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 Betreff des Beitrags: Tödliche Fehler von Jugendämtern
BeitragVerfasst: 24. Nov 2012, 18:28 
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Wo ist Jeremie? - Pflegemutter weist Vorwürfe zurück

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Zitat:
Ist Jeremie ausgerissen oder wurde er entführt? Denkbar ist alles im Falle des elfjährigen Hamburgers, der am vergangenen Dienstag aus dem westmecklenburgischen Lübtheen verschwand. Einem Jungen, der so wild ist, dass Familie und Schulen ihn nicht bändigen können, dem traut man auch zu, mit einem Kleintransporter 100 Kilometer über Land nach Hamburg zu fahren.


Nur seine Pflegemutter Carmen Sperlich, die juristisch gesehen seine Projektstellenleiterin ist, glaubt nicht, dass er den Uralt-Mercedes allein gesteuert hat: "Den kann er nicht gefahren haben", sagt die 45-jährige Zirkusfrau und siebenfache Mutter.


Übernächtigt, still und unglücklich sitzt sie am großen Küchentisch, statt der Kinder umringen sie Journalisten und zwei Mitarbeiter des Neukirchener Erziehungsvereins. Bei dem ist sie angestellt, ihr Zirkus ist durch Jeremie eine Projektstelle des Vereins geworden.

In zwei Jahren nie weggelaufen

Zitat:
Der Erziehungsverein als Träger der Jugendhilfe und das Jugendamt Hamburg-Mitte haben Jeremie vor zwei Jahren in dem Wanderzirkus untergebracht. Die Pädagogin Silke Sack bezweifelt, dass der Junge ausgerissen ist. Er sei in den zwei Jahren nie weggelaufen, er sei von einer schwierigen in eine stabile Verfassung gekommenEin einziges Mal war er drei Stunden lang nicht auffindbar", berichtet Sack, die von Hamburg aus die Projektstelle "Wanderzirkus" betreut. Der Amtsvormund des Jungen beim Jugendamt habe Strafanzeige wegen Kindesentziehung gegen Unbekannt erstattet, sagt sie.

Auch ihr Chef Dietmar Glöge versichert, mit Jeremie vor kurzem "einen aufmerksamen, fröhlichen und freundlichen Jungen" kennen gelernt zu haben, der stolz war, sich mit Tieren auszukennen und der im Zirkus als Clown mitwirkte.

Samt Auto verschwunden
Dennoch ist Jeremie samt Auto verschwunden. Der Transporter wurde am Freitag in Hamburg entdeckt. Der Verdacht, Jeremies Familie könnte damit zu tun haben, steht im Raum. Ausgesprochen wird er nicht. Vorfälle mit den Eltern hat es Sperlich zufolge immer mal gegeben.


Zitat:
Wenigstens hat der Großvater sie angerufen, nachdem Jeremie sich bei ihm gemeldet hatte. Ein anderes Lebenszeichen habe sie bisher von ihm nicht bekommen, sagt Sperlich. Tränen schießen ihr in die Augen. Sie hätten eine emotionale Beziehung zueinander gehabt, er habe "Mama" zu ihr gesagt.

Der kleine Zirkus bezieht seit mindestens sechs Jahren sein Winterquartier auf einem einstigen Betriebsgelände in der Nähe von Lübtheen. Die Zirkusleute wohnen in einem festen Flachbau und in ihren Wagen. Nach romantischem Zirkusleben sieht es im Novembergrau nicht aus.

Je nach Gastspielen sind sie mit ihren Tieren von März bis Oktober oder November unterwegs - in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Dresden, Berlin, wie Carmen Sperlich erzählt. Sie kennt selbst kein anderes Leben. Vier Generationen gehören derzeit zur Zirkusfamilie. Ein oder zwei Wochen bleibt der Zirkus an einem Ort, dann zieht er weiter.

Junge geht in keine Schule
Während ihre leiblichen Kinder die regulären Schulen besuchen oder besuchten - sie sind zwischen 13 und 27 Jahre alt - geht Jeremie in keine Schule. Die Art und Weise, auf die er lernt, heißt "Distanzbeschulung", wie Glöge erläutert.

