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 Post subject: Afghanistan
PostPosted: 28. Dec 2012, 16:34 
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Gestern sind 10 Sammelklagen der Angehörigen der Opfer des Luftangriffes von Kundus über insgesamt 3,3 Mio. € beim Landgericht Bonn eingegangen:

http://www.gmx.net/themen/nachrichten/deutschland/10a2rt2-luftschlaege-kundus-schadenersatzklagen

Viele Teilnehmer des gmx - threads sehen darin einen Versuch, die deutschen Steuerzahler abzuzocken. Dem ist aber in diesem Fall m. E. nicht so:

Quote:
wuerttembergFN
| 462 Beiträge
die wisset halt wo mr ebbes hole ko. Wia d´Zigeunerle. Kommt mr so bekannt vor
---------------

Niemand macht mit der Sicherheit des freien Welthandels soviel Geld wie der Exportgigant Deutschland. Dass das was mit den Auslandseinsätzen der Bundeswehr zu tun hat, hatte der Ex - Bundespräsident Köhler angedeutet und sich damit einen derartigen Ärger eingehandelt, dass er zurücktreten musste.

Wenn also deutschen Soldaten bei der geschäftsmäßigen Abschirmung der deutschen Geldproduktionsmaschinerie ein kleiner Faux Pas unterläuft, in dessen Folge über 100 Zivilisten völkerrechtswidrig getötet werden, dann haben die Geldproduzenten verdammt noch mal für diesen Schaden auch finanziell einzustehen wie alle anderen Staaten, Firmen oder Privatpersonen, die auf der Jagd nach der dicken Kohle anderen Menschen Schaden zufügen.

Wenn aber der Angriff nach Auffassung der zuständigen Gerichte nicht unverhältnismäßig und damit nicht völkerrechtswidrig gewesen sein sollte, werden diese Klagen abgewiesen werden.

Es gibt also überhaupt keinen Grund, ausgerechnet bei diesen Klagen über die angebliche Abzocke deutscher Steuerzahler zu lamentieren. Fast jeder, der in Deutschland Steuern zahlt, profitiert nämlich mit seinem steuerpflichtigen Einkommen auf die eine oder andere Weise direkt oder indirekt von der globalisierten deutschen Geldproduktion, die nicht nur im Zusammenhang mit Kriegseinsätzen Menschen in fernen Ländern regelmäßig Schaden zufügt, sondern sich auch u. a. durch brutale Ausbeutungsverhältnisse in Rohstoffgebieten speist.


http://meinungen.gmx.net/forum-gmx/post/17230279?sp=196#jump


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 Post subject: Re: Afghanistan
PostPosted: 28. Dec 2012, 16:36 
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Wo führen uns die Bundeswehreinsätze eigentlich noch hin?
Wir setzen uneigennützig, ein erhebliches Potential an Menschen, Material und Gelder zur Sicherung des Friedens und der Bevölkerung ein und müssen uns dafür auch noch mit Klagen Dritter in unserem Land auseinandersetzen. Es kann doch nicht sein, dass internationale Verpflichtungen Deutschland zum Freiwild für die ganze Welt werden lassen.
Verwunderlich ist, dass das Gericht das Anliegen nicht gleich abgewiesen und eine andere Zuständigkeit geschaffen hat.
Was haben die Amerikaner denn für ihre vielen Auslandseinsätze zu den entstandenen Einsatzkosten bisher zusätzlich aufbringen müssen?
Sollte es je zu Gerichtsverhandlungen in Deutschland wirklich kommen, so sollte man sich jetzt schon einmal fragen, ob weitere Auslandseinsätze wirklich noch verantwortbar und damit sinn- und zweckvoll sind!
Bekommen die Hinterbliebenen unserer sinnlos Gefallenen auch so eine grandiose Unterstützung?Wohl kaum!

