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 Betreff des Beitrags: Kein Verantwortunghsbewusstsein mehr, oder was?
BeitragVerfasst: 21. Jul 2018, 18:57 
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AFP - "Bademeister: Eltern schauen im Freibad mehr aufs Smartphone als auf ihre Kinder"
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/p ... li=BBqg6Q9

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Ein weiterer "Segen" der (A)sozialen Netzwerke: Die Verantwortungslosigkeit nimmt zu ...
Es sind nur Sekunden der Unaufmerksamkeit in denen bereits etwas schief gehen kann. Gerade bei kleineren Kindern ist unabdingbar höchste Aufmerksamkeit gefordert. Aber diese mutmaßlichen Asis verlassen sich wohl darauf, dass es Bademeister gibt. Das ist rechtlich eine sehr risikoreiche Sache, denn die Anwesenheit eines Bademeisters entbindet sie definitiv nicht von ihrer Eigenverantwortung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Asozialstaat Deutschland
BeitragVerfasst: 30. Jul 2018, 19:20 
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FOCUS MONEY ONLINE Finanzan - "Jobcenter Oder-Spree mit der höchsten FehlerquoteMehr als 37.000 Fehler im ersten Halbjahr: Jobcenter schlampen bei Hartz-IV-Anträgen"
https://www.focus.de/finanzen/recht/job ... 31285.html

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Verwunderlich ist das nicht, da bei der damaligen Reform des Arbeitsamtes sämtliche untauglichen Strukturen übernommen worden sind und eigentlich nur ein neuer Name drauf geschrieben wurde. Dennoch ist das ausmaß der Schlamperei absolut intolerabel. Sanktionen müssten hier nicht die oft gescholtenen Hartz IV-Empfänger, sondern die ARGE-Mitarbeiter, insbesondere die anscheinend unfähige Führungsriege bekommen.


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 Betreff des Beitrags: Ordnung?
BeitragVerfasst: 13. Sep 2018, 19:22 
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dw.com - "Gastkommentar: Unsere Ordnung in Deutschland ist verletzlich geworden"
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/p ... li=BBqg6Q9

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Was denn bitte für eine Ordnung? Betrachtet man sich das, was sich Kriminelle heute schon herausnehmen können, vielfach ohne überhaupt von der angeblichen Ordnungsgewalt des Staates behelligt zu werden, so ist die "Ordnung" nicht verletztlich geworden, sondern in weiten Teilen schon so desolat, dass man sie kaum wiederherstellen kann (siehe die OK, Organisierte Kriminalität). Immer mehr wird der öffentliche Raum nicht nur tangiert, sondern von kriminellen Aktivitäten derer penetriert, die sich im "Schatten" der Republik bereits überall breit gemacht haben.
Da werden einzelne "kleine" Ereignisse herangezogen um etwas zu verharmlosen, das bereits wesentlich größere Ausmaße hat und bei näherem Hinsehen den Glauben an eine vorhandene Ordnung mehr als erschüttern müsste.


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 Betreff des Beitrags: Die mutmaßlich asoziale Politik des Jens Spahn
BeitragVerfasst: 21. Okt 2018, 18:19 
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ZEIT ONLINE - "Pflegeversicherung: Jens Spahn fordert höhere Pflegebeiträge für Kinderlose"
"Wer Kinder hat, zieht spätere Beitragszahler groß, argumentiert der Gesundheitsminister. Deshalb will er den Pflegebeitrag für Kinderlose weiter anheben."
Quelle:
https://www.zeit.de/politik/deutschland ... kinderlose

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Hier outet sich der Herr Minister mit der wahren Intention seiner Politik. Es geht überhaupt nicht um Kinder und deren lebenswertes Leben, sondern schlicht um die Produktion von Beitragszahlern für Sozial- und Rentenversicherung. Schon das allein ist hochgradig asozial.
Darüber hinaus ist anzunehmen, dass es sich um ein Grundgesetz widriges Vorhaben handelt. Wie kann es sein, dass ausgerechnet die ohnehin am höchste finanziell belastete Bevölkerungsgruppe den anderen auch noch die Kinder mitfinanzieren soll? Geht es noch? Insbesondere Singles zahlen bei der Ernährung, bei den Steuern, den Rundfunkbeiträgen und anderem immer mehr als die anderen. Also was soll das? Wer meint Kinder in eine immer desaströser werdende Welt setzen zu müssen, was man angesichts der zu erwartenden Zukunft für sich schon als verantwortungslos betrachten kann, der muss auch die damit verbundenen Konsequenzen in Kauf nehmen und kann sich diese nicht noch von anderen bezahlen lassen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Asozialstaat Deutschland
BeitragVerfasst: 22. Okt 2018, 06:29 
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Excubitor hat geschrieben:
Wer meint Kinder in eine immer desaströser werdende Welt setzen zu müssen, was man angesichts der zu erwartenden Zukunft für sich schon als verantwortungslos betrachten kann, der muss auch die damit verbundenen Konsequenzen in Kauf nehmen und kann sich diese nicht noch von anderen bezahlen lassen.


