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 Betreff des Beitrags: Re: Grundsatzfragen zum Islam - Stichw. "Prophetenbeleidigung"
BeitragVerfasst: 9. Okt 2014, 19:22 
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Excubitor hat geschrieben:
Art.16 I GG ist in dieser Pauschalität einfach irrsinnig, wirkt staatszersetzend und muss dringendst geändert werden, um Schlimmeres zu verhindern. Was soll es uns kümmern, wenn hochgradig Kriminelle staatenlos werden. Das hätten sie sich schließlich selbst zuzuschreiben. Doch, wie Staber schon erwähnte, bei unseren Staatsvertretern, nicht Volksvertretern, ist mit einer sibnnvollen Änderung des GG wohl kaum zu rechnen.
Nicht der IS, der größte Feind dieses Landes sind die eigenen Politiker...


Der Rechtsgedanke des Art. 16 GG ist allerdings keine deutsche Schnapsidee, sondern entspricht internationalem Menschenrechtsverständnis:

Zitat:
Artikel 15

Jeder hat das Recht auf eine Staatsangehörigkeit.
Niemandem darf seine Staatsangehörigkeit willkürlich entzogen noch das Recht versagt werden, seine Staatsanghörigkeit zu wechseln.


https://www.amnesty.de/alle-30-artikel-der-allgemeinen-erklaerung-der-menschenrechte


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundsatzfragen zum Islam - Stichw. "Prophetenbeleidigung"
BeitragVerfasst: 9. Okt 2014, 19:28 
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GG146 hat geschrieben:
Excubitor hat geschrieben:
Art.16 I GG ist in dieser Pauschalität einfach irrsinnig, wirkt staatszersetzend und muss dringendst geändert werden, um Schlimmeres zu verhindern. Was soll es uns kümmern, wenn hochgradig Kriminelle staatenlos werden. Das hätten sie sich schließlich selbst zuzuschreiben. Doch, wie Staber schon erwähnte, bei unseren Staatsvertretern, nicht Volksvertretern, ist mit einer sibnnvollen Änderung des GG wohl kaum zu rechnen.
Nicht der IS, der größte Feind dieses Landes sind die eigenen Politiker...


Der Rechtsgedanke des Art. 16 GG ist allerdings keine deutsche Schnapsidee, sondern entspricht internationalem Menschenrechtsverständnis:

Zitat:
Artikel 15

Jeder hat das Recht auf eine Staatsangehörigkeit.
Niemandem darf seine Staatsangehörigkeit willkürlich entzogen noch das Recht versagt werden, seine Staatsanghörigkeit zu wechseln.


https://www.amnesty.de/alle-30-artikel-der-allgemeinen-erklaerung-der-menschenrechte



Das ist auch solange völlig in Ordnung, solange nicht jemand genau dieses Rechte durch eigenes Handeln verwirkt. Das ist hier der Schlüssel. Bei einen Staat gefährdenden Handlungen, die hier zur Diskussion stehen, kann überhaupt kein Zweifel an der Aberkennung solcher Rechte bestehen, da ansonsten der gesamte Rechtstaatsgedanke zur Farce würde, wie das in Deutschland schon länger der Fall ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundsatzfragen zum Islam - Stichw. "Prophetenbeleidigung"
BeitragVerfasst: 12. Okt 2014, 18:41 
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Letztendlich ist der Westen den bildungsfeindlichen Islamisten technologisch so turmhoch überlegen, dass die dekadenten westlichen Politiker gar nicht so große Fehler machen können, dass so eine mittelalterliche Religionsideologie auf Dauer erfolgreich Krieg gegen die freie Welt führen könnte ...




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 Betreff des Beitrags: Re: Grundsatzfragen zum Islam - Stichw. "Prophetenbeleidigung"
BeitragVerfasst: 12. Okt 2014, 18:51 
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maxikatze hat geschrieben:
Letztendlich ist der Westen den bildungsfeindlichen Islamisten technologisch so turmhoch überlegen, dass die dekadenten westlichen Politiker gar nicht so große Fehler machen können, dass so eine mittelalterliche Religionsideologie auf Dauer erfolgreich Krieg gegen die freie Welt führen könnte ...