gruß staber


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 Post subject: Re: Afghanistan
PostPosted: 28. Dec 2012, 17:46 
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staber wrote:
Wo führen uns die Bundeswehreinsätze eigentlich noch hin?
Wir setzen uneigennützig, ein erhebliches Potential an Menschen, Material und Gelder zur Sicherung des Friedens und der Bevölkerung ein und müssen uns dafür auch noch mit Klagen Dritter in unserem Land auseinandersetzen. Es kann doch nicht sein, dass internationale Verpflichtungen Deutschland zum Freiwild für die ganze Welt werden lassen.
Verwunderlich ist, dass das Gericht das Anliegen nicht gleich abgewiesen und eine andere Zuständigkeit geschaffen hat.
Was haben die Amerikaner denn für ihre vielen Auslandseinsätze zu den entstandenen Einsatzkosten bisher zusätzlich aufbringen müssen?
Sollte es je zu Gerichtsverhandlungen in Deutschland wirklich kommen, so sollte man sich jetzt schon einmal fragen, ob weitere Auslandseinsätze wirklich noch verantwortbar und damit sinn- und zweckvoll sind!
Bekommen die Hinterbliebenen unserer sinnlos Gefallenen auch so eine grandiose Unterstützung?Wohl kaum!

gruß staber


Es ist noch keineswegs klar, dass zivilrechtliche Sammelklagen von Privatpersonen gegen den deutschen Staat überhaupt zulässig sind. Meines Wissens sind solche Klagen bislang immer aus völkerrechtlichen Gründen als unzulässig abgewiesen worden.

Wenn sie allerdings zulässig wären, wären sie m. E. in diesem Fall auch begründet. Auch ein noch so edler und selbstloser Helfer, der bei er Nothilfe Fehler macht und anderen Menschen damit Schaden zufügt, hat für die Folgen dieser Fehler grundsätzlich einzustehen. Das würde Dir auch hierzulande im tiefsten Frieden drohen, wenn Du etwa einem Unfallopfer erste Hilfe leisten wolltest und das so verstümpern würdest, dass der Gesundheitszustand sich deshalb massiv verschlechtert.

Das habe ich dazu noch auf gmx geschrieben:

Quote:
"Trotz mehrmaligen Überfliegens des Schauplatzes hören die Personen nicht auf, sich mit den Fahrzeugen zu beschäftigen.

Angriffsbefehl. Leider sterben vermutlich viele Zivilisten.

Für jede andere Verhaltensweise hätte sich Oberst Klein im Zweifel vor einem Militärgericht verantworten müssen."

Es gibt keine deutsche Militärjustiz. Der Oberst hätte sich - wenn überhaupt - vor einem ordentlichen deutschen Strafgericht verantworten müssen.

Wenn er vor dem gezielten Bombenabwurf Warnschüsse aus der Bordkanone oder den Abwurf einer einzelnen Bombe (der Jagdbomber hatte 5 dabei) außerhalb der Gefahrenzone für die Zivilisten angefordert hätte, um denen den Ernst der Situation zu demonstrieren, hätte ihm aber ganz sicher kein Gericht deswegen Vorwürfe gemacht. Das hätte auch keine zusätzliche Gefährdung der deutschen Soldaten verursacht.

Übrigens hat der Oberst den Abwurf der gesamten Bombenlast angefordert, der US - Pilot hat aber nach Rücksprache mit der amerikanischen Einsatzleitung per Funk nur 2 von 5 Bomben abgeworfen.

Sorry - ich bin wirklich alles andere als ein linksdrehender Kritiker notwendiger Militäreinsätze gegen Religionsfaschisten oder andere politische Schwerverbrecher, die sich unbedingt mit der Nato anlegen wollen - aber im Falle der Tragödie von Kundus sehe ich beim besten Willen und bei aller Bundeswehr - Freundlichkeit einfach die Verhältnismäßigkeit der Mittel nicht gewahrt. Das heißt aber auf jeden Fall, dass die Aktion rechtswidrig war und dass die Schadensersatzansprüche berechtigt sind.

Die Schuldfrage im strafrechtlichen Sinne ist davon allerdings unabhängig zu beurteilen, da kann man allen Verantwortlichen natürlich die extreme Belastung, innerhalb kürzester Zeit eine Entscheidung über Leben und Tod hunderter Zivilisten oder auch eigener Soldaten treffen zu müssen, schuldausschließend oder - mindernd anrechnen.

-----

Michael Kohlhaas

"Abgesehen davon gibt man im Krieg keine Warnschüsse ab. Oberst Klein ist in der Rückschau eine Fehleinschätzung unterlaufen. Das ist schlimm. Schlimmer wäre es aber, wenn wir aufgrund einer vorsichtigeren Herangehensweise jetzt Hunderte deutscher Opfer zu beklagen hätten."

