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 Betreff des Beitrags: Re: Paralympics-Sieger erscießt Freundin
BeitragVerfasst: 19. Feb 2013, 18:47 
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Wenn das stimmt, dass ihr Schädel gebrochen war, wie kams? Das ist doch ebenfalls sehr merkwürdig. Ein Schädelbruch ist nur durch massive Gewalt zu erklären.


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 Betreff des Beitrags: Re: Paralympics-Sieger erscießt Freundin
BeitragVerfasst: 19. Feb 2013, 19:46 
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Zitat:

Oscar Pistorius

„Er hat sich bewaffnet. Das Motiv war: Er wollte töten“

19.02.2013 · Die Staatsanwaltschaft hält an ihrer Mordanklage gegen Oscar Pistorius fest, das Magistratsgericht Pretoria lässt sie zu. Die Verteidigung spricht von „Totschlag in einem minder schweren Fall“. Über das fragwürdige Verhältnis des Sportlers zu Schusswaffen werden weitere Details bekannt.
Von Thomas Scheen, Johannesburg



Der sechsfache Goldmedaillengewinner bei den Paralympics, Oscar Pistorius, ist am Montag offiziell des „vorsätzlichen Mordes“ an seiner Freundin Reeva Steenkamp angeklagt worden. Das 29 Jahre alte Fotomodell war am Donnerstag vergangener Woche im Haus von Pistorius in Pretoria erschossen worden. Der 26 Jahre alte Pistorius behauptet, er habe die Frau für einen Einbrecher gehalten.

„Er hat sich vorbereitet. Er hat sich bewaffnet. Das Motiv war: Er wollte töten“, sagte hingegen Staatsanwalt Gerrie Nel am Montag bei der Anhörung vor einem Magistratsgericht in Pretoria. Nach Schilderung der Staatsanwaltschaft wurde Frau Steenkamp im Badezimmer getötet, als sie auf der Toilette saß. Sie sei von drei Kugeln getroffen worden, darunter zwei Kopfschüsse.

„Der Angeklagte hat seine Prothesen angelegt, ist sieben Meter weit gegangen und hat vier Mal durch die Tür geschossen“, schilderte Nel den Tathergang aus Sicht der Anklage. Das sei „Rechtfertigung genug“ für den Vorwurf des vorsätzlichen Mordes. Pistorius habe „eine unschuldige Frau“ getötet, sagte der Staatsanwalt.

Nel bestätigte allerdings bei der Anklageerhebung, dass die Leiche nicht in dem Badezimmer gefunden wurde, sondern in der Eingangshalle des Hauses, womit Mutmaßungen südafrikanischer Medien vom Wochenende bestätigt wurden, Pistorius habe die sterbende Frau die Treppe hinuntergetragen, um Hilfe zu holen.

Die sterblichen Überreste von Reeva Steenkamp waren ebenfalls am Montag im engsten Familienkreis in ihrer Heimatstadt Port Elizabeth eingeäschert worden. Die Familie der Ermordeten sagte, sie vertraue auf die Justiz, um die Hintergründe dieses „sinnlosen Tods“ aufzuklären.

Der Verteidiger von Pistorius bestritt vor Gericht nicht, dass sein Mandat die Schüsse auf Frau Steenkamp abgegeben habe, sprach aber von „Totschlag in einem minder schweren Fall“. In einer eidesstaatlichen Erklärung, die von Anwalt Barry Roux verlesen wurde, erklärte Pistorius, er habe in der fraglichen Nacht gegen vier Uhr morgens eine Stimme im Badezimmer gehört, zu seiner Waffe gegriffen und einen Schuss auf die Tür abgegeben, weil er einen Einbrecher in seinem Haus vermutete.

Unmittelbar danach habe er seiner Freundin zugerufen, die Polizei zu verständigen. Dann erst habe er bemerkt, dass Frau Steenkamp nicht mehr im Bett lag, seine Prothesen angelegt und versucht, die Badezimmertür zu öffnen. Weil diese verschlossen war, habe er die Tür mit einem Cricketschläger aufgebrochen und die schwer verletzte Frau in die Eingangshalle getragen.

Sein Verteidiger Roux sagte, der Vorwurf des vorsätzlichen Mordes sei schon deshalb nicht haltbar, weil die Staatsanwaltschaft nicht beweisen könne, dass Pistorius gewusst habe, wer sich hinter der verschlossenen Badezimmertür aufhielt. Zum Zeitpunkt der Tat waren nur Oscar Pistorius und Reeva Steenkamp in dem Haus zugegen. Einige Stunden vor den Schüssen war es zu einem lautstarken Streit zwischen den beiden gekommen, den der herbeigerufene Sicherheitsdienst der Wohnanlage vergeblich zu schlichten versucht hatte.

Die Verteidigung plädierte, den Angeklagten bis zur Hauptverhandlung gegen Kaution auf freien Fuß zu setzen. Über diesen Antrag will das Gericht am Mittwoch entscheiden.
„Warum sollte sich ein Einbrecher im Bad einschließen?“

Um sich vor dem Hintergrund der Schilderungen von Anklage und Verteidigung ein halbwegs sachliches Bild von den Vorgängen machen zu können, sind ein paar Anmerkungen zu Pistorius’ Haus hilfreich: Bei Villen dieser Größe und Ausstattung (vier Schlafzimmer, vier Bäder, drei Empfangsräume, drei Garagen) sind die Badezimmer immer „en suite“, also dem Schlafzimmer direkt angeschlossen und nur über dieses zu betreten. Eine zweite Tür, die etwa auf einen Flur führt, existiert bei dieser Bauweise nicht.

So ist auch die rhetorische Frage von Staatsanwalt Nel („Warum sollte sich ein Einbrecher im Badezimmer einschließen?“) zu verstehen, weil es aus diesem Raum kein Entkommen gibt. Selbst wenn man Pistorius Darstellung von dem Einbrecher folgt, stellt sich immer noch die Frage, warum er nicht einfach aus dem Schlafzimmer flüchtete, sondern stattdessen gleich vier Schüsse und damit ein halbes Magazin durch die Tür des Badezimmers feuerte.

