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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 28. Sep 2013, 14:53 
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staber hat geschrieben:
Ich empfehle, möglichst viele Politiker in NRW anzuschreiben, dass die CDU mit einem Herrn Mißfelder nicht wählbar ist.


Sie wird aber gewählt.

Die Angriffe des Herrn Mißfelder auf Kernpostulate des Grundgesetzes wie der Menschenwürde der Alten und dem Sozialstaatsprinzip haben seiner politischen Karriere keinen Abbruch getan (CDU - Direktkandidat im Wahlkreis RE I), so wie auch Herr Ludewig trotz seines Angriffs auf den Kernbereich des Demokratieprinzips heute Berufspolitiker und CDU - Abgeordneter im Berliner Senat ist.

Zukünftigen Vorstößen bzw. "politischen Testballons" dieser Qualität steht also nichts im Wege. Sobald die Widerstandskraft der Gesellschaft gegen Zersetzungserscheinungen an der grundgesetzlichen Ordnung nachlässt, sind die Geier sofort da.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 8. Jan 2014, 20:59 
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Verstärkung für die AfD:

Zitat:
Euro-Kritiker: Ex-Industriepräsident Henkel tritt der AfD bei

Lange hat er die Euro-Kritiker zappeln lassen, jetzt macht er es doch: Der frühere Manager und Lobbyist Hans-Olaf Henkel tritt der Alternative für Deutschland bei. Er könnte für die Partei bei der Europawahl kandidieren.

Bild

(...)


http://www.spiegel.de/politik/deutschland/hans-olaf-henkel-tritt-der-afd-bei-a-942433.html

Die jüngsten internen Querelen bei der AfD müssen natürlich nicht unbedingt zersetzend gewirkt haben, so etwas kann sich unter dem Strich auch als stärkende Reinigung erweisen. Bei den Grünen hat die Auseinandersetzung zwischen "Realos" und "Fundis" seinerzeit positive Auswirkungen für die Konsolidierung der Partei gezeitigt - dies sicherlich wegen des klaren Obsiegens der realpolitisch orientierten Kräfte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 8. Jan 2014, 21:21 
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GG146 hat geschrieben:
Verstärkung für die AfD:

Zitat:
Euro-Kritiker: Ex-Industriepräsident Henkel tritt der AfD bei

Lange hat er die Euro-Kritiker zappeln lassen, jetzt macht er es doch: Der frühere Manager und Lobbyist Hans-Olaf Henkel tritt der Alternative für Deutschland bei. Er könnte für die Partei bei der Europawahl kandidieren.

Bild

(...)


http://www.spiegel.de/politik/deutschland/hans-olaf-henkel-tritt-der-afd-bei-a-942433.html

Die jüngsten internen Querelen bei der AfD müssen natürlich nicht unbedingt zersetzend gewirkt haben, so etwas kann sich unter dem Strich auch als stärkende Reinigung erweisen. Bei den Grünen hat die Auseinandersetzung zwischen "Realos" und "Fundis" seinerzeit positive Auswirkungen für die Konsolidierung der Partei gezeitigt - dies sicherlich wegen des klaren Obsiegens der realpolitisch orientierten Kräfte.

Henkel der duz freund von fidel castro



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Sollte ich jemanden persönlich verletzt haben,das war nicht meine absicht und bitte ich hiermit offiziell um Entschuldigung. wahrheit ist wahrheitSocial TV Geheimer Krieg der USA. USATALIBAN "Allahu Akbar"
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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 8. Jan 2014, 23:52 
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So sehr Henkel's Bekanntheitsgrad der Partei helfen mag, so sehr tritt er aufgrund seiner Außenwirkung aber auch in direkte Konkurrenz zum Parteivorsitzenden Lucke." Bisher musste man immer wieder hören, Bernd Lucke würde eine Ein-Mann-Show aufführen, was eh nie stimmte, nun gibt es prominente Verstärkung, und schon sieht man wieder einen Konflikt in der AfD.
Henkel und Lucke haben immerhin eine bedeutende Gemeinsamkeit. Beide waren ursprünglich für den Euro gewesen. Erst als daraus eine vertragswidrige Schuldenunion wurde, haben beide ihre frühere Auffassung revidiert. Es ist bedauerlich, dass die meisten Politiker der Altparteien auf Gedeih und Verderb an ihren Euro-Illusion festhalten. Einen begangen Irrtum zu korrigieren ist mutiger, als in Nibelungetreue an der anfänglichen Auffassung festzuhalten.
Damit ist auch belegt, dass Lucke und Henkel keine "Euro-Hasser" sind. Beide haben mehrere Jahre im Ausland gearbeitet. Deutschtümelei oder Nationalismus kann man ihnen nun wirklich nicht ernsthaft vorwerfen.
Auch ein Friedrich Merz, ein Prof. Sinn usw wären gerne gesehen, Sarrazin für die Innenpolitik ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 4. Mär 2014, 22:22 
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ich lass das mal so stehen. Ich finde es mist wenn man die alle als rechts hinstellt. Ich denke paar Leute sind es aber bestimmt nicht alle