Den Optimismus teile ich nicht. Der zügige Vormarsch des IS kann schon Angst machen. Die Ohnmächtigkeit wird uns noch teuer zu stehen kommen.
Letztendlich hat "der Westen" die Taliban nicht vernichtet, keine Kriege gewonnen, keinen einzigen Salafisten vom Gegenteil überzeugt, noch wirksam den Terrorismus bekämpft, sondern sich am Ende jeder kriegerischen Auseinandersetzung immer kleinlaut zurück gezogen. Auch Terroristen sind militärisch hochgerüstet.

Ich möchte in keinem Europa leben, in dem der freiheitsfeindliche Islam dominiert. Sonst muss ich wohl wirklich nach Russland auswandern.


Auch ich kann mich diesem verfrühten Optimismus nicht anschließen, da offensichtlich, sobald eine eindeutige Machtstruktur etabliert ist, das notwendige Wissen erkauft oder erzwungen wird. Bereits wenige Wochen nach Einnahme des Ausgangsarreals des IS im Irak wurden unter anderem Ölbohrstellen und Raffinerien annektiert und Millionen Dollar auf dann legale Art durch Verkauf des Öls eingenommen, die nunmehr wieder zum Erwerb modernster Waffen und Informationen dienen ,,,
Bildungsfeindlich sind die eingefleischten Islamisten nur dem unterjochten Volk, eigenem und fremdem, besetztem, gegenüber. Sie selbst versichern sich eines Wissensvorsprungs da sie selbst sich sicher sind, ansonsten nicht auf Dauer bestehen zu können. Die kleine oberste Führungsriege ist nicht ganz so dämlich einzuschätzen wie deren tausende Mitläufer, die sich ihrem religiösen Geschwafel beugen ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundsatzfragen zum Islam - Stichw. "Prophetenbeleidigung"
BeitragVerfasst: 26. Okt 2014, 17:31 
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Dieter Nuhr zu der Strafanzeige wegen "Beschimpfung von Religionsgemeinschaften", die ein Osnabrücker Moslem gegen ihn erstattet hat:

Zitat:
Herr Nuhr, sind Sie ein islamophober Hassprediger?

Dieter Nuhrs Markenzeichen ist seine leise Ironie. Nun wird er von einem Salafisten als "Hassprediger" beschimpft und angezeigt. Kapituliert Satire vor dem Islam? Was der Kabarettist selbst dazu sagt.

(...)

Welt am Sonntag: Es fällt auf, dass Sie, neben Andreas Rebers und ganz, ganz wenigen anderen, überhaupt den Islam zum Gegenstand von Satire machen.

Dieter Nuhr: Kabarettisten versuchen gern, das Klischee vom aufgeklärten Menschen zu erfüllen. Das ist aber in vielen Fällen nur ein Geschäftsmodell. Sonst würden sich die Kabarettkollegen anders verhalten. Ich habe kein Verständnis dafür, dass die bei uns lange erkämpfte Meinungsfreiheit nicht mehr ernst genommen wird, wenn sich jemand beleidigt zeigt. Da stehen offenbar Wertekonflikte im Raum. Man will ausländerfreundlich sein, man will aber auch Meinungsfreiheit. Und man will frauenfreundlich sein, aber auch ausländerfreundlich. Da gibt es dann eben Konflikte zwischen den einzelnen Werten. Und die Kollegen gehen dann auch gern den Weg, der nicht wehtut. Die ziehen dann halt den Schwanz ein. Sonst wäre man ja "islamophob". Schon in dem YouTube-Video, das mir nun vorgehalten wird, habe ich gesagt: Zum ersten Mal seit 1945 muss man aufpassen, was man sagt. Ansonsten muss man Angst haben, dass man physische Gewalt erleidet. Und das ist ja richtig. Da kann ja keiner sagen, das stimmt nicht. Das ist Realität. Und dass die anderen Kollegen außer den wenigen wie Andreas Rebers da die Augen verschließen und sagen, das sei ja islamophob, das ist natürlich sehr bequem. So wird das Geschäftsmodell des besseren Menschentums gerettet.