Der Unterricht läuft über speziell vorbereitete Lernportale im Internet - für Kinder mit extrem schwierigem Sozialverhalten, die nicht lange still sitzen können. Sperlich verbringt täglich mit Jeremie etwa eine Stunde vor dem PC. Mehrmals im Jahr kommt ein Lehrer vorbei.

Die Vorwürfe, die die Pflegemutter in den vergangenen Tagen gehört hat, machen sie ratlos. Niemand habe Jeremie zum Betteln oder Stehlen angehalten. Er sei auch nicht zum Feuerschlucker ausgebildet worden, dennoch habe er sich darin versucht, heimlich, nach einer Vorstellung, zu der seine leiblichen Eltern gekommen waren.

"Feuer fasziniert ihn", sagt Sperlich. Aber Jeremie sei schon als Clown aufgetreten, halte den Vorhang auf, mache die Requisite. "Er war gerne hier", ist die Pflegemutter überzeugt. Jeremie ist ihr erstes Pflegekind. Das Jugendamt zahlt für die Unterbringung. "Ich liebe Kinder", sagt sie. "Ich wollte einem schwierigen Kind eine Chance geben und die Möglichkeit, in einer intakten Familie zu sein."

Ob Jeremie, wenn er wieder auftaucht, zurück zum Zirkus kommt, hängt von der "Hilfeplankonferenz" ab, die dann zusammentreten muss, wie Glöge sagt. Die Entscheidung hängt dann vom Jugendamt, dem Amtsvormund und dem Trägerverein ab.


Sehr komisch die Geschichte H.. was meint ihr dazu?

http://nachrichten.t-online.de/vermisst ... 5836/index



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 Betreff des Beitrags: Re: Hm komisch
BeitragVerfasst: 24. Nov 2012, 22:46 
Dubiose Geschichte.

Kaum zu glauben, dass der Junge während der langen Fahrt mit dem Auto nicht gesehen worden sein soll. Außerdem sind solche Bullis nicht mit normalen Autos zu vergleichen.

Aber die Polizei vermutet, dass er von der weitläufigen Familie versteckt wird. Da dürfte ihn kaum jemand finden.

Und diese Jugendamt? Ich weiß nicht...

Man kann nur hoffen, dass der Junge in Sicherheit ist... egal wo.


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Hm komisch
BeitragVerfasst: 18. Mär 2013, 22:54 
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Auf Facebook sind einige scharfe Kritiker deutscher und europäischer Jugendämter unterwegs. Derzeit sorgt ein Konflikt zwischen den Niederlanden und der Türkei für Diskussionen:

Zitat:
NIEDERLANDE

Protest gegen lesbische Pflegeeltern für türkischen Jungen

Den Haag. Yunus ist erst neun Jahre alt, doch über seiner Zukunft streiten sich die Erwachsenen schon sein ganzes Leben. Nun ist der kleine Junge sogar Gegenstand eines diplomatischen Streits zwischen den Niederlanden und der Türkei geworden. Denn seine Eltern wollen nicht, dass sich ein lesbisches Paar um ihn kümmert.

(...)


http://www.derwesten.de/panorama/protest-gegen-lesbische-pflegeeltern-fuer-tuerkischen-jungen-id7738900.html

Ich habe den Fall auf Facebook kommentiert:

Zitat:
> Wie kam es zu diesen Verletzungen? < Steht doch in dem Artikel: "Die Eltern versicherten zwar, dass das Kind gefallen sei, doch die Behörde glaubte ihnen nicht." Wer sich der Kindesmisshandlung schuldig gemacht hat, ist ein verdammt schlechter Vertreter des Menschenrechts auf ethnische und religiöse Identität.


http://www.facebook.com/alexander.rafalski/posts/484129808318939

Noch eine unglaubliche Geschichte:

Jugendamt sagt zu 8 Jähriger: Deine Eltern sind tot!