Wenn man OHNE Gefährdung der eigenen Soldaten Warnschüsse abgeben kann, um zumindest zu versuchen, Zivilisten aus der Todeszone zu verscheuchen, bevor man das eigentliche Feuer eröffnet. Was auch immer das Kriegsrecht vom Friedensrecht unterscheidet - der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz gilt immer und in jeder Rechtsordnung.

Übrigens ganz nebenbei: Die Bundesregierung hatte ihre Entscheidung, keine schweren Kampfpanzer nach Afghanistan zu schicken, u. a. damit begründet, dass die deutschen Soldaten nicht "martialisch" auftreten, sondern eher als Aufbauhelfer wahrgenommen werden sollten.

Ich vermute stark, dass ein Zug Leo 2 ohne weiteres und ohne Selbstgefährdung die Taliban hätte töten oder gefangennehmen können, ohne ein Massaker an Zivilsten zu begehen.

Das haben sie jetzt von ihrem "unmartialischen" Auftreten - wenn man nicht umfassend aussgestattet ist und deshalb nicht unter verschiedenen milderen und härtern Mitteln auswählen kann, bleibt im Ernstfall nur noch die maximale Gewaltentfaltung.


http://meinungen.gmx.net/forum-gmx/post/17230279?sp=420#jump

http://meinungen.gmx.net/forum-gmx/post/17230279?sp=448#jump


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 Post subject: Re: Afghanistan
PostPosted: 28. Dec 2012, 17:51 
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GasGerd wrote:
staber wrote:
Wo führen uns die Bundeswehreinsätze eigentlich noch hin?
Wir setzen uneigennützig, ein erhebliches Potential an Menschen, Material und Gelder zur Sicherung des Friedens und der Bevölkerung ein und müssen uns dafür auch noch mit Klagen Dritter in unserem Land auseinandersetzen. Es kann doch nicht sein, dass internationale Verpflichtungen Deutschland zum Freiwild für die ganze Welt werden lassen.
Verwunderlich ist, dass das Gericht das Anliegen nicht gleich abgewiesen und eine andere Zuständigkeit geschaffen hat.
Was haben die Amerikaner denn für ihre vielen Auslandseinsätze zu den entstandenen Einsatzkosten bisher zusätzlich aufbringen müssen?
Sollte es je zu Gerichtsverhandlungen in Deutschland wirklich kommen, so sollte man sich jetzt schon einmal fragen, ob weitere Auslandseinsätze wirklich noch verantwortbar und damit sinn- und zweckvoll sind!
Bekommen die Hinterbliebenen unserer sinnlos Gefallenen auch so eine grandiose Unterstützung?Wohl kaum!

gruß staber


Es ist noch keineswegs klar, dass zivilrechtliche Sammelklagen von ausländischen Privatpersonen gegen den deutschen Staat überhaupt zulässig sind. Meines Wissens sind solche Klagen bislang immer aus völkerrechtlichen Gründen als unzulässig abgewiesen worden.

Wenn sie allerdings zulässig wären, wären sie m. E. in diesem Fall auch begründet. Auch ein noch so edler und selbstloser Helfer, der bei er Nothilfe Fehler macht und anderen Menschen damit Schaden zufügt, hat für die Folgen dieser Fehler grundsätzlich einzustehen. Das würde Dir auch hierzulande im tiefsten Frieden drohen, wenn Du etwa einem Unfallopfer erste Hilfe leisten wolltest und das so verstümpern würdest, dass der Gesundheitszustand sich deshalb massiv verschlechtert.

Das habe ich dazu noch auf gmx geschrieben:

Quote:
"Trotz mehrmaligen Überfliegens des Schauplatzes hören die Personen nicht auf, sich mit den Fahrzeugen zu beschäftigen.

Angriffsbefehl. Leider sterben vermutlich viele Zivilisten.

Für jede andere Verhaltensweise hätte sich Oberst Klein im Zweifel vor einem Militärgericht verantworten müssen."

Es gibt keine deutsche Militärjustiz. Der Oberst hätte sich - wenn überhaupt - vor einem ordentlichen deutschen Strafgericht verantworten müssen.

