieb dem Herrn Generalbundesanwalt auch nichts anderes übrig. Deutsche Staatsanwälte sind nämlich von Politikern / Justizministern weisungsabhängig.
Herr Maas hat also die Aufnahme der Ermittlungen höchstpersönlich zu verantworten und sagt jetzt grinsend in den Shitstorm hinein, dass er üüüüberhaupt keinen Landesverrat sieht.

Sehr witzig, aber die Deutschen sind treudoof genug, um auf die Nummer hereinzufallen. :roll:


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 Post subject: Re: Medien und Pressefreiheit
PostPosted: 1. Aug 2015, 06:25 
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AlexRE wrote:
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>> Ich begrüße daher die Ankündigung des Generalbundesanwalts, die Ermittlungen vorerst ruhen zu lassen. <<

Da blieb dem Herrn Generalbundesanwalt auch nichts anderes übrig. Deutsche Staatsanwälte sind nämlich von Politikern / Justizministern weisungsabhängig.
Herr Maas hat also die Aufnahme der Ermittlungen höchstpersönlich zu verantworten und sagt jetzt grinsend in den Shitstorm hinein, dass er üüüüberhaupt keinen Landesverrat sieht.

Sehr witzig, aber die Deutschen sind treudoof genug, um auf die Nummer hereinzufallen. :roll:


Also ob sie treudoof sind ist dahingestellt aber ich Glaube nicht, dass viele ihm glauben. Aber manche glauben ja auch wenn eine andere Regierung an der Macht ist wird alles besser. Seit dem unfreiwilligen Abgang von Kohl. Und bis jetzt ist nix besser geworden und es wird auch nicht besser, Wie denn? Solange Medien mehr Macht ua haben als Politiker können sich keine neuen Parteien lange auf den Beinen halten siehe die letzen Parteien ;)

Aber die Hoffnung stirbt zuletzt bekanntlich. Und ich hoffe, dass die SPD und Union bald abdanken. Und alles wird doch besser.



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 Post subject: Re: Medien und Pressefreiheit
PostPosted: 2. Aug 2015, 10:23 
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Charlotte Knobloch: Offener Brief an Jürgen Todenhöfer

Quote:
Ihre jüngsten Auslassungen auf Facebook verfassten Sie unter der Überschrift „Fassungslos in Gaza“. Ihr heutiger Auftritt im ARD-Morgenmagazin macht mich fassungslos in Deutschland. Mir ist unbegreiflich, wie verantwortungsvolle und seriöse Medien Ihnen ein Forum bieten können, um Ihre Anschauungen zu verbreiten, die offensichtlich jeden Bezug zur Realität verloren haben.

....


http://honestlyconcerned.info/2015/08/0 ... denhoefer/

da ist jemand ein wenig sauer... ich enthalte meine Stimme und schreibe nix dazu :mrgreen:



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 Post subject: Re: Medien und Pressefreiheit
PostPosted: 2. Aug 2015, 14:12 
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schlau wrote:
Charlotte Knobloch: Offener Brief an Jürgen Todenhöfer

Quote:
Ihre jüngsten Auslassungen auf Facebook verfassten Sie unter der Überschrift „Fassungslos in Gaza“. Ihr heutiger Auftritt im ARD-Morgenmagazin macht mich fassungslos in Deutschland. Mir ist unbegreiflich, wie verantwortungsvolle und seriöse Medien Ihnen ein Forum bieten können, um Ihre Anschauungen zu verbreiten, die offensichtlich jeden Bezug zur Realität verloren haben.

....


http://honestlyconcerned.info/2015/08/0 ... denhoefer/

da ist jemand ein wenig sauer... ich enthalte meine Stimme und schreibe nix dazu :mrgreen:
Wir erleben dieser Tage, dass jüdische Menschen und Einrichtungen in ganz Europa Opfer von Hass und Gewalt werden. Und das in einem Ausmaß, wie ich es mir in meinen schlimmsten Alpträumen nicht hätte ausmalen können.ja werte frau daran sind mosische gläubige ja selber schuld WB kind töten .keinen 2 staat mit waffengewalt verhindern .die kurden hätte man einen staat geben sollen 1948 .aber nicht den verbrechern aus europa warschauer getto 1944 heute getto gaza 2014 mit 1000 toten