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 Betreff des Beitrags: Re: Tödliche Fehler von Jugendämtern
BeitragVerfasst: 18. Mär 2013, 23:29 
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Ich habe den thread umbenannt siehe GG-Aktiv Forum:

http://grundgesetzaktiv.de/phpBB3/viewt ... 3&start=20



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 Betreff des Beitrags: Re: Tödliche Fehler von Jugendämtern
BeitragVerfasst: 27. Jul 2013, 00:17 
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http://www.spiegel.de/panorama/justiz/leipzig-strafbefehl-wegen-fahrlaessiger-toetung-fuer-sozialarbeiter-a-913187.html

Zitat:
Tod von Mutter und Kind in Leipzig: Strafbefehl für Sozialarbeiter

Der Zweijährige verdurstete qualvoll neben seiner toten Mutter: Gut ein Jahr nach dem Tod einer Drogensüchtigen und ihres Sohnes in Leipzig hat das Amtsgericht einen Strafbefehl gegen den ehemaligen Sozialarbeiter der Familie erlassen - wegen fahrlässiger Tötung durch Unterlassen.


Dazu habe ich auf der arena was geschrieben

Menschenkind hat geschrieben:
Wo war die Familie der verstorbenen Frau?


vielleicht dachten die dass sie sich nicht einmischen müssen wenn der sozialdienst sich kümmert?

Zitat:
Wo waren ihre Freunde?


die vielleicht auch?

Zitat:
Der Vater des Kindes?


der dachte vielleicht dass er Ärger kriegt wenn er sich einmischt wo der sozialdienst ist?

Zitat:
Und kann man dem Sozialarbeiter wirklich vorwerfen, dass er diesen Ausgang hätte vorausahnen müssen?


war das das erste kind von drogenabhängigen das so gestorben ist?

Zitat:
Wie kann man überhaupt noch erwarten, dass jemand den wenig angenehmen Job als Sozialarbeiter macht, wenn er sich eine solche Verantwortung aufladen muss?


hör auf das kann jeder sagen der in seinem job sch... baut. die verantwortung ist unzumutbar :roll:

http://politikarena.net/showthread.php?t=23672



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 Betreff des Beitrags: Re: Tödliche Fehler von Jugendämtern
BeitragVerfasst: 26. Sep 2013, 11:15 
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Fall Anna - Der Tod kam vom Jugendamt ZDF 25.09.2013:




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 Betreff des Beitrags: Re: Tödliche Fehler von Jugendämtern
BeitragVerfasst: 26. Sep 2013, 12:49 
Zum Fall Anna meine Meinung:

In dem Video ist für mich ganz klar ein Fehlverhalten der zuständigen Jugendamtsmitarbeiterin zu erkennen. Sie hat sich auf die Einlassungen der Pflegmutter voll und ganz eingelassen; Anna (immerhin 9 Jahre alt) aber nie alleine angehört. So eine einseitige Vorgehensweise ist für mich ein Versäumnis, welches sie allein zu verantworten hat.

Wenn man sich vorstellt, dass in Scheidungsfällen Kindern ab vollendetem 8. Lebensjahr ein Mitspracherecht bei der Frage, bei wem es lieber leben möchte, eingeräumt wird, hätte es doch bei so gravierenden Beschwerden von Lehrer und Nachbarn zu einem persönlichen Gespräch mit einer 9Jährigen kommen MÜSSEN.

Ich weiß nicht, ob man der Mitarbeiterin die Manipulationen in der Akte Anna nachweisen kann. Aber wenn... ist das für mich nur die Bestätigung, dass sie sich selbst juristisch "reinwaschen" wollte.

Anna ist tot und wird auch nicht durch ein eventuelles Schuldurteil wieder lebendig. Aber ein Schuldurteil würde wenigstens ein bisschen Gerechtigkeit bringen. Ein ganz ganz kleines bisschen...