Inwieweit Drogen oder Alkohol eine Rolle bei der Tat gespielt haben könnten, ist bislang nicht klar, weil die Ergebnisse der Blut und Urinproben, die Pistorius noch in der Nacht zum vergangenen Donnerstag abgenommen worden waren, noch nicht vorlagen. Die Zeitung „The Times“ berichtete am Montag unter Berufung auf Kriminaltechniker, im Haus des Sportlers seien verschreibungspflichtige Präparate gefunden worden, bei denen es sich möglicherweise um leistungssteigernde Steroide handele. Die Ergebnisse der Laboruntersuchungen stehen allerdings noch aus. Eine der Nebenwirkungen von Steroiden ist gesteigerte Aggressivität.
Anträge auf die Genehmigung von sechs Schusswaffen

Unterdessen wurden am Montag auch weitere Einzelheiten über das zumindest fragwürdige Verhältnis bekannt, das Pistorius zu Feuerwaffen pflegt. Die Tatwaffe, bei der es sich nicht wie ursprünglich gemeldet um eine Beretta-Pistole, sondern um ein baugleiches Modell des brasilianischen Herstellers Taurus handelt, war seit 2010 auf Pistorius zugelassen. Der Antrag auf die Erteilung eines Waffenscheins für die Taurus war 2008 zunächst abgelehnt worden und wurde erst genehmigt, als Pistorius Widerspruch eingelegt hatte. Angesichts der hohen Kriminalität im Land sind südafrikanische Behörden inzwischen sehr zögerlich bei der Genehmigung von Waffenscheinen. Pistorius hatte die Anschaffung der Taurus mit seiner Behinderung erklärt: Er fühle sich hilflos, wenn er nachts ohne seine Beinprothesen im Bett liege.

Aus dieser nachvollziehbaren Begründung aber ist inzwischen ein regelrechter Kult um Knarren geworden. Nach Informationen der Johannesburger Zeitung „The Star“ hat Pistorius bei der Polizei in Pretoria noch sechs weitere Anträge auf Erteilung von Lizenzen zum Führen einer Waffe gestellt. Drei dieser Anträge beziehen sich auf Vorderschaftrepetierflinten ( sogenannte „Pumpguns“), darunter eine Mossberg-Flinte, die von der amerikanischen Armee beim Häuserkampf benutzt wird, um schwere Eisentüren aus ihren Angeln zu schießen.

Bei zwei weiteren Anträgen geht es um die Anschaffung von zwei Waffen der Marke Smith&Wesson, ein kurzläufiger Revolver vom Typ „.38 Special“, der vielfach von Polizeidiensten eingesetzt wird, sowie um einen Revolver vom Typ „Model 500“. Diese Waffe ist unter Sammlern als „The Monster“ bekannt und gilt als die mit Abstand durchschlagskräftigste Faustfeuerwaffe der Welt. Der sechste Antrag bezieht sich auf ein halbautomatisches Gewehr vom Typ „Vector .223“, das als Jagdgewehr angeboten wird, tatsächlich aber eine nur leicht modifizierte Variante des Sturmgewehrs „R 4“ ist, der Standardwaffe der südafrikanischen Armee. Bei dem Amoklauf an der Schule im amerikanischen Newton im Dezember vergangenen Jahres, bei dem 27 Menschen ums Leben kamen, hatte der Täter eine Waffe benutzt, die in Bauart und Kaliber der Vector gleicht.

Das merkwürdige Verhältnis von Oscar Pistorius zu Feuerwaffen belegt auch ein erst drei Wochen zurückliegender Zwischenfall in einem Restaurant in Johannesburg, als er einem Bekannten beinahe in den Fuß geschossen hätte. Pistorius und Steenkamp waren mit Freunden essen, als einer dieser Freunde von seiner neuen Waffe schwärmte und Pistorius offenbar keine Ruhe gab, bis er die Pistole begutachten durfte. Beim Hantieren mit der Waffe in dem vollbesetzten Lokal löste sich dann ein Schuss.

Quelle: F.A.Z.
http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft ... 86068.html



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 Betreff des Beitrags: Re: Paralympics-Sieger erscießt Freundin
BeitragVerfasst: 19. Feb 2013, 19:57 
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Zitat:
Anklage wegen Mordes zugelassen
Oscar Pistorius drohen 25 Jahre Haft
17:35 Uhr von Wolfgang Drechsler


Die Richter in Südafrika lassen eine Anklage wegen Mordes zu. Der Staatsanwalt hat dem Sprintstar kein Wort geglaubt. Pistorius hatte behauptet, er habe auf einen vermeintlichen Einbrecher geschossen.

Die Worte scheinen Oscar Pistorius wie Hammerschläge zu treffen, denn fast augenblicklich steigen ihm Tränen in die Augen. „Sie haben eine unschuldige und unbewaffnete Frau getötet“, donnert Staatsanwalt Gerrie Nel, während er dem beidseitig beinamputierten Sportstar direkt ins Gesicht schaut. Für den Vertreter der Anklage ist klar, was sich am Morgen des 14. Februar im Silver Woods Country Estate im Osten der südafrikanischen Hauptstadt Pretoria abgespielt hat. Demnach habe sich Pistorius gegen 3.45 Uhr in der Frühe aus dem Bett erhoben, seine elastischen Schienbeinprothesen angeschnallt und sei darauf sieben Meter zur Badezimmertür gegangen, hinter der sich kurz zuvor seine Freundin Reeva Steenkamp nach einem Streit verbarrikadiert hatte.

Angeblich waren zuvor ein paar SMS-Botschaften eines anderen Mannes auf ihrem Handy eingegangen, die Pistorius zur Weißglut trieben. Vier Mal habe der 26-Jährige durch die geschlossene Tür auf das Fotomodel geschossen – und sie dabei drei Mal getroffen. Anschließend habe er die Tür aufgebrochen und die schwer verletzte Frau nach unten in die Eingangshalle getragen. Alles spreche jedenfalls dafür, dass Pistorius vorsätzlich gehandelt habe, sagt Nel, der bereits den korrupten südafrikanischen Polizeichef Jackie Selebi für 15 Jahre ins Gefängnis schickte. Eine Freilassung auf Kaution, wie sie die Anwälte von Pistorius verlangen, lehnt Nel strikt ab.

Da eine Planung der Tat nicht ausgeschlossen werden könne, lassen wenig später die Richter eine Anklage wegen vorsätzlichen Mordes zu. Das beeinträchtigt die Chancen von Pretorius nachhaltig, am heutigen zweiten Verhandlungstag doch noch gegen Kaution freizukommen. Sollte der Staatsanwalt das Gericht auch am Ende des Verfahrens von seiner Version der Dinge überzeugen können, droht dem weltbekannten Läufer und südafrikanischen Volkshelden eine lebenslange Haftstrafe. Strafrechtsexperten sind der Ansicht, dass Pistorius dann mindestens 25 Jahre absitzen müsse. Falls er ein volles Geständnis ablege, sei es jedoch möglich, dass der Sportler nach 20 Jahren freikäme, heißt es.