Wenn er vor dem gezielten Bombenabwurf Warnschüsse aus der Bordkanone oder den Abwurf einer einzelnen Bombe (der Jagdbomber hatte 5 dabei) außerhalb der Gefahrenzone für die Zivilisten angefordert hätte, um denen den Ernst der Situation zu demonstrieren, hätte ihm aber ganz sicher kein Gericht deswegen Vorwürfe gemacht. Das hätte auch keine zusätzliche Gefährdung der deutschen Soldaten verursacht.

Übrigens hat der Oberst den Abwurf der gesamten Bombenlast angefordert, der US - Pilot hat aber nach Rücksprache mit der amerikanischen Einsatzleitung per Funk nur 2 von 5 Bomben abgeworfen.

Sorry - ich bin wirklich alles andere als ein linksdrehender Kritiker notwendiger Militäreinsätze gegen Religionsfaschisten oder andere politische Schwerverbrecher, die sich unbedingt mit der Nato anlegen wollen - aber im Falle der Tragödie von Kundus sehe ich beim besten Willen und bei aller Bundeswehr - Freundlichkeit einfach die Verhältnismäßigkeit der Mittel nicht gewahrt. Das heißt aber auf jeden Fall, dass die Aktion rechtswidrig war und dass die Schadensersatzansprüche berechtigt sind.

Die Schuldfrage im strafrechtlichen Sinne ist davon allerdings unabhängig zu beurteilen, da kann man allen Verantwortlichen natürlich die extreme Belastung, innerhalb kürzester Zeit eine Entscheidung über Leben und Tod hunderter Zivilisten oder auch eigener Soldaten treffen zu müssen, schuldausschließend oder - mindernd anrechnen.

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Michael Kohlhaas

"Abgesehen davon gibt man im Krieg keine Warnschüsse ab. Oberst Klein ist in der Rückschau eine Fehleinschätzung unterlaufen. Das ist schlimm. Schlimmer wäre es aber, wenn wir aufgrund einer vorsichtigeren Herangehensweise jetzt Hunderte deutscher Opfer zu beklagen hätten."

Wenn man OHNE Gefährdung der eigenen Soldaten Warnschüsse abgeben kann, um zumindest zu versuchen, Zivilisten aus der Todeszone zu verscheuchen, bevor man das eigentliche Feuer eröffnet. Was auch immer das Kriegsrecht vom Friedensrecht unterscheidet - der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz gilt immer und in jeder Rechtsordnung.

Übrigens ganz nebenbei: Die Bundesregierung hatte ihre Entscheidung, keine schweren Kampfpanzer nach Afghanistan zu schicken, u. a. damit begründet, dass die deutschen Soldaten nicht "martialisch" auftreten, sondern eher als Aufbauhelfer wahrgenommen werden sollten.

Ich vermute stark, dass ein Zug Leo 2 ohne weiteres und ohne Selbstgefährdung die Taliban hätte töten oder gefangennehmen können, ohne ein Massaker an Zivilsten zu begehen.

Das haben sie jetzt von ihrem "unmartialischen" Auftreten - wenn man nicht umfassend aussgestattet ist und deshalb nicht unter verschiedenen milderen und härtern Mitteln auswählen kann, bleibt im Ernstfall nur noch die maximale Gewaltentfaltung.


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 Post subject: Re: Afghanistan
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Verwunderlich ist, dass das Gericht das Anliegen nicht gleich abgewiesen und eine andere Zuständigkeit geschaffen hat.
Was haben die Amerikaner denn für ihre vielen Auslandseinsätze zu den entstandenen Einsatzkosten bisher zusätzlich aufbringen müssen?
Sollte es je zu Gerichtsverhandlungen in Deutschland wirklich kommen, so sollte man sich jetzt schon einmal fragen, ob weitere Auslandseinsätze wirklich noch verantwortbar und damit sinn- und zweckvoll sind!
Bekommen die Hinterbliebenen unserer sinnlos Gefallenen auch so eine grandiose Unterstützung?Wohl kaum!

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Es ist noch keineswegs klar, dass zivilrechtliche Sammelklagen von Privatpersonen gegen den deutschen Staat überhaupt zulässig sind. Meines Wissens sind solche Klagen bislang immer aus völkerrechtlichen Gründen als unzulässig abgewiesen worden.