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Tödliche Fehler von Jugendämtern
BeitragVerfasst: 12. Jun 2014, 10:45 
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In Hamburg hat wieder einmal ein Strafprozess um ein Verbrechen an einem Kleinkind begonnen, bei dem Fehlleistungen der Jugendämter eine Rolle spielen:

Zitat:
PROZESS UM TOTE YAGMUR († 3) IN HAMBURG

Totgeprügelt – und Eltern überschminkten Wunden

Als Yagmur († 3) am 18. Dezember 2013 tot in der Wohnung ihrer Eltern lag, war ihr Körper mit blauen Flecken und Quetschungen übersät. 83 Verletzungen wurden später in der Gerichtsmedizin gezählt – zum Teil mit Schminke abgedeckt ...

(...)

Derzeit deckt ein Parlamentarischer Untersuchungsausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft Fehler der Behörden in dem Fall auf. Yagmur wurde seit ihrer Geburt von drei Jugendämtern betreut. Schon lange vor ihrem Tod gab es Hinweise auf Misshandlungen.


http://www.bild.de/regional/hamburg/yagmur/prozess-gegen-eltern-in-hamburg-begonnen-36342162.bild.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Tödliche Fehler von Jugendämtern
BeitragVerfasst: 25. Jul 2014, 23:44 
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Das Bundesverfassungsgericht hat (mal wieder) etwas festgestellt, was sowieso schon im Gesetz steht (hier: § 1779 Abs. 2 BGB) und von Jugendämtern sowie Familiengerichten ignorant gehandhabt wurde:

Zitat:
Familiäre Bindungen entscheiden

Großeltern haben Vorrang bei Vormundschaft für Enkel

Wenn Eltern das Sorgerecht über ihre Kinder entzogen wird, haben Großeltern bei der Auswahl eines neuen Vormunds Vorrang vor nicht-verwandten Personen. Das hat Bundesverfassungsgericht entschieden. Wichtig sei jedoch, ob tatsächlich eine familiäre Bindung besteht.

(...)


http://www.focus.de/familie/familiaere-bindungen-wichtig-vorrang-fuer-grosseltern-bei-vormundschaft-fuer-enkel_id_4016901.html

Übrigens war in diesem Verfahren mein Facebook - Bekannter T. Saschenbreker der Vertreter der Beschwerdeführer: :)

http://www.bverfg.de/entscheidungen/rk20140407_1bvr312113.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Tödliche Fehler von Jugendämtern
BeitragVerfasst: 25. Nov 2014, 18:30 
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GG146 hat geschrieben:
In Hamburg hat wieder einmal ein Strafprozess um ein Verbrechen an einem Kleinkind begonnen, bei dem Fehlleistungen der Jugendämter eine Rolle spielen:

Zitat:
PROZESS UM TOTE YAGMUR († 3) IN HAMBURG

Totgeprügelt – und Eltern überschminkten Wunden

Als Yagmur († 3) am 18. Dezember 2013 tot in der Wohnung ihrer Eltern lag, war ihr Körper mit blauen Flecken und Quetschungen übersät. 83 Verletzungen wurden später in der Gerichtsmedizin gezählt – zum Teil mit Schminke abgedeckt ...

(...)

Derzeit deckt ein Parlamentarischer Untersuchungsausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft Fehler der Behörden in dem Fall auf. Yagmur wurde seit ihrer Geburt von drei Jugendämtern betreut. Schon lange vor ihrem Tod gab es Hinweise auf Misshandlungen.


http://www.bild.de/regional/hamburg/yagmur/prozess-gegen-eltern-in-hamburg-begonnen-36342162.bild.html



Heute ist die Mutter zu einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe verurteilt worden, allerdings entgegen dem Antrag der Staatsanwaltschaft ohne den Vermerk der besonderen Schwere der Schuld:

Zitat:
Hamburg

Mutter der toten Yagmur wegen Mordes verurteilt

Die Mutter der zu Tode misshandelten Yagmur ist in Hamburg des Mordes schuldig gesprochen worden. Dafür kommt sie lebenslang in Haft – kann aber auf vorzeitige Entlassung hoffen.

(...)

Das Verfahren sei für das Gericht stärker als andere Prozesse bedrückend und belastend gewesen, sagte der Vorsitzende Richter Joachim Bülter. „Dies vor allem angesichts des Ausmaßes, in dem Yagmur gelitten hat.“ Er ging auch auf einen Bericht der Jugendhilfe ein, in dem zahlreiche Fehlentscheidungen und Nachlässigkeiten der Behörden aufgelistet sind.