(...)


http://www.welt.de/politik/deutschland/article133657850/Herr-Nuhr-sind-Sie-ein-islamophober-Hassprediger.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundsatzfragen zum Islam - Stichw. "Prophetenbeleidigung"
BeitragVerfasst: 26. Okt 2014, 18:32 
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GG146 hat geschrieben:
Dieter Nuhr zu der Strafanzeige wegen "Beschimpfung von Religionsgemeinschaften", die ein Osnabrücker Moslem gegen ihn erstattet hat:

Zitat:
Herr Nuhr, sind Sie ein islamophober Hassprediger?

Dieter Nuhrs Markenzeichen ist seine leise Ironie. Nun wird er von einem Salafisten als "Hassprediger" beschimpft und angezeigt. Kapituliert Satire vor dem Islam? Was der Kabarettist selbst dazu sagt.

(...)

Welt am Sonntag: Es fällt auf, dass Sie, neben Andreas Rebers und ganz, ganz wenigen anderen, überhaupt den Islam zum Gegenstand von Satire machen.

Dieter Nuhr: Kabarettisten versuchen gern, das Klischee vom aufgeklärten Menschen zu erfüllen. Das ist aber in vielen Fällen nur ein Geschäftsmodell. Sonst würden sich die Kabarettkollegen anders verhalten. Ich habe kein Verständnis dafür, dass die bei uns lange erkämpfte Meinungsfreiheit nicht mehr ernst genommen wird, wenn sich jemand beleidigt zeigt. Da stehen offenbar Wertekonflikte im Raum. Man will ausländerfreundlich sein, man will aber auch Meinungsfreiheit. Und man will frauenfreundlich sein, aber auch ausländerfreundlich. Da gibt es dann eben Konflikte zwischen den einzelnen Werten. Und die Kollegen gehen dann auch gern den Weg, der nicht wehtut. Die ziehen dann halt den Schwanz ein. Sonst wäre man ja "islamophob". Schon in dem YouTube-Video, das mir nun vorgehalten wird, habe ich gesagt: Zum ersten Mal seit 1945 muss man aufpassen, was man sagt. Ansonsten muss man Angst haben, dass man physische Gewalt erleidet. Und das ist ja richtig. Da kann ja keiner sagen, das stimmt nicht. Das ist Realität. Und dass die anderen Kollegen außer den wenigen wie Andreas Rebers da die Augen verschließen und sagen, das sei ja islamophob, das ist natürlich sehr bequem. So wird das Geschäftsmodell des besseren Menschentums gerettet.

(...)


http://www.welt.de/politik/deutschland/article133657850/Herr-Nuhr-sind-Sie-ein-islamophober-Hassprediger.html



Und wieder ein perfektes Beispiel dafür, wiie der Begriff Islamophob, und noch dazu falsch angewendet (wie ich mehrfach erläutert habe), gegen unbequeme Menschen Verwendung findet, die die Wahrheit sagen, mehrheitlich von Interessengemeinschaften, die den Islam immer noch verharmlosen weil sie dessen Systematik anscheinend immer noch nicht verstanden haben.
Auch ein Mahnmal dafür, dass der Mensch aus der Geschichte einfach nichts lernt...

Danke für den Beitrag, Alex.


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundsatzfragen zum Islam - Stichw. "Prophetenbeleidigung"
BeitragVerfasst: 26. Okt 2014, 19:30 
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Excubitor hat geschrieben:
(...) die den Islam immer noch verharmlosen weil sie dessen Systematik anscheinend immer noch nicht verstanden haben.


Die saudischen "Rechts"gutachter geben sich jedenfalls alle Mühe, Missverständnisse so weit wie möglich auszuräumen:

Zitat:
Saudisches Gutachten: "Wenn Frauen Auto fahren, gibt es mehr Homosexualität"

Zehn Peitschenhiebe für eine Autofahrt - in Saudi-Arabien werden Frauen hart bestraft, wenn sie sich ans Steuer setzen. In einem Gutachten liefert ein Geistlicher dafür nun die Begründung: Fahrende Frauen verlieren angeblich ihre Jungfräulichkeit, außerdem könnten sie in die Prostitution abrutschen.

(...)

Im September war die 34-jährige Schajma Dschastania zu zehn Peitschenhieben verurteilt worden, nachdem man sie in Jeddah am Steuer erwischt hatte.