Wenn sie allerdings zulässig wären, wären sie m. E. in diesem Fall auch begründet. Auch ein noch so edler und selbstloser Helfer, der bei er Nothilfe Fehler macht und anderen Menschen damit Schaden zufügt, hat für die Folgen dieser Fehler grundsätzlich einzustehen. Das würde Dir auch hierzulande im tiefsten Frieden drohen, wenn Du etwa einem Unfallopfer erste Hilfe leisten wolltest und das so verstümpern würdest, dass der Gesundheitszustand sich deshalb massiv verschlechtert.

Das habe ich dazu noch auf gmx geschrieben:

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"Trotz mehrmaligen Überfliegens des Schauplatzes hören die Personen nicht auf, sich mit den Fahrzeugen zu beschäftigen.

Angriffsbefehl. Leider sterben vermutlich viele Zivilisten.

Für jede andere Verhaltensweise hätte sich Oberst Klein im Zweifel vor einem Militärgericht verantworten müssen."

Es gibt keine deutsche Militärjustiz. Der Oberst hätte sich - wenn überhaupt - vor einem ordentlichen deutschen Strafgericht verantworten müssen.

Wenn er vor dem gezielten Bombenabwurf Warnschüsse aus der Bordkanone oder den Abwurf einer einzelnen Bombe (der Jagdbomber hatte 5 dabei) außerhalb der Gefahrenzone für die Zivilisten angefordert hätte, um denen den Ernst der Situation zu demonstrieren, hätte ihm aber ganz sicher kein Gericht deswegen Vorwürfe gemacht. Das hätte auch keine zusätzliche Gefährdung der deutschen Soldaten verursacht.

Übrigens hat der Oberst den Abwurf der gesamten Bombenlast angefordert, der US - Pilot hat aber nach Rücksprache mit der amerikanischen Einsatzleitung per Funk nur 2 von 5 Bomben abgeworfen.

Sorry - ich bin wirklich alles andere als ein linksdrehender Kritiker notwendiger Militäreinsätze gegen Religionsfaschisten oder andere politische Schwerverbrecher, die sich unbedingt mit der Nato anlegen wollen - aber im Falle der Tragödie von Kundus sehe ich beim besten Willen und bei aller Bundeswehr - Freundlichkeit einfach die Verhältnismäßigkeit der Mittel nicht gewahrt. Das heißt aber auf jeden Fall, dass die Aktion rechtswidrig war und dass die Schadensersatzansprüche berechtigt sind.

Die Schuldfrage im strafrechtlichen Sinne ist davon allerdings unabhängig zu beurteilen, da kann man allen Verantwortlichen natürlich die extreme Belastung, innerhalb kürzester Zeit eine Entscheidung über Leben und Tod hunderter Zivilisten oder auch eigener Soldaten treffen zu müssen, schuldausschließend oder - mindernd anrechnen.

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"Abgesehen davon gibt man im Krieg keine Warnschüsse ab. Oberst Klein ist in der Rückschau eine Fehleinschätzung unterlaufen. Das ist schlimm. Schlimmer wäre es aber, wenn wir aufgrund einer vorsichtigeren Herangehensweise jetzt Hunderte deutscher Opfer zu beklagen hätten."

Wenn man OHNE Gefährdung der eigenen Soldaten Warnschüsse abgeben kann, um zumindest zu versuchen, Zivilisten aus der Todeszone zu verscheuchen, bevor man das eigentliche Feuer eröffnet. Was auch immer das Kriegsrecht vom Friedensrecht unterscheidet - der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz gilt immer und in jeder Rechtsordnung.

Übrigens ganz nebenbei: Die Bundesregierung hatte ihre Entscheidung, keine schweren Kampfpanzer nach Afghanistan zu schicken, u. a. damit begründet, dass die deutschen Soldaten nicht "martialisch" auftreten, sondern eher als Aufbauhelfer wahrgenommen werden sollten.

Ich vermute stark, dass ein Zug Leo 2 ohne weiteres und ohne Selbstgefährdung die Taliban hätte töten oder gefangennehmen können, ohne ein Massaker an Zivilsten zu begehen.