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Sollte ich jemanden persönlich verletzt haben,das war nicht meine absicht und bitte ich hiermit offiziell um Entschuldigung. wahrheit ist wahrheitSocial TV Geheimer Krieg der USA. USATALIBAN "Allahu Akbar"
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 Post subject: Re: Medien und Pressefreiheit
PostPosted: 2. Aug 2015, 19:30 
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gedenken an sinti und roma
http://www.amarodrom.de/der-2-august-%E ... i-und-roma
Merkel verspricht Juden in Deutschland Sicherheit warum nich sinti und roma dauer aufenthalt in D



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 Post subject: Re: Medien und Pressefreiheit
PostPosted: 4. Aug 2015, 17:43 
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 Post subject: Re: Medien und Pressefreiheit
PostPosted: 4. Aug 2015, 17:45 
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schlau wrote:
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So so, die Einflussnahme des Justizministers ist ein unerträglicher Eingriff in die Unabhängigkeit der Justiz:

Quote:
Rechtliche Stellung des Generalbundesanwalts beim Bundesgerichtshof

(...)

Der Generalbundesanwalt, die Bundesanwälte, die Oberstaatsanwälte und Staatsanwälte beim Bundesgerichtshof sind auf Lebenszeit berufene Beamte. Für sie gelten die allgemeinen beamtenrechtlichen Grundsätze und Regelungen. Die staatsanwaltschaftliche Tätigkeit richtet sich indes vor allem nach den speziellen Vorschriften der Strafprozessordnung.

(...)

Der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof ist nicht Teil der rechtsprechenden ("Dritten") Gewalt. Er gehört organisatorisch zur Exekutive. Der Generalbundesanwalt ist in seinen amtlichen Verrichtungen wie jeder anderer Staatsanwalt auch von den Gerichten unabhängig (§ 150 GVG). Funktional ist die Behörde indes als ein den Gerichten zugeordnetes, notwendiges Organ der Strafrechtspflege in die Justiz eingegliedert.

(...)

Der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof untersteht der Dienstaufsicht des Bundesministers der Justiz (§ 147 Nr. 1 GVG). Dieser trägt innerhalb der Bundesregierung und gegenüber dem Parlament die politische Verantwortung für die Tätigkeit der Behörde des Generalbundesanwalts beim Bundesgerichtshof.


http://www.generalbundesanwalt.de/de/stellung.php

Vielleicht sollte der Herr Range ab und zu auf seine eigene Internetseite gucken ... :roll:


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 Post subject: Re: Medien und Pressefreiheit
PostPosted: 4. Aug 2015, 18:02 
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Das ist jetzt wohl auch wieder eine böse Einflussnahme zu Lasten der ach so tollen Unabhängigkeit deutscher Staatsanwälte ... :roll:

Quote:
"NETZPOLITIK.ORG"

Maas versetzt Range in den Ruhestand

Der Justizminister hat kein Vertrauen mehr: Generalbundesanwalt Range verliert wegen des Streits um die Ermittlungen gegen "netzpolitik.org" sein Amt.

(...)


http://www.zeit.de/politik/deutschland/ ... -ruhestand


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 Post subject: Re: Medien und Pressefreiheit
PostPosted: 4. Aug 2015, 18:08 
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Wenigstens hat das ganze Theater einen außenpolitischen Vorteil, die Deutschland AG hat damit einen positiven Eindruck bei wichtigen Handelspartnern hinterlassen: :)

Quote:
Dienstag, 4. August 2015

Saudi-Arabien lobt Deutschland für hartes Vorgehen gegen regierungskritische Blogger

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Riad (dpo) - Deutschlands Feldzug gegen "Landesverräter" wird international begrüßt: Salman ibn Abd al-Aziz, der König von Saudi-Arabien, hat heute bei einer Rede im Staatsfernsehen das Vorgehen der deutschen Regierung gegen kritische Blogger ausdrücklich gelobt. Auch Nordkorea, Ägypten, China und Russland signalisierten Wohlwollen angesichts der Ermittlungen gegen die Betreiber von netzpolitik.org.