Doch Pistorius und sein hochkarätiges Anwaltsteam bestreiten den Mordvorwurf am Dienstag abermals aufs Schärfste und plädieren stattdessen auf Totschlag in einem minder schweren Fall. Sie halten weiterhin an der gleich nach der Tat von der Tageszeitung „Beeld“ (Bild) in Umlauf gebrachten Version fest, wonach Pistorius seine Freundin mit einem Einbrecher verwechselt und aus Versehen erschossen habe. „Warum sollte sich ein Einbrecher im Bad einschließen?“, fragt Nel und schüttelt den Kopf.

Es gab schon zuvor Zwischenfälle

Erschwerend kommt hinzu, dass sich Reeva Steenkamp schon am Vorabend des Mordes im Haus des Sportstars aufgehalten haben soll. So gibt es offenbar Videoaufnahmen ihrer Ankunft im Sicherheitskomplex wie auch einen aufgezeichneten Telefonanruf beim Wachpersonal, der ihr Eintreffen dort gegen 18 Uhr belegt.

Viele Südafrikaner, die Pistorius bislang als Volkshelden verehrten, sind vor allem über das bislang unbekannte zweite Gesicht des Sportstars zutiefst schockiert – vor allem über sein Faible für Schusswaffen. So wurde bekannt, dass sich der Sportler im letzten Monat um Lizenzen für gleich sechs Schusswaffen bemüht habe, darunter einen Smith&Wesson-500-Revolver, der laut Website des Herstellers zu den „gefährlichsten Handfeuerwaffen der Welt“ zählt. Auch ein Vector-223-Gewehr befindet sich darunter. Die „Cape Times“ zitiert den Militär- und Waffenexperten Helmoed Römer Heitmann mit den Worten, er könne nicht verstehen, warum Pistorius eine solch schwere Waffe brauche. Neben passionierten Waffensammlern könnten allenfalls Farmer, die in Südafrika wegen ihrer Isolation auf dem Lande zu einer besonderes bedrohten Bevölkerungsgruppe zählen, den Besitz einer solchen Waffe rechtfertigen.

Auch werden neue Zwischenfälle bekannt, die ein schlechtes Licht auf den Star werfen. „Beeld“ erwähnt einen Vorfall, bei dem Pistorius in einem Restaurant mit einer Waffe nur wenige Zentimeter neben den Fuß eines befreundeten Profiboxers geschossen habe, der das Ganze aber als Versehen abgetan und deshalb nicht gemeldet habe. Angeblich habe Pistorius die Waffe inspiziert, als sich der Schuss löste.

Glaubt man südafrikanischen Medien, könnten Medikamente eine Rolle gespielt haben. Wie die Johannesburger „Times“ berichtete, habe die Polizei im Haus des Sportlers ein ganzes Arsenal an Schachteln mit Medikamenten gefunden, deren möglicherweise aggressionsfördernder Inhalt nun im Labor untersucht werde. Während Pistorius in Pretoria um seine Freilassung auf Kaution kämpft, wurde am Dienstag 1000 Kilometer entfernt in ihrer Heimstadt Port Elizabeth das Opfer Reeva Steenkamp im engen Familienkreis beigesetzt.

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/ ... 08208.html




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 Betreff des Beitrags: Re: Paralympics-Sieger erscießt Freundin
BeitragVerfasst: 19. Feb 2013, 22:13 
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Cotesia hat geschrieben:
Wenn das stimmt, dass ihr Schädel gebrochen war, wie kams? Das ist doch ebenfalls sehr merkwürdig. Ein Schädelbruch ist nur durch massive Gewalt zu erklären.


Wenn der Schädel gebrochen war, wie konnte sie dann ins Bad laufen und sich dort einschließen?

Die Schädelbruch Symptome in der Regel gehören die folgenden:

* Blutungen aus Ohren, Nase, um die Augen und sogar aus der offenen Wunde im Kopf

* Blutergüsse um die Augen und Ohren

* Die Pupillen sind nicht reaktiv zu leuchten und zeigen Unterschiede in ihrer Größe

* Krämpfe

* Verwirrung

* Balancing Problemen

* Löschen oder blutige Flüssigkeit sickerte aus den Ohren oder Nase

* Verlust des Bewusstseins

* Übelkeit

* Erbrechen

* Kopfschmerzen

* Benommenheit

* Verwaschene Sprache

* Steifer Nacken

* Unruhe

* Depressive Bereich oder Vertiefung im Schädel

* Tinnitus

* Amnesie

* Taubheitsgefühl in einem Arm oder Bein

* Double Vision

http://reiheniemand.blogspot.de/2013/02 ... ptome.html

Nun denn hat er doch 4 x durch die Tür geschossen (wie man so liest), wenn das Badezimmer ensuite angeschlossen war, dann war es kein kleines Kämmerlein, sondern eher ein großer Raum, warum ist sie nicht nach hinten gelaufen?
Woher sollte ein vermeintlicher Einbrecher wissen, dass dies das Badezimmer ist? Ein Einbrecher nimmt einfach den ersten Fluchtweg. So würde ich als Einbrecher denken (wahrscheinlich ein Fehler, deswegen habe ich einen Beruf erlernt)

Also in einem Bericht hat er 4 x durch die Tür geschossen, in einem anderen Bericht saß sie auf der Toilette und er hat ihr 2 x in den Kopf geschossen, Cotesia schreibt, dem Opfer wäre erst in die Hüfte geschossen worden, dann wäre sie durch die Tür erschossen worden, wieder ein anderer schreibt es war der Cricketschläger ...

... bei der Würdigung der ganzen Beweise würde ich mal sagen: Für jeden was dabei. Für mich allerdings nichts, das ist mir zu suspekt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Paralympics-Sieger erscießt Freundin
BeitragVerfasst: 19. Feb 2013, 22:15 
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Cotesia hat geschrieben:
Sorry Arbeitslos, ich meinte natürlich Staatsanwalt nicht Richter.



Ist doch logisch, dass der Staatsanwalt überzeugt ist, sonst hätte es keine Anklage gegeben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Paralympics-Sieger erscießt Freundin
BeitragVerfasst: 19. Feb 2013, 23:09 
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Cotesia hat geschrieben:
Wenn das stimmt, dass ihr Schädel gebrochen war, wie kams? Das ist doch ebenfalls sehr merkwürdig. Ein Schädelbruch ist nur durch massive Gewalt zu erklären.