Ganz so einfach ist das nicht. Solange es noch einen Generationenvertrag gibt, sind die Kosten für den Unterhalt und die Ausbildung von Kindern ein Teil der Lasten, die getragen werden müssen, um die Sozialversicherungen leistungsfähig zu erhalten. Eltern tragen davon die Hauptlast - und zwar von ihrem Nettoeinkommen. Wenn man alles korrekt zusammenrechnet, sind die Eltern in dem gegenwärtigen System die tatsächlich Benachteiligten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Asozialstaat Deutschland
BeitragVerfasst: 22. Okt 2018, 21:14 
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GG146 hat geschrieben:
Excubitor hat geschrieben:
Wer meint Kinder in eine immer desaströser werdende Welt setzen zu müssen, was man angesichts der zu erwartenden Zukunft für sich schon als verantwortungslos betrachten kann, der muss auch die damit verbundenen Konsequenzen in Kauf nehmen und kann sich diese nicht noch von anderen bezahlen lassen.


Ganz so einfach ist das nicht. Solange es noch einen Generationenvertrag gibt, sind die Kosten für den Unterhalt und die Ausbildung von Kindern ein Teil der Lasten, die getragen werden müssen, um die Sozialversicherungen leistungsfähig zu erhalten. Eltern tragen davon die Hauptlast - und zwar von ihrem Nettoeinkommen. Wenn man alles korrekt zusammenrechnet, sind die Eltern in dem gegenwärtigen System die tatsächlich Benachteiligten.


Das zeigt, dass der Generationenvertrag nicht ordentlich abgefasst worden ist. Denn wer ein Kind in die Welt setzt muss sich darüber im Klaren sein welch immense Verantwortung er damit übernimmt. Dazu gehört auch die unumgänglich zu klärende Frage: Kann ich mir das finanziell leisten? Von vornherein auf die Kostenübernahme von anderen abzustellen ist hochgradig verantwortungslos gegenüber der Gesellschaft, die eigentlich nur in unverschuldeten Notlagen aufkommen darf. Dasselbe Problem haben wir im Gesundheitswesen, wo die Solidargemeinschaft auch nur den Nothilfe-Anker bilden sollte und nicht, wie derzeit regelmäßig, sogar für selbst verschuldetes Fehlverhalten eintreten muss. Alle reden immer großspurig von Eigenverantwortung, doch konsequent durchsetzen wo nötig und vor allem übernehmen will sie keiner.


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 Betreff des Beitrags: Re: Berliner Bezirksvertretung ganz vorne
BeitragVerfasst: 26. Okt 2018, 19:38 
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FOCUS ONLINE Immobilien - "Grundlos verschuldet - Familie renoviert Haus für 95.000 Euro – dann kassiert es der Staat ein"
https://www.focus.de/immobilien/kaufen/ ... r_FINANZEN

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Wenn das nicht asozial ist, was dann? Nehmen wir mal an, die Bezirksregierung könnte sich tatsächlich auf Senatsbeschlüsse und der Senat auf zugrunde liegende Gesetze berufen, was ihr Verhalten nicht besser macht, so wäre bereits ab der gesetzlichen Situation alles asozial. Das ist das wahre Deutschland, dessen Fratze keiner sehen will, aber die hier schonungslos aufgedeckt wird.


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 Betreff des Beitrags: Re: Berliner Bezirksvertretung ganz vorne
BeitragVerfasst: 27. Okt 2018, 13:33 
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Excubitor hat geschrieben:
FOCUS ONLINE Immobilien - "Grundlos verschuldet - Familie renoviert Haus für 95.000 Euro – dann kassiert es der Staat ein"
https://www.focus.de/immobilien/kaufen/ ... r_FINANZEN

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Wenn das nicht asozial ist, was dann? Nehmen wir mal an, die Bezirksregierung könnte sich tatsächlich auf Senatsbeschlüsse und der Senat auf zugrunde liegende Gesetze berufen, was ihr Verhalten nicht besser macht, so wäre bereits ab der gesetzlichen Situation alles asozial. Das ist das wahre Deutschland, dessen Fratze keiner sehen will, aber die hier schonungslos aufgedeckt wird.


Dabei finde ich ja bemerkenswert, dass das kommunale Vorkaufsrecht kaum genutzt wird, parasitäre Immobilienspekulanten auszubremsen, hier aber dafür herhalten muss, eine kleine Familie zu zerstören. Da könnte man fast auf die Idee kommen, dass die regionalen Staatslumpen von den Parasiten dafür bezahlt werden, das Vorkaufsrecht politisch zu diskreditieren, um es loszuwerden.


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