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http://meinungen.gmx.net/forum-gmx/post/17230279?sp=420#jump

http://meinungen.gmx.net/forum-gmx/post/17230279?sp=448#jump
also IL soll angeblicht die menschein in gaza per SMS gewarnt haben wir greifen an .sie hatten nur vergessen das nicht jeder ein handy hat



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Sollte ich jemanden persönlich verletzt haben,das war nicht meine absicht und bitte ich hiermit offiziell um Entschuldigung. wahrheit ist wahrheitSocial TV Geheimer Krieg der USA. USATALIBAN "Allahu Akbar"
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 Post subject: Re: Afghanistan
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heldenhafte NATO tötet kinder haben sie die idf als vorbild ?
http://www.t-online.de/nachrichten/ausl ... haben.html



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 Post subject: Re: Afghanistan
PostPosted: 7. Apr 2013, 17:18 
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borus wrote:
heldenhafte NATO tötet kinder haben sie die idf als vorbild ?
http://www.t-online.de/nachrichten/ausl ... haben.html



Das war, ist und wird in jedem künftigen Krieg so sein.

gruß staber


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 Post subject: Re: Afghanistan
PostPosted: 7. Apr 2013, 17:40 
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staber wrote:
borus wrote:
heldenhafte NATO tötet kinder haben sie die idf als vorbild ?
http://www.t-online.de/nachrichten/ausl ... haben.html



Das war, ist und wird in jedem künftigen Krieg so sein.

gruß staber

wozu gibt es DEN HAAG ?hatte die soldaten den befehl kinder zu töten ?
oder der scharfschütze der eine alten mann getötet hat weil er nicht ins haus zurück ging ,er hat aus lust getötet und auf die frage wie er sich fühle antwort" wie gott"aber richtig da landen ja nur leute zur schau aus 3 weltstaaten .



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 Post subject: Re: Afghanistan
PostPosted: 29. Apr 2013, 18:01 
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USA bringen seit jahren schwarzgeld zur bestechung der reg. nach afghanistan



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 Post subject: Re: Afghanistan
PostPosted: 5. May 2013, 10:20 
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http://www.t-online.de/nachrichten/ausl ... allen.html
schon wieder 2 jahre her wo der letzte d -soldat getötet wurde kinder wie die zeit vergeht



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 Post subject: Re: Afghanistan
PostPosted: 5. May 2013, 19:37 
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borus wrote:
http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/krisen/id_63250932/deutscher-soldat-in-afghanistan-gefallen.html
schon wieder 2 jahre her wo der letzte d -soldat getötet wurde kinder wie die zeit vergeht



Hätte man diese Erkundung mit Drohnen durchgeführt, würde der Soldat noch leben. Daher, auch die Bundeswehr braucht Drohnen jeglicher Art!

gruß staber


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 Post subject: Re: Afghanistan
PostPosted: 5. May 2013, 21:09 
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staber wrote:
borus wrote:
http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/krisen/id_63250932/deutscher-soldat-in-afghanistan-gefallen.html
schon wieder 2 jahre her wo der letzte d -soldat getötet wurde kinder wie die zeit vergeht



Hätte man diese Erkundung mit Drohnen durchgeführt, würde der Soldat noch leben. Daher, auch die Bundeswehr braucht Drohnen jeglicher Art!

gruß staber


Herr Bartels von der SPD und Frau Brugger von den Grünen haben aber was gegen Drohnen:

http://www.hans-peter-bartels.de/bartel ... Minister._

http://www.agnieszka-brugger.de/hauptme ... n-drohnen/

Letztere hat das hier zum Besten gegeben:

Quote:
(...)

Herr Minister, Sie wollten hier den Eindruck erwecken, Sie arbeiteten abgeklärt und präzise die ganzen Argumente derjenigen ab, die große Vorbehalte haben, was Drohnen angeht. Ich finde, Sie haben ein ganz entscheidendes Argument offensichtlich nicht verstanden, nämlich, dass der Einsatz bewaffneter Drohnen massive Auswirkungen auf die Kriegsführung hat. Die Hemmschwelle zur Anwendung militärischer Gewalt kann dadurch drastisch sinken, und die berechtigte Zurückhaltung bei den politischen Entscheidungen über Militäreinsätze wird beeinträchtigt.

(...)


Ich schätze mal, die beiden "Militärexperten" merken gar nicht, was sie da sagen und wie weit sie sich aus dem Fenster hängen. Dieser Blogger trifft den Nagel auf den Kopf:

Quote:
(...)

