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 Betreff des Beitrags: Re: Tödliche Fehler von Jugendämtern
BeitragVerfasst: 3. Jun 2015, 21:25 
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staber hat geschrieben:
@schlau
Zitat:
Greifen die Ämter aus Angst vor Versäumnissen zu früh ein?


Besser zu früh als zu spät!



Ich finde die Ämter greifen oft unüberlegt und viel zu früh ein, ohne dass alles genau abgeklärt wurde, siehe nachfolgenden Link.

Statt die Kinder in ein Heim zu geben hätte man sie den Grosseltern übergeben können, aber da hätte die Kesb dabei nichts verdient. Nun sind die beiden Kinder tot. Es sind viele ähnliche Fälle bei uns wo viel zu früh gehandelt wird und man die Kinder den Eltern wegnimmt. Es werden zur Zeit Unterschriften gesammelt um eine Initiative zu starten um der Kesb die Alleinmacht etwas zu kürzen. Das wird bestimmt von Volk gutgeheissen.

Zitat:
«Fall Flaach»
Mutter gesteht Tötung ihrer Kinder
Nach dem Tötungsdelikt von Flaach steht die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde unter Druck. Ihre Mitarbeiter werden massiv bedroht. Derweil gesteht die Mutter, ihre Kinder umgebracht zu haben.

Die Mitarbeiter der Kesb des Bezirks Winterthur-Andelfingen wurden massiv bedroht. (Bild: Christoph Ruckstuhl / NZZ)

Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) steht wegen des Tötungsdelikts in Flaach arg unter Beschuss. Der Behörde wird vorgeworfen, am Tod von zwei Kindern, die unter deren Obhut standen, eine Mitschuld zu tragen. Am Montag gab die Kesb nun erste Ergebnisse von internen Abklärungen bekannt. In einer Medienmitteilung hält sie fest, dass es keine Hinweise auf eine akute Gefährdung der Kinder durch die Mutter gegeben habe. Zudem sei die Placierung der Kinder in einem Heim sorgfältig abgewogen worden.


http://www.nzz.ch/zuerich/region/mutter ... 1.18455180


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 Betreff des Beitrags: Re: Tödliche Fehler von Jugendämtern
BeitragVerfasst: 3. Jun 2015, 21:27 
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Livia hat geschrieben:
Statt die Kinder in ein Heim zu geben hätte man sie den Grosseltern übergeben können, aber da hätte die Kesb dabei nichts verdient.


Seilschaften, die aus eigenen finanziellen Interessen über Kinder verfügen, sind in Deutschland ein zunehmendes Problem:

Zitat:
Jugendamts-Skandal

Stadt Gelsenkirchen trennt sich von Jugendamtsleitern

(...)

Die beiden freigestellten Leiter des Jugendamtes hatten – wie berichtet – im Jahre 2004 in Ungarn die Neustart kft gegründet und in Pecs in Nebentätigkeit Kinder und Jugendliche betreut, die über die Jugendhilfeeinrichtung St. Josef (Träger ist die Gelsenkirchener St. Augustinus Heime GmbH) dorthin vermittelt worden waren. Belegt ist derzeit, dass es sich um fünf Jugendliche aus Gladbeck und einen Jugendlichen aus Herne handelte.

(...)


http://www.derwesten.de/staedte/gelsenk ... 66375.html

Diese Halunken gefährden zumindest indirekt das Leben von Kindern. Andere Jugendämter werden jetzt nur noch sehr zögerlich Kinder aus Problemfamilien nehmen, um sich nicht solchen Vorwürfen auszusetzen, was letztendlich zu mehr Todesfällen durch Kindesmisshandlung führen wird.


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 Betreff des Beitrags: Re: Tödliche Fehler von Jugendämtern
BeitragVerfasst: 9. Nov 2016, 21:58 
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Und weiter geht das Kindersterben, auch wenn diesmal nicht das Jugendamt, sondern das Familiengericht und sein Gutachter schuld sind:

Zitat:
Viersen

Gutachter sah keine Gefährdung - Tage später war der kleine Luca tot

(...)

Vor dem Tod des fünfjährigen Luca aus dem niederrheinischen Viersen wollte das Jugendamt die Situation in der Familie vor Gericht klären lassen. "Es gab ein familiengerichtliches Verfahren am Amtsgericht Viersen", sagte ein Sprecher des zuständigen Landgerichts Mönchengladbach. Demnach sollte ein Sachverständiger klären, ob die Mutter des Jungen "erziehungsfähig" sei und ob von ihrem Lebensgefährten eine Gefahr für den Jungen ausgehe. Der Gutachter habe aber keine Anhaltspunkte für eine Gefährdung gesehen, sagte der Sprecher.

(...)


http://www.focus.de/panorama/welt/viers ... 20202.html


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