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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 5. Mär 2014, 11:38 
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das mit dem rechts hinstellen ist ja nur leute mundtot zumachen genau wie wenn nazis und antisemitismus ins spiel gebracht werden.



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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 5. Mär 2014, 13:47 
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borus hat geschrieben:
http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/umfragen/id_68344330/forsa-umfrage-die-afd-ist-im-aufwind.html
das mit dem rechts hinstellen ist ja nur leute mundtot zumachen genau wie wenn nazis und antisemitismus ins spiel gebracht werden.


Nun ja, ich habe Heute gelesen wer alles dabei ist in der Partei. Hm.. es ist wirklich grad an der Grenze.



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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 5. Mär 2014, 19:04 
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schlau hat geschrieben:
borus hat geschrieben:
http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/umfragen/id_68344330/forsa-umfrage-die-afd-ist-im-aufwind.html
das mit dem rechts hinstellen ist ja nur leute mundtot zumachen genau wie wenn nazis und antisemitismus ins spiel gebracht werden.


Nun ja, ich habe Heute gelesen wer alles dabei ist in der Partei. Hm.. es ist wirklich grad an der Grenze.
meine heimat als BR ist die spd / die linken .



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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 5. Mär 2014, 20:14 
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er hat merkel und julia übersehen



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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 8. Mär 2014, 00:02 
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www.youtube.com Video From : www.youtube.com
csu / cdu fischt bei npd wählern



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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 12. Mär 2014, 14:31 
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Gegen Rechte von Schwulen und Muslimen
Christliche Alternative für Deutschland


Zitat:
„Demokratie heißt Herrschaft eines Volkes, nicht der Völker. Wir haben kein EU-Volk“, rief von Storch in den Saal. Sie wurde umjubelt. Das zeigt, dass der Richtungskampf in der AfD entschieden ist: zugunsten konservativer bibeltreuer Christen, die von Storch anführt und deren Ziele sie so formuliert: Volksentscheide über den Bau von Moscheen und die Abschaffung der Pflicht, die Kinder in die Schule zu schicken, wo nach Meinung der AfD-Christen alles andere als Enthaltsamkeit gelehrt wird: „Ich halte es für nicht schlecht, wenn Eltern das Recht haben, die Kinder allein zu Hause zu unterrichten“, sagt Storch.

Die AfD wird zur deutschen Tea Party – nach dem Vorbild des erzkonservativen Flügels der Republikaner in den Vereinigten Staaten, der dort die Partei inzwischen fest im Griff hält. Während von Storch für den Richtungsschwenk an der AfD-Basis wirbt, wird er an der Parteispitze von Gründer Bernd Lucke gesteuert. Der Mann, der 33 Jahre lang CDU-Mitglied war und Franz Josef Strauß verehrt, macht dessen Albtraum wahr und positioniert seine Partei rechts von der Union, aus der enttäuschte Konservative angezogen werden sollen. Wer dachte, der Ökonom aus Hamburg wolle mit Kritik am Euro vor allem früheren FDP-Anhängern eine neue Heimat bieten, hat sich geirrt


http://www.faz.net/aktuell/afd-kritisie ... ticle=true

die Frau schon wieder :roll:



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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 12. Mär 2014, 19:15 
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@schlau
Zitat:
die Frau schon wieder