Denn was Bartels und Brugger in Wirklichkeit sagen ist dies: Uns ist es lieber, unsere Soldaten einem höheren Risiko auszusetzen als eigentlich technisch möglich wäre, um der Politik in Sachen Krieg und Frieden engere Fesseln anzulegen. Das Misstrauen gegenüber unseren demokratischen, in Deutschland sehr eng gefassten Regeln für Militäreinsätze ist größer als der Wunsch, unsere Soldaten mit der modernsten Technik zu Vermeidung von eigenen Verlusten auszustatten oder effizienter zu rüsten, weil Drohnen ja nur einen Bruchteil der sonst benötigten pilotengesteuerten Fluggeräte kosten.

(...)


http://flatworld.welt.de/2013/05/02/die ... #more-1761


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 Post subject: Re: Afghanistan
PostPosted: 6. May 2013, 13:07 
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schon wieder 2 jahre her wo der letzte d -soldat getötet wurde kinder wie die zeit vergeht



Hätte man diese Erkundung mit Drohnen durchgeführt, würde der Soldat noch leben. Daher, auch die Bundeswehr braucht Drohnen jeglicher Art!

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Herr Bartels von der SPD und Frau Brugger von den Grünen haben aber was gegen Drohnen:

http://www.hans-peter-bartels.de/bartel ... Minister._

http://www.agnieszka-brugger.de/hauptme ... n-drohnen/

Letztere hat das hier zum Besten gegeben:

Quote:
(...)

Herr Minister, Sie wollten hier den Eindruck erwecken, Sie arbeiteten abgeklärt und präzise die ganzen Argumente derjenigen ab, die große Vorbehalte haben, was Drohnen angeht. Ich finde, Sie haben ein ganz entscheidendes Argument offensichtlich nicht verstanden, nämlich, dass der Einsatz bewaffneter Drohnen massive Auswirkungen auf die Kriegsführung hat. Die Hemmschwelle zur Anwendung militärischer Gewalt kann dadurch drastisch sinken, und die berechtigte Zurückhaltung bei den politischen Entscheidungen über Militäreinsätze wird beeinträchtigt.

(...)


Ich schätze mal, die beiden "Militärexperten" merken gar nicht, was sie da sagen und wie weit sie sich aus dem Fenster hängen. Dieser Blogger trifft den Nagel auf den Kopf:

Quote:
(...)

Denn was Bartels und Brugger in Wirklichkeit sagen ist dies: Uns ist es lieber, unsere Soldaten einem höheren Risiko auszusetzen als eigentlich technisch möglich wäre, um der Politik in Sachen Krieg und Frieden engere Fesseln anzulegen. Das Misstrauen gegenüber unseren demokratischen, in Deutschland sehr eng gefassten Regeln für Militäreinsätze ist größer als der Wunsch, unsere Soldaten mit der modernsten Technik zu Vermeidung von eigenen Verlusten auszustatten oder effizienter zu rüsten, weil Drohnen ja nur einen Bruchteil der sonst benötigten pilotengesteuerten Fluggeräte kosten.

(...)


http://flatworld.welt.de/2013/05/02/die ... #more-1761


Folgendes kann man noch hinzufügen
Zitat
Quote:
Man wird das Gefühl nicht los, dass die Opposition im deutschen Bundestag sich die Zeiten zurückwünscht, als ein Krieg noch ehrlich und ritterlich Mann gegen Mann, Schwert gegen Schwert ausgekämpft wurde. Anders lässt sich der Abwehrreflex gegen den Ankauf von Kampfdrohnen durch die Bundeswehr kaum verstehen


gruß staber


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 Post subject: Re: Afghanistan
PostPosted: 6. May 2013, 20:41 
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na ehrenhafter krieg mit kriegserklärung ja ,alles andere ist überfallen von fremden ländern.
so wie die bomber die DD bombadiert haben feige schweine waren sind die mörder per drohen und düsenjäger heute.



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 Post subject: Re: Afghanistan
PostPosted: 28. May 2013, 15:14 
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Scheinbar traut die Bundeswehr - Führung den afghanischen Verbündeten nicht mehr über den Weg:

Quote:
Tod eines KSK-Soldaten: Bundeswehr fürchtet Verrat durch afghanische Partner

Wie kam es zum Tod des Elitesoldaten Daniel W. Anfang Mai in Afghanistan? Eine Analyse der Bundeswehr offenbart nun die dramatischen Details des Einsatzes. Die ungeklärte Rolle, die afghanische Partner bei der Operation spielten, gefährdet die gesamte Zusammenarbeit.

(...)