(...)


http://www.spiegel.de/panorama/justiz/saudisches-gutachten-wenn-frauen-auto-fahren-gibt-es-mehr-homosexualitaet-a-801461.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundsatzfragen zum Islam - Stichw. "Prophetenbeleidigung"
BeitragVerfasst: 26. Okt 2014, 19:33 
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Der freie Markt hat auf alles eine Antwort :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Grundsatzfragen zum Islam - Stichw. "Prophetenbeleidigung"
BeitragVerfasst: 27. Okt 2014, 17:36 
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GG146 hat geschrieben:
[...]
Die saudischen "Rechts"gutachter geben sich jedenfalls alle Mühe, Missverständnisse so weit wie möglich auszuräumen:[...]


Diese Form von Ironie, bzw. Sarkasmus wird angesichts des allgemein geringen, und weiter sinkenden Bildungsniveaus häufig nicht verstanden, genau wie das Lächerlichmachen der ernsten Situation in Comics. Das ist leider oft sehr kontraproduktiv, so unterhaltsam das intellektuell auch ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundsatzfragen zum Islam - Stichw. "Prophetenbeleidigung"
BeitragVerfasst: 27. Okt 2014, 17:41 
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Excubitor hat geschrieben:
GG146 hat geschrieben:
[...]
Die saudischen "Rechts"gutachter geben sich jedenfalls alle Mühe, Missverständnisse so weit wie möglich auszuräumen:[...]


Diese Form von Ironie, bzw. Sarkasmus wird angesichts des allgemein geringen, und weiter sinkenden Bildungsniveaus häufig nicht verstanden, genau wie das Lächerlichmachen der ernsten Situation in Comics. Das ist leider oft sehr kontraproduktiv, so unterhaltsam das intellektuell auch ist.



Manche Dinge sind so lächerlich, dass man die Lächerlichkeit auch schlichten Gemütern vermitteln kann. Das ist bei dem o. a. "Rechts"gutachten sicher der Fall. Hinzu kommt, dass die schlichtesten Gemüter auf ernsthafte Warnungen auch nicht gerade wie aufgeklärte Bürger und aufrechte Demokraten reagieren ...

Zitat:
Anti-Salafisten-Demo in Köln: Hooligans liefern sich Straßenschlacht mit Polizei

Bei einer Hooligan-Demonstration gegen Salafisten in Köln ist es zu schweren Ausschreitungen gekommen. Polizisten wurden mit Flaschen, Steinen und Böllern beworfen, mehrere Beamte wurden verletzt. Die Polizei setzte Wasserwerfer ein

Bild

(...)

mindestens 13 Polizisten wurden verletzt, einer davon schwer. Sechs Personen wurden vorübergehend festgenommen.

(...)


http://www.spiegel.de/politik/deutschland/hooligans-in-koeln-ausschreitungen-bei-anti-salafisten-protest-a-999371.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundsatzfragen zum Islam - Stichw. "Prophetenbeleidigung"
BeitragVerfasst: 27. Okt 2014, 17:51 
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Ich sage , das sukzessive Abgleiten unseres Landes in Verhältnisse, die hier und da bürgerkriegsähnlichen Charakter haben - bislang zum Glück nur in lokalen Dimensionen - hat sehr viel damit zu tun, dass unsere Eliten und unsere politisch-mediale Klasse die Beschäftigung mit der Frage verweigert, was ein Land eigentlich zusammenhält.
Hools u.a. gegen Salafisten.- Salafisten gegen Juden, Jesiden und "Kreuzfahrer".-Antifa gegen nicht Nichtlinke.
Und alle gegen die Polizei.

Und nun komme man mir bitte nicht mit so einem Ladenhüter wie Habermas´ "Verfassungspatriotismus".
Das reicht doch nicht!

Es war das Jahr 1993 als Hans Magnus Enzensberger das Wort vom "molekularen Bürgerkrieg" prägte.
http://www.suhrkamp.de/buecher/aussichten_auf_den_buergerkrieg-hans_magnus_enzensberger_40769.html

Und es war ebenfalls das Jahr 1993, als Botho Strauß diese Sätze veröffentichte:
Es ziehen aber Konflikte herauf, die sich nicht mehr ökonomisch befrieden lassen; ..."
Und:
"Da die Geschichte nicht aufgehört hat, ihre tragischen Dispositionen zu treffen, kann niemand voraussehen, ob unsere Gewaltlosigkeit den Krieg nicht bloß auf unsere Kinder verschleppt."