Ich nehme an, dass die SMS auf ihrem Handy Auslöser für einen handfesten Streit waren, für den es Zeugen gibt.

Jetzt warten wir erstmal die Blutaufnahmen ab.


Sollte sein Aggressionspotential durch Alkohol (?) und Stereoide gesteigert worden sein, ist es natürlich naheliegend, dass er zunächst mit einem Cricketschläger zugeschlagen haben konnte....
...sie flüchtete daraufhin ins Bad und er griff mm zur Waffe und schoss durch die Tür.

Nach bisherigen Informationen ein Eifersuchtsdrama und irgendwie fällt mir Bubi Scholz dabei ein.

Er hat (noch) verletzte Frau nach unten getragen und Freunde angerufen...."es wäre ein Unfall passiert"....

Ich glaube nicht an die Version, dass er dachte, dass Reeva Steenkamp neben ihm im Bett lag.
Dann müsste ein Einbrecher durch das Badezimmerfenster eingestiegen sein. Gab es ein Fenster dort und wenn hätte ein angeblicher Einbrecher den Tatort ja auch wieder durch selbiges verlassen können. Sonst hätte der Einbrecher an ihrem Bett vorbeigemusst.
Wie gross das Bad war, wissen wir nicht.
Pistorius schoss wahllos durch die geschlossene Tür, mm hat er die Kontrolle über die Situation verloren.

Zitat:
Arbeitslos: Nun denn hat er doch 4 x durch die Tür geschossen (wie man so liest), wenn das Badezimmer ensuite angeschlossen war, dann war es kein kleines Kämmerlein, sondern eher ein großer Raum, warum ist sie nicht nach hinten gelaufen?


Wie kommst du zu der Annahme, dass es kein kleines Kämmerlein war? Und selbst wenn, dann konnte sie vielleicht nicht mehr nach hinten laufen, weil ein Schlag mit dem Cricketschläger sie zuvor schon so sehr verletzt hat und unfähig klar zu denken und zu handeln.
Lies deine Symptome.



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 Betreff des Beitrags: Re: Paralympics-Sieger erscießt Freundin
BeitragVerfasst: 20. Feb 2013, 00:13 
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Zitat:
Pistorius vor Gericht: "Ich dachte, Reeva wäre im Bett"

Erstmals seit dem Tod von Reeva Steenkamp hat sich Oscar Pistorius öffentlich zur Tatnacht geäußert: Er habe einen Einbrecher im Bad befürchtet und auf die geschlossene Toilettentür geschossen, sagte er vor Gericht. Seine Freundin habe er im Bett vermutet. Der Staatsanwalt geht jedoch von Mord aus.

(...)
Der Sprintstar schilderte in der eidesstattlichen Erklärung seine Version der Tatnacht: Er und Steenkamp seien am Abend des Valentinstags kurz nach 22 Uhr zu Bett gegangen. Mitten in der Nacht sei er wach geworden und habe gedacht, ein Einbrecher sei durch das Fenster ins Badezimmer geklettert. Ohne seine Prothesen anzulegen, habe er sich aus dem Bett auf den Weg zum Bad gemacht - nicht wissend, dass Steenkamp sich dort aufhielt. Unterwegs habe er ihr zugerufen, sie solle die Polizei anrufen: "Ich dachte, sie wäre im Bett."

Pistorius erläuterte weiter: Die Toilette sei innerhalb des Badezimmers mit einer separaten Tür abgetrennt. Diese Tür sei verschlossen gewesen, deshalb habe er vermutet, der Einbrecher befinde sich auf der Toilette, zumal er Geräusche von dort gehört habe. "Es war dunkel, ich hatte große Angst. Da ich meine Prothesen nicht anhatte, fühlte ich mich sehr verwundbar. Ich habe dann Schüsse auf die Tür abgegeben", hieß es in der Erklärung des Sportlers, dem in der Kindheit die verkrüppelten Unterschenkel amputiert wurden, der es mit seinen Prothesen aber bis zu den Olympischen Spielen brachte.

Mit seiner Neun-Millimeter-Pistole, die er nach eigenen Angaben nach Drohungen gegen sich immer unter dem Bett liegen hat, habe er mehrere Schüsse auf die Tür abgegeben. Dann habe er Steenkamp erneut zugerufen, sie solle die Polizei verständigen. Erst da habe er begriffen, dass sie nicht im Bett lag. "Das hat mich mit Angst und Schrecken erfüllt." Jetzt habe es ihm gedämmert, dass Reeva sich auf der Toilette befinden könnte.

Er habe seine Prothesen angezogen, zunächst versucht, die Toilettentür aufzutreten, und diese dann mit einem Cricketschläger aufgebrochen. Dahinter habe er seine blutende Freundin auf dem Boden gefunden. Er sei mit ihr die Treppen hinuntergelaufen, aber jede Hilfe kam zu spät. "Sie starb in meinen Armen." Er sei "beschämt über den Tod seiner geliebten Reeva".

(...)


Die Staatsanwaltschaft hingegen geht von einem Mord mit Vorsatz aus. "Wenn ich mich bewaffne, einen Weg zurücklege und einen Menschen ermorde, dann ist das Vorsatz", sagte Staatsanwalt Gerrie Nel.

Am Vormittag hatte Nel ausgeführt, was sich nach Erkenntnissen der Ermittler im Haus des Sportlers in einem Nobelviertel Pretorias abgespielt hat: Das Paar habe gestritten, Steenkamp sei ins Bad geflohen und habe sich dort eingeschlossen. Pistorius habe seine Prothesen angezogen, seine Waffe genommen und die etwa sieben Meter zum Badezimmer zurückgelegt. Dort habe er durch die Tür geschossen. Außerdem habe Pistorius ein Mordmotiv, sagte der Staatsanwalt, erläuterte dies aber nicht.

Ob Pistorius seine Freundin vorsätzlich getötet hat, ist relevant für die Frage, ob der Sportler bis zum Prozess gegen Kaution freigelassen werden könnte. Seine Anwälte versuchen daher, Argumente für eine Anklage wegen Mordes in einem minderschweren Fall zu liefern. Dies entspräche im deutschen Recht Totschlag. Starverteidiger Roux argumentierte, die Umstände von Steenkamps Tod seien unklar: "Alles, was wir wissen, ist, dass sie sich im Bad eingeschlossen hat und dass sie erschossen wurde."