(...)


http://www.der-postillon.com/2015/08/sa ... d-fur.html


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 Post subject: Re: Medien und Pressefreiheit
PostPosted: 15. Aug 2015, 09:24 
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200 Deutsche riefen Flüchtlingen zu: "Willkommen!" Hier sprechen die Hassfratzen

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Wir könnten nun tun, was wir Deutschen schon viel zu lange tun: Wir könnten uns sagen, dass da ein paar Idioten durchgedreht sind - und wegschauen. In der frommen Hoffnung, dass die rechten Parolen schon unterhalb des gesellschaftlichen Wahrnehmungsradars bleiben würden.

Aber dafür ist es viel zu spät. Wir haben es als Gesellschaft tatsächlich verschlafen, uns den Anfängen zu wehren. Fremdenfeindliche Kampagnen und rassistische Ausfälle waren seit Jahren überall zu erkennen, wenn man das sehen wollte – ob in der Griechenland-Debatte oder bei Pegida.

Die Diskussion über den Umgang mit Asylbewerbern hat den Nazis nun eine einmalige Chance beschert: Sie sind anschlussfähig geworden.

Im Netz hat sich vor unser aller Augen ein bisweilen gewaltbereiter Mob formiert, der mit den Werten des Grundgesetzes gebrochen hat. Und wir wissen nicht, ob diese Leute jemals noch einmal für die Bundesrepublik zu begeistern sind.

Diese Entwicklung war nur möglich, weil wir alle viel zu lange herumgemerkelt haben. Immer wenn es hieß, dass man rechtem Gedankenmüll "keine Bühne geben darf", haben wir so getan, als ob all die Parolen und all der Hass nicht existierten.

"Keine Bühne geben" war eine faule Ausrede für jene, die in Wahrheit zu müde waren, um die Demokratie zu verteidigen.

Es ist jetzt Zeit: Geben wir diesem Thema endlich die nötige Öffentlichkeit. Wir müssen uns mit der kranken Gedankenwelt dieser Menschen auseinandersetzen.

Aber es reicht nicht, sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Wir zeigen ihre Gesichter, so, wie sie sich in Sozialen Netzwerken präsentieren. Und ihre Namen. Denn wer auf der Seite eines Mediums solche Meinungen vertritt, sollte auch zu ihnen stehen. Sie rufen nach Meinungsfreiheit - wir nehmen sie beim Wort.

Interessanterweise geht es diesen Menschen oft gar nicht so sehr um die Flüchtlinge selbst, sondern um die Angst vor dem Abstieg und der Beschissenheit ihres eigenen Lebens.

Die schlimmsten dieser Kommentare aus den vergangenen Monaten (auch unter anderen Texten) haben wir hier zusammengestellt.

Aber seht selbst...


http://www.huffingtonpost.de/2015/08/14 ... 82786.html

Sehr gut geschrieben, wenn wir jetzt nix machen haben wir gegen solche Spackis verloren.

Liest mal die Kommentare.. ich geh Kotzen



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 Post subject: Re: Medien und Pressefreiheit
PostPosted: 15. Aug 2015, 14:51 
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flüchtlinge sollen kommen auch die aus dem ehealigen YU .kosovo und so weiter.auch sinti und roma.
kosovo und naher osten den USA in rechnug stellen da sie den weg freigebombt haben für schlepper.es gehen gerüchte um IL + USA sposern die schlepper um europa zu schaden "ohne gewähr"USA habe es ja geschaft den bürgerkrieg in die türkei zu tragen .



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 Post subject: Re: Medien und Pressefreiheit
PostPosted: 21. Aug 2015, 11:54 
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http://t3n.de/news/facebook-hatespeech- ... al-buttons

„Brummifahrer haltet drauf!“ Facebook hat ein Hatespeech-Problem – und erkennt es nicht [Kolumne]

:( ob die das auch im Realen leben sagen?



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 Post subject: Re: Medien und Pressefreiheit
PostPosted: 22. Aug 2015, 10:36 
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Da gibt es einige, die auch ua. Obdachlosen geholfen haben und massiv Hetze ausgesetzt wurden. Scheinbar wollen die Leute nicht, dass man Tieren, Menschen oder Natur Hilft. Man kann ja dagegen sein aus welchen Gründen auch immer, aber man muss ja nicht gleich einen Shitstrom auslösen

http://www.heise.de/newsticker/meldung/ ... 86504.html

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Sein Kollege Heinz Rudolf Kunze (58) ruft dazu auf, für die Aktion "Musik hilft" Instrumente zu spenden, die nicht mehr gebraucht werden. Er denkt, dass die Menschen in Not nicht nur Essen und Kleider brauchen. Mögliche Anfeindungen halten ihn nicht ab. "Wer sich bewegt, macht was falsch", sagt er im dpa-Interview. "Am besten bewegt man sich nicht und hält die Klappe. Dann kriegt man auch keinen Shitstorm. Aber sobald man etwas Gutes tut, weht von irgendwoher der Dreckwind. Das ist halt so. Damit muss man leben."