Hi schlau!
Was hast Du denn für ein Problem??? Frau v. Storch ist beileibe nicht die AFD.
Die heutigen "Eliten" stoßen mit ihrer rücksichtslosen "Global- Ideologie" auf immer mehr Widerstand der Bevölkerung, da sie mit den Lebensinteressen der Allgemeinheit nicht mehr in Deckung gebracht werden kann: was randständig ist (z.B. Homosexualität, Minderheiten), kommt ins Zentrum, was im Zentrum sein sollte (Vaterland, Familie, Ausbildung), wird marginalisiert und lächerlich gemacht. Was übrig bleibt ist Erbsenzählerei, Schmutz & Verdummung!
Bisher musste immer ein "diffuser Rechtspopulismus" herhalten um die AfD zu stigmatisieren. Jetzt ist es "christlicher Fundamentalismus". :roll: Es gibt tatsächlich Leute in der AfD, die die Schulpflicht hinterfragen, und sicher auch Homophobe. Aber das sind doch nicht mehrheitsfähige Nebenaspekte. Die meisten Mitglieder der Partei haben jedoch ein Problem mit der sogenannten "Eurorettungspolitik" und der Form der Ausbreitung "Brüsseler Standards" in der EU. Auch mit der merkwürdigen Form der Gerichtsbarkeit des EuGH können sich viele nicht abfinden. Das ist zu mindestens mein Eindruck. Die Schulpflicht in der bisherigen Form wird sicher nicht in Frage gestellt, wenn die AfD einmal am politischen Prozess teilnimmt.

MfG Staber


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 12. Mär 2014, 19:20 
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staber hat geschrieben:
was randständig ist (z.B. Homosexualität, Minderheiten), kommt ins Zentrum, was im Zentrum sein sollte (Vaterland, Familie, Ausbildung), wird marginalisiert und lächerlich gemacht. Was übrig bleibt ist Erbsenzählerei, Schmutz & Verdummung!


Noch einmal: Die homosexuelle Minderheit ist von den Homophoben entmarginalisiert und ins Zentrum gerückt worden. Wenn die Schwulen nicht auf so absurde Weise verleumdet und verfolgt worden wären, hätten sie nie eine besonderes politisches Profil erhalten.

Ähnlich verhält es sich mit "Vaterland, Familie, Ausbildung". Die Beschädigung dieser Werte geht in stärkerem Maße auf das Konto erzkonservativer Kreise als auf das linksgrüner Spinner. Der Begriff "Vaterland" ist durch den Missbrauch in verbrecherischen Kriegen stigmatisiert worden und nicht durch irgendwelche linken vaterlandslosen Gesellen.

Aber insbesondere die gesunden Familien und der für den Erhalt des Wohlstands notwendige Ausbildungsstand der Bevölkerung werden durch reaktionäre Machenschaften in Frage gestellt. Wer einen Klassenstaat mit -zig Millionen Spottbilliglöhnern, die nicht einmal mehr mit einer aufwändigen Ausbildung (falls das klassenstaatliche Bildungssystem ihnen die überhaupt ermöglicht) auf einen grünen Zweig kommen, an die Stelle der bisherigen freien und sozialen Marktwirtschaft durch die Hintertür einschmuggelt, kann im Zeitalter der bequemen Geburtenkontrolle die Entrechteten nicht zur Produktion von weiteren rechtlosen Knechten zwingen.

Die muss man dann aus fremden Kulturen importieren. Du kannst Dich also auch für die Umvolkung zuerst bei den egomanen Reaktionären und dann erst bei irgendwelchen linksgrünen Spinnern bedanken.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 17. Mär 2014, 00:29 
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Zitat:
AfD-Spitze will Parteibasis entmachten


http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/parteien/id_68519850/afd-spitze-will-parteibasis-entmachten.html

Parteichef Lucke plant nach SPIEGEL-Informationen" ...... soso, "nach SPIEGEL-Informationen". Wer was gesagt hat und woher er die Information hat, und ob die Quelle vertrauenswürdig ist, wird nicht erwähnt und interessiert nicht. "Nach SPIEGEL-Informationen" ... eigentlich braucht man nach so einer "Quellenangabe" gar nicht mehr weiterzulesen. Seriöser Jornalismus sieht anders aus. Sehr schön auch die augenfällige Unparteilichkeit des zitierten akademischen "Parteienrechtlers", der die AfD-Spitze "Lucke und seine Getreuen" nennt - wohl wissend, welche Vorstellungen dem Leser durch die infame Phrase von den "Getreuen" suggeriert werden sollen.
Ich setze nun den gesamten "Infomationsgehalt" dieses Artikels mal zusammen:"Nach SPIEGEL-Informationen sollen Lucke und seine Getreuen die Parteibasis entmachten wollen" ... nämlich indem sie die Parteibasis am kommenden Wochenende genau über die neuen Regeln abstimmen lassen!
So funktioniert Propaganda. Unintelligente Propaganda jedenfalls.

