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 Betreff des Beitrags: Bundeswehr in verheerenden Luftschlag involviert
BeitragVerfasst: 30. Mär 2017, 20:46 
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Wer wertete die Luftbilder aus? Bewertete der Luftbildauswerter die Schule als völkerrechtlich legitimes Angriffsziel? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum hat das dann der zuständige Operationsoffizier übersteuert? Hat er es überhaupt übersteuert oder war es ein Pilotenfehler bzw. war es ein anderer Fehler, z. B. ein technischer? Usw., usw. Das juristische Prüfschema dazu, ist noch um einiges diffiziler und umfangreicher.

https://www.youtube.com/watch?v=ABjWSs7Ekjw

Liste der Militäroperationen der „Koalition“ in Syrien und im Irak, bei denen es im März mehr als zehn zivile Opfer zu beklagen gab.
Siehe Link
https://airwars.org/coalitioncivcas2017mar-apr/



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 Betreff des Beitrags: Re: Bundeswehr in verheerenden Luftschlag involviert
BeitragVerfasst: 31. Mär 2017, 16:32 
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Zitat:
Bewertete der Luftbildauswerter die Schule als völkerrechtlich legitimes Angriffsziel? Wenn ja, warum?


Die Amerikaner reden in diesem Zusammenhang ständig von "menschlichen Schutzschilden", derer sich der IS bediene. Das hat seinen Grund, in diesem Fall ist die Tötung von Zivilisten nämlich nicht völkerrechtswidrig. Aus ähnlichen Gründen haben Amerikaner und Briten während des Jugoslawienkrieges auch ständig von "Kollateralschäden" geredet, das ist nämlich ein zentraler Begriff im Kriegsvölkerrecht. In Deutschland wurde dieser juristische Terminus allerdings zum Unwort des Jahres erklärt, so dass die Bundeswehr und die deutsche Justiz lieber auf faule Ausreden ausweichen (die Tanklaster in Kundus konnten das deutsche Militärlager überhaupt nicht gefährden, weil kein Überraschungsangriff mehr möglich war) als die tatsächlichen Gründe dafür offenzulegen, warum man die Entscheidung des damaligen Oberst Klein als völkerrechtlich legal ansieht. Da bestand nämlich eine einmalige Chance, eine größere Gruppe hochrangiger Talibanführer zu töten. Militärisch sehr wichtige Aktionen, die für den Kriegsausgang von Bedeutung sein könnten, sind nach der geltenden Rechtslage immer ein Rechtfertigungsgrund für die Inkaufnahme von Kollateralschäden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bundeswehr in verheerenden Luftschlag involviert
BeitragVerfasst: 1. Apr 2017, 10:51 
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@Alex
Zitat:
Nach dem humanitären Völkerrecht ist stets darauf zu achten, dass die Zivilbevölkerung, Zivilpersonen und zivile Objekte vor Begleitschäden verschont bleiben.


Wie soll denn das funktionieren, wenn die IS die Zivilbevölkerung als Schutzschilde missbrauchen. :roll: Unsere Soldaten in den Krieg schicken und sich dann vor der Verantwortung drücken, das ist so schäbig. Es gibt kein bisschen Krieg und wir haben kräftig dazu beigetragen ,was haben wir im Irak, in Syrien in Afrika und Afghanistan zu suchen.
Seit zwei Jahren fliegen Amerikaner und andere Luftangriffe in Syrien und im Irak,ohne deutsche ERC Tornados.Die USA verfügen über viel modernere Systeme, welche in Echtzeit alles übertragen und die Ziele auch bekämpfen können.Woher kommen nun Radar gestützte Boden Luft Raketen? Woher hat der IS solche Systeme? Irgend etwas stimmt hier nicht, der deutsche Tornado wird dort meines Erachtens kaum gebraucht, das System ist 45 Jahre alt. Wir sollten uns alle warm anziehen, denn Deutschland zieht in den Krieg und wir werden ein Echo erhalten.



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