Na ja, vielleicht bei Promis bei normal Bürgern nicht. Wegen sowas haben manche sogar unschuldig ihren Arbeitsplatz Verloren.



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PostPosted: 28. Aug 2015, 16:51 
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Man sollte eigentlich meinen, dass sie Stimmung in Deutschland spätestens seit dem Pogrom von Heidenau mehr als aufgeheizt ist. Sicherlich trägt die Politik einen Großteil der Verantwortung an dieser Stimmungslage, aber eben nicht ausschließlich. Wenn man nun denkt, es könne kaum noch schlimmer und widerwärtiger werden, wird man eines besseren belehrt, wenn man die Facebook-Seite von Focus Online abonniert hat. Qualitätsjournalismus, liebe Focus-Redakteure, sieht anders aus. Was ihr regelmäßig veranstaltet, ist geistige Brandstiftung, hart an der Grenze zur Volksverhetzung. Ich muss euch leider latenten Rassismus vorwerfen, anders kann ich mir euren ekelerregenden Pamphletismus und euren Quasi-Journalismus nicht mehr erklären.
Konkret geht es um eure heutige Berichterstattung zu einer am 10.08.2015 stattgefundenen Vergewaltigung in Mönchengladbach, begangen durch fünf Männer mit "südländischen Aussehen". Natürlich empfinde ich solch eine Tat ekelerregend und widerlich. Natürlich hoffe ich, dass die Täter gefasst und hart bestraft werden. Vor allem natürlich gilt mein tief empfundenes Mitgefühl dem Opfer und seiner Familie, das ist gar keine Frage.
Der Focus-Redakteur hat es sich in seiner Berichterstattung mehr als einfach gemacht, indem er den Polizeibericht der PI Mönchengladbach einfach kopiert und mit ein paar Sätzen umrandet hat, was ja prinzipiell auch in Ordnung ist. Aus unerklärlichem Grunde hat er jedoch einen in der Mitte stehenden Satz des Polizeiberichts ersatzlos gestrichen, nämlich "ALLE FÜNF MÄNNER SPRACHEN AKZENTFREI DEUTSCH". Natürlich ist diese Art der Berichterstattung ein gefundenes Fressen für "besorgte Bürger", "Patrioten" und "Asylkritiker", um jetzt mal nicht den Begriff "Pack" zu verwenden. In den Kommentarspalten tobt der Mob und natürlich sind die "Fachkräfte" und "Kulturbereicherer" an allem Schuld, auch wenn aus dem Polizeibericht hervor geht, dass die Täter ganz offensichtlich KEINE Asylbewerber sind. Natürlich wird beim Focus rassistische Hetze wie immer geduldet. Meine Anfrage an die Redaktion, warum dieser eine, nicht unerhebliche Passus, ersatzlos aus dem Polizeibericht gestrichen wurde, blieb unbeantwortet. Offensichtlich rechnet man nicht beim Focus damit, dass Leser Primärquellen eine größere Bedeutung zumessen, als sie es bei Sekundärquellen tun. Überflüssig ist es zu erwähnen, dass ich dafür sorgen werde, dass das ganze ein juristisches Nachspiel für die Focus-Redaktion haben wird.
Hier erst einmal der Originalbericht der PI Mönchengladbach:
http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/30127/3107951
Und nachfolgend, was die Schmierfinken des Focus daraus gemacht haben und welche Reaktionen es hervorgerufen hat:
https://www.facebook.com/permalink.php


Von Michael Menges

es tut mir so Leid für diese Frau und ich Hoffe das man die Täter findet und Hart bestraft.

Und zu der Presse ich bin einfach nur Fassungslos, von der Tat aber auch was die Presse daraus macht :(



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