Das Gericht folgt bisher eher der Argumentation der Staatsanwaltschaft und geht von Vorsatz aus. Als der Richter dies verkündete, brach Pistorius in Tränen aus.


http://www.spiegel.de/panorama/justiz/o ... 84307.html


Zitat:
Demnach habe sich Pistorius gegen 3.45 Uhr in der Frühe aus dem Bett erhoben, seine elastischen Schienbeinprothesen angeschnallt und sei darauf sieben Meter zur Badezimmertür gegangen, hinter der sich kurz zuvor seine Freundin Reeva Steenkamp nach einem Streit verbarrikadiert hatte.

Angeblich waren zuvor ein paar SMS-Botschaften eines anderen Mannes auf ihrem Handy eingegangen, die Pistorius zur Weißglut trieben. Vier Mal habe der 26-Jährige durch die geschlossene Tür auf das Fotomodel geschossen – und sie dabei drei Mal getroffen. Anschließend habe er die Tür aufgebrochen und die schwer verletzte Frau nach unten in die Eingangshalle getragen. Alles spreche jedenfalls dafür, dass Pistorius vorsätzlich gehandelt habe, sagt Nel, der bereits den korrupten südafrikanischen Polizeichef Jackie Selebi für 15 Jahre ins Gefängnis schickte. Eine Freilassung auf Kaution, wie sie die Anwälte von Pistorius verlangen, lehnt Nel strikt ab.


http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/ ... 08208.html



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 Betreff des Beitrags: Re: Paralympics-Sieger erscießt Freundin
BeitragVerfasst: 20. Feb 2013, 01:14 
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Zitat:
Das Gericht folgt bisher eher der Argumentation der Staatsanwaltschaft und geht von Vorsatz aus.


Vielleicht ist das Gericht auch der Ansicht, dass man einen Einbrecher, der sich im Badezimmer eingeschlossen hat, nicht mit 4 Schüssen durch die geschlossene Tür erschießen darf, sondern in dieser Situation die Polizei rufen muss. Vorsätzlich einen Menschen töten zu wollen, aber die falsche Person zu erwischen, macht rechtlich keinen Unterschied aus - selbst wenn man die tatsächlich getroffene Person auf gar keinen Fall töten wollte. Rechtstechnisch ist es sogar möglich (und auch schon vorgekommen), dass man wegen versuchten Mordes oder Totschlags in gemeinsamer Täterschaft verurteilt wird, wenn man selbst versehentlich von einem Mittäter angeschossen wird.

Das hier ist übrigens falsch:

Zitat:
Seine Anwälte versuchen daher, Argumente für eine Anklage wegen Mordes in einem minderschweren Fall zu liefern. Dies entspräche im deutschen Recht Totschlag.


Es geht um den Unterschied zwischen Mord oder Totschlag auf der einen Seite und fahrlässiger Tötung auf der anderen Seite. Ein Totschlag nach deutschem Recht ist immer noch ein vorsätzliches Tötungsdelikt mit einer viel zu hohen Strafandrohung, um auf Kaution freizukommen. Wahrscheinlich war im Originalartikel von "murder of third degree" oder so ähnlich die Rede (das wäre eine fahrlässige Tötung im us-amerikanischen Recht und Südafrika gehört ja auch zum angelsächsischen Rechtskreis).


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 Betreff des Beitrags: Re: Paralympics-Sieger erscießt Freundin
BeitragVerfasst: 20. Feb 2013, 01:25 
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Zitat:
Wie bei O.J. Simpson
Dieses hochkarätige Experten-Team soll Oscar Pistorius retten

Im Prozess gegen Paralympics-Star Oscar Pistorius wird es auf jedes Detail ankommen. Deswegen hat sich der Sprinter ein hochkarätiges Experten-Team für seine Verteidigung zusammengestellt.


Im Saal des Magitratsgerichts von Pretoria wirkt er wie ein gebrochener Mann, wie ein Opfer der Umstände. Er weint, schlägt die Hände vor das Gesicht. Doch so verzweifelt er scheint: Oscar Pistorius hat noch lange nicht aufgegeben. Der Paralympics-Star, der sich einem der spektakulärsten Mordprozesse stellen muss, will kämpfen. Gegen die öffentliche Stimmung, die ihn bereits als Mörder sieht, obwohl er noch nicht verurteilt wurde. Und eben gegen diese Verurteilung, die ihn lebenslang hinter Gittern bringen könnte.

Außer dem 26-Jährigen und seiner toten Freundin Reeva Steenkamp weiß niemand, was am Valentinstag in der Villa des Sprinters mit den Beinprothesen wirklich passierte. Ist der Südafrikaner ein eiskalter Killer, der aus Eifersucht oder im Streit seine Lebensgefährtin erschoss? So stellte es die Staatsanwaltschaft bei der Anklageverlesung am Dienstag dar. Oder war eben doch alles nur ein tödliches, tragisches Missverständnis? Genau das wird das Gericht nun versuchen müssen, herauszufinden.

Erstklassige Experten sollen ihn retten

Und Pistorius, so viel scheint klar, will dabei nichts dem Zufall überlassen. Er stellte ein absolutes Topteam zu seiner Verteidigung zusammen. Sein Verteidiger Barry Roux ist ein Staranwalt in Südafrika, der schon mehrfach Prominente vertrat.

Mit Reggie Perumal ist ein Spitzen-Forensiker im Team, der oft bei besonders bedeutenden Todesfällen, wie den 34 von der Polizei erschossenen Minenarbeitern in Marikana, hinzugezogen wird.

Pistorius hat als „spin-doctor“, den Mann für die Medienarbeit, den Ex-„Sun“-Chefredakteur Stuart Higgins verpflichtet. Der Engländer wurde sowohl als Starreporter bekannt als auch später als Medienexperte für British Airways oder Manchester United. „Unsere Aufgabe ist es, etwas von der weltweiten Unterstützung für Oscar aufzunehmen“, sagte er dem „Indepedent“. Dem gegenüber steht auch kein Unbekannter: Staatsanwalt Gerrie Nel war es, der den früheren südafrikanischen Polizeichef Jackie Selebi der Korruption überführte.

