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 Betreff des Beitrags: Wahlpflicht?
BeitragVerfasst: 4. Sep 2014, 16:22 
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Zitat:
Demokratie in Deutschland

Zum Wählen quälen

Sachsen lehrt: Wir brauchen eine Wahlpflicht. Denn das massenweise Nichtwählen ist auch eine unterlassene Hilfeleistung für die Demokratie. Ein Kommentar.

(...)


http://www.tagesspiegel.de/politik/demokratie-in-deutschland-zum-waehlen-quaelen/10650068.html

>> Denn das massenweise Nichtwählen ist auch eine unterlassene Hilfeleistung für die Demokratie. <<

So kann man die Verweigerung des Schmierestehens der Wähler bei der Zerstörung der freiheitlich demokratischen Grundordnung durch permanente Umverteilung von unten nach oben natürlich auch bezeichnen. Intelligent wäre die Einführung einer Wahlpflicht allerdings nicht.

Wer so die Schnauze voll hat, dass er überhaupt nicht mehr wählt, wird alternativ zur Wahlenthaltung nach Einführung einer bußgeldbewehrten Wahlpflicht kaum die etablierten Parteien wählen, sondern aus seiner Verärgerung heraus eher eine Protestpartei.

So würde man der NPD ganz sicher über die 5 % - Hürde helfen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wahlpflicht?
BeitragVerfasst: 4. Sep 2014, 17:21 
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@Alex
Zitat:
sondern aus seiner Verärgerung heraus eher eine Protestpartei.


Auf dem Punkt Alex!
Und wenn die Politiker in unserem geliebten Land , eine vernünftige Politik machen würden, wäre die Wahlbeteiligung auch eine bessere.So lange NACH der Wahl was anderes gemacht wird als VOR der Wahl versprochen wurde ,macht Wählen so überhaupt keinen Sinn. Sollen etwa genau diese Politiker , die von den bisherigen Nichtwählern gerade nicht freiwillig gewählt worden sind, die Wahlpflicht einführen? Man kann deutsche Politik in vielen Bereichen für dumm und selbstmörderisch halten. Wenn es um das eigene politische Überleben geht, wird aber garantiert kein Politiker so dämlich sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wahlpflicht?
BeitragVerfasst: 8. Sep 2014, 22:26 
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Das sehe ich nicht so:

Zitat:
POLITIK EX-VERFASSUNGSRICHTER 07.09.14

Nichtwähler sind für Papier wie Steuersünder

Wahlbeteiligungen unter 50 Prozent seien beunruhigend, sagt der frühere Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier. Die Bürger hätten eine "moralische Mindestpflicht" zu wählen.

(...)


http://www.welt.de/politik/deutschland/article131974476/Nichtwaehler-sind-fuer-Papier-wie-Steuersuender.html

Die Gesamtheit der Wähler bildet den Volkssouverän und wenn jemand die souveräne Entscheidung trifft, keinen einzigen der führenden Parteibuchkarrieristen mit seiner Stimmabgabe zu entscheiden, ist das sein gutes Recht. Im Gegensatz zu dem Steuerpflichtigen ist ein Souverän nämlich niemandem Rechenschaft schuldig, das beinhaltet der Begriff "Souverän".


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