(...)

Die Kleine wurde seit ihrer Geburt von Jugendämtern betreut, die wegen Versäumnissen in der Kritik stehen. Ein Untersuchungsausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft will seinen Abschlussbericht dazu am 18. Dezember vorlegen.


http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/hamburg-mutter-der-toten-yagmur-wegen-mordes-verurteilt-13285152.html


Jetzt darf man gespannt sein, ob es nach der Vorlage des Abschlussberichts noch zu einer Anklage gegen schlafmützige Veranwortliche des Hamburger Jugendamts kommt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Tödliche Fehler von Jugendämtern
BeitragVerfasst: 25. Nov 2014, 20:27 
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Zitat:
Heute ist die Mutter zu einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe verurteilt worden, allerdings entgegen dem Antrag der Staatsanwaltschaft ohne den Vermerk der besonderen Schwere der Schuld:


wundert mich jetzt, sonst sagen die immer dass die "Mutter" Psychisch Krank sei usw.



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 Betreff des Beitrags: Re: Tödliche Fehler von Jugendämtern
BeitragVerfasst: 1. Dez 2014, 01:11 
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Zitat:
Gewalt gegen Kinder

Säugling misshandelt, gerettet, wieder misshandelt

Ein Vater verletzt ein Neugeborenes lebensgefährlich. Dennoch darf die Familie weiter zusammenwohnen. Nun liegt Emilia erneut im Krankenhaus. Das Jugendamt Pankow sagt, es gebe keine absolute Sicherheit.

(...)


http://www.tagesspiegel.de/berlin/gewalt-gegen-kinder-saeugling-misshandelt-gerettet-wieder-misshandelt/11050812.html

Natürlich gibt es keine absolute Sicherheit, aber vielleicht etwas mehr davon, wenn behördliche Stümperei konsequent beamten- und strafrechtlich verfolgt wird.


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 Betreff des Beitrags: Re: Tödliche Fehler von Jugendämtern
BeitragVerfasst: 8. Dez 2014, 19:37 
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Diese behördliche Ignoranz ist m. M. n. schon keine Fahrlässigkeit mehr, für mich ist das ein Staatsmord! :evil:

Zitat:
Chantal wollte Pflegefamilie vor Methadon-Tod verlassen

(...)

Laut Staatsanwaltschaft war das Jugendamt Hinweisen von Chantals Verwandten, die Angeklagten würden Drogen oder die Ersatzdroge Methadon konsumieren, nicht nachgegangen. Die Zeugin sagte aus, sie hätte die Hinweise als «Verleumdungen» abgetan. Bereits 1990 war der Angeklagten die Obhut für eine leibliche Tochter entzogen worden.

Eine weitere Mitarbeiterin des Jugendamtes, die ebenfalls am Montag als ehemaliger Vormund Chantals befragt werden sollte, verweigerte ihre Aussage. Die Pflegeeltern sind wegen fahrlässiger Tötung und Verletzung der Fürsorge- und Erziehungspflicht angeklagt.


http://www.fnp.de/nachrichten/panorama/Chantal-wollte-Pflegefamilie-vor-Methadon-Tod-verlassen;art46558,1165905


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 Betreff des Beitrags: Re: Tödliche Fehler von Jugendämtern
BeitragVerfasst: 21. Jan 2015, 16:52 
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Ein neuer Fall, das bekannte Muster:

Zitat:
HOCHSCHWARZWALD

Totes Kind: Uniklinik Freiburg erhebt schwere Vorwürfe gegen Behörden

Zweimal ist ein Bub aus Lenzkirch in der Uniklinik behandelt worden. Beide Male deutete alles auf Kindesmisshandlung hin. Die Freiburger Ärzte stellten im Sommer 2014 Strafanzeige gegen Unbekannt, informierten die Behörden. Ein halbes Jahr später ist der Dreijährige tot.

(...)