Alles erinnert an den O.J.-Simpson-Prozess

Das alles erinnert fatal an den Mordprozess gegen Ex-Football-Star und Schauspieler O.J. Simpson aus dem Jahr 1995. Simpson, der beschuldigt wurde, seine Ehefrau Nicole Brown Simpson getötet zu haben, engagierte ein Team von mindestens neun Staranwälten und Experten, die nur eine Aufgabe hatten: zu beweisen, dass die Beweis gegen ihn gefälscht worden waren. Das so genannte „Dream Team“, das angeblich bis zu sechs Millionen Dollar, kostete, zahlte sich aus. In einem öffentlichen und von den Medien ausgeschlachteten Prozess wurde Simpson trotz überwältigender Indizienlast frei gesprochen.

http://www.focus.de/panorama/welt/wie-b ... 23090.html



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 Betreff des Beitrags: Re: Paralympics-Sieger erscießt Freundin
BeitragVerfasst: 20. Feb 2013, 01:27 
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Noch einmal zur Veranschaulichung:

Zitat:
Dem deutschen Recht am ähnlichsten kommt die Schweizerische Regelung. In Österreich ist Mord generell die vorsätzliche Tötung eines anderen. In den romanischen Ländern findet sich fast durchgängig die Tötung mit Vorbedacht als Qualifikationsmerkmal für den Mord. In Großbritannien ist der Begriff des Murder ("...killing with intention...") gleichzusetzen mit der vorsätzlichen Tötung. Eine generelle Qualifikation findet sich nicht. Der manslaughter ist dagegen die Tötung im Affekt oder aus Fahrlässigkeit. Die skandinavischen Fassungen sehen uneinheitliche Regelungen vor die einerseits ein zweistufiges System (vorsätzliche Tötung und qualifizierte Tötung) vorsehen (Schweden Finnland) andererseits auch ein dreistufiges System (privilegierte vorsätzliche Tötung einfache vorsätzliche Tötung und qualifizierte vorsätzliche Tötung) wie in Dänemark. Island hat dagegen nur einen Tatbestand im Rechtssystem.


http://uni-protokolle.de/Lexikon/Mord.h ... leichende_Überlegung

Wenn ein Journalist oder Übersetzer ohne Rechtskenntnisse in dem Herkunftsland des zu übersetzenden Textes ausländische Pressemeldungen für die deutschen Medien aufarbeitet, kann er leicht durcheinanderkommen.

Übrigens ist der deutsche Katalog von Mordmerkmalen die Erfindung eines schweizer Rechtswissenschaftlers und erst 1941 in das deutsche Strafgesetzbuch übernommen worden. Von 1871 (Vereinheitlichung des Strafrechts bei der Reichsgründung) bis 1941 war auch in Deutschland das einzige Tatbestandsmerkmal für die Qualifizierung einer vorsätzlichen Tötung als Mord der "Vorbedacht" (Absicht). Das wurde dann durch den Katalog von Mordmerkmalen komplett ersetzt und spielt heute keine Rolle mehr. Sowohl bei Mord als auch bei Totschlag reicht jetzt nach deutschem Recht bedingter Vorsatz.


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 Betreff des Beitrags: Re: Paralympics-Sieger erscießt Freundin
BeitragVerfasst: 20. Feb 2013, 01:32 
Zitat:
Mitten in der Nacht sei er wach geworden und habe gedacht, ein Einbrecher sei durch das Fenster ins Badezimmer geklettert. Ohne seine Prothesen anzulegen, habe er sich aus dem Bett auf den Weg zum Bad gemacht - nicht wissend, dass Steenkamp sich dort aufhielt. Unterwegs habe er ihr zugerufen, sie solle die Polizei anrufen: "Ich dachte, sie wäre im Bett."


Bei dieser Version musste ich, sorry, schmunzeln.

Da wacht der Partner auf, denkt, es ist ein Einbrecher im Haus und macht sich auf den Weg zum Bad... OHNE mal kurz die Hand vorher zur Partnerin auszustrecken, um sie zu wecken oder wenigstens zu vergewissern, dass sie sich auch im Bett befindet?

Sorry, entweder sind mein Mann und ich von einer anderen Welt oder... diese Version ist absurd.

Wir würden uns bei unerklärlichen Geräuschen garantiert gegenseitig wecken bzw. uns davon überzeugen, dass der jeweils andere nicht der Geräusch-Verursacher ist.
So etwas soll es ja geben... gerade im Bad. ;)


Zuletzt geändert von DieLaura am 20. Feb 2013, 01:43, insgesamt 1-mal geändert.

  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Paralympics-Sieger erscießt Freundin
BeitragVerfasst: 20. Feb 2013, 01:42 
Zitat:
Erstklassige Experten sollen ihn retten

Und Pistorius, so viel scheint klar, will dabei nichts dem Zufall überlassen. Er stellte ein absolutes Topteam zu seiner Verteidigung zusammen. Sein Verteidiger Barry Roux ist ein Staranwalt in Südafrika, der schon mehrfach Prominente vertrat.

Mit Reggie Perumal ist ein Spitzen-Forensiker im Team, der oft bei besonders bedeutenden Todesfällen, wie den 34 von der Polizei erschossenen Minenarbeitern in Marikana, hinzugezogen wird.

Pistorius hat als „spin-doctor“, den Mann für die Medienarbeit, den Ex-„Sun“-Chefredakteur Stuart Higgins verpflichtet. Der Engländer wurde sowohl als Starreporter bekannt als auch später als Medienexperte für British Airways oder Manchester United. „Unsere Aufgabe ist es, etwas von der weltweiten Unterstützung für Oscar aufzunehmen“, sagte er dem „Indepedent“. Dem gegenüber steht auch kein Unbekannter: Staatsanwalt Gerrie Nel war es, der den früheren südafrikanischen Polizeichef Jackie Selebi der Korruption überführte.

Alles erinnert an den O.J.-Simpson-Prozess


Auch ohne "Wahrsager-Kugel" deutet sich für mich jetzt schon an, dass Geld darüber entscheiden wird, wie der Prozess ausgeht...


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Paralympics-Sieger erscießt Freundin
BeitragVerfasst: 20. Feb 2013, 02:12 
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Zitat:
Mit vier Schüssen wurde das südafrikanische Model Reeva Steenkamp von seinem Freund Oskar Pistorius getötet. Noch immer wirft die Todesnacht vom Valentinstag Rätsel auf. Eine Animation zeigt, wie das Model ums Leben gekommen sein könnte:

http://www.focus.de/panorama/videos/mor ... 35781.html

Die Mordnacht im Haus des Paralympic-Stars Oscar Pistorius wirft weiterhin Rätsel auf. Der 26-Jährige Sprinter hat seine Freundin Reeva Steenkamp erschossen, weil er sie nach eigenen Angaben für einen Einbrecher hielt. Inzwischen kommen jedoch unangenehme Details ans Licht, die seine Aussage in Frage stellen. Neben Pistorius Bett fand man einen blutverschmierten Cricketschläger. Die Polizei zieht drei Möglichkeiten heran, wie der Schläger zum Einsatz gekommen sein könnte: zum einen könnte Pistorius den Schläger als Waffe benutzt haben. Steenkamp könnte sich aber auch mit ihm gegen ihren Freund gewehrt haben. Oder aber Pistorius nutzte den Schläger um die Badezimmertür einzuschlagen. Neben Pistorius Bett fand man zudem einen Pistolenhalfter sowie eine leere Patronenhülse. Die Polizei geht daher davon aus, dass der erste Schuss im Schlafzimmer fiel, bevor Steenkamp ins Badezimmer flüchtete. Drei weitere Schüsse feuerte der Schütze gegen die Tür. Das Model wurde am Kopf, im Hüftbereich, am Arm und der Hand getroffen. Die Ermittler fanden eine Übernachtungstasche, sowie ihren iPad im Schlafzimmer. Wie die Tatnacht tatsächlich verlaufen sein könnte, sollen nun die Gerichtsverhandlungen klären.