Und 2009 titelte Udo Ulfkotte "Vorsicht Bürgerkrieg" und zielte schon in etwa auf das, was nun in NRW abgeht. Heute und auch schon vorher.
http://vorsicht-buergerkrieg.de/Home.htm

Und jedes mal war die Aufregung ebenso groß wie der Widerspruch bei jenen, die glauben wollten, dass es dazu nicht kommen wird.

Mich kotzt es an, wie weit unsere Regierungen diese all diesen Mob zulassen. Wenn's nach mir ginge , ich würde Drohnen mit Gülle füllen und über diese Chaoten ablassen . :evil:


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundsatzfragen zum Islam - Stichw. "Prophetenbeleidigung"
BeitragVerfasst: 27. Okt 2014, 22:31 
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ich könnte gerade aus der Haut fahren.

http://www.berliner-zeitung.de/polizei/nach-eskalierter-demo-in-koeln-hooligans-ruesten-fuer-9--november-in-berlin,10809296,28860262.html

Hooligans rüsten für 9. November in Berlin

Zitat:
Der 9. November wird in diesem Jahr für Berlins Polizei ein schwieriger Tag. Mehrere rechtsextreme Gruppen wollen vor dem Reichstag demonstrieren. Und nach den jüngsten Krawallen in Köln wird nun auch in Hooligan-Kreisen nach Berlin mobilisiert.


Hallo??? Hat den das in Köln nicht gereicht??? Sagt mal schläft ihr da oben??? Ich verlange dass Radikale ( auch Salafisten) keine Demos mehr machen dürfen. Und ich verlange alle Radikalen aus unserem Land rauszuschmeißen. Zb. auf eine einsame Insel vielleicht. Egal, Hauptsache raus aus Deutschland !!



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 Betreff des Beitrags: Re: Grundsatzfragen zum Islam - Stichw. "Prophetenbeleidigung"
BeitragVerfasst: 28. Okt 2014, 17:03 
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schlau hat geschrieben:
ich könnte gerade aus der Haut fahren.

http://www.berliner-zeitung.de/polizei/nach-eskalierter-demo-in-koeln-hooligans-ruesten-fuer-9--november-in-berlin,10809296,28860262.html

Hooligans rüsten für 9. November in Berlin

Zitat:
Der 9. November wird in diesem Jahr für Berlins Polizei ein schwieriger Tag. Mehrere rechtsextreme Gruppen wollen vor dem Reichstag demonstrieren. Und nach den jüngsten Krawallen in Köln wird nun auch in Hooligan-Kreisen nach Berlin mobilisiert.


Hallo??? Hat den das in Köln nicht gereicht??? Sagt mal schläft ihr da oben??? Ich verlange dass Radikale ( auch Salafisten) keine Demos mehr machen dürfen. Und ich verlange alle Radikalen aus unserem Land rauszuschmeißen. Zb. auf eine einsame Insel vielleicht. Egal, Hauptsache raus aus Deutschland !!