Im Landratsamt sieht man dennoch keine Versäumnisse. Sozialdezernentin Eva-Maria Münzer sagt, das Jugendamt habe sich an alle Vorschläge des Zentrums gehalten. Die Mutter sei mit den Kindern bis Oktober in Kur gegangen. Als aber die Ermittlungen gegen den Stiefvater eingestellt waren, hätten die Eltern, unterstützt von einem Anwalt, die Wiederherstellung der alten Familienverhältnisse verlangt. "Wir müssen die Balance zwischen Kindeswohl und Elternrecht beachten", begründet Münzer das Einverständnis ihres Amts. Die Eltern hätten sich stets kooperativ gezeigt, und bis zum Tod des Dreijährigen seien täglich Helfer im Haus gewesen. Schon am Montag hatte die Landrätin Dorothea Störr-Ritter erklärt: "Wir haben alles umgesetzt, was machbar war."

(...)


http://www.badische-zeitung.de/totes-kind-uniklinik-freiburg-erhebt-schwere-vorwuerfe-gegen-behoerden

Das mit der "Balance zwischen Kindeswohl und Elternrecht" ist in diesem Fall natürlich eine armselige Schutzbehauptung. Wenn ein Kind mehrfach mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert wird und die Ärzte jedesmal Strafanzeige erstatten, ist die behauptete Gratwanderung beendet. Dann zählt nur noch das Kindeswohl. :evil:


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 Betreff des Beitrags: Re: Tödliche Fehler von Jugendämtern
BeitragVerfasst: 22. Jan 2015, 11:52 
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AlexRE hat geschrieben:

Das mit der "Balance zwischen Kindeswohl und Elternrecht" ist in diesem Fall natürlich eine armselige Schutzbehauptung. Wenn ein Kind mehrfach mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert wird und die Ärzte jedesmal Strafanzeige erstatten, ist die behauptete Gratwanderung beendet. Dann zählt nur noch das Kindeswohl. :evil:


es ist eine Sauerei und muss unbedingt mit Hohen Strafen enden gegen die die es erlaubt haben das Kind wieder zu den Eltern zu geben. U.a. Müssen die Eltern auf jeden Fall alle zwei Angezeigt werden und in den Bau gehen. Die Mutter ist genauso mit schuldig wie der Täter also ihr Freund.



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 Betreff des Beitrags: Re: Tödliche Fehler von Jugendämtern
BeitragVerfasst: 24. Feb 2015, 02:13 
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Gestern im Ersten gesehen und auf Facebook kommentiert:

Zitat:
http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Die-Story-im-Ersten-Mit-Kindern-Kasse-m/Das-Erste/Video?documentId=26694946&bcastId=799280

Die Story im Ersten: Mit Kindern Kasse machen

23.02.2015 | 43:48 Min. | Verfügbar bis 23.02.2016 | Quelle: Das Erste

Jeden Tag werden im Durchschnitt 100 Kinder und Jugendliche aus ihren Familien genommen und in Einrichtungen untergebracht. Eine der sensibelsten Aufgaben des Staates - die Betreuung in diesen Notfällen - ist nahezu komplett privatisiert.


>> Eigentlich nur zum weinen.. Macht fast den Eindruck. man lebe in der DDR . heftig <<

Das ist noch untertrieben. In der DDR hatte man wenigstens die Wahl, politisch die Fresse zu halten. Dann hatte die Stasi keinen Anlass, einem die Kinder wegzunehmen.
Heute haben die Seilschafter an allen Kindern ein finanzielles Interesse. Die sind als Rohstoff für eine ganze Industrie so wertvoll wie Öl- oder Gasvorkommen für andere Industrien.


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 Betreff des Beitrags: Re: Tödliche Fehler von Jugendämtern
BeitragVerfasst: 24. Feb 2015, 12:05 
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GG146 hat geschrieben:
Gestern im Ersten gesehen und auf Facebook kommentiert:

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http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Die-Story-im-Ersten-Mit-Kindern-Kasse-m/Das-Erste/Video?documentId=26694946&bcastId=799280

Die Story im Ersten: Mit Kindern Kasse machen

23.02.2015 | 43:48 Min. | Verfügbar bis 23.02.2016 | Quelle: Das Erste

Jeden Tag werden im Durchschnitt 100 Kinder und Jugendliche aus ihren Familien genommen und in Einrichtungen untergebracht. Eine der sensibelsten Aufgaben des Staates - die Betreuung in diesen Notfällen - ist nahezu komplett privatisiert.