www.youtube.com Video From : www.youtube.com



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 Betreff des Beitrags: Re: Paralympics-Sieger erscießt Freundin
BeitragVerfasst: 20. Feb 2013, 09:44 
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Zitat:
An diesem Mittwoch verhandelt ein Gericht in Pretoria erneut über die Anklage - und die Frage nach der Kaution. Die Entscheidung wird gegen Mittag erwartet.


http://www.sueddeutsche.de/panorama/par ... -1.1604819


Zitat:
Mittwoch, 20. Februar 2013
"Hatte nie die Absicht, Reeva zu töten"Pistorius kämpft um Freilassung

Oscar Pistorius will aus dem Gefängnis heraus - zumindest, bis der Mordprozess gegen ihn eröffnet wird. Ob das Magistratgericht Pretoria dem folgt, ist ungewiss. Schließlich gibt der Paralympionike die Schüsse auf seine Freundin zu - auch wenn er weiter abstreitet, mit Vorsatz gehandelt zu haben.

Für den Paralympics-Star Oscar Pistorius geht es um die Freiheit - zumindest für die kommenden Monate. Vor dem Magistratsgericht in Pretoria will er erreichen, gegen Kaution bis zum Prozessbeginn freigelassen zu werden. Die Staatsanwaltschaft, die dem 26-Jährigen einen "vorsätzlichen Mord" vorwirft, will dies unbedingt verhindern.

Pistorius hatte am Dienstag die tödlichen Schüsse auf seine Freundin, das Model Reeva Steenkamp, zugegeben, jedoch von einem tragischen Versehen gesprochen. Er habe gedacht, er schieße auf einen Einbrecher, hieß es in einer Erklärung des 26-Jährigen, die sein Anwalt Barry Roux verlas. "Ich hatte nie die Absicht, meine Freundin zu töten." Er widerspreche den Anschuldigungen der Staatsanwaltschaft "aufs Schärfste".

Das Gericht folgte allerdings der Anklagebehörde und ließ die Anklage wegen "vorsätzlichen Mordes" zu. Pistorius habe eine "unschuldige und unbewaffnete Frau" getötet, sagte der Staatsanwalt.

Sportminister appelliert an Öffentlichkeit

Der unterschenkelamputierte Profi-Sportler schilderte die Tatnacht völlig anders: Wie immer habe er angesichts der hohen Gewaltkriminalität in Südafrika mit einer Pistole unter dem Kissen geschlafen. "Ich dachte, jemand wäre in mein Haus eingedrungen und ich war zu ängstlich, das Licht anzumachen." Er habe gedacht, seine Freundin liege neben ihm im Bett. Er habe dann aus Angst, und um sich und seine Freundin zu schützen, geschossen. Erst später habe er realisiert, dass Reeva im Badezimmer gewesen sei.

Südafrikas Sportminister Fikile Mbalula warnte indessen vor einer Vorverurteilung im Mordfall Pistorius. "Wir rufen unsere Mitbürger auf, das Prinzip der Unschuldsvermutung bis zum Beweis des Gegenteils hochzuhalten", hieß es in einer Erklärung. Die Prinzipien des Rechtsstaates müssten unbedingt gewahrt bleiben.

Südafrika stehe wegen des Mordfalls noch immer unter Schock, betonte der Minister. Südafrika brauche Vorbilder für die Gesellschaft und die Jugend. Pistorius sei bisher "unser Fackelträger und internationale Ikone" für den Kampf gegen die Verletzung der Menschenrechte gewesen.

Sponsoren springen ab

Für Pistorius hat der Fall bereits jetzt wirtschaftliche Folgen. Zwei wichtige Sponsoren, der Sportartikelkonzern Nike und der Sonnenbrillenhersteller Oakley kündigten ihre Verträge. "Nike hat keine Pläne für Oscar Pistorius in den kommenden Kampagnen", teilte ein Sprecher mit. Zuletzt hatte der Ausrüster eine Kampagne zurückgezogen und Plakate vom Markt genommen, auf denen der Slogan "Ich bin die Kugel in der Kammer" ("I am the bullet in the chamber") prangte.

Auch Oakley kündigte die Zusammenarbeit mit Pistorius mit sofortiger Wirkung auf. "Unsere Herzen sind bei den Familien in dieser schwierigen Zeit", teilte das US-Unternehmen mit. Oakley hatte sich erst im vergangenen Oktober vom gefallenen Radsportstar Lance Armstrong getrennt.

http://www.n-tv.de/panorama/Pistorius-k ... 56661.html



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 Betreff des Beitrags: Re: Paralympics-Sieger erscießt Freundin
BeitragVerfasst: 20. Feb 2013, 10:01 
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Wie auch immer, von einem geplanten Mord kann - mMn - nicht die Rede sein, fahrlässige Tötung wohl schon eher, wenn man mal das ganze blutrünstige Zeuge ausläßt. Er hat sie in den Kopf geschossen, als sie auf der Toilette saß? 2 x ? und dann noch in Arm und Beine??

Diese Beweiserstattung ist doch recht merkwürdig, zumal ja der Cricketschläger immer noch irgendwie über allen schlägt.

Mord halte ich für ausgeschlossen.