Ganz sicher will ich diese Typen nicht in Schutz nehmen, doch beim Studium der entsprechenden Video-Textnachrtichten und anderen fällt stark ins Auge, dass sich Politiker anscheinend wieder nur über die Hools aufregen und mit Maßnahmen drohen, die islamischen Radikalen aber kaum oder gar nicht mit Protest oder ernsten Gegenmaßnahmen bedacht werden. So gibt die politische Inkompetenz den Hools und richtigen radikalen rechten Rattenfängern, bei denen die Erstgenannten wahrscheinlich nur Mitläufer sind, immer mehr Auftrieb und man hat demnächst mehrere Probleme, die man dann gar nicht mehr zu bewältigen in der Lage sein wird... Schon jetzt wird Kriminalität in Deutschland ja fast nur noch verwaltet, jedenfall nicht ausreichend bekämpft, wie die, so scheint es jedenfalls, u.a. "Anzucht" jugendlicher Krimineller, besonders solcher mit Migrationshintergrund, insbesondere durch Inkonsequenz unfähiger Politiker, unwchwer erahnen lässt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundsatzfragen zum Islam - Stichw. "Prophetenbeleidigung"
BeitragVerfasst: 28. Okt 2014, 17:22 
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Ist das ganze Dilemma nicht das Ergebnis jahrzehntelanger Fehlpolitik?
Eigentlich ist doch bisher recht wenig über diese Hooligans bekannt. Sind es wirklich alles extrem Rechte? Oder ist ein großer Teil auch dabei, der einfach die Nase voll hat von der Duldung religiöser Fanatiker die hier einen riesigen Aufwärtstrend haben?
Wer weiß wie viele aus wirklichen Problemvierteln kommen, die mal ihren Frust über die Abschaffung der Demokratie rauslassen? Solles ja auch geben. Meinungsfreiheit gibt es hier ja schon lange nicht mehr ,wenn man mit Menschen anderer Herkunft Probleme hat. Das läuft alles unter "so etwas darf man nicht sagen"Unsere Politiker haben das verschlafen oder wurden aus dem Amt gemobbt wenn sie mal Bedenken äußerten.Sieht so aus als wären immer mehr Bürger damit nicht mehr einverstanden.Vielleicht ist das auch die einzige Möglichkeit um mal Wachzurütteln. Was mir aber noch nebenbei aufgefallen ist ,warum ist so viel Schwarz-Rot-Gold bei den Rechten zu sehen .
Ist die Fahne der Bundesrepublik, auch gerne in rechten Kreisen z.B. als "judaistisch kapitalistische Zinsrepublik" bezeichnet normalerweise nicht komplett verhasst ?


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundsatzfragen zum Islam - Stichw. "Prophetenbeleidigung"
BeitragVerfasst: 29. Okt 2014, 14:35 
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Gymnasium sorgt für Aufregung Nazi-Klasse von Landsberg schockt die Nation

Zitat:
Die Stadt Landsberg im Saalekreis hat rund 15.000 Einwohner. 29 von ihnen sorgen nun für einen Skandal. Sie begrüßen sich mit dem Hitlergruß, sie tauschen sich in einem WhatsApp-Chat über rechtes Gedankengut aus, sie sind eine Nazi-Klasse. Das passiert in der 9a des Landsberger Gymnasiums.


http://www.focus.de/politik/deutschland ... 32481.html

eigentlich, dachte ich das die da mehr Hirn haben :(

Zitat:
Sie begrüßen sich morgens wie selbstverständlich mitten im Klassenraum mit dem Hitlergruß und schicken sich nachmittags per WhatsApp ausländerfeindliche Parolen zu: Das Treiben der Klasse 9a eines Landsberger Gymnasiums schockt momentan ganz Deutschland. Die Jungen und Mädchen im Alter von gerade einmal 15 Jahren haben offenbar Gefallen an rechten Parolen gefunden, wie die „Bild“ berichtet.


ohne Worte...



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 Betreff des Beitrags: Re: Grundsatzfragen zum Islam - Stichw. "Prophetenbeleidigung"
BeitragVerfasst: 30. Okt 2014, 16:45 
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staber hat geschrieben:
Ist das ganze Dilemma nicht das Ergebnis jahrzehntelanger Fehlpolitik?
Eigentlich ist doch bisher recht wenig über diese Hooligans bekannt. Sind es wirklich alles extrem Rechte? Oder ist ein großer Teil auch dabei, der einfach die Nase voll hat von der Duldung religiöser Fanatiker die hier einen riesigen Aufwärtstrend haben?


Sorry, wenn ich deine Träume platzen lasse, aber welcher normale Mensch Latscht mit den rechten und Hooligans mit? Du vergisst dabei, dass die Rechten so wie die Hooligans zur Demo aufgerufen haben. Tätest du da mit Latschen? Vielleicht gibt es ein Paar aber gewiss nicht viele, die hängen lieber wo anders rum ;)

Auf FB wird geschrieben das die Linken Radikalen dabei waren. Kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen das sie mit den Rechten "Ausländer raus" geschrien haben.

es ist viel über Hooligans bekannt. Nur die Fußballvereine kriegen die Chaoten nicht in den Griff.Die sind eine Tickende Zeitbombe( so wie die Salafisten )

wir sollten jetzt mal überlegen, was tun mit denen Radikalen? Wir wissen wer schuld ist. Aber wir haben keine Lösung Parat.