Es wird nicht einmal mehr ausgeschlossen, dass die Taliban einen Tipp von den afghanischen Sicherheitskräften bekommen haben. Mitunter ist sogar von einer Falle die Rede.

(...)


http://www.spiegel.de/politik/ausland/toter-ksk-soldat-bundeswehr-zweifelt-an-kooperation-mit-den-afghanen-a-902297.html

Unter diesen Umständen halte ich das Maximalziel, einen demokratischen Rechtsstaat in Afghanistan mit militärischer Gewalt zu erzwingen, für unerreichbar. Die für die ursprüngliche Aggression vom 11.09.2001 und damit den Kriegsausbruch mitverantwortlichen Taliban kann man aber auch nicht zurück an die Macht lassen. Also wird auf lange Sicht nichts anderes übrig bleiben, als die inneren Feinde der Taliban unabhängig von deren demokratischer Gesinnung an die Macht zu bringen und dort zu halten.


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 Post subject: Re: Afghanistan
PostPosted: 28. May 2013, 20:44 
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ist ja kein wunder wenn man das liest und wenn das stimmt glaube ich dann täte ich denen auch nicht vertrauen



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so sieht es aus!
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 Post subject: Re: Afghanistan
PostPosted: 29. May 2013, 17:20 
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Die Bundeswehr sollte, nicht nur aus moralischen Gründen, sondern auch aus tatsächlichen Gründen keine Bodeneinsätze in Krisengebieten betreiben. Denn zum einen fehlt ihr es offensichtlich an der entsprechenden Kampfausbildung – man rennt ohne Luftunterstützung in einem „sehr dichten Wald“ um nach gegebenenfalls verletzten Zivilisten zu suchen -.- und zum anderen ist die eingesetzte Bewaffnung unzureichend, oder sogar ungeeignet (G36, Tiger...). Zu dem durch die Bundeswehr eingesetzten Tiger (Zitat Wikipedia): "Das Verteidigungsministerium lehnte eine im Jahr 2010 von Eurocopter angebotene Umrüstung des UHT (Bundeswehr Tiger) auf den französischen Bewaffnungsstand (schwenkbare 30-mm-Maschinenkanone am Kinnturm) mit der Begründung ab, man wolle keinen rein auf den Afghanistaneinsatz zugeschnittenen Hubschrauber, sondern behalte auch zukünftige Bedrohungsszenarien im Blick." Ja, nee, klar bei zukünftigen Bedrohungsszenarien wäre eine schwenkbare 30-mm-Maschinenkanone ja auch hinderlich, wenn nicht vollkommen sinnlos. Die deutschen Soldaten vor Ort können einem nur leid tun.

gruß staber


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 Post subject: Re: Afghanistan
PostPosted: 7. Oct 2013, 13:47 
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...und du, mein Schatz, bleibst hier. Die Bundeswehr übergibt das Feldlager Kunduz an die afghanischen Sicherheitskräfte. Zurück bleiben die afghanischen Helfer der deutschen Truppen, deren Sicherheitslage mehr als prekär ist.

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> und du, mein Schatz, bleibst hier <

Ganz schön makaber ... :roll: Schlimmstenfalls könnte das der Auftakt zu einem ganz dunklen Kapitel in der Geschichte der Bundesrepublik werden. Man darf gar nicht darüber nachdenken, was den eigenen Verbündeten und Hilfskräften dort alles passieren kann.


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 Post subject: Re: Afghanistan
PostPosted: 7. Oct 2013, 19:42 
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 Post subject: Re: Afghanistan
PostPosted: 8. Oct 2013, 13:09 
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NATO-Einsatz hat Afghanistan laut Karsai nichts gebracht

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Der afghanische Präsident Hamid Karsai hat eine negative Bilanz des internationalen Militäreinsatzes in seinem Land gezogen. Der NATO-Einsatz habe "viel Leid gebracht, den Verlust zahlreicher Leben und keine Vorteile, denn das Land ist nicht sicher", sagte er.
"Wir wollten absolute Sicherheit und einen klar umrissenen Krieg gegen den Terrorismus", erklärte Karsai am Montagabend gegenüber dem britischen Radiosender BBC. Die ausländischen Kampftruppen in Afghanistan bereiten derzeit ihren Abzug vor, der bis Ende 2014 abgeschlossen sein soll.


http://www.bluewin.ch/de/index.php/17,9 ... sland/sda/


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