>> Eigentlich nur zum weinen.. Macht fast den Eindruck. man lebe in der DDR . heftig <<

Das ist noch untertrieben. In der DDR hatte man wenigstens die Wahl, politisch die Fresse zu halten. Dann hatte die Stasi keinen Anlass, einem die Kinder wegzunehmen.
Heute haben die Seilschafter an allen Kindern ein finanzielles Interesse. Die sind als Rohstoff für eine ganze Industrie so wertvoll wie Öl- oder Gasvorkommen für andere Industrien.


ich habe es zwar nicht gesehen kann mir gut vorstellen das dieses verdammte ....Amt solche sch.. mit Kindern und Jugendlichen macht. Die haben ja mehr Rechte dieses verdammte.... Jugendamt als die Richter. Ist so. Gericht spricht den Eltern das Kind zu und was macht das sch... Jugendamt? Meint einfach nein, obwohl der Richter die ganzen "Gründe" ausgeräumt hat, ist denen egal. Interessiert die ja nicht, ob Kinder sich wohl und glücklich fühlen oder nicht. Und jetzt das, es ist zum Kotzen. Und warum kriegen Pflegeeltern mehr Geld als die eigenen Eltern? Was machen die anders??



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 Betreff des Beitrags: Re: Tödliche Fehler von Jugendämtern
BeitragVerfasst: 28. Apr 2015, 23:15 
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Das war schon 2007 und die deutschen Steuerzahler werden immer noch regelmäßig vom EGHMR in Straßburg zu Strafzahlungen für Menschenrechtsverletzungen deutscher Jugendämter verknackt.

Zitat:
Jugendamt sagt zu 8 Jähriger: Deine Eltern sind tot!

(...)

Die erst 14 jährige Lisa-Marie Haase nahm sich laut Medienberichten auf SAT1 und RTL das Leben, weil es vom Jugendamt offenkundig zerstört wurde.
Im April 2004 allerdings gab der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte klar zu verstehen. Hier handelt es sich eindeutig um eine gravierende Menschenrechtsverletzung und somit ist die Kindesabnahme unberechtigt. Der Familie Haase wurden sogar 50.000 Euro Schmerzensgeld zugesprochen. Diese hat die Bundesrepublik Deutschland tatsächlich erstattet.

(...)


http://www.inhr.net/artikel/jugendamt-sagt-zu-8-jaehriger-deine-eltern-sind-tot

Es wird allerhöchste Zeit, dass die deutschen Zwangsabgabenknechte sich das nicht mehr gefallen lassen und sich das Geld von den Menschenrechtsverletzern zurückholen. Dann hört das auf - und nur dann, die zerstörten Familien und Menschen interessieren in Deutschland keine Sau.


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 Betreff des Beitrags: Re: Tödliche Fehler von Jugendämtern
BeitragVerfasst: 3. Jun 2015, 21:15 
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Polizei befreit Baby den Händen des Jugendamtes

Zitat:
Gegen den Willen der Mutter hat das Jugendamt Neukölln ein Baby in Obhut genommen. Keziban C. sei nicht in der Lage, für ihren Säugling zu sorgen. Zu Unrecht, wie das Familiengericht jetzt urteilte. Doch erst die Polizei brachte der jungen Mutter ihr Kind zurück. Greifen die Ämter aus Angst vor Versäumnissen zu früh ein?


http://www.welt.de/regionales/berlin/ar ... amtes.html

Das Jugendamt.... ohne Worte



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 Betreff des Beitrags: Re: Tödliche Fehler von Jugendämtern
BeitragVerfasst: 3. Jun 2015, 21:17 
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Zitat:
Greifen die Ämter aus Angst vor Versäumnissen zu früh ein?


Besser zu früh als zu spät!


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