MfG staber


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 17. Mär 2014, 00:44 
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staber hat geschrieben:
Ich setze nun den gesamten "Infomationsgehalt" dieses Artikels mal zusammen:"Nach SPIEGEL-Informationen sollen Lucke und seine Getreuen die Parteibasis entmachten wollen" ... nämlich indem sie die Parteibasis am kommenden Wochenende genau über die neuen Regeln abstimmen lassen!
So funktioniert Propaganda. Unintelligente Propaganda jedenfalls.

MfG staber


Dass eine neue Partei existenznotwendig eine starke Führung braucht, damit sie nicht wie die Piraten in Anarchie versinkt oder durch Flügellastigkeit zerrissen wird, unterschlagen diese Politikexperten natürlich.

Aber unintelligent ist das nicht unbedingt, auf die inhaltliche Schlüssigkeit kommt es bei so einer Anti - Propaganda nämlich nicht an. Die Stigmatisierung von Menschen funktioniert über die ständige Wiederholung, dass es sich bei der AfD um Rechtsdreher handelt, muss nur über eine lange Zeit oft genug immer wieder gesagt und geschrieben werden, dann setzen es die meisten Leute irgendwann als selbstverständlich voraus.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 11. Apr 2014, 11:05 
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AfD-Mitbegründer Thomas Rang tritt aus der Partei aus – sein Abschiedsbrief sollte aufschrecken

"Wenig übrig geblieben"

Zitat:
Liebe ehemalige Parteifreunde", schreibt er, "ich wollte nicht, dass der Euro Europa spaltet und war empört über das Durchpeitschen und Abnicken der Euro-„Rettungspolitik“ durch den Bundestag entgegen allen demokratischen und parlamentarischen Regeln". Deshalb habe er die AfD mit begründet.

"Leider", schreibt er aber, müsse er feststellen, dass davon wenig übrig geblieben sei. Er zählt verschiedene Punkte auf, die ihn stören. Einen fehlenden konstruktiven Plan für Europa zum Beispiel oder die "klammheimliche Freude über die gewaltsame Expansion Russlands". Er kritisiert auch einzelne Personen, auf die die Partei seiner Meinung nach zu Unrecht setzt.

Und er warnt vor rechten Strömungen in der Partei: "Der politische Kurs der AfD wird immer stärker von deutschnationalen und reaktionären Kräften bestimmt, voller Ressentiments gegenüber unseren europäischen und atlantischen Partnern."

"Froh, hin und wieder das Schlimmste zu verhindern"

Die Liberalen und Konservativen, schreibt Rang, seien in der AfD sowohl programmatisch als auch personell ins Hintertreffen geraten. "Sie dienen noch als Feigenblatt für die bürgerliche Reputation der Partei. Sie sind froh, hin und wieder das Schlimmste zu verhindern."

Rang sieht auch Parteichef Bernd Lucke geschwächt, der zumindest offiziell nicht müde wird, jegliche rechte Tendenzen seiner Partei zu dementieren. Man wisse nicht mehr so genau, wo Lucke stehe, schreibt das ehemalige Mitglied, und wirft ihm vor, mit der Art der Mitgliederwerbung einen Fehler gemacht zu haben. "Mit seiner Orientierung auf die Protestwähler und die Anhänger der Linkspartei hat er Geister gerufen, die er nicht wieder los wird, auch wenn er das inzwischen gerne möchte."

Jeder, so schreibt Rang am Schluss, müsse "für sich selbst entscheiden, wie lange er in der AfD noch mitmachen möchte". Er selbst hat den Zeitpunkt zum Ausstieg gefunden. Möglich, dass es noch andere AfD-Mitglieder gibt, die wie er denken.


http://www.huffingtonpost.de/2014/04/09 ... mg00000067

ich Glaube, das weiss Lucke selbst nicht so genau ;)



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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 11. Apr 2014, 12:43 
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schlau hat geschrieben:
AfD-Mitbegründer Thomas Rang tritt aus der Partei aus – sein Abschiedsbrief sollte aufschrecken

"Wenig übrig geblieben"


Das sind ähnliche Auflösungserscheinungen wie bei der Piratenpartei, nur dass in der linkslibertären PP Linksradikale die Zersetzung betreiben und in der bürgerlich-konservativen AfD die Rechtsradikalen:

Zitat:
Machtkampf bei den Piraten

Noch ein Mann über Bord

Der parteiinterne Machtkampf geht weiter: „Lawblog“-Macher Udo Vetter wirft dem linken Flügel „Stalinismus“ vor – und tritt aus.