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 Betreff des Beitrags: Re: Grundsatzfragen zum Islam - Stichw. "Prophetenbeleidigung"
BeitragVerfasst: 30. Okt 2014, 17:05 
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@ schlau
Zitat:
wenn ich deine Träume platzen lasse,


Ach schlau , ich habe in diesem Zusammenhang gar keine Träume! Ich habe nur mal die andere Seite angesprochen . Würde alles in Ordnung sein, gäbe es solche Dinge erst gar nicht!
Die Masse ist es satt, von den Politikern Gebetsmühlen mäßig gesagt zu bekommen ALLE Ausländer sind gut, ALLE Flüchtlinge sind gut, ALLE Muslime gehören zu unserer Kultur.
Richtig wäre, viele Ausländer bereichern unser Land, EINIGE gehören hier nicht hin und ausgewiesen! Flüchtlingen soll man helfen, aber doch KEINE Wirtschaftsflüchtlinge!Muslime sind Menschen wie du und ich, aber man muss doch nicht die eigene Kultur aufgeben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundsatzfragen zum Islam - Stichw. "Prophetenbeleidigung"
BeitragVerfasst: 3. Nov 2014, 20:27 
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:?

Zitat:
In IS-Hochburg Rakka

Vater lässt Kleinkind mit abgehacktem Kopf spielen

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(...)


http://www.krone.at/Welt/Vater_laesst_Kleinkind_mit_abgehacktem_Kopf_spielen-In_IS-Hochburg_Rakka-Story-425830


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BeitragVerfasst: 3. Nov 2014, 20:44 
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GG146 hat geschrieben:
:?

Zitat:
In IS-Hochburg Rakka

Vater lässt Kleinkind mit abgehacktem Kopf spielen

Bild

(...)


http://www.krone.at/Welt/Vater_laesst_Kleinkind_mit_abgehacktem_Kopf_spielen-In_IS-Hochburg_Rakka-Story-425830



Anscheinend sind der menschlichen Perversion keine Grenzen gesetzt. Nach gestrigen Meldungen sollen allein am letzten Wochenende wieder etwa 200 Männer Frauen und Kinder auf grausamste und perverseste Art von IS-Anhängern getötet worden sein, die einem denen nicht passenden Volksstamm angehörten.
Der IS muss massiv und konsequent möglichst schnell durch globales Miteinander der Freien Welt beendet werden.Jede(r) Tote ist einer zu viel. Insbesondere wehrlose Kinder zu töten ist an Perversion kaum zu überbieten.Diese Evolutionsausreißer müssen anscheinend vollständig eliminiert werden, bevor man in den von denen besetzten Ländern wieder einigermaßen ungezwungen leben kann. Völlig ungezwungen geht in den Islam angehörenden Staaten generellleider nicht. Aber genau genommen ist auch hier die angebliche Freiheit nur ein schöner Schein (und wird immer weiter zugunsten mächtiger Interessengruppen eingeschränkt), aber bislang immer noch wesentlich besser als dort.


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundsatzfragen zum Islam - Stichw. "Prophetenbeleidigung"
BeitragVerfasst: 4. Nov 2014, 19:17 
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Ein ehemaliger Moslem (und dieser ist als Kritiker der "muslimischen Sache" kein Einzelfall) selbst belegt, dass das Diskutieren mit Muslimen aus der Nähe betrachtet nahezu sinnlos erscheint:
Eine durchaus lesenswerte und an Erkenntnissen reiche Seite, wenn man sich ein wenig die Mühe macht, die Dinge sachlich zu differenzieren und einzuordnen...


https://www.facebook.com/kayacahit?fref=photo
https://www.facebook.com/kayacahit/photos_stream?ref=page_internal
https://www.facebook.com/kayacahit/photos/a.1457501544479795.1073741827.1457497291146887/1544947415735207/?type=1&theater


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