Und dann

**Er hat sich bewaffnet** **Er wollte töten**

Auch für einen Staatsanwalt eine etwas schmissige Formulierung. Er durfte sich bewaffnen. Evtl. sind die afrikanischen Gesetze ja den amerikanischen ähnlich, da darf man sich bewaffnen und mit der Waffe auch Haus, Hof und Leben verteidigen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Paralympics-Sieger erscießt Freundin
BeitragVerfasst: 20. Feb 2013, 10:15 
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Zitat:
Südafrikas Sportminister Fikile Mbalula warnte vor einer Vorverurteilung im Mordfall Pistorius. "Wir rufen unsere Mitbürger auf, das Prinzip der Unschuldsvermutung bis zum Beweis des Gegenteils hochzuhalten", hieß es in der am Dienstag veröffentlichten Erklärung. Die Prinzipien des Rechtsstaates müssten unbedingt gewahrt bleiben.


weiter lesen: http://web.de/magazine/nachrichten/pano ... #.A1000145

Ich hoffe der Ruf verhallt hier nicht nicht ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Paralympics-Sieger erscießt Freundin
BeitragVerfasst: 20. Feb 2013, 11:36 
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Die Laura: Da wacht der Partner auf, denkt, es ist ein Einbrecher im Haus und macht sich auf den Weg zum Bad... OHNE mal kurz die Hand vorher zur Partnerin auszustrecken, um sie zu wecken oder wenigstens zu vergewissern, dass sie sich auch im Bett befindet?

Sorry, entweder sind mein Mann und ich von einer anderen Welt oder... diese Version ist absurd.

Wir würden uns bei unerklärlichen Geräuschen garantiert gegenseitig wecken bzw. uns davon überzeugen, dass der jeweils andere nicht der Geräusch-Verursacher ist.
So etwas soll es ja geben... gerade im Bad.



Eben, das ist doch vollkommen unrealistisch. Ungeliebte Ehepartner müssen zukünftig also aufpassen, wenn sie Nachts auf die Toillette müssen. Vorher dem Partner Bescheid geben, ansonsten wird man eben abgeknallt.
Das ist einfach total unglaubwürdig.

Aber man wird sehen. Star Anwälte hat er ja. Und mit viel Geld kann man vieles machen. Hat man ja bei dem O.J.Simpson Prozess gesehen.

Arbeitslos, wieso hältst du Mord für ausgeschlossen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Paralympics-Sieger erscießt Freundin
BeitragVerfasst: 20. Feb 2013, 11:39 
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Arbeitslos hat geschrieben:
Zitat:
Südafrikas Sportminister Fikile Mbalula warnte vor einer Vorverurteilung im Mordfall Pistorius. "Wir rufen unsere Mitbürger auf, das Prinzip der Unschuldsvermutung bis zum Beweis des Gegenteils hochzuhalten", hieß es in der am Dienstag veröffentlichten Erklärung. Die Prinzipien des Rechtsstaates müssten unbedingt gewahrt bleiben.


weiter lesen: http://web.de/magazine/nachrichten/pano ... #.A1000145

Ich hoffe der Ruf verhallt hier nicht nicht ;)


nö.. bei mir nicht. Und danke für das einstellen ist sehr gut :Daumenhoch: :Daumenhoch:

auch wenn er es zu gegeben hat wir wissen nicht die metode des verhörs usw. und die Umschuldsvermutung bleibt bestehen bis das der Richter das Urteil spricht Basta. So, ich gehe mal

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 Betreff des Beitrags: Re: Paralympics-Sieger erscießt Freundin
BeitragVerfasst: 20. Feb 2013, 11:43 
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DieLaura hat geschrieben:
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Mitten in der Nacht sei er wach geworden und habe gedacht, ein Einbrecher sei durch das Fenster ins Badezimmer geklettert. Ohne seine Prothesen anzulegen, habe er sich aus dem Bett auf den Weg zum Bad gemacht - nicht wissend, dass Steenkamp sich dort aufhielt. Unterwegs habe er ihr zugerufen, sie solle die Polizei anrufen: "Ich dachte, sie wäre im Bett."


Bei dieser Version musste ich, sorry, schmunzeln.

Da wacht der Partner auf, denkt, es ist ein Einbrecher im Haus und macht sich auf den Weg zum Bad... OHNE mal kurz die Hand vorher zur Partnerin auszustrecken, um sie zu wecken oder wenigstens zu vergewissern, dass sie sich auch im Bett befindet?

Sorry, entweder sind mein Mann und ich von einer anderen Welt oder... diese Version ist absurd.

Wir würden uns bei unerklärlichen Geräuschen garantiert gegenseitig wecken bzw. uns davon überzeugen, dass der jeweils andere nicht der Geräusch-Verursacher ist.
So etwas soll es ja geben... gerade im Bad. ;)


nein, nicht unlogisch wenn man Drogen intus hat oder andere sucht mittel. dann klinkt die wision von ihm klaub haft. In einen Rausch( so weit ich das verfolgt habe das er was genommen hatte) nimmt man dinge anderst war.so ist es eben leider.



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BeitragVerfasst: 20. Feb 2013, 11:48 
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Arbeitslos hat geschrieben:
Wie auch immer, von einem geplanten Mord kann - mMn - nicht die Rede sein, fahrlässige Tötung wohl schon eher, wenn man mal das ganze blutrünstige Zeuge ausläßt. Er hat sie in den Kopf geschossen, als sie auf der Toilette saß? 2 x ? und dann noch in Arm und Beine??

Diese Beweiserstattung ist doch recht merkwürdig, zumal ja der Cricketschläger immer noch irgendwie über allen schlägt.

Mord halte ich für ausgeschlossen.

Und dann

**Er hat sich bewaffnet** **Er wollte töten**

Auch für einen Staatsanwalt eine etwas schmissige Formulierung. Er durfte sich bewaffnen. Evtl. sind die afrikanischen Gesetze ja den amerikanischen ähnlich, da darf man sich bewaffnen und mit der Waffe auch Haus, Hof und Leben verteidigen.


Einschusslöcher sind nachweisbar, darüber muss man gar nicht diskutieren.

Da es sich sehr wahrscheinlich um ein Eifersuchtsdrama handelt, ist Mord eben nicht ausgeschlossen.

Ja, er durfte sich bewaffnen. Doch wieviele Waffen braucht man um sein Leben zu verteidigen? Seine Affinität zu Waffen wirkt auf mich schon eher fetischistisch.

In solchen Wohngegenden ist es höchst unwahrscheinlich, dass man von einem Einbrecher überrascht wird, denn sie sind sehr gut mit Wachpersonal, elektrischen Zäunen, hohen Mauern und Alarmanlagen abgesichert.
Das allein ändert natürlich nichts an einer Angst, wenn ein paranoider Verfolgungswahn vorliegen würde.

Die SMS und der Cricketschläger sind für mich der Schlüssel zu dieser Tat.



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