(...)


http://www.taz.de/!134620/

Die im Jahre 2008 von Grundgesetz Aktiv zunächst angestrebte Parteigründung wollte diesem aus früheren Parteineugründungen bekannten Phänomen von Anfang an begegnen. Aus unserem Archiv:

Zitat:
Ich lege hier mal den Einleitungstext unseres alten threads bei web.de ab:
-----

Die Idee der Parteigründung ist durch die auf allen Foren und auch sonst in Deutschland weit verbreitete Auffassung entstanden, dass durch die bestehenden Machtverhältnisse das Rechtstaats - und das Demokratieprinzip in Deutschland gelitten haben. Der Wille des Souveräns kann durch die Wahrnehmung des Wahlrechts nicht mehr in akzeptabler Weise in gesellschaftliche Realität umgesetzt werden. Hier wird nun ein Konzept für ein neuartiges Parteiprogramm entwickelt, das vielleicht Abhilfe schaffen kann.

Zunächst einmal geht es darum, die Krankheiten und Todesursachen der Protestparteien der Vergangenheit zu analysieren und zu vermeiden, als da wären:


1. Flügellastigkeit und politische Fliehkraft. Wir reduzieren dazu das Programm auf 3 Punkte, die in Deutschland maximal konsensfähig sind:

a) Demokratische Nachlegitimierung des teilweise noch durch den außenpolitischen Notstand von 1949 legitimierten Grundgesetzes.
b) Inbetriebnahme des Rechtsstaatsprinzips, kein Staatsdiener darf mehr von seinen Pflichten gegenüber der neuen Verfassung durch faktische Machtpositonen und Privilegien freigestellt sein.
c) Inbetriebnahme des Demokratieprinzips, kein Politiker kommt mehr an seinen Wahlversprechen und Parteiprogramminhalten vorbei.

2. Zersetzung durch menschliche Korrumpierbarkeit, alle Mitglieder verzichten auf Macht und finanzielle Interessen, dazu wird die Selbstauflösung der Partei nach Erreichung des maximal möglichen beschlossen, die Profi - Politiker können so gegen Instandsetzung der Verfassung verlorene Mandate zurückerlangen, müssen dafür aber fortan dem Souverän dienen, nicht mehr den gegenwärtigen Eigentümern dieses Staates.

3. Unterwanderung und Störung durch Rechtsradikale aller Richtungen. Ein einziger dummer Spruch, der auch nur in die Nähe einer Volksverhetzung kommt, und der Betreffende muss von der Parteisatzung her zwingend ausgeschlossen werden.


Wenn einzelne nach einem möglichen Erfolg auf den Geschmack gekommen sind, können sie nach der Selbstauflösung eine "normale" Nachfolgepartei gründen, die wird dann aber mit den oben genannten Krankheiten zu kämpfen haben, wie alle neuen Parteien vor ihr.


http://35828.forendienst.de/show_messages.php?mid=4588850


Das hat aber nicht sehr viele Menschen angesprochen. Die im Internet aktiven "kritischen Geister" führen lieber die überkommenen politischen Grabenkriege des 20. Jahrhunderts weiter und bilden so in ihrer Gesamtheit ein sanftes Ruhekissen für unser Parteien - Establishment. Divide et impera ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 11. Apr 2014, 20:25 
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Sehr attraktiv sind die "Alternativen", die wie die Sumpfblüten in unserer Politischen Landschaft erblühen, ganz offensichtlich nicht. Statt die Wähler zu beschimpfen, sollte man lieber mal ein Programm auf die Beine stellen, das die Menschen anspricht und nicht allein von Populismus lebt. Dann genau das ist die Schwäche dieser "Alternative", es sind Ein-Themen-Grüppchen, noch dazu mit Themen, die die Mehrzahl der Wähler kalt lassen. Gut für die Selbstsicht ihrer Anhänger, sich für klüger, informierter, weitsichtiger zu sehen als die Mehrzahl der Wähler. Genau das aber schreckt viele Leute ab. Rattenfänger hatten wir schon genug. Und wirklich als die Heilsbringer kommen solche Leute auch nicht rüber.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 16. Apr 2014, 10:14 
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 Betreff des Beitrags: Re: Wie die AfD die Politik verändert
BeitragVerfasst: 14. Sep 2